Yunus & Katharina – Der Worshop Teil 10

Ich schlafe ziemlich schnell ein, habe gar nicht mehr mitbekommen, als mich Melissa mit dem Segufix ans Bett geschnallt hat – hat sie?

Nachts wache ich auf und bin mir nicht ganz sicher, ob ich geträumt habe oder ob das alles hier ein Traum ist, in dieser Hölle der weißen Lust?

Nein, ich hab wohl nicht geträumt, ich fühle mich klebrig und ungewaschen, aber es ist ein süßlicher Duft, nicht unangenehm, erinnert mich an…

„Pscht…weiter schlafen, ich überprüfe nur, ob ich die Windel wechseln muss.“, im Halbdunkel bemerke ich die Schwester, als sie sich an meiner Windelhose zu schaffen macht.

Ganz automatisch hebe ich mein Gesäß, damit sie besser an meine Hose kommt, nehme aber kaum Notiz davon und schlafe gleich wieder ein.

Ein Klopfen an meiner Tür weckt mich, sicherlich die Morgenrunde der Schwestern. Ein leztes Mal Vitalzeichenkontrolle, Überprüfung des Blutdruckes, Messen der Körpertemperatur und Abfragen des Stuhlganges.

Noch unfähig dazu, meine Augen zu öffnen, reiche ich meinen Arm, es ist jeden Morgen das gleiche.

Huch! Eine kräftige, behaarte Männerhand, es ist Dr. Frei, keine Spur von Melissa oder Nicola.

„Guten Morgen Katharina, ich möchte mich persönlich bei Ihnen verabschieden und die letzte Untersuchung, schon wegen Gestern, bei Ihnen vornehmen.

Also ich werde Sie jetzt losbinden, Sie von der Windelhose befreien, sie im Genitalbereich reinigen und die Morgentemperatur abnehmen, also entspannen Sie sich!“

Ich träume immer noch, ich weiß gar nicht, wie mir geschieht und ich reibe mir den Schlafsand aus meinen Augen.

Nun sind sie weit aufgerissen, aber ich kann noch nicht widersprechen, Dr. Frei löst die Klettverschlüsse und ich bin wie eingerostet in meinen Gelenken.

Verdutzt mustere ich ihn, wie er die Klebebänder der Windel löst und ich atme auf, dass ich davon heute Nacht nicht Gebrauch machen musste.

„Schön sauber!“

„Danke“

„Es ist ein Genuss Sie zu beobachten Katharina. Zeigen Sie mir mal Ihr geschundenes Poloch, ich möchte mir das ansehen!“

„Ähm, nicht nötig, ich hab keine Schmerzen mehr, Ihre Salbe hat gute Dienste geleistet!“

„Ich überzeuge mich davon lieber selbst, also darf ich bitten?“

Ich drehe mich zur Seite, doch Dr. Frei weißt mich an,“ Mir persönlich ist es lieber, wenn Sie Ihre Beine in Rückenlage heben würden, bis zur Nasenspitze, sonst müsste ich Ihren Po spreizen und so entfaltet er sich von ganz alleine, also ist es Ihnen möglich?“

Ich kann dem nichts zusetzen und wälze mich wieder auf den Rücken zurück und hebe meine Beine, umklammere sie und drücke sie gegen meine Nase, so wie er das will.

„So ist es schön!“

Dr. Frei nimmt sich Untersuchungshandschuhe aus dem Spender, drückt nochmals etwas von der wohltuenden Salbe darauf und dringt damit vorsichtig in meinen Anus ein.

Ich kann ein Stöhnen nicht unterlassen und mein Po sinkt entspannt auf die Unterlage zurück.

In seinem Beisein bin ich vollkommen entspannt, nur bei ihm kann ich mich so fallen lassen. Er könnte alles mit mir machen, er macht mich willenlos, zu ihm hab ich vertrauen.

Ich werde befreit von all den Bändern und Verschlüssen, ich werde befreit von der Windel, ich werde gereinigt und ich fühle mich von Dr. Frei liebkost.

Ich genieße jede Sekunde, ich bin vollkommen ruhig und schwebe wie auf Wolke 7.

So kann der Tag beginnen, der letzte Morgen am Frühstückstisch, am leckeren Büffet mit den anderen Mädels und Jungs. Ich vermisse sie jetzt schon, wenn ich nur daran denke.

Ich genieße das Reinigungsbad, die sanfte Massage an meinem Rücken und Nacken, die ganze Anspannung und die Verspannungen der letzten Nacht werden gelöst durch die warmen Hände von Dr. Frei.

Ich bin auch frei, darf mich anziehen. Vergebens warte ich auf eine der Schwestern, die ein letztes Mal die Vitalzeichen am Morgen kontrollieren, ehe das Programm beginnt.

Ich lasse meine Gedanken nochmals Revue passieren, lustlos werfe ich meine Sachen in meinen Koffer, ohne Struktur, ohne dass ich mir Mühe gebe, dass meine Kleider ordentlich zusammengelegt werden. Es macht keinen Sinn, es wird eh alles in die Waschmaschine geschmissen, Yunus muss das ja nicht sehen, sonst würde ich Schelte bekommen.

Ich fühle mich fit und ausgeschlafen, völlig erholt.

Vielleicht das erste Mal in dieser Woche, vielleicht bin ich die einzige, die so völlig losgelöst ist.

Im Frühstücksraum haben bereits einige ihre Plätze eingenommen, ein letztes Mal in der Gemeinschaft. Schön war es, auch wenn am Anfang mit einer ordentlichen Portion Skepsis dabei.

Es schmeckt heute besonders gut, ich muss nicht auf meine Gesundheit Rücksicht nehmen, ich darf alles essen, ich schlemme! Auch wenn mir der Abschied schwer fällt und wenn ich nachdenke, vergeht mir eigentlich der Appetit und ich dürfte keinen Bissen herunter bringen.

Oder gerade deshalb? Ausgelassen und fröhlich sind wir alle, mit etwas Wehmut und ich werde sentimental.

Es war anders, als ich es mir zu Beginn vorgestellt habe, als es mir Yunus sagte, oder versuchte schmackhaft zu machen. Er hat mir nicht viel darüber verraten, aber ich dachte eher, ich würde hier etwas lernen. Stattdessen hab ich meinen Körper besser kennen gelernt.

Mein sexueller Horizont wurde in eine neue Richtung erweitert.

Die Schwestern und die Ärzteschaft verabschieden sich und bedanken sich bei uns.

Auf freiwilliger Basis bieten sie an, zur Sicherheit natürlich bei uns vor der Heimfahrt nochmals Fieber zu messen. Von Abführmaßnahmen sehen sie ab, weil wir ja alle einen weiteren Heimweg haben. Wir werden gefragt, ob wir noch etwas bräuchten zur Vorbeugung der Reiseübelkeit und die haben auch dafür was zum Schlucken da, nur wurde uns das während der Woche vorenthalten. Wäre nicht Sinn und Zweck der Sache gewesen und bestimmt nicht authentisch zum Thema.

Ich lehne dankend ab, ich werde Gebrauch machen von meinen hämopathischen Kügelchen und im Zug hab ich das Problem eh nicht.

Wir tauschen noch Adressen und Whats App Nummern und unter zurückhaltenden Tränen verlasse ich das Ferienhaus ohne mich noch einmal umzudrehen.

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Yunus& Katharina Der Workshop 9

Ich bin froh, dass  der Abend für mich schnell vorbei ist, denn ich werde rechtzeitig darum gebeten, auf mein Zimmer zu gehen. Man hat ja noch was mit mir vor und morgen möchte ich auch, dass es mir gut geht, der letzte Tag hier…

Schwester Melissa kommt zu mir an den Tisch, um mir mitzuteilen, dass es für mich jetzt Zeit ist, in mein Zimmer zu gehen, sonst wird es zu spät. Ich darf mich noch von den anderen verabschieden und Alexandra schaut mir mitleidsvoll, und das ist wirklich aufrichtig, nach. Mir ist ganz bange, weil ich mich alleine fühle, so schnell hat man sich an das Gruppendasein gewöhnt und mir ist das unangenehm, weil ich jetzt alleine zu Bett geschickt werde. Die anderen Kursteilnehmen dürfen noch Spaß haben und ihnen ist freigestellt, wenn sie sich schlafen legen wollen. Der heutige Tag gibt für mich bestimmt wieder diese Ungehorsamspunkte, da muss ich nochmals nachfragen.

Schweren Herzens gehe ich nun allein  hoch zu den Zimmern. Mein Bett ist schon vorbereitet worden, der Segufixgurt liegt fertig bereits eingespannt auf meinem Bett, eingespannt für mich, auf meinem Nachtkästchen befinden sich Magnete dazu, Einmalhandschuhe, eine Windel, eine Wund-und Heilsalbe und ein gemeines, großes Zäpfchen.

Mich schüttelt es schon bei dem Gedanken. Ich gehe nochmals ausgiebig Duschen und zur Toilette, ein letzter Rest entleert sich noch. Ich habe darauf geachtet, an diesem Abend nicht zuviel zu trinken, damit ich nachts keinen Drang zum Wasserlassen bekomme und in die Windel machen muss, denn das wäre mir sehr unangenehm. Wobei ich dann wieder mein altes Problem heraufbeschwöre, denn wenig trinken, bedeutet harter Stuhlgang. Ich verwerfe meine Bedenken gleich wieder, denn mein Darm wurde leer gemacht und morgen ist der letzte Tag hier.

Das Zäpfchen auf meinem Nachttisch bräuchte es aber trotzdem nicht, ich habe keine Schlafprobleme, aber vielleicht weil mir die Bewegungsfreiheit fehlt, ich weiß es nicht, was die sich dabei denken.

Nach 10 Minuten lege ich mich fertig bereit, nur mit einem Hemdchen bekleidet in mein Bett und eine innere Unruhe bestimmt das Warten und macht es schier unerträglich.

Es klopft, doch herein kommt nicht etwa nur Melissa, nein, sie wird von Dr. Frei begleitet, er war die meiste Zeit mit den Männern beschäftigt, ist aber wohl heute der Arzt vom Dienst.

Auch das ist mir unangenehm,  von ihm so gesehen zu werden und ich schäme mich in Grund und Boden.

Er will mich mit seinem erfrischenden Lächeln aufmuntern und tatsächlich schafft er es, damit ich entspannter an die Sache herangehe.

Um von meiner Situation abzulenken, verfalle ich in einem Redeschwall und löchere die Beiden mit Fragen.

„Was hat das eigentlich mit den Strafpunkten zu tun?“

Schwester Melissa will erklären,“ das haben wir Ihnen eigentlich am ersten Abend erklärt und Sie oder Ihr Mann haben in der Anmeldung zugestimmt. Es gibt hier sogenannte Ungehorsamspunkte, die werden gesammelt und kommen in den Endbericht. In einer Kurzmitteilung wird das Ihren Männern oder wer auch immer Sie geschickt hat, mitgeteilt.“

„Auweia! Das muss wohl am ersten Abend völlig an mir vorüber gegangen sein..?“

„Das ist an vielen vorbeigegangen und die Männer oder Herren werden sich hüten davon schon im vornherein zu berichten, man würde sich nur verstellen.“

Ich kann es gar nicht abwarten, wieder nach Hause zu kommen und alles zu berichten. Aber will ich das alles so von Yunus? Ab und zu ja, aber immer- nein!

„Katharina nehmen Sie nun Platz in ihrem Bett!“ und Melissa deutet mir, mich endlich hinzulegen. Ich will es aber genau wissen und bohre weiter mit Fragen, „ für was soll der Torpedo hier sein? Ich versichere Ihnen, ich schlafe auch ohne gut!“

Nun mischt sich Dr. Frei ein, „Nein, das ist nicht zum Schlafen, mir wurde von Dr. Schumann gesagt, dass Ihr Anus sehr gerötet und in Mitleidenschaft gezogen wurde und Sie möglicherweise Beschwerden beim Stuhlgang haben könnten. Dies ist ein Naturprodukt aus Kamille und anderen Kräutern um Ihren Enddarm wieder auf Vordermann zu bringen. Wenn Sie genau hinsehen, hängt da ein Faden dran, dies soll verhindern, dass es weiter in den Darm reinrutscht, es soll direkt hinter dem Schließmuskel bleiben und dort die volle Wirkung entfalten.“

Ein langgezogenes Okay von mir überzeugt Herrn Doktor Frei nicht, dass ich das verstanden habe.

„Katharina, ich will mich heute um Ihre Analregion kümmern, verstehen sie? Ich creme das alles schön ein und stecke dann das Zäpfchen und Schwester Melissa und ich werden Sie fixieren, weil Sie nicht die Kooperativste hier sind, nun legen Sie sich brav auf den Rücken und entspannen Sie sich.“

Wie soll ich mich da entspannen? Aber mir bleibt nichts anderes übrig, Yunus wird von all dem erfahren.

Ich kacke mir vor Aufregung schon jetzt  fast in die Hose, habe das Gefühl, dass ich muss, aber es ist wohl nur ein Gefühl, ein Grummeln in meinem Bauch.

So entspannt wie es mir möglich ist, lasse ich meinen Rücken sanft auf die Matratze fallen. Meine Arme breite ich leicht gewinkelt aus und jeweils links und rechts werde ich von den Beiden mit einem Klettverschluss an meinen Handgelenken an das Bettgestell fixiert, nicht ganz fest, also ich darf meine Ellebogen und Arme anheben, aber ich komme damit nicht weiter als bis zu meiner Gürtellinie.

„So Katharina, jetzt stellen Sie mal schön Ihre Beine auf und heben das Gesäß!“

Oh, ich vergehe fast vor Scham, muss dies ausgerechnet Dr. Frei machen?

Ich schließe meine Augen, damit ich ihn nicht anschauen muss. Wie es mir gesagt wurde, stütze ich meine Beine auf und hebe das Gesäß. Ich merke, wie mir etwas darunter geschoben wird, es ist die Windelhose für die Nacht, aber sie wird noch nicht geschlossen.

Man nimmt mir meine Beine hoch, ich zwinkere und ich sehe, dass dies Melissas Aufgabe ist, Dr. Frei´s Finger ist nun dick mit Salbe bestrichen und ich zucke zusammen, als er mich mit der kühlenden Creme an meiner Rosette berührt. Es ist ein wahnsinnig gutes, unbeschreibliches Gefühl, als er sich langsam und behutsam mit seinem Finger in mein Innerstes vorarbeitet. Schnell kneife ich meine Augen wieder zusammen, sah ich da ein Aufblitzen seiner Augen oder täusche ich mich da?

Er massiert und liebkost, er spielt mit meinem Löchlein, er hat  freie Sicht auf meine intimsten Stellen. Ich muss mich beherrschen um nicht los zu stöhnen, er penetriert mit seinem Finger mein Poloch und ich genieße das. Er lässt ihn drin und hält inne, schaut er mich dabei an? Was überlegt er? Sachte berührt nun sein anderer Finger meine empfindlichste Stelle, mein Lusteintritt, er kreist meine Perle mit seinem Finger, der schon ganz nass ist von meinem Saft, er taucht den Finger in meine von Saft ausgefüllt Vagina und streicht immer wieder darüber. Ich kann nicht anders, ich biege meinen Rücken durch, um ihn und seinen magischen Fingern entgegen zu kommen, ich will ihn ganz aufnehmen in mir. In rhythmischen Bewegungen ficke ich seinen Finger, meine gefesselten Hände möchten ihn spüren, meine Hände möchten seine Hand führen, sie ganz einzuführen in mein Innerstes, sie versenken in meinem warmen süßen Saft. Er dringt mit seinem langen Zeigefinger tiefer in mich ein und er scheint genau zu wissen, wo er mich berühren muss, vorsichtig zieht er den anderen Finger aus meinem Anus heraus, doch ich möchte ihn festhalten mit meinem Sphinkter, möchte den Finger nicht mehr hergeben, nicht jetzt, möchte ihn ganz festkrallen und ich lasse mein Gesäß wieder auf die Matratze sinken. Etwas kühles, hartes stößt an mein Poloch, zuerst wartend, hin und her tastend, dann rutscht das kühle Zäpfchen in mich hinein und Dr. Frei´s Finger gezielt hinterher. Mein Unterleib verkrampft sich um gleich wieder loszulassen, ein Vibrieren meiner sämtlichen Nervenbahnen umklammern Dr. Frei´s Finger. Er penetriert nun meine beiden Öffnungen gleichzeitig und aus den einen Finger an meiner Muschi wurden mehrere, die fast verschlungen werden  und mühelos in mich reingleiten, im Einklang sind mit dem Heben und Senken meines Unterleibs, ich presse  meine Hüften gegen seine Hand, damit ich voll ausgefüllt werde, ich schreie es heraus, ich kann mich nun nicht mehr halten, ich bin gierig, ich bin ausgehungert, ich bin erschöpft, ich kann nicht mehr.

Erst dann lässt Dr. Frei von mir los und lächelt mich glücklich und zufrieden an.

„Sie haben es geschafft!“

Er hat mich gefickt, er hat mich genommen, bis zum Höhepunkt und nur mit den Fingern, das war der Wahnsinn und ich kann es nicht glauben.

„Sie haben das Ziel hier erreicht, Ihr Herr oder Mann kann sich glücklich schätzen, es war ein voller Erfolg für Sie, ich möchte Ihnen dazu gratulieren, dass Sie gelernt haben, sich voll fallen zu lassen. Sie haben es mir bewiesen, Sie können sich gehen lassen, Sie haben neue Herausforderungen mit Bravour angenommen.“

Ich bin irritiert, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, was da jetzt eben mit meinem Körper passiert ist. Weshalb bin ich eigentlich hier? Hat er mir mit seiner Hand das Hirn rausgefickt? Ich liege hier wie schweißgebadet, klebrig vor lauter Lust in meinem eigenen Saft, das ganze Zimmer riecht nach Sex, Melissa hat sich diskret verzogen.

Erst jetzt verschwindet der Film von meinen Augen, die ich zu lange zusammengepresst hielt. Ich sehe, dass Dr. Frei nackt ist und der klebrige Saft auf meinem Bauch ist nicht nur meiner, Dr. Frei hält seinen geschwollenen Penis noch in der Hand und das Stöhnen, dass ich vernommen habe, war nicht nur mein Stöhnen allein. Träume ich etwa? Kann das sein, das was ich sehe, was ich denke?



FSME Impfung für Sophia

Ich weiß, ich wollte eigentlich nichts mehr über Sophia schreiben, aber ich bin über diesen angefangenen Teil gestolpert und hab ihn mal weiter geschrieben…

Kleine Episode von Sophia, ihre FSME Impfung ist mal wieder fällig, dies weiß sie zwar noch nicht, aber ihr Papa hat ihren Impfplan durchgesehen und das muss aufgefrischt werden, bevor das Frühjahr kommt. Bis jetzt hat er ja immer zuhause die Impfungen übernommen, auch wenn sie mal krank war, hat er Sophia zuhause kuriert. Dieses Mal möchte er sie gerne zu einem niedergelassenen Arzt schicken, da er es leid ist, sich mit ihr auseinander zu setzen, sie ist ja auch in einem kritischen Alter. Viele der Hausärzte kennt er persönlich und da sucht er nun für Sophias Impfung einen passenden heraus.

Die Wahl fällt auf Dr. Martinez, Mitte 40, also schon etwas Erfahrung, vor allem auch mit jungen Damen und er weiß was er tut und lässt sich von seinen Vorhaben nicht abbringen. Eine Portion Autorität ist bei Sophia angebracht, das findet zumindest ihr Papa.

„Sophia, morgen um halb 4 hab ich für Dich einen Termin bei Dr. Martinez zur Zeckenschutzimpfung vereinbart, Du wirst da hingehen!“

Sophia erschrickt etwas, denn sie dachte, sie müsse nicht mehr geimpft werden.

„Papa, wieso? Und warum tust Du das nicht?“

„Weil Du schon groß bist und ich habe keine Zeit den Impfstoff zu besorgen, ich finde, es wird mal Zeit, dass Du zu einem ganz normalen Hausarzt gehst, Mama wird Dich hinfahren.“

„Aber warum schon morgen?“

„Weil er eben morgen noch einen Termin frei hatte, ich kenne den und er ist ein hervorragender und vor allem gewissenhafter Kollege!“

„Aber ich fühle mich etwas angeschlagen, kann man das nicht um eine Woche verschieben?“

Sophia schaut ihn aus ihren Mitleid erregenden Augen an, doch er lässt sich nicht erweichen.

„Du schaust für mich aber nicht angeschlagen aus, oder soll ich bei Dir mal Fiebermessen?“

„Nein!!! So schlimm ist es auch wieder nicht, ich gehe ja!“

Wie immer vor solchen Terminen fühlt sich Sophia etwas beengt, leicht nervös und sie kann von nun an, an nichts anderes mehr denken. Sophias Mama merkt das ihrer Tochter auch an,

„Sophia, ich geh ja mit hin, ich lasse mich da auch gleich mit impfen, geteiltes Leid ist halbes Leid!“

„Das ist eine sehr gute Idee, lasst Euch beide impfen!“

Das stimmt Sophia etwas besser, aber in der letzten Schulstunde kann sie sich trotzdem kaum konzentrieren. Sie kann sich gar nicht daran erinnern, jemals bei einem Arzt, außer Frauenarzt und Zahnarzt gewesen zu sein. Nachmittags hat sie noch etwas Zeit, um ihre Hausaufgaben zu machen, aber sie ist nicht bei der Sache.

Stefanie, die Mama trinkt noch einen Kaffee bevor es losgeht und duscht ausgiebig.

„Sophia, Du solltest Dich jetzt auch langsam fertig machen!“

Es gibt kein entrinnen und fünf vor halb vier sind Mama und Tochter mit Impfpass bewaffnet in der Praxis des Dr. Martinez. Ein villenähnliches Gebäude mit einem breiten Treppenaufgang und Messingbeschlägen an der Tür.

„Guten Tag, wir haben einen Termin, Sophia und Stefanie Manolis und hier haben Sie unsere Impfpässe.“

„Schön, Sie dürfen noch einen kleinen Augenblick Platz nehmen, Sie werden dann gleich gerufen!“

„Dankeschön!“

Sophia ist inzwischen noch stiller geworden, „jetzt stell Dich mal nicht so an, der beißt nicht!“

„Ja Mama, aber ich war noch nie bei einem solchen Arzt!“

„Dann wird es mal Zeit!“

Bereits nach 5 Minuten werden beide ins Sprechzimmer gerufen, die Arzthelferin fragt:“ Ist es Ihnen Recht, wenn Sie zusammen ins Sprechzimmer gehen, oder möchten Sie lieber einzeln?“

Sophia nickt, ihre Mama bestätigt das, „Ja das ist schon in Ordnung, danke, dann sind wir vielleicht schneller wieder fertig!“

Die beiden sitzen nun nebeneinander vor dem Schreibtisch im Sprechzimmer, es dauert noch ein paar Minuten bis Dr. Martinez das Zimmer betritt.

Herein kommt ein großer, schwarzhaariger Typ, mindestens 1,90 m groß mit offenen, wehenden weißen Kittel eilt er herein und ehe er uns die Hand schüttelt, desinfiziert er seine Hände am Spender an der Wand.

„Nun hallo, ich bin Dr. Martinez und Ihr Mann hat Sie zum impfen zu mir geschickt, ist das richtig?“

„Ja“, meine Mama lacht herzlich, mir ist gar nicht danach zumute, weil ich mich von Papa mal wieder überrumpelt gefühlt habe und weil ich nicht weiß, was auf mich zukommt.

Der Doktor spricht zuerst mit meiner Mama und ich bleibe außen vor. Er fragt sie, ob es ihr lieber ist, in den Oberarm gestochen zu werden oder den Oberschenkel.

„Wissen Sie, in der Regel impfe ich dieses Serum lieber in den Gesäßmuskel, im Arm haben Sie den Nachteil, dass sie ab morgen das Gefühl haben, als würden Sie starken Muskelkater haben und wenn Sie Sport treiben wollen, so ist das etwas hinderlich.“

Sie entscheidet sich trotzdem für den Oberarm, weil das schneller geht.

„Meine Tochter spritzen Sie aber lieber in den Gesäßmuskel, wegen Sportunterricht und überhaupt, dann sieht sie das nicht so, ich glaube nämlich, sie hat ein kleines Problem damit.“

Mama krempelt gleich ihren Ärmel hoch, doch Dr. Martinez will vorher noch ihren Blutdruck messen, auch stellt er ihr noch einige Fragen über ihr Allgemeinbefinden, regelmäßige Medikamenteneinnahme, Allergien etc. ich höre nicht richtig zu, es interessiert mich nicht sonderlich.

Während die beiden miteinander reden und Mama brav die Fragen beantwortet, desinfiziert er ganz nebenbei ihren Oberarm und sticht beiläufig zu, Ratz-fatz geht das. Da bin ich ja etwas erleichtert, wenn das so problemlos und flink geht, aber ein etwas mulmiges Gefühl bleibt bei mir trotzdem und der Mut verlässt mich langsam wieder, je länger ich dasitzen muss und warte.

Mir ist es egal, wohin er die Impfung setzt, klar Mama befürchtet, ich würde meinen Arm wegziehen, im Liegen in den Gesäßmuskel fühle ich mich mehr ausgeliefert und ich muss meine Jeans ausziehen, was mir auch nicht behagt. Ich möchte aber auch nicht, dass Papa erfährt, wie ich mich anstelle und so nehme ich mir vor, meine Zähne zusammenzubeißen und mich zu beherrschen.

Meine Mama ist fertig, sie bekommt ein Pflaster auf die Einstichstelle geklebt und darf sich wieder richtig anziehen.

„Nun zu Dir, Sophia….“ Dr. Martinez sieht mich an und macht eine Gedankenpause.

„Mir scheint, Du bist etwas blass um die Nase, überhaupt, ich hab bis jetzt noch gar nichts von Dir gehört, geht es Dir nicht gut oder hast Du nur Angst?“

„Ich hab keine Angst!“ aber im Geiste überlege ich mir, wie ich aus der Nummer herauskomme und die bevorstehende Impfung abwenden kann.

„Nun, solltest Du irgendeinen Infekt haben, dann kann ich Dich heute nicht impfen!“

Nun richtet er seine Frage an Mama, als ob ich unmündig wäre.

„Hatte Sophia in den letzten Tagen einen Infekt oder Fieber?“

„Nein, nicht das ich wüsste, gestern hat sie zwar erwähnt, dass sie sich nicht fit genug für die Impfung fühle, aber wir haben das eben auf die bevorstehende Impfung geschoben, so als Ausrede, man weiß ja wie sie ist.“

„Sie haben also Zuhause daraufhin nicht die Temperatur gemessen, oder hat Ihr Mann was unternommen!?“

„Nein, nichts, sie machte nicht den Eindruck, als ob es ihr wirklich schlecht gehen würde, nicht mal ein Niesen oder Husten!“

„Frau Manolis, haben Sie was dagegen, wenn ich Sophia vorher etwas untersuche, bevor ich sie impfe oder soll das Ihr Mann zuhause vornehmen?“

„Nein, tun Sie das, jetzt wo wir schon mal da sind, Sie glauben nicht, was das Zuhause für ein Theater gibt, sie ist nun mit da und kann sich dem nicht einfach entziehen!“

Ich bin schockiert, wie kann sie mir so in den Rücken fallen und ich hasse es, wenn über meinem Kopf hinweg über mich gesprochen wird. Ich bin alt genug um selber zu antworten. Aber auf der anderen Seite, mal den Blutdruck messen lassen, in den Hals und in die Ohren gucken lassen, schadet nicht und vielleicht bleibt mir ja die Spritze heute erspart. Ich willige also ein, „Mama, Du kannst wenn Du möchtest draußen auf mich warten, ich hab´s Euch ja gestern gesagt, aber ihr habt mir nicht geglaubt!“

„Ich werde da bleiben, so erfahre ich wenigstens gleich was Sache ist und ich denke, Du fühlst Dich wohler, mein Schatz!?“

„Okay!“ Es passt mir eigentlich nicht, weil sie mich zuhause bestimmt verpetzt.

„Nun dann bist Du bereit, Sophia? Bitte mach Dich oben mal frei, ich möchte Deine Lunge abhören!“

Nichts leichter wie das, rasch ziehe ich mein Shirt und meinen Pulli über den Kopf und setzte mich aufrecht auf den Hocker.

Hui, ist das Stethoskop aber kalt auf meinem Brustkorb, „Jetzt mal tief einatmen und die Luft anhalten…langsam wieder ausatmen…und das Ganze nochmal…ein….und wieder ausatmen und nun das Ganze von hinten nochmals.“

Ich lasse mein Shirt fallen und der Doktor fährt suchend mit dem Stethoskop unter mein Shirt am Rücken.

Mir läuft die Gänsehaut auf, so kalt fühlt sich das an, ein Schauder läuft mir über den Rücken.

„Empfindest Du das als kalt? Fröstelt es Dich?“

„Etwas, ja, Sie hätten das etwas anwärmen können, in der Tat friere ich dazu noch!“

„Hm, gut und jetzt möchte ich mal einen Blick in Deinen Hals riskieren…“ Dr. Martinez nimmt einen eingepackten Holzspatel und setzt sich auf einem Rollhocker vor mich hin, „So jetzt den Mund weit aufmachen und Aaaaa sagen…“ er leuchtet mir mit einem Licht in meine Mundhöhle und drückt mir mit dem Spatel meine Zunge gegen meinem Mundboden und leider etwas zu weit nach hinten, es reizt mich zum Husten.

„Was Dramatisches kann ich nicht feststellen, nur leicht gerötet im Rachen. Er tastet mit seinen Fingern noch meine Lymphknoten am Hals ab. Gut, das macht Papa auch immer, aber der redet wenigstens mit mir dabei und lenkt mich ab. Hier hab ich das Gefühl, dass ich irgendwas Schlimmes habe. Ich weiß zwar, dass dem nicht so ist, aber ich werde auf die Folter gespannt. „ Ich werde mal die Temperatur messen, schauen wir mal, sicher ist sicher!“

Ich streiche mir die Haare hinters Ohr, damit er besser mit dem Ohrmessgerät an mein Ohr kommt.

Dr. Martinez scheint zufrieden zu sein mit mir, „Ach, da sieht man die Arzttochter, die weiß, was zu tun ist, sehr gut!“

Meine Mama hebt die Augenbrauen, denn die weiß es besser, aber in ihrem Beisein und bei einem fremden Doktor will ich wirklich möglichst erwachsen wirken.

Nach ein paar Sekunden piept das Gerät schon, erwartungsvoll schaue ich den Doktor an.

„Ja, Sophia, etwas grenzwertig ist das schon, ich würde gerne noch rektal messen, Du kennst das ja sicherlich, einfach nur die Hose und den Slip nach unten ziehen und seitlich auf der Liege Platz nehmen. Es ist gut, dass Deine Mama noch hier ist, sonst müsste ich von draußen noch eine meiner Helferinnen abziehen und während des messens, kann ich mich noch mit ihr unterhalten, so bist Du abgelenkt und es geht schneller vorbei.“

Einfach nur die Hose und den Slip herunter ziehen…wenn das denn nur so einfach wäre, ich bin doch kein kleines Kind mehr und ein bisschen Intimsphäre wäre auch nett. Ich dachte nur mein Papa misst noch im Po, weil er vielleicht etwas altmodisch ist, aber in einer modernen Arztpraxis?

Von Kreidebleich werde ich nun Feuerrot, ich spüre das, meine Mama beachtet mich nur mit kurzen Blick, die dann sofort wegschaut, als ich flehend um Erbarmung bitte, so habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich dachte wirklich, das würde nur noch bei kleinen, unruhigen Kindern so gemacht. Nun verhalte ich mich schon erwachsen und hoffe auch so zu wirken und der will mir so ein Teil trotzdem in den Hintern schieben. Wie soll das hier bloß enden?

Ich reiße mich zusammen, um eine Katastrophe zu vermeiden, ich will es schnell hinter mich bringen, so schnell wird der Doktor mich nicht wieder sehen.

Ich bin noch nie von jemand Fremden im Po gemessen wurden, außer mal im Krankenhaus von einer Krankenschwester und jetzt auch noch von einem Mann.

Einzelne Tränen laufen mir übers Gesicht, die ich geschickt verstecken kann, während ich so hilflos und ausgeliefert daliege, wartend darauf, dass mir das kalte Thermometer in den Hintern gejagt wird.

Ich krümme mich, ich rolle mich ein wie ein Embryo, ich schäme mich, wie peinlich ist das denn, so dazu liegen, die Erwachsenen sprechen über meinen Kopf hinweg miteinander während ich gleich das Thermometer in meinem Po gesteckt bekomme, er wird es auch noch festhalten müssen…

„Sophia, bist Du bereit? Ich fette das Thermometer ganz leicht ein, das erhöht die Gleitfähigkeit und drückt dann nicht so unangenehm.“

Er zieht sich noch ein paar Untersuchungshandschuhe an, die er wohl auch eingeölt hat und sucht sich mit seinen Fingern, in dem er meine Pobacken spreizt den richtigen Eingang. Er dringt damit leicht in meine Rosette ein und befeuchtet meinen Hinterausgang. Ich kann nichts sehen, nur erahnen und spüren und ich bin gespannt und wage nicht nach Luft zu schnappen. Ich merke, wie ich zittere und das nicht nur weil mir kalt ist.

Jetzt plötzlich wird mir der gemeine Messfühler gnadenlos in mein Poloch gebohrt, leicht drehend, an der Seite der Rosette, ich scheine mich instinktiv dagegen zu wehren, denn er lässt seine Hand nicht los und muss immer wieder nachschieben.

„Na, Sophia, ist es Dir unangenehm? Du versuchst ständig das Thermometer wieder herauszudrücken, so muss ich es festhalten!“

„Nein! Ich mag das nicht besonders, ich presse nicht, das geht von selber wieder heraus!“

Meine Mama quatscht weiter, will mich vielleicht etwas von der Situation ablenken.

„Siehst Du Sophia, ist doch gar nicht so schlimm, geht doch!“ sie richtet sich weiter an Dr. Martinez, „Wissen Sie, sie macht Zuhause immer so ein Theater damit, mein Mann reagiert da immer ganz ungehalten, hier nimmt sie sich wirklich zusammen, wir werden das jetzt immer so machen und zu Ihnen kommen, das ist besser für sie!“

„Das können Sie gerne tun, dazu sind wir Allgemeinmediziner ja da und sicherlich ist es für junge Damen in Sophias Alter leichter bei einer neutralen Person.“

Mir klingen die Ohren, ich will das alles nicht hören und das Schlimmste ist, ich kann nicht einfach aufstehen und gehen, bei Papa kann ich trotzdem noch irgendwie verhandeln, aber hier stehe ich unter Druck.

„So, ich denke das reicht jetzt“ erleichtert atme ich auf, Dr. Martinez zieht das Fieberthermometer langsam und vorsichtig aus meinem Hintern heraus.

Das Thermometer zeigt 38,0° an, Dr. Martinez zieht seine Stirn in Falten, „Puh! Was mach ich nur mit Dir, über 38,5° darf nicht geimpft werden, es ist grenzwertig. Ich frage Dich nochmals, tut das Schlucken weh?“

„Etwas, nur in der Früh!“

„Hast Du heute oder gestern Kopfschmerzen gehabt?“

„Nein, nicht“

„Wie beschreibst Du Dein NICHT FIT?“

„Na halt von allem etwas, etwas angeschlagen, schlapp, müde und ich finde es hier etwas kühl.“

„Mir scheint, Du brütest da etwas aus, der Impfstoff ist eigentlich gut verträglich, aber ich möchte Dir das dann heute doch nicht zumuten, es könnte sein, dass es Dir davon schlechter geht und ich möchte das nicht verantworten.“

Mein Herz hüpft vor Freude, da geht es mir doch gleich viel besser.

Meine Mama nickt zustimmend, „Ja aber denke nicht, dass Du damit durch kommst, der Sommer kommt und Du bist viel draußen am See und in der Natur, das wäre schon wichtig für Dich.“

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, machen wir gleich einen neuen Termin aus, am besten in 2 Wochen, da müsste der Infekt ausgestanden sein“.

Soll mir recht sein, denn dann hab ich genügend Zeit mich seelisch und moralisch darauf vorzubereiten und ich fühle mich nicht so wie vor vollendeten Tatsachen gestellt.

Dr. Martinez richtet das Wort wieder an meine Mama, „Lassen Sie sich vorne an der Rezeption einen neuen Termin in 2 Wochen geben und für Sophia schreibe ich Ihnen noch etwas auf, zum Gurgeln und so, damit sie den Infekt schnell und gut übersteht. Von Antibiotika sehe ich ab, da halte ich in dem Fall nicht viel davon. Ausgewogene Ernährung, heiße Tees, Bewegung und für heute Nacht eine Wärmflasche, den Hals schön einwickeln und vielleicht noch etwas Rotlicht, das tut gut. Ich möchte allerdings, dass vor dem Impftermin nochmals die Temperatur gemessen wird.“

Meine Mama bestätigt das mit einem Kopfnicken und mir wird er jetzt noch etwas sympathischer, nachdem er all die alternativen Heilmittelchen vorgeschlagen hat.

Ich schaue allerdings nicht auf das Rezept das Mama erhalten hat, denn sie steckt es gleich bei sich in den Geldbeutel.

Direkt neben der Arztpraxis befindet sich eine Apotheke und Mama will natürlich die Sachen sofort besorgen. Auf dem Rezept steht nicht nur die Lösung zum Gurgeln, wir sind Privatversichert, da darf es gerne etwas mehr sein. Halte ich persönlich für unnötig, denn wir haben vieles Zuhause und Tee und Wärme sollten ja auch genügen.

Mama schiebt also das Rezept der Apothekenangestellten hin, die darauf verschwindet und die Sachen zusammensucht. Sie steckt sie in einem Beutel und ich glaube Mama hat selbst noch nicht auf das Rezept geschaut, umso erstaunter ist sie, als sie sieht, wieviel Dr. Martinez aufgeschrieben hat.

Die Verkäuferin in der Apotheke erklärt, wie oft und wie gegurgelt werden muss, doch Mama winkt ab, „nee, wir kennen uns schon aus damit, kein Problem!“

Die Pharmazieangestellte gibt sich damit noch nicht zufrieden, „außer zum gurgeln können Sie ein paar Tropfen zum Inhalieren benutzen, dann haben Sie hier noch Halstabletten zum lutschen, etwas zum einreiben, kann vorne vor dem Schlafengehen auf dem Brustkorb und auf dem Rücken aufgetragen werden und das Fiebermittel nach Bedarf, alle 8 Stunden eins!“

Ich erschrecke, hat sie da eben eins gesagt? Ich kann mich auch verhört haben und während Mama sich ans Steuer setzt und sich auf dem Straßenverkehr konzentriert, konzentriere ich mich auf den Inhalt des Plastikbeutels. Ich hab mich nicht verhört, das Fiebermittel sind Zäpfchen! Wie kann ich die nur verstecken, ohne dass sie das merkt? Vielleicht wenn sie in die Garage fährt und ich vorher aussteige? Wieso hat der mir Zäpfchen aufgeschrieben? Gelte ich immer noch als ein Kind, weil ich noch keine 18 bin?

Es klappt tatsächlich, ich lasse die Zäpfchenschachtel in meine Tasche verschwinden, während Mama das Auto in der Garage parkt.

Zuhause ziehe ich mich bequem um und eigentlich geht es mir gut, außer dass ich friere. Mama macht mir einen heißen Tee, ich nehme eine Lutschtablette für den Hals und werde noch inhalieren mit den Tropfen, ja so ist das etwas Krank sein ganz schön, wäre nicht da noch mein Papa…

Papa kommt abends zur gewohnten Zeit nach Hause, er weiß noch nichts davon, dass das mit der Impfung heute nicht geklappt hat.

„Na, alles gut überstanden?“

„Nee, nicht heute, ich fühle mich etwas krank, er hat nur Mama geimpft!“

„Wie das?“

„Na Ihr habt mir ja nicht geglaubt, als ich gesagt habe, dass ich mich nicht fit fühle und in der Praxis hab ich dann gefroren und so!“

„Was heißt …und so?“

Meine Mama fällt mir ins Wort, „ja und der hat bei unserer Tochter dann Fieber gemessen und rate mal wo?“

Papa tut ironisch erstaunt,“ Ohh, und das hat sie überlebt? Und Dr. Martinez auch? Ich werde ihn gleich mal anrufen und mich für Sophia entschuldigen, wie ich sie kenne, hat sie bestimmt gezickt!?“

„Nein, die war ganz brav, wirklich!“

„Ach? Das war dann nicht unsere Tochter! Wie geht das? Wollen wir sie ab jetzt immer zu ihm schicken, erspart uns jede Menge Nerven.“

„Papa!!!“

„Ist doch so! Hat er Dir was verschrieben?“

„Ja, viel zu viel, ich hab aber schon inhaliert und gegurgelt und er hat uns viele Tipps gegeben!“

„Zeig mal her die Sachen!“

Ich reiche ihm die Tüte und er sieht sich alles genau an, jetzt nimmt er den Kassenzettel, der ganz nach unten gerutscht ist…mist, den hab ich ganz vergessen. Ich hoffe er überfliegt ihn nur kurz.

Zu spät, er studiert den Zettel ganz genau und hält inne „…und von den Zäpfchen hast Du auch schon eines genommen wie ich Dich kenne?“

Verschämt schaue ich zu Boden, meine Mama blickt zu mir, „die sind mir gar nicht aufgefallen!“

„Die sind hier auch nicht drin, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Sophia darum gerissen hat!“

„Vielleicht sind sie rausgefallen oder die Apothekenhelferin hat sie vergessen rein zu tun?“

„Bestimmt! Zeig mal Deine Tasche, die Du dabei hattest!“

Ertappt!

„Sophia!!! Wieso sind die nicht mehr in der Tüte bei den restlichen Medikamenten, Du wirst die nehmen, das sind gute, die haben wir nicht hier, da ist alles drin, was Du brauchst, fiebersenkend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Wir werden heute Abend nochmals Fiebermessen und wenn das immer noch über 38° ist, dann werden wir davon Gebrauch machen!“

Yunus & Katharina Der Workshop 8

Ich bin beunruhigt, erstens weil ich normalerweise keine Probleme mit meinem Stuhlgang habe und zum zweiten, was die hier mit mir noch vorhaben.
Ich merke, wie es in meinem Bauch arbeitet, mein Darm funktioniert, ist ja schon mal nicht so schlecht für mich. Wach bin ich auch, aber ich bin mir nicht sicher, ob es an der Menge an Kaffee liegt oder weil ich einfach zu nervös und aufgeregt bin. Mein Tag und Nachtrhythmus scheint irgendwie gestört zu sein.
Ich komme mir total blöd vor mit der Windel, ich finde das lächerlich und ich verschwinde verbotener Weise auf die Toilette um mich von der Windel zu befreien. Die Toiletten sind ja frei zugänglich, da ja nicht jeder einen Einlauf bekommen hat.
Bevor ich da hineingehe, schaue ich mich natürlich noch um, nicht dass mich jemand sieht, dass ich die Zeit nicht eingehalten habe und wenn ich schon mal da bin, entledige ich mich gleich der Flüssigkeit in meinem Darm, es rumort da fürchterlich und wie wollen die das nachprüfen, dass ich die vorgeschriebene Zeit eingehalten habe? Die können mich mal!
Schnurstracks begebe ich mich nun unauffällig in die Damentoilette, mit einem Riss an der Seite, befreie ich mich von der Windel und setze mich auf die Kloschüssel.
Da kommt es schon, ich muss etwas pressen und das gefärbte Wasser läuft in die Schüssel.
Enttäuschend! Ich war felsenfest davon überzeugt, dass das klappen würde und was tut sich? Nur etwas gefärbtes Wasser, Sch….!
Ich bleibe noch ein Weilchen sitzen, ich scheine die einzige zu sein, die mogelt, denn ich bleibe allein in dem Klo. Die unbenutzte Windel stopfe ich neben mir in einen Abfalleimer, der wohl eher für Damenbinden u.ä. gedacht war.
Draußen sitzen die anderen auf einer Bank, keine wagt es, sich zu bewegen, alle tragen sie brav die Windel. Es vergehen mindestens 10 Minuten bis sich die erste erhebt und in die Toilette rennt.
Alexandra rutscht mit ihren Hintern hin und her, „Wie geht’s Dir dabei, Katharina?“
„Kein Problem, ich hab das olle Ding ausgezogen und auf der Toilette war ich auch schon!“
„Was? Aber dann warst Du ja viel zu früh!“
„Ja, aber ich hatte schon etwas Erfolg!“
„Du Glückliche, mir geht’s im Bauch rum, das ist kein Spaß!“
„Du brauchst Bewegung meine Liebe!“
„Na genau das will ich nicht, wegen der Windel!“
„Siehste, deshalb war ich schon!“
„Also Du meinst, wenn ich länger hier sitze, dauert das alles umso länger?“
Ich nicke und meine Freundin erhebt sich mit einem tiefen Seufzer. Ich merke zwar auch noch, dass bei mir noch was kommen könnte, aber so schlimm ist es nicht.
Ich ziehe nun den Liegestuhl vor und lasse meine Seele baumeln.
Nachmittags gibt es dann noch Eiscreme, Kuchen und die üblichen Vitamindrinks, für mich extra angereichert mit Ballaststoffen, so wie Schwester Melissa mir das sagt.
Aha, das ist also die extra Behandlung, ich bekomme von nun an mehr Ballaststoffe und es wird darauf geachtet, dass ich nicht zur Schokolade greife, sondern zu Obst und Müsliriegeln.
Melissa teilt mir mit, dass ich um 17:30 nochmals ins Sprechzimmer zu Dr. Schumann muss. Ich bin aber nicht die einzige, wie ich mitbekomme, aber zu unterschiedlichen Zeiten, also nicht in der Gruppe.
Pünktlich wie ein Maurer bin ich, klopfe vorsichtig um 17:30 Uhr an die Tür und werde herzlich von Melissa in Empfang genommen.
Dr. Schumann sitzt mit gefalteten Händen hinter seinem Schreibtisch.
„Na, wie fühlen Sie sich?“
„Ich? Gut, was sonst!“
Dann nehmen Sie mal Platz, die Schwester wird Ihren Blutdruck messen. Das Übliche also, mir wird nichts passieren. Dr. Schumann ist mit meinen 120/ 80 Blutdruck zufrieden.
„Da bin ich aber froh, dass mein Kaffeeeinlauf nicht umsonst war, nun beugen Sie sich mal über den Schreibtisch und ziehen Sie Ihre Windelhose aus!“
„Ähhem Herr Doktor, die hab ich schon ausgezogen!“
Dr. Schumann´s Blick verfinstern sich,“ Hat Ihnen jemand erlaubt, die Windelhose auszuziehen, bevor es gesagt wird?“
„Entschuldigung, nein, ich dachte nur, wenn ich fertig bin….und ich war ja noch am Pool!“
„Man kann nie sagen, wann man fertig ist, deshalb sind Sie jetzt hier, ich werde das prüfen mit einem Rektoskop, wie sauber Sie sind!“
„Neiiin!“ entweicht es mir.
„Jetzt beugen Sie sich einfach mal über den Schreibtisch, vielleicht ist es ja gar nicht nötig, ich werde das mit meinem Finger prüfen!“
„Das heißt, Sie stecken mir Ihren Finger in den Arsch?“
Dr. Schumann schaut zwar etwas entsetzt, bleibt aber trotz alledem kühl und beherrscht.
Ich hab verloren, ich bin ertappt.
Widerwillig beuge ich mich nun auf die Tischplatte, das Gesicht vor Scham in meine Hände verborgen.
Schwester Melissa zieht mir mein Bikinihöschen herunter bis unter den Kniekehlen, Dr. Schumann weißt mich an, ich solle meine Beine gefälligst auseinanderstellen.
Ich vernehme, wie er die Handschuhe anzieht und sie genüsslich schnalzen lässt. Ein Deckel wird abgeschraubt, er trifft wohl noch diverse Vorkehrungen, um leichter in mich hineinzugleiten.
Plötzlich der kalte Finger, der sich erbarmungslos in mein Innerstes hineingräbt. Es tut mir weh, sein Finger ist zu dick und zu heftig, als ob der damit gegen meine Bauchwand von innen stößt. Ich muss Stöhnen, aber nicht aus Geilheit, sondern weil es wirklich unangenehm ist. Um den Schmerz etwas zu mildern, bewege ich meinen Unterkörper mit, im selben Rhythmus wie der Doktor.
Er sagt gar nichts mehr, zieht rasch seinen Finger wieder aus mir heraus.
„Sie können wieder hoch! Sehen Sie sich das an! Sehen Sie sich meine Handschuhe an, Sie sind noch voller Stuhl!“
„Ich hatte aber…!“
„Aber wohl nicht genug, sie haben die Einwirkzeit nicht eingehalten, da müssen wir wohl nochmal, sonst kann es noch böse mit Ihnen ausgehen! Eine Rektoskopie brauchen wir heute nicht von Ihnen, aber wohl eine bessere Kontrolle. Schwester Melissa, bitte notieren Sie, einen Reinigungseinlauf für die Dame und einen Ungehorsamkeitspunkt! Das ganze findet nach dem Abendessen statt, bis nachts gegen 23°° zur Ruhezeit wird sich das dann erledigt haben und zur Sicherheit werden Sie nachts eine Windelhose tragen müssen. Und dass Sie die nicht wieder frühzeitig ausziehen, werden wir Sie mit einem Gurt nachts fixieren. Die Schwestern werden dann nachts nach Ihnen sehen und prüfen, ob die Windel gewechselt werden muss. Und nochmals, die Windel wird den ganzen Abend getragen! Verstanden?“
„Ja“, ganz kleinlaut gebe ich bei. Das hab ich nun davon, meine Strafe. Und was hat es mit diesen Ungehorsamkeitspunkt auf sich? Davon hab ich ja noch gar nichts gehört.
Warum nur, muss ich immer nach dem Essen einen Einlauf bekommen? Das war heute morgen auch schon so. Nun, für den abendlichen Einlauf bin ich selbst verantwortlich.
Ich versuche nicht soviel zu essen, mag ich momentan auch gar nicht. Ich gebe meinen Magen noch etwas Ruhe und um 19:00 Uhr begebe ich mich zum Untersuchungszimmer. Wie es mir gesagt wurde, melde ich mich vorher bei Schwester Melissa.
Die Liege ist schon hergerichtet, der kleine, silberne Metalltisch mit den Utensilien steht auch schon bereit. Melissa nimmt das Tuch, das zur Abdeckung bestimmt war ab und funkt Dr. Schumann an. Inzwischen soll ich mich frei machen und sie richtet die Flüssigkeit in einem Beutel her.
Der Tiegel mit der Vaseline steht schon geöffnet bereit, die blauen Untersuchungshandschuhe liegen auch schon da, Dr. Schumann muss nur noch hineinschlüpfen.
„Na, dann wollen wir mal, bitte legen Sie sich auf die linke Seite“ und deutet auf die Liege.
Um nicht noch einen Minuspunkt heute einzukassieren, lege ich mich ohne ein Wort und ohne Augen hochrollen auf die Unterlage. Die Beine ziehe ich an, ich will keine Verzögerung.
Wieder erschreckt mich der kalte Griff, der Finger des Herrn Doktor, als er unsanft in mein Poloch rutscht. Ich zucke zusammen und ziehe mein Poloch ein. „Locker lassen!“ ermahnt er mich. Ich atme wieder aus und bemühe mich, der Sache ganz locker entgegen zu sehen.
Der Siliconschlauch lässt sich nur mühsam in meinem Darmkanal schieben, zu voll bin ich, das merke ich. Er schiebt ihn ziemlich weit hinauf und mich drückt es.
Die angewärmte Flüssigkeit nimmt mich vollständig ein. Der Beutel scheint ziemlich voll zu sein mit der Einlaufflüssigkeit, ich kann aber nicht erkennen, ob es mehr wie 1 Liter ist. Vielleicht ist es auch gut für mich, wenn ich nicht soviel erkennen kann, es erschreckt mich nur. Ich fühle mich machtlos und ausgeliefert. Nie hätte ich gedacht, dass ich mich danach sehne, dass ich bei einer Untersuchung nicht alleine wäre. Ich fühle mich allein, in der Gruppe hab ich mich tatsächlich sicherer gefühlt. Geteiltes Leid ist halbes Leid und ich vermisse Alexandra oder Kerstin neben mir. Was am Anfang für mich undenkbar war, vermisse ich das jetzt. Ich bin ganz alleine dran. Ein Blick zum Beutel sagt mir, dass ich das gleich geschafft habe.
„Sie haben es gleich geschafft, nachdem ich den Schlauch wieder aus Ihnen herausziehe, werde ich Sie mit einem Plug abdichten und Melissa hilft Ihnen beim anziehen der Windel.“
„Muss das denn sein?“
„Diskutieren Sie nicht, natürlich muss das sein, es hat sich ja heute Nachmittag gezeigt, wie kooperativ Sie sind.“
„Ich meine das mit der Windel, ich bin doch nicht inkontinent!?“
„Auch das, sie sollen ja nicht gleich zur Toilette gehen und bis wir sie schicken, könnte sein, dass sie schon etwas verlieren.“
Mein Poloch ist schon ganz wund, aber er benutzt viel Vaseline um den Plug in mich hinein zu schieben.
„Am besten ist eigentlich, Sie bleiben hier, sie dürfen sich aufsetzen und warten hier, bis wir entscheiden, wann es genug ist und Sie sich erleichtern können.“
„OK, darf ich auch liegen bleiben, der Bauch tut mir weh?“
„Nein, besser ist, wenn Sie sich etwas bewegen und dann hinsetzten, so kann der Plug nicht vorzeitig herausrutschen“.
Ich würde mich am liebsten zusammenkrümmen und fasse mir immer wieder gegen meinen Bauch. Ich könnte heulen, hätte ich doch gehört oder noch besser, wäre nur Yunus jetzt hier bei mir, eine, besser gesagt meine starke Schulter zum Anlehnen.
In gebückter Stellung laufe ich in dem Zimmer auf und ab. Nach etwa 5 Minuten bin ich dann soweit, ich hab das dringende Bedürfnis zur Toilette zu gehen und wage es vorsichtig zu fragen, ob ich gehen dürfe.
Der strenge Blick des Herrn Dr. Schumann genügt schon und ich lasse traurig meinen Kopf hängen.
„Nein, ich bestimme, wann Sie gehen dürfen und meine Sanduhr ist noch nicht durchgelaufen!“
Mir kommt es wie eine Ewigkeit vor, ich krümme mich vor Schmerzen.
„Nun, ich will mal nicht so sein, ich würde Sie zwar lieber noch 3 Minuten ausharren lassen, aber Schmerzen sollen Sie trotzdem nicht erleiden. Beugen Sie sich über die Liege und ich entferne den Plug und dann gehen Sie!“
Oh Gott, was bin ich erleichtert, sofort beuge ich mich herunter und zeige dem Doktor mein entblößtes Hinterteil.
Er zieht sich einen Handschuh an und mit einem Plopp dreht er den Plug heraus. Ich halte mir die Windel etwas nach oben und schon renne ich. Hoffentlich ist jetzt das Klo nicht besetzt. Einmal im Leben braucht der Mensch Glück, weit und breit vor der Toilette keine Menschenseele zu sehen. Drin angekommen, reiße ich mir gleich die Windel herunter und schon plätschert es in die Schüssel, ich hätte es keine 5 Minuten mehr ausgehalten. Die Bauchschmerzen lassen etwas nach, die Blähungen noch nicht. Es kommt aber erstmal nur gefärbtes Wasser, ich spüre aber, dass es das noch nicht war und bleibe noch sitzen. Mein Darm arbeitet und ich gebe mir alle erdenkliche Mühe, dass ich mich ordentlich ausräume.
Nach einer weiteren viertel Stunde Entleerung denke ich, dass es das war und beende meine Sitzung. Ich ziehe mich ganz normal an, ohne die Windelhose und melde mich wie befohlen im Behandlungszimmer zurück.
Dr. Schumann hört meinen Bauch ab und tastet ihn nochmals ab. Er ist zufrieden und grinst mich heute das erste Mal an.
„Machen Sie sich unten herum nochmals frei, ich werde mit dem Finger prüfen, wie sauber Sie sind, das Rektoskop erspare ich Ihnen heute.“
Ich werde rot, weil ich ja die Windel schon wieder ausgezogen habe.
Dr. Schumann sieht es und bemängelt es sofort, da ich aber um Ausreden nicht verlegen bin, komme ich nochmals aus der Nummer raus.
„Entschuldigung, ich hab sie ausgezogen, weil ich es tatsächlich nicht rechtzeitig geschafft habe und die Toilette im Erdegeschoß besetzt war, sie wissen schon…es war eklig!“
„OK, das glaube ich Ihnen, Sie können gehen, seien Sie aber auf der Hut, es kann durchaus sein, dass noch etwas kommt, immer schön in der Nähe einer Toilette bleiben! Und achten Sie darauf, dass es nicht mehr soweit kommt, viel Bewegung, viel Trinken und Ballaststoffe. Nach dem abendlichen Beisammensein, wird Sie vor dem Schlafengehen Schwester Melissa in Ihr Zimmer begleiten und Ihnen zur Sicherheit für die Nacht noch eine Windel angezogen und damit die auch wirklich dran bleibt und zur Erinnerung als kleine Strafe, werden Sie heute wie angekündigt nachts auf die Matratze fixiert.“
„OH…..!Aber das weiß ich doch alles, ich hab immer etwas Schwierigkeiten, wenn ich unterwegs bin!“
„Ja, aber sie hatten wirklich Schmerzen, achten Sie auf sich. Bei Ihrem Sexspiel zuhause mit einer Reinigung hat das nicht viel zu tun, war nur ein Vorgeschmack, der aber leider in Ihrem Fall nicht zum Vergnügen diente!“
Ich nicke und verabschiede mich und verlasse den Raum.
Ich bin heilfroh darüber, dass ich, solange ich wach bin, ohne Windel sein darf und begebe mich in den Gemeinschaftsraum zur abendlichen Unterhaltung. Alexandra will alles genau wissen, aber ich halte mich mit der ganzen Wahrheit zurück, ich will nicht darüber reden, damit ich das ganz schnell vergesse. Ich will mich mit Alkohol an diesem Abend zurückhalten, es ist der vorletzte Abend und ich halte mich eisern an Wasser und Saftschorlen, ich muss ja nicht jeden Tag Wein trinken.

Yunus & Katharina – Der Workshop 7

Ich bin wie gerädert, als es energisch an meine Zimmertür klopft. Nur schwer bekomme ich meine Augen auf, es ist bereits 7:45 Uhr und Schwester Nicola kommt herein für die Morgenroutine.
„Guten Morgen, ich möchte Sie wecken!“
„Moorgnnn!“
„Ein neuer Tag fängt an, ich bin hier für die Vitalzeichenkontrolle und die morgendlichen Messungen!“
„Hmm“, noch nicht ganz wach, reiche ich ihr meinen Arm für die Blutdruckkontrolle. Heute nicht ganz so fest, oder ich empfinde es einfach nicht so, kann auch sein. Dann fühlt sie meinen Puls, ich muss meine Zunge weit rausstrecken und AHH sagen.
Die Schwester schlägt meine Bettdecke zur Seite und hält eine Plastikspritze in der Hand, ich erschrecke mich fürchterlich als ich das sehe. Nicola scheint das nicht entgangen zu sein.
„Nein, keine Angst, Sie bekommen keine Spritze, ich möchte nur den Katheter entfernen!“
„Ach soo!“, bin erleichtert.
Schwupps, und schon zieht sie den Schlauch aus meiner Harnröhre heraus, es zieht ein bisschen, etwas unangenehm.
Schwester Nicole trägt die Urinmenge in meine Tabelle ein.
„Wie fühlen Sie sich heute Morgen?“
„Noch nicht wach!“
„Das wird sich bald ändern, ein üppiges Frühstück erwartet Sie nach dem Frühsport. Zuerst brauche ich aber noch Ihre Temperatur!“
Ich hebe meinen Arm hoch, dass sie an meine Achselhöhle kommt.
„Nein, nein, wir messen hinten! Drehen Sie sich bitte auf die Seite!“
Oh, wie konnte ich das vergessen, ich werde mich nie daran gewöhnen, ich hoffe, Yunus zuhause wird nicht alles von hier übernehmen.
Träge lasse ich mich auf die Seite kippen, da ich keinen Slip trage, ist es eine Leichtigkeit an mein Poloch zukommen.
Wie immer, cremt sie meine Öffnung leicht ein, sie nimmt das Thermometer aus dem Standgefäß und kontrolliert, ob es auch nach unten geschüttelt wurde.
Nicola scheint zufrieden zu sein, hebt meine Arschbacke und schiebt flink den kühlen Messfühler in meinen Anus ein. Sie hält ihn die ganze Zeit fest, ich würde ihn nur herausdrücken. Dafür geht es umso schneller. Die Temperatur ist in Ordnung.
„Hatten Sie heute oder gestern Stuhlgang?“
„Nein, noch nicht, wird bestimmt bald werden!“
Damit ist sie erstmal zufrieden und ich schaffe es, tatsächlich bis um halb 9 in Sportkleidung unten zu stehen.
Es empfängt uns Dr. Adamski und Dr. Frei, die beiden jüngeren unter den Ärzten.
„Guten Morgen meine Damen und Herren, wir wollen Ihren Kreislauf etwas in Schwung bringen, eine kleine Runde laufen und dann haben Sie sich ein Frühstück verdient!“
Das fängt ja wirklich gut an und beim Frühstück lange ich auch richtig zu, fast schon eine Art Brunch, denn es bleibt bis 10°° Uhr gedeckt.
„Die Damen bitte nach dem Frühstück in den Behandlungsraum 1, bitte!“
Das ist der Raum mit dem gynäkologischen Stuhl, Schwester Nicola erwartet uns schon.
„Sie haben ja heute schon alle ein Sportprogramm absolviert, dazu gehört bei uns ein Beckenbodentraining heute.“
-Stille-
Nicola fährt fort, „ dazu haben wir für alle von Ihnen Liebeskugeln dabei. Ein paar Augenpaare blitzen freudig auf und im Nu sind auch die restlichen von uns hellwach. Sie werden einzeln nach der Reihe auf den Gynstuhl Platz nehmen und Dr. Schumann wird Ihnen die Kugeln einführen.“
Alexandra meldet sich, „Ich kann das selber machen!“
„Nicht bei uns, ein Arzt wird das übernehmen, Sie können gleich den Anfang machen. Bitte machen Sie sich unten herum frei und legen Sie sich auf den Gynstuhl. Die Beine bitte gleich in die Beinschalen legen und die anderen Damen dürfen draußen auf den Stühlen Platz nehmen, es kommen alle nacheinander dran.“
Wir verlassen den Raum und Alexandra bleibt gleich mit der Schwester drin.
Die Aufregung hält sich bei uns alle in Grenzen, wohl weil es nicht wirklich etwas Neues ist für uns Frauen. Neu ist nur, dass wir das nicht alleine machen dürfen. Es macht den meisten keine Angst. Angst macht mir nur etwas dieser Dr. Schumann, aber das liegt eher an seinem Äußeren. Ich darf ihn nicht ansehen! Und Angst macht mir, dass ich das nicht alleine machen darf, das ist was intimes, da bin ich am liebsten ganz für mich alleine. Ich hab natürlich auch kein Problem damit, wenn es Yunus übernimmt, aber ein fremder Mann?
Als ich an der Reihe bin, bin ich dann doch ganz froh, dass nicht Dr. Frei die Aufgabe hat, mir die Kugeln einzuführen. Die würden ja schon bei seinem Anblick in mich gierig hineinflutschen. Bei Dr. Schumann ist es etwas anderes. Er steht vor mir wie ein stattlicher, älterer Arzt, der keine Widerworte duldet. Bei ihm fühle ich mich richtig als würde ich bei einem Hausarzt sein und nicht hier. Besonders Redselig bin ich heute morgen auch nicht und um irgendwelchen unnötigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, steige ich wortlos auf dem Stuhl und mache meine Beine breit.
Dr. Schumann wartet schon im Eck auf einem Drehstuhl, die sterilen Handschuhe schon angezogen. Auf einem kleinen Metalltisch warten schon die silbrig glänzenden Kugeln auf mich. Ich bin bereit, falte meine Hände über meinem Bauch zusammen und Nicola rückt mein Hemdchen noch etwas zurecht.
Dr. Schumann rollt heran, „ Na, haben Sie gut geschlafen?“ Das soll so als Auflockerung dienen, oder er will mich von der eigentlichen Prozedur ablenken. Ich bin etwas angespannt, das merke ich. Er tastet mit seinem Finger in meine Scheide, wahrscheinlich um zu testen wie feucht oder trocken ich bin.
Dr. Schumann legt die Stirn in Falten, er tut mir weh.
„Ganz locker bleiben, entspannen Sie sich!“
Er muss Gleitgel benutzen, keine Chance bei ihm und in meiner heutigen Verfassung.
Es liegt alles schon bereit, Schwester Nicola drückt etwas von der Tube auf seine Finger und er bestreicht damit die Kugeln und meine Scheide innen.
„Bleiben Sie ganz locker, diese Kugeln werden Ihnen Vergnügen bereiten“ und lacht mich freundlich an. Vielleicht hab ich mich in ihn getäuscht, der ist ja doch ganz nett und jetzt tut es auch nicht mehr weh, so grob ist er nicht und mit seinen einfühlsamen Worten hab ich mich im Nu entspannt.
„Wie lange sollen die Kugeln drin bleiben?“
„Sie können den Vormittag jetzt an und in unserem Pool verbringen und gegen Mittag kommen die Kugeln wieder heraus.“
Ich merke, wie die Kugeln in mir drin leicht vibrieren und es macht Spaß sie zu tragen. Nach dem Frühstück schnell ins Zimmer hoch, Badesachen anziehen und hinaus. Da macht das Treppensteigen gleich noch mehr Vergnügen. Ein Vormittag zur freien Verfügung mit Liebeskugeln drin. Ich möchte das voll auskosten und nur damit am Pool liegen ist ja viel zu Schade dafür. Die anderen sind der gleichen Meinung und wir beschließen ganz alleine und ohne Personal einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, nur in der näheren Umgebung. Ein kichernder Haufen sind wir und eine Stunde sollte uns genügen, dann zieht es uns doch noch an den Pool.
Gegen 13 Uhr sollen wir uns zum Behandlungszimmer 1 befinden. Wir warten brav vor der Tür, bis uns Schwester Nicola einzeln aufruft. Im Zimmer erwartet uns wieder Dr. Schumann, den ich jetzt deutlich freundlicher gegenüberstehe als bisher.
„Na, hatten Sie einen schönen Vormittag?“
„Ja, danke, der war sehr gechillt.“
„Nun, dann dürfen Sie mal wieder auf dem Stuhl Platz nehmen. Schwester Nicola wird ihre Beine an der Schale festschnallen, denn ich werde noch eine kurze Ultraschalluntersuchung durchführen müssen.“
„Was heißt hier müssen? Wir sind doch alle nicht krank?!“
„Pscht, das gehört eben einfach dazu, zieren Sie sich nicht, machen Sie das, was ich Ihnen sage!“
Etwas verunsichert bin ich doch und mürrisch begebe ich mich auf den Gynstuhl. Nicola schnallt meine Beine fest und Dr. Schumann entfernt mir meine liebgewordenen Kugeln.
Er hält einen Ultraschnallknebel für die Vagina in der Hand, etwas größer wie ein Penis, aber die Form ist fast die gleiche. Er überzieht das mit einer sterilen Einmalfolie und schmiert ihn mit Gleitgel ein.
Dr. Schumann sieht, wie angespannt ich schon wieder bin, „Entspannen Sie sich, sind Sie sonst auch so? Lassen Sie Ihren Beckenboden fallen, wir haben dieses Training doch nicht umsonst gemacht.“
Ich sinke zurück und versuche mich dabei abzulenken, indem ich einfach nur an die Decke starre.
„So ist es gut!“ Er dringt in mich ein, das Gerät fühlt sich ziemlich hart an, einzig das Gleitgel unterstützt mich dabei, dass ich etwas entspanne. Mit einer Hand drückt er von außen gegen meine Bauchdecke. Er braucht nicht lange und ich bin froh, als es wieder vorbei ist und er das Ultraschallgerät wieder entfernt.
„Hatten sie heute schon Stuhlgang?“
„Nein, leider noch nicht!“
„Hatten Sie gestern Stuhlgang?“
„Nein, auch nicht!“
„Vorgestern?“
„Ich muss passen, da saß ich den ganzen Tag im Zug.“
„Da müssen wir was unternehmen!“
Ich nicke mit meinem Kopf, „ vielleicht klappt es ja, ich muss mich nur anstrengen.“
„Wir sehen uns noch, jetzt gehen Sie zum Mittagessen! Ach und Schwester Nicola, bitte messen Sie nochmals den Blutdruck!“
Also bleibe ich noch für einen Moment im Behandlungszimmer auf dem Stuhl sitzen. Dr. Schumann ist mit mir fertig, wäscht seine Hände, bürstet seine Nägel und desinfiziert sie erneut für die nächste von uns.
Ich lege meinen Arm auf eine Frotteeunterlage und Schwester Nicola legt mir die Blutdruckmanschette um den Oberarm. Sie pumpt auf…“Geht es Ihnen gut?“
„Ja, natürlich, warum sollte es nicht?“
„Ihr Blutdruck ist bei 90/ 60, etwas niedrig!“
„Ja, ich bin halt entspannt!“
Jetzt schaltet sich Dr. Schumann mit ein, „Schwester Nicola, bitte notieren Sie in die Tabelle, Kaffee-Einlauf!“
Mit einem mal bin ich 100% da, so arg, dass ich beinahe vom Stuhl kippe.
„Wass???“
„Ein Einlauf mit Kaffee sollte Ihnen heute helfen, aber jetzt gehen Sie erst Mittagessen, das wird Ihr Programm für heute Nachmittag!“
„Aber…?“ wollte ich unsicher nachfragen. „Kein Aber! Ein Aber und ein ich will nicht, oder ich kann nicht, gibt es hier nicht. Sie haben länger keinen Stuhlgang gehabt, trotz ausgewogener Ernährung und genügend Bewegung und sie sind nicht fit. Glauben Sie mir, der hilft!“
Klappe zu!
Ich weiß nicht, ob ich jetzt noch Appetit habe, ich warte mit den anderen vor der Tür.
„Hey, Katharina, Du bist ja ganz bleich, was ist los mit Dir?“
„Ich bekomm dann einen Einlauf, einen mit Kaffee!“
„Wie geil“, entweicht es aus Constanzes Mund.
Wie versteinert stehe ich da und schaue unglaublich in Constanzes Gesicht.
Ratlos stehe ich vor dem Mittagsbüffet und kann mich gerade für nichts begeistern.
Zum einen, wegen der Ankündigung, zum anderen, da ich mich tatsächlich ziemlich voll und satt fühle. Ich entscheide mich für die Suppe und ein kleines Stückchen vom Baguette. Vielleicht kann ich mich ja danach auf der Toilette erleichtern und ich kann dem Einlauf umgehen. Ich vermute aber, es wird mir nichts nützen, weil ich ja auch kreislauftechnisch nicht fit bin, seufz!
Es stellt sich heraus, dass ein paar andere auch einen Einlauftermin bekommen haben, meine Freundin Alexandra hats auch erwischt und sie bringt im Gegensatz zu mir gar keinen Bissen hinunter. Ein nervöses Bündel neben mir am Tisch. Sie kaut an ihren Fingernägeln herum, dass es langsam unappetitlich wird. Yunus würde mir ganz schön auf die Finger klopfen, wenn er das bei mir sehen würde.
Wie gerne würde ich ihn jetzt anrufen! Ich bekomme langsam etwas Heimweh und Sehnsucht nach ihm.
Gegen 14°° sollen wir uns, diesmal im Behandlungszimmer 2 einfinden. Das ist der Raum mit den Liegen, ohne Gynstuhl.
Es sitzen schon ein paar der Männer davor. Die werden doch wohl nicht eine gemeinsame Sache zwischen uns machen?
Nein, hab ich da meinen Namen gehört?
„Ladys first“ ruft uns Schwester Nicola aufmunternd zu.
Langsam erhebe ich mich, Alexandra geht gleich mit mir mit, sie ist kreidebleich.
Nicola deutet uns auf die Liegen, wir mögen doch bitte unseren Slip ausziehen und uns seitlich, auf der linken Seite hinlegen, schön nebeneinander.
Alexandra kanns nicht lassen, sie kaut immer noch an ihren Fingern herum.
Und auch mein Blutdruck, ist mit Sicherheit in die Höhe geschnellt, nur leider wird der jetzt nicht mehr gemessen, auch die Frage nach dem Stuhlgang bleibt aus. Es gibt kein entrinnen.
Auf dem kleinen, fahrbaren Silbertisch liegen die Utensilien schon bereit und Dr. Schumann mit Dr. Durant warten schon auf uns.
Schwester Nicola schiebt die wasserdichte Unterlage zurecht und reicht den beiden Doktoren jeweils die Untersuchungshandschuhe.
Dr. Schumann redet beruhigend auf uns ein:“ So meine Damen, es wird ein wohlig, warmes Gefühl für Sie sein, ich hoffe, Sie haben gut gespeist? Bitte entspannen Sie sich, träumen Sie sich in eine andere Welt. Schwester Nicola wird die passende Musik dazu auflegen, lassen Sie sich fallen, lassen Sie ihren Unterkörper fallen. Wir werden nun zuerst mit Vaseline ihr Poloch einmassieren, dann schieben wir vorsichtig das Darmrohr aus biegsamen Kunststoff in Ihre Öffnung hinein, die Klemme wird dann geöffnet und der warme Kaffee wird Sie fluten. Bitte halten Sie die Flüssigkeit etwa 10 Minuten, erst dann dürfen Sie die Toiletten aufsuchen und sich erleichtern.“
Die Stimme war angenehm und auch die Musik lässt mich entspannen, ich fühle mich sicher und beschützt.
Trotz alledem empfinde ich es als etwas unangenehm, als mir Dr. Schumann mit seinem fettbeschmierten Finger in den Anus greift. Der Schlauch drückt irgendwie, aber die Flüssigkeit kommt schon und es gibt kein zurück.
Etwa 1 Liter der Flüssigkeit läuft nun ich mich hinein und ich merke dabei, dass etwas davon daneben läuft, aber das ist nicht schlimm. Ich vergrabe mein Gesicht in das Kissen, dass ich Alexandra nicht dabei ansehen muss. Ihr geht es wohl ähnlich mit ihren Gefühlen, ich höre keinen Mucks von ihr.
Da ich nicht auf den Beutel mit der Flüssigkeit schaue, weiß ich natürlich auch nicht, wenn die Prozedur beendet ist. Ich merke nur, dass jemand an dem Schlauch herumspielt und vorsichtig herauszieht.
„Bitte jetzt zusammenkneifen und mindestens 10 Minuten halten, Schwester Nicola wird Ihnen eine Höschenwindel anziehen!“
Oh Gott, bitte nicht, denke ich mir. Mein Hemd, dass ich trage, ist so kurz, da würde jeder sehen, dass ich eine Windel trage und das ist mir schrecklich peinlich.
Wir müssen noch etwas liegen bleiben, zur Entspannung und zum Windel anziehen.
Nicola kommt und zieht uns das Wattehöschen über unsere Füße, hochziehen kann ich selber.
Im hinausgehen, sagt Dr. Schumann noch beiläufig zu mir, „Sie sind ganz schön verstopft, Ihr Stuhl ist viel zu fest, da brauchts eine extra Behandlung!“
Was auch immer das schon wieder heißen soll.

Yunus &Katharina – der Workshop 6

Wir sitzen alle etwas betreten, oder zumindest ergriffen, still im Bus und warten, was da noch alles an Überraschungen heute kommen mag.
Vorbei geht’s an Berge und an malerische Täler und Weiler. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichen wir das Ziel. Wir sind in einem kühlen Tal, mit plätscherndem Wildbach, großen Steinen im Fluss, die zum Sonnenbaden einladen.
Jens ist immer noch etwas erschöpft, Dr. Durant scheint vergessen zu haben, dass er noch den Plug in sich trägt.
„Ach, Jens, da hätten wir ja fast was vergessen, den Metallplug müssen Sie jetzt bei unserem kleinen Ausflug nicht mehr tragen, gehen Sie mal zurück zum Bus, ich befreie Sie noch“.
Jens wird bis über den Ohren rot und folgt Dr. Durant zum Bus. Wir anderen bleiben stehen und schauen ihnen nach, weit sind wir ja noch nicht weg, gerade so, dass man die Szenerie noch gut mitbekommt.
Jens muss sich über die geöffnete Heckklappe beugen, Dr. Durant stülpt sich Einmalhandschuhe, die sich im Großpack daneben befinden über. Jens zieht vorsichtige seine Hose und seinen Slip herunter, allerdings nur bis zu den Kniekehlen. Jens stützt sich mit seinen Ellebogen auf und streckt seinen Po aus. Dr. Durant reibt sich genüsslich die Hände, die, wie es scheint, eingeölt sind. Die Männer unter uns stehen alle mit weit aufgerissenem Mund da und reiben sich schon wieder am Schritt. Mit drehenden Bewegungen möchte er Jens befreien und mit einem Finger muss er nachhelfen und dringt in die Rosette ein, um den Plug hinaus zu befördern. Geschafft, der Plug kommt in einen Plastikbehälter mit Deckel und Dr. Durant zieht sich seine Handschuhe wieder aus und wirft sie weg, sogar Handdesinfektionsmittel ist mit am Board.
Jetzt können wir alle runter zum Wasser eilen und genießen den schönen Nachmittag mit einem kleinen Spaziergang.
Die Rückfahrt geht etwas schneller, wir nehmen einen anderen Weg, es soll über die Autobahn gehen.
Dr. Durant fragt uns beim Einsteigen, nach unserem Befinden, ob irgendwer etwas bräuchte. Alle verneinen und tatsächlich, die Heimfahrt schaffen wir ohne irgendwelchen Zwischenfällen.
Bis zum Abendessen hängen wir noch etwas ab, Duschen etc. Bis jetzt hatten wir noch nicht mal die Gelegenheit den Pool zu nutzen, die Zeit vergeht wirklich schnell.
Zum Abendessen wird wieder der leckere Rotwein gereicht und ich kann nicht widerstehen und schenke mein Glas damit voll. Die Konsequenzen sind mir im Moment völlig egal, oder ich verdränge sie. Wir werden noch mit Gesellschaftsspielen beschäftigt und alle quatschen fröhlich durcheinander. Dr. Schumann hält sich raus, sitzt nur grinsend da, als ob er heute noch was vor hat mit uns.
Dr. Frei, der kühle Blonde bittet uns zur späteren Stunde ins Behandlungszimmer zu folgen, die Männer müssen mit Dr. Schumann mitgehen.
Mein Gott, warum hab ich bloß schon wieder Alkohol getrunken? Da weiß ich ja gleich, dass ich wieder fällig bin. Hätte ich nur keinen Wein getrunken und dann auch noch mit diesen Dr. Frei!
„Soo, die Damen, nachdem Sie wieder so fleißig den geistigen Getränken frönen, möchte ich, bevor Sie schlafen gehen, gerne Ihren Blutdruck messen“.
Puhh, was bin ich froh, nur ein harmloses Blutdruckmessen, wobei…wer weiß, wie hoch der jetzt ist und was dann folgt? Ein Anruf bei Yunus?
Wir dürfen alle Platz nehmen und Schwester Melissa hat die Aufgabe uns die Blutdruckmanschette umzulegen und Dr. Frei fühlt gleichzeitig den Puls. Eine nach der anderen und wir sind alle quietschvergnügt, dass wir keinerlei Folter ausgesetzt werden.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass je mehr Wein man getrunken hat, umso höher ist der Blutdruck. Schlecht für mich, aber was solls.
Als ich endlich an der Reihe bin, dieses Mal als Letzte, fühle ich mich völlig entspannt, auch die Gegenwart von Dr. Frei stört mich nicht. Im Gegenteil, ich bin leicht beschwippst, da flirtet es sich nochmals besser.
Ich schiebe meinen Ärmel hoch, damit Melissa gut an meinem Oberarm kommt und Dr. Frei nimmt sich die andere Hand und fühlt meinen Puls.
„Na, etwas aufgeregt?“
„Ich? Iwo!“
Im Unterbewusstsein wahrscheinlich schon.
„So, meine Damen, von fast allen war der Blutdruck höher als heute Mittag. Wir wollen ja, dass es Ihnen gut geht und wir wollen Sie natürlich auch darauf vorbereiten, auf das Spiel Zuhause. Sie sind nicht umsonst hier! Sie werden jetzt alle verkabelt, d.h. Langzeit EKG für die Nacht und dann bitte auf die Untersuchungsliege.
Mein Puls beschleunigt, schon wenn ich nur daran denke, wenn ich vor Dr. Frei stehe, der an meinen Oberkörper die Elektroden aufklebt. Ich stehe vor ihm und soll mein Hemd aufknöpfen. Ganz langsam mache ich das, lüstern, fordernd…und Dr. Frei sieht mir genüsslich dabei zu, wie ich das inszeniere. Mein Atmen wird stockender und ich blicke tiefer und zwei Sekunden länger in seine Augen als erlaubt. Er quittiert das mit einem frechen Lächeln.
Er schiebt meine Hemdöffnung etwas zur Seite, ich halte verschämt meine Hände auf dem Rücken und schüttele meine Haare in den Nacken und werfe meinen Kopf nach hinten.
Ich spanne mich total an, als ich seine angenehm warmen Hände auf meiner Haut spüre. Er könnte stundenlang an mir herummanipulieren. Das ist Erotik pur für mich, Yunus dürfte das nie erfahren, ich bin ja hier nicht zum Flirten.
Die anderen liegen schon auf den Untersuchungsliegen, Schwester Melissa verbindet nun die Kabel des Langzeit EKG Gerät mit de Elektroden und schaltet das Gerät ein.
Kerstin ganz vorne, die erste will sich gerade erheben, da wird sie von Dr. Frei zurückgepfiffen. „Wir sind noch nicht fertig, meine Dame, bitte legen Sie sich auf den Rücken, das Hemdchen nach oben schlagen, die Beine aufstellen, Hopp Hopp!“
Sofort legt sie sich wieder hin in Position, wir anderen tun es ihr gleich.
Oh nein, was sehe ich da? Melissa kommt mit dünnen Schläuchen in der Hand.
Sie bereitet alles vor für Blasenkatheter, Dr. Frei lässt sie die Sachen dazu herrichten und er erklärt uns, was jetzt auf uns zukommt. „ Sie werden jetzt und für die ganze Nacht Bekanntschaft mit einem Blasenkatheter machen. Sie ersparen Sie sich das lästige Aufstehen im alkoholisierten Zustand, dient also nur zu Ihrem Besten und ist als äußerst bequem zu betrachten in Ihrem Zustand.
Melissa fängt bei Kerstin an, „Bitte heben Sie Ihren Po für die wasserdichte Unterlage, stellen Sie bitte Ihre Beine auf und klappen diese nach außen. Ich werde Sie unten desinfizieren, da wird es etwas kalt und unangenehm und Dr. Frei schiebt dann den Blasenkatheter in die Harnröhre ein.“
Die Schwester stellt den Deckenfluter so, dass der Lichtstrahl genau in unsere Löcher scheint.
Dr. Frei wäscht ausgiebig seine Hände, desinfiziert sie und im trockenen Zustand zieht er sich noch sterile Handschuhe an, die geöffnet bereit daliegen, von Melissa alles griffbereit vorbereitet.
Neugierig luge ich wieder hin zu Kerstin, die es als sehr unangenehm empfindet, denn sie Versteckt ihr Gesicht, indem sie ihre Hände über ihr Gesicht legt. Ich sehe schon von meiner Position aus, wie angespannt und verkrampft sie ist. Bei der kleinsten Berührung klemmt sie ihre Beine aneinander.
Dr. Frei hält schon den sterilen Schlauch in der Hand, „Lassen Sie locker, entspannen Sie sich, die Beine locker auseinander fallen lassen. Schwester Melissa wird Ihnen helfen.“
Melissa nimmt die Beine an den Knien und drückt sie weit auseinander.
Kerstin vergeht vor Scham. Ist es die Scham vor uns oder der Situation?
Sie zappelt herum und hebt ihren Po ständig auf und ab. Kerstin wehrt sich, „das piekst so stark, ich mag das nicht.“ Dr. Frei wird langsam etwas erbost, „So wird das nichts, ich mache den Katheter noch unsteril, wenn sie so zappeln. Das ist doch nichts schlimmes, und so arg piekst es nun auch wieder nicht. Schwester Melissa lassen Sie bitte kurz los und ziehen Sie mir eine Entspannungsspitze auf, sonst wird das hier nichts.“
Kerstin fährt hoch, sie holt tief Luft und lässt sie langsam wieder heraus und sinkt zurück auf die Liege. Sie besinnt sich, warum sie eigentlich da ist. Man sieht ihr Ihre Nervosität an, ihre Augen schweifen unstet von links nach rechts und wieder zurück.
Melissa holt die „Zutaten“, eine Ampulle, eine Einmalspitze und eine Einmalkanüle, Tupfer, Spray etc.
Vor Kerstins Augen schüttelt sie die Flüssigkeit in der Ampulle nach unten, nimmt einen Tupfer und knackt den Ampullenhals auf. Kerstin verzieht angewidert ihr Gesicht, ihre Hände trommeln auf der Polsterung der Liege. Sie kann nicht anders, sie muss zusehen. Schweißperlen bilden sich auf ihrer Stirn, ihre schon feuchten Hände reibt sie an der Unterlage ab. Melissa packt die Einmalartikel auf und mit schlurfendem Geräusch zieht sie das Serum auf und übergibt die fertige Spritze an Dr. Frei, der inzwischen den Katheter auf die sterile Unterlage abgelegt hat.
Schwester Melissa weiß, was zu tun ist, sie bittet Kerstin, sich seitlich hinzulegen, bringt sie in eine bequeme Position und hält sie nun mit beiden Händen fest.
Dr. Frei sprüht die Stelle mit Desinfektionsmittel ein, in die er die Spritze applizieren will.
Kerstin rollt in sich zusammen. Ohne nochmaliger Vorwarnung sticht Dr. Frei gezielt zu.
Die Spritze ist schnell verabreicht, es dauert aber noch ein paar Minuten bis sie wirkt und Kerstin ruhiger wird.
Man kann nicht sagen, dass sie Willenlos wird, aber sie wirkt nicht mehr so angespannt. Nun, wenn das Zuhause bei ihr gemacht wird, da wird bestimmt nicht so sachte mit ihr umgegangen, da muss sie das auskosten.
Physisch und psychisch ist sie nun soweit und sie kann sich gehen lassen und ihre Beine locker auseinander fallen lassen.
Dr. Frei desinfiziert nochmals, teilt mit einer Hand ihre zwei Schamlippen auseinander und führt die Spitze des Katheterschlauches in Kerstins Harnröhre und schiebt noch etwas nach, bis etwas Urin kommt. Den fängt er in einer Schale auf und Melissas Aufgabe ist es, mit einer Spritze den Katheter zu fixieren, zu blocken, damit er da bleibt, wo er sein soll.
„Und“ ermahnt Dr. Frei Kerstin, mit erhobenen Zeigefinger, „ nicht daran ziehen, der bleibt drin bis morgen früh. Sollten Sie versuchen, den Schlauch eigenständig zu entfernen, dass werden Sie Schmerzen haben, es wird bluten, sie reißen sich die Harnröhre dabei auf. Eine der Schwestern wird morgen früh, den Katheter entblocken und entfernen.“
Alexandra neben mir, hebt ihre Hand und meldet sich, „Ich hab da eine Frage, ich hab kaum Alkohol getrunken und soweit ich das beurteilen kann, war mein Blutdruck auch normal, brauche ich da trotzdem so einen Schlauch in meiner Blase?“
Dr. Frei nickt, „Ja, alle werden teilnehmen, es gibt keine Ausnahmen in diesem Fall. Auch Sie tragen ein Langzeit Ekg und müssten aufstehen und wir wollen, dass alle absolut in Ruhe schlafen heute Nacht, ohne irgendwelchen Störungen, morgen ist wieder ein Tag mit Programm.“
Sie nickt, hat keine weiteren Fragen. Ich komme als nächstes dran, liege ja schon bereit, neben mir Kerstin und zur linken Alexandra. Bei Kerstin hat alles etwas länger gedauert, deshalb werden wir nun zu zweit gleichzeitig behandelt. Die Männer im Nebenzimmer scheinen schon fast fertig zu sein, denn es kommen Dr. Schumann und Schwester Nicola zum mithelfen dazu.
Ausgeliefert liegen wir nun beide da, in freudiger Erwartung, einen dünnen Schlauch in die Harnröhre geschoben zu bekommen. Unsere Beine liegen auseinandergeklafft aufgestellt auf der Unterlage. Ich schaue zu, wie Melissa alles vorbereitet. Eine Zeit voller Anspannung, aber ich werde mich zusammenreißen, damit es mir nicht geht wie Kerstin, dass ich keine Spritze brauche. Das wäre ja gelacht. Überhaupt weiß ich nicht, was Yunus alles davon erfährt.
Ich versuche an was anderes zu denken, durchlebe im Geiste nochmals den schönen, aufregenden Nachmittag im Tal Verzasca mit den großen Steinen im Fluss, auf denen man sich sonnen konnte.
Ich werde jäh aus meinen Träumen geweckt, als ich die kühle Desinfektion zwischen meinen Schamlippen merke. Alexandra neben mir macht ähnliche Anstalten, wie vorhin Kerstin.
Durch diese Unruhe, bin ich völlig abgelenkt, was bei mir untenherum gerade passiert.
„So ist es gut“ höre ich Dr. Frei sagen. Ich bin stolz auf mich und als ich in seine stahlblauen Augen blicke, ist es wieder um mich geschehen und vor lauter Erregtheit, läuft mir der Saft aus meiner Scheide. „Sehen Sie zu, dass Sie sich da unten abwischen, sie sind da wohl sehr empfindlich?“ Er hat mich erwischt, ich merke, wie mir die Röte ins Gesicht steigt und schnappe mir die Papierunterlage und wische mich ab, ehe es noch mehr mitbekomme, wie ich buchstäblich auslaufe.
Genug mit mir zu tun, verpasse ich, dass es Alexandra nicht besser geht als Kerstin und sie sind gerade dabei ihr auch eine solche Beruhigungsspritze zu verpassen, die Ärmste!
Ich würde mir ja gerne zum Schutz einen Slip anziehen, aber das geht etwas schlecht mit dem Katheter, ich will den Schlauch ja nicht abklemmen und versuche so weit es geht, mein Hemd darüber fallen zu lassen und meine Spuren zu verstecken.
Bei uns Frauen zieht sich das alles etwas in die Länge, die Männer sind für solche Spielchen eher zu haben.
Es ist mittlerweile schon 23:30 Uhr und wir werden in unsere Zimmer geschickt. Bis ich geduscht habe, Zähne geputzt habe etc. vergeht nochmals eine halbe Stunde und um 1°° liege ich immer noch hellwach in meinem Bett. Zu aufgewühlt, zuviel erlebt an diesem Tag.