Nach der Bescherung- Frederick &Alexandra

Nun, wir schreiben den 24. Dezember, Alexandra hat sich über die meisten Sachen in ihrem persönlichen Adventskalender gefreut und ist nun gespannt auf das Erotikspiel, das Frederic angekündigt hat.

Eifrige Leser, die meinem Blog schon länger verfolgen kennen es schon, ich habe vor ein paar Jahren hier mal ein Spiel als PDF bereitgestellt und das will ich mal wieder vorholen:

http://www.sisteroblog.wordpress.com/2018/12/06/weisse-erotikspiel-als-pdf

Frederick & Alexandra- Der Adventskalender

Der Adventskalender, von den Beiden habe ich schon länger nichts mehr geschrieben, drum wurde es mal wieder Zeit, hier mehr eine Aufzählung, statt eine Geschichte

Alexandra möchte Frederick einen Adventskalender kaufen, wo es früher nur Adventskalender mit Schokolade gab, gibt es jetzt in den Geschäften eine riesige Auswahl an Adventskalendern mit den verschiedensten Themen. Sie entscheidet sich doch ganz klassisch für einen Schokoladenadventskalender, weil Frederick gerne nascht. Immerhin, kein billiges No-Name Produkt, sondern mit richtig, guter, teurer Schokolade. Sie kann es nicht verbergen und aus Versehen verrät sie sich schon vorher, dass sie ihm einen Schokokalender gekauft hat.

Nun, Frederick will nicht mit leeren Händen dastehen, so grübelt er nach, möchte was persönliches für Alexandra und es wäre nicht Frederick, wenn er den nicht mit seinen Vorlieben befüllen wird, Marke Eigenbau. Dazu sammelt er Schachteln und Kartons in verschiedenen Größen, verpackt jedes einzelne Päckchen mit Silberpapier und überreicht den freudestrahlend Alexandra.

„Oh, Frederick, da hast Du dich ja mächtig ins Zeug gelegt, das ist ja der Wahnsinn, ein selbergemachter und selber befüllter Adventskalender, na ich bin mal gespannt!“ und strahlt über beide Backen. Frederick, der sich ebenfalls über seinen Kalender freut und sich bei Alex mit einem Küsschen bedankt, freut sich natürlich auch schon teuflisch auf das Gesicht von Alex, wenn sie all die Türchen öffnet und sein Kopfkino macht jetzt schon einen Salto.

Dabei fängt die Nummer 1 wirklich ganz harmlos an, mit einem Schokoladenstern, aber das war nur der Vorgeschmack.

Schon am 2. Tag drängt er gleich nach dem Aufstehen, Alexandra dazu, ihr Kalendertürchen zu öffnen. Alexandra lacht und ist gespannt, weil er das dermaßen spannend macht.

Hervor kommt ein gut duftendes Massagegel, noch ist sie im Glauben, dass der Kalender nur Sachen beinhaltet, an dem Frauen ihre Freude haben.

Schon am 3. Tag legt sich ihre Stirn beim Auspacken in Falten, es ist eine kleine Tube Gleitgel. Sie denkt sich noch nichts weiter dabei, Massagegel, Gleitgel, wird wohl gefüllt sein mit Drogerieartikeln.

Tag 4 ist es eine Packung Latexhandschuhe, am 5. Tag steril eingepackte Spritzen in verschiedenen Größen, so langsam dämmerts ihr und ihre Lust, die Päckchen auszupacken, schwindet von Tag zu Tag.

Am 6. Tag folgt eine Dose mit handelsüblicher Vaseline, am 7. Tag ein kurzer Plastikschlauch, ein Frauenkatheter, mit dem nur einmal kurz Urin abgenommen wird und dann wieder entfernt wird. Wie nett, Frederick sitzt jedesmal grinsend dabei und sie hat den teuren  Schokokalender schon bereut.

Alexandra will die nächsten Tage gar kein Päckchen mehr aufmachen, aber Frederick drängt darauf und kann es nicht abwarten.

Tag 8, Frederick sitzt süffisant ihr gegenüber am Tisch, die Arme vor seinem Brustkorb verschränkt.

Alexandra nimmt angewidert das Päckchen mit der Nummer 8 in die Hand und bastelt es auseinander. Sie zieht ihre Augenbraue nach oben und ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, es sind ein paar Handschellen, mit schwarzen Fell bezogen und mehrere Bänder für Fixationen. „Ok Frederick, das geht ja noch, inspiriert mich sogar, danke! Willst Du die heute Abend gleich an mir benutzen?“

„Ach da fehlt doch noch einiges, warte ab mein Schatz!“ „OK!“

Am 9. Tag erscheint eine lange, schwarze Feder und ein schwarzer Spitzenstring, Alexandra bedankt sich mit einem langen Kuss und setzt sich bei Frederick auf den Schoß und fängt an zu kuscheln.

„Alexandra, nicht so voreilig, wir können natürlich schon das machen, was Du gerne hättest, aber manches braucht einfach noch seine Zeit!“

„Och schade, ich will ja auch nur einen Teil des Sortiments benutzen!“

„Das kann ich mir denken, aber Du kannst Dir auch denken, dass ich dir die anderen Sachen, die weniger angenehm für dich sind, auch benutzen werde und nicht umsonst geschenkt habe!“

Am 10. Tag ist in dem kleinen Päckchen so eine schwarze venezianische Maske und Alexandra möchte auf der Stelle und sofort, das Spiel mit Frederick beginnen. Sie bettelt richtig danach, wie ein Hund, der etwas von seinem Herrchen möchte. Frederick lässt sich am Abend überreden und Alexandra darf die neuen Sachen anprobieren und wird von ihm ans Bettgestänge festgekettet. Er verwöhnt sie mit schöner Musik, die lasziv aus dem Wohnzimmer klingt, er benutzt das neue Massagegel, fordert sie mit der Feder heraus, bis sie nicht mehr kann und ihn anbettelt, er möge sie doch nehmen, richtig, wie ein Mann.

Am nächsten Tag kann sie es fast nicht erwarten, was sich in der Schachtel versteckt, vielleicht ist es wieder ein kleines, zusätzliches Detail, das das Liebesspiel spannender macht und sie reißt das Papier auf, während Frederick bereits vorher lachen muss, denn nur Er weiß ja, was es heute gibt.

Alexandras Blick verfinstert sich, die Serie der letzten Tage wird zu ihrem Ärgernis nicht fortgesetzt, es ist eine Schachtel mit 10 Abführzäpfchen. Postwendend steht sie auf und wirft sie in den Küchenabfall. Frederick, der mit so einer Reaktion gerechnet hat, steht auf und holt sie natürlich wieder raus, Alexandra stöhnt.

Am 12. Tag, wie sollte es anders sein, versteckt sich in dem Päckchen ein weiterer Genuss mit dem man den Darm schön entleeren kann, ein paar Mikroklist und ein größeres Klistier. Sie schmeißt es auf den Tisch und Frederick nimmt das als Einladung auf und packt Alexandra, wirft sie über seine Schulter und trägt sie ins Schlafzimmer. Mit flinken Händen schnappt er die Handschellen an Alexandras Handgelenken zu, zerrt ihr das Höschen über die Beine, benutzt zwei Finger voll mit Vaseline, bestreicht ihre zarte Rosette und den dünnen Schlauch des größeren Klistiers und drückt die Flüssigkeit in ihren Darm, ob sie will oder nicht. Heute hat er entschieden, heute wird sein Spiel gespielt, vorgestern ging es nach ihrem Kopf. Er entscheidet, wann sie zur Toilette darf, er bestimmt, wie lange sie warten muss und wann es genug ist, um zu wirken. Er beobachtet sie genau, er spielt mit ihrem Kitzler, ist sie ausgereizt und kurz vorm Orgasmus oder ist sie kurz vorm explodieren wegen dem Druck auf dem Darm? Er ist ja kein Unmensch und nach 15 Minuten befreite er sie und schickt sie zum Entleeren auf die Toilette. Nach ihrem Erfolg, kommt sie frisch geduscht zu ihm ins Schlafzimmer zurück. Frederick nimmt sie in seinem Armen, er küsst sie, er massiert sie und zum krönenden Abschluss dringt er von hinten tief in sie ein.

Am 13. Tag möchte er sie in Ruhe lassen und schenkt ihr ein Bündel mit Kerzen für ein Abendessen in Kerzenschein, dass selbstverständlich Frederick zubereitet, Alexandra wird inzwischen zu einem ausgiebigen Vollbad in die Badewanne geschickt, was natürlich für sie auch ein schöner Tagesabschluss war.

Am 14. Tag packt sie ein paar silberne Liebeskugeln für die Vagina aus, die hat sie sich auch schon lange gewünscht und probiert sie natürlich auch gleich aus. Sie stellt sich etwas ungeschickt an und traut sich nicht so ganz die Kugeln in ihre Scheide zu stopfen. Frederick ist ihr gerne behilflich. „Ach mein Schatz, lege Dich bitte ganz entspannt zurück, stell deine Beine etwas auf, etwas auseinander, damit ich schön hinkomme und überlass das mir. Er bestreicht sie mit einer hauchdünnen Schicht des Gleitgels und verwöhnt sie mit der Zunge, aber nur so lange, bis sie feucht wird und nicht bis sie kommt. Er passt genau den richtigen Augenblick ab, bis er die Kugeln ganz in sie hineinschiebt und verschwinden lässt.-Ab jetzt muss sie in der Küche alles vorbereiten, sie muss den Tisch decken, sie muss die Treppen in den Keller und wieder hoch, Frederick schickt sie quer durch die Wohnung, damit sie in den vollen Genuss der beiden Kugeln kommt und sie genießt es, bedankt sich mit einem Lächeln und unkontrolliertem, kurzen Aufstöhnen.

Am 15. Tag wird wieder ihr Hintertürchen beschenkt, ein kleines, goldenes Vibro-Ei mit Fernsteuerung. Heute ist es Frederick, der unbedingt die Dinge in die Hand nehmen will, er kann es gar nicht erwarten, „Komm Alex, beug Dich über die Stuhllehne!“ Alexandra verdreht nur seufzend die Augen und tut, was er sagt. Frederick hat ein leichtes Spiel, denn heute trägt sie einen kürzeren Rock, er muss den Saum hinten nur hochklappen und die Strumpfhose etwas nach unten ziehen, etwas Gleitgel an den kleinen Vibrator und schwupp, drückt er das Ei durch ihre Rosette durch, seinen Finger lässt er noch eine Weile mit drin. Auch an diesem Tag muss sie sich noch tüchtig bewegen, damit sie auch was von dem Gefühl hat. Während des Abendessens benutzt er immer mal wieder die Fernbedienung und lässt das Ei vibrieren, für den kleinen Kick zwischendurch.

Nach drei Tagen Spaß muss aber mal wieder was Ernsteres her, etwas womit er sie in Schach halten kann, wenn sie zu arg aufdreht. Sie öffnet die quadratische Schachtel, wie ein Würfel und schon sieht sie was Rotes. Zuerst denkt sie, es wäre ein weiteres Spielzeug, aber dann kapiert sie es, es ist eine rote Klistierbirne. „Aber Frederick, meinst Du nicht, das Zeugs zum Abführen ist genug?“

„Es ist nie genug, das braucht man immer wieder, um den Darm schön sauber zu halten, vergiss das nicht!“

Etwas angstvoll fragt sie nach: „Kommt das heute noch zum Einsatz?“

„Nein, ich will dich doch nicht überstrapazieren!“

Am Tag 17. erscheinen im Päckchen wieder verschiedene dünne Latex und Plastikschläuche, Alexandra hält dies hoch mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn.

Frederick winkt ab, „ach, auch das werden wir nicht so oft brauchen, vielleicht mal zum Spielen zum Ausprobieren, ansonsten werde ich dir mal einen Katheter legen, wenn wir eine längere Fahrt vor uns haben. Und das dickere ist ein Darmrohr, wenn Du mal Blähungen hast, vielleicht.“

„Wieso denn das?“

„Na Du musst doch unterwegs oft zur Toilette und Du findest doch die Autobahntoiletten so eklig, was sie ja meist auch sind. Ich lege Dir vor der Fahrt einen Katheter und wenn wir ankommen, entferne ich den wieder und Du musst nicht auf diese dreckigen Dinger gehen und dir womöglich noch was holen!“

„Ahh, Du denkst dabei also nur an mich?“

„Natürlich, was denkst Du denn? „

Am 18. Tag liegt in einer schön verzierten Box ein Sammelsurium an Ampullen und Zäpfchen. Alexandra macht die Schatulle angewidert wieder zu. „Bäh! Kannst behalten!“

„Ach quatsch, auch das nur für dich, für alle Situationen gerüstet, für deine persönliche Hausapotheke!“

Also nichts, was man sofort an ihr ausprobieren muss, nur für den Notfall hat er gesagt.

Am 19. Tag ist das Päckchen schon etwas größer und schwerer, Alexandra ist gespannt, zeigt aber wenig Begeisterung. Fast schon abfällig „Aha, brauch ich doch nicht, wozu?“

Es ist ein Blutdruckmessgerät, ja Alexandra hat keine Kreislaufprobleme, Frederick ist aber der Meinung, dass so ein Gerät in eine anständige Hausapotheke gehört.

Am 20. Tag, was mag das sein? Lang, leicht und schmal verpackt? Alexandras erstes eigenes Fieberthermometer. Zu ihrem entzücken hat Frederick ihren Namen eingravieren lassen. Wie nett!

„Du brauchst doch mal ein eigenes!“ hat Frederick gesagt.

„Wozu, ich merk das doch selber, wenn ich Fieber habe, mir ist es egal, ob ich 37,9 oder 38, 2 habe!“

„Aber mir ist das nicht egal, Ende der Diskussion! Ich werde das dann auch noch einweihen, nicht dass es kaputt ist, dann muss ich das rechtzeitig umtauschen.“

„Frederick lass doch, mir hat ehe ich mit dir zusammen war, auch 20 Jahre keiner mehr richtig Temperatur gemessen!“

„Das traust Du dir auch noch zu sagen, Schande! Wenn ich mir das so richtig überlege, lege dich doch bitte mal über meine Beine, mach dich unten herum frei!“

„Nein, Frederick, das werde ich jetzt nicht tun, vor allem nicht, weil Du das jetzt so sagst!“

„Na warte!“ Frederick steht auf, Alexandra legt die Sachen weg und springt hoch, stellt Stuhl und Sessel ihm in Weg und hindert ihn so daran, sie einzuholen, sie spielt Fangen mit ihm und reißt aus und lacht.

Frederick der das auch lustig findet, holt sie schnell ein und erwischt sie am Hosenbein, Alex stolpert zu Boden und Frederick zieht sie am Hosenbein zu sich heran. „Hab ich dich, Du hast doch eh keine Chance mir zu entkommen!“ Mit einem Griff zieht er ihre Hose nach unten und legt sie übers Knie, beide müssen lachen und er nimmt das zum Anlass so weiter zu machen. Aus Spaß und um die Spannung etwas zu erhalten, klatscht er ihr auf den nackten Po. Alexandra lacht umso mehr und versucht mit ihrer Hand seine abzuwehren, doch er ist stärker und klatscht ihr noch 2x hinten drauf, bis er sie fest im Griff hat. Das Thermometer befeuchtet er dieses Mal nur mit ihrem eigenen Muschisaft und schiebt es zielstrebig, aber sanft in ihren Po hinein. Anfangs versucht sich Alexandra noch freizustrampeln, aber umso mehr sie sich dagegen wehrt, desto weiter scheint Frederick das Thermometer in sie reinzuschieben.

Der 21. Tag beschert ihr wieder mehr Vergnügen, es ist ein 3-armiger Vibrator, praktisch für jede Körperöffnung gleichzeitig. Alexandra betrachtet dieses Prachtexemplar genau, Frederick entschuldigt sich: „Wenn ich mal nicht zuhause bin!“

„Dankeschön!“ und haucht ihm einen Kuss auf den Mund.

Am 22. Tag ist in der Schachtel nochmals eine schöne Schachtel, darin verbirgt sich ein Womanizer in weinrot, mit Druckwellen Stimulation von sanft bis intensive Saugung und Autopilot Funktion.

„Das schaut aber sehr edel aus, Frederick!“

„Ich hoffe Du wirst ein Vergnügen damit haben!“

Am vorletzten Tag, die Nummer 23. Steht auf dem größten Karton des Kalenders, sie hat keine Ahnung, was es noch sein könnte. Zuerst sieht sie etwas silberne hervorblitzen, was aussieht wie ein Kochtopf. Das geht ja jetzt in eine völlig andere Richtung, doch sie packt das Teil richtig aus und unten am Boden hängt da noch ein Schlauch daran, womit sie gar nicht weiß, was sie damit machen soll.

„Das ist ein Irrigator!“

„Was ist ein Irrigator?“

„Damit kann man Einläufe machen, Spülungen oder Darmreinigungen!“

„Ihh, das will ich aber nicht!“

„Du wirst schon sehen!“

„Gar nichts werde ich sehen, weil ich es nicht zulassen werde, dass Du mir sowas hinten reinschiebst!“

„Kommt Zeit, kommt… Komm!“

„Nee!!!“

„Alexandra! Muss ich erst böse werden?“

„Nein!!!“

Alexandra steht auf und rennt ins Bad und sperrt hinter sich die Türe zu. Nachdem sie nach 5 Minuten nicht wieder herauskommt, klopft Frederick an die Tür: „ Schatz? Du das war nur ein Scherz, komm wieder heraus, ich werde den jetzt nicht benutzen, ich verspreche es.“

„Wirklich?“ ertönt es aus dem Badezimmer.

„Ja, ich schwöre!“

Alexandra lenkt ein und sperrt wieder auf, Frederick nimmt sie an der Hand und holt sie raus, „Entschuldigung, ich wollte dich nur ein wenig ärgern und das scheint mir ja gut gelungen zu sein!“

„Allerdings!“

„Du weiß ja gar nicht, wozu so ein Ding alles gut ist, wird in der Alternativmedizin für heilende Einläufe heute noch gerne benutzt!“

„Echt?“

„Ja natürlich, man kann es aber auch zu einer Bestrafung benutzen!“

„Hm, aber das machst Du nicht, gell?!“

„Nein, das mache ich nicht. Vielleicht mal als Drohung, wer weiß?“

„Freddie!!!“

„Sag noch einmal Freddie zu mir und das Ding ist in Deinem Arsch!“

„Ich verspreche, ich sag es nie mehr!“

Am 24., den letzten Tag, das letzte übrig gebliebene Schächtelchen ist klein, Alexandra fällt es beim auspacken schon auf den Schoß, es ist ein goldenes Kettchen mit einer EKG Kurve dran.

„Das ist ja süß, was es alles gibt!“

„Du, ein Goldschmied kann dir alle nur erdenklichen Motive zaubern, die man passend zum Thema trägt!“

„Toll, einfach nur toll, ich liebe Dich!“

„Ich dich auch und heute Abend nach der Bescherung machen wir ein schönes Spiel!“

„An welches hast Du da gedacht?“

„Ein Erotisches, lass Dich überraschen!“

Schwester Helena und Herr Behrens -Teil 4 (ein Weihnachtswunsch?)

Man sieht sich! Diese Worte klingen Claas noch länger im Ohr, genauer gesagt den ganzen Vormittag. Er sitzt Zuhause und weiß nichts, mit sich anzufangen, es geht ihm auch schon viel besser.

Ach, das Antibiotika, fast hätte er es vergessen, er sollte es sich gleich nach dem Arztbesuch besorgen, um sofort damit zu beginnen, zu sehr war er abgelenkt. Jetzt muss er los, muss das wirklich gleich sein? Claas plagen Gewissensbisse und ihm fallen plötzlich noch 1000 andere Sachen ein, die er erledigen kann. Er schaut auf die Uhr, es ist 11 Uhr mittags, die Arztpraxis macht um eineinhalb Stunden Mittagspause…Helena!

Das wird schon nicht so schlimm sein, denkt sich Claas, wenn er mit den Antibiotika nicht sofort beginnt. Gegen 12:40 Uhr verlässt Claas das Haus, schlendert Richtung Arztpraxis und druckst sich dort gegenüber herum, die Eingangstür lässt er nicht aus den Augen. Ob er das hinbekommt? So zufällig ihr über den Weg zu laufen? Jedes Mal wenn die Tür geöffnet wird reißt es ihn, er läuft einfach auf und ab, auf der anderen Seite der Straße. In den Augenwinkeln lässt er die Tür nicht aus den Augen und er verfolgt mit Spannung, wer die Praxis verlässt.

Da, das war eine jüngere Angestellte, eine Auszubildende, sicherlich ist Helena dann noch drin. Sie wird doch wohl ihre Mittagspause nicht in den Praxisräumen verbringen?

Claas wird langsam ungeduldig, ihm ist sein Verhalten peinlich, falls er beobachtet wird. Aber wer soll ihn schon beobachten? Fünf vor Eins, er hat sein Vorhaben schon fast aufgegeben, wird die Tür abermals aufgerissen und Herr Doktor Michaelsen tritt heraus, daneben Helena.

Mist, sind die beiden etwa doch ein Paar? Unmöglich sich jetzt hier zu zeigen, er bleibt verdeckt hinter den geparkten Autos an der gegenüberliegenden Straßenseite. Ahh! Der Doktor steigt dort in ein abgestelltes Auto, Helena tritt alleine auf die Straße und kommt direkt auf ihn zu.

Zu schnell, um dass er verschwinden kann, sie hat ihn schon entdeckt: „Hallo!“ ruft sie schon, „Herr Behrens! So ein Zufall, dass ich Sie heute schon das zweite Mal treffe, nicht wahr?“

„Ach hallo, ich wohne nicht weit weg von hier und ich muss doch noch zur Apotheke!“

„Aber Herr Behrens, das sollten Sie doch schon heute früh besorgen!“ tadelt sie mit vorwurfsvoller Stimme.

„Da gings leider nicht, da hatte ich es etwas eilig nach Hause zu kommen, verstehen Sie?“

„Vielleicht!“

„Und was treiben Sie so in Ihrer Mittagspause?“

Oh mein Gott, den Satz hätte er am liebsten rückgängig gemacht, wie konnte er nur!

„Ich gehe nach Hause und dann mit meinem Hund Gassi!“

„Ach Sie haben einen Hund, was ist es denn für Einer?“

„Ein mittelgroßer Mischling, ganz lieb!“

Ihm gehen 1000 Fragen durch den Kopf, die er ihr noch stellen könnte, aber die Worte gelangen nicht bis zu seinem Mund. „Aha, na ich muss jetzt mal weiter, viel Spaß noch beim Gassi gehen!“

„Alles Gute Herr Behrens!“

Wie die Claas angeschaut hat, als würde sie genau gemerkt haben, dass es kein Zufall war, dass sie ihn hier getroffen hat. Claas ist völlig durcheinander, in der Apotheke sind noch zwei Kunden vor ihm dran und als er aufgefordert wird, ist er in Gedanken völlig woanders.

Er sucht das Rezept in seinem Geldbeutel und legt es nervös der Angestellten auf die Theke.

„Einen kleinen Moment bitte!“ Claas ist nicht bei der Sache und dreht sich schnell wieder um, um zu sehen, in welches Auto Helena steigt, doch sie verschwindet zwischen den Autos, vielleicht wohnt sie ja in der Nähe.

„Herr Behrens- ihre Sachen, bitteschön, das Antibiotika nehmen Sie 2x am Tag, am besten nach dem Essen, dann verträgt man das besser. Das Schmerzmittel und den Weichmacher nach Bedarf!“

„Was denn für einen Weichmacher?“

„Ja das stand da mit auf dem Rezept, ein Stuhlweichmacher, den sollten Sie anfangs 1 oder 2x täglich nehmen, dann bei Bedarf.“

Claas schaut etwas verdutzt, packt die Sachen aber ein.

Just in diesem Moment, als er wieder aus der Apotheke heraustritt, stolpert er gedankenverloren fast über eine Hundeleine.

Helena! Sie lacht und holt ihn in die Realität zurück. „Haben Sie soeben geträumt Herr Behrens, Herr Claas Behrens?“

„Oh, entschuldigen Sie, so ein Zufall schon wieder!“

„Wollen Sie mir ein paar Meter Gesellschaft leisten?“

Claas traut seinen Ohren nicht, „Äh ja, kann ich, ich soll mich ja auch an der frischen Luft bewegen!“

„Ja genau, leider hab ich keine zweite Leine dabei und den Hund möchte ich nicht ohne Leine laufen lassen!“

Claas lacht verlegen, „dann muss ich wohl an Ihrer Seite bleiben, oder?“

„Ja, das müssen Sie!“

„Ich gehe nicht gerne alleine laufen, ich treibe Sport mit einem meiner besten Freunde!“

„Das ist kein Sport, wenn ich vom Hund gezogen werde, aber ich habe auch gerne etwas Unterhaltung dabei. Wie lief es denn mit dem Kochen gestern Abend?“

„Ach, das ist mir angebrannt, ich musste es wegwerfen!“

„Nein!!! Und dann?“

„Dann hab ich verbotener Weise zur Tiefkühlpizza gegriffen!“

„Schämen Sie sich!“

„Ich bin eben nicht am Herd geblieben, ich habe mich aufs Sofa gelegt!“

„Warten Sie mal, ich habe heute Abend nichts vor, was halten Sie davon, wenn ich für Sie koche? Ich meine das jetzt wirklich ernst, ich koche sehr gerne.“

„Ähm, ich weiß nicht recht, kann ich das annehmen?“

„Natürlich, Sie kommen heute Abend um 7 Uhr bei mir vorbei, ich wohne gleich da vorne, ich zeig es Ihnen!“

„Sie würden wirklich für mich kochen? Das wäre ja ganz toll!“

„Ja, stellen Sie sich auf etwas Gesundes ein!“

„Ok!“

Helena reicht ihm die Hand, „Ich heiße übrigens Helena!“

„Angenehm, Claas!“

Helena zeigt ihn noch wo sie wohnt und Claas verabschiedet sich bei ihr bis zum Abend.

Claas steht noch eine Weile da, weiß nicht, ob er sich das jetzt erträumt hat oder nicht.

Er kehrt um und geht in seine Richtung nach Hause, er muss ja jetzt wirklich endlich mit dem Antibiotikum anfangen.

Den Nachmittag verbringt er hauptsächlich am Computer, er lässt sich Sachen von der Arbeit schicken, die er von Zuhause aus bearbeiten kann, so ist es schnell abends und etwas frischmachen möchte er sich ja auch noch.

Claas hofft, dass der Abend kein Reinfall wird, vielleicht verspricht er sich zuviel von dem Treffen, vielleicht lebt eine Horde Kinder bei ihr? Oder ihre alten Eltern, die sie mitversorgt? Wer weiß?

Kurz vor Sieben ist er schon bei ihr, es dauert einen Moment, ehe Helena die Tür aufmacht. Leise Musik hört er im Hintergrund, keine Kinder, nur der Hund kommt freundlich mit dem Schwanz wedelnd auf ihn zu und beschnuppert ihn, bis er reingelassen wird.

Auf dem ersten Blick alles sehr modern, aber gemütlich, keine kühle Atmosphäre, ganz anders, als er sich Helenas Umfeld vorgestellt hat. Darf er überhaupt hier sein? Darf sie eigentlich Patienten privat treffen? Claas verwirft seine Bedenken schnell wieder, Sie war es, die ihn eingeladen hat und sie haben sich durch Zufall getroffen und das nicht in ihren Diensträumen ausgemacht.

Fast hätte er es vergessen, in seiner Jackentasche hat er eine kleine Schachtel Pralinen dabei, als Dankeschön und für den Ausgleich zum gesunden Essen. Sie zieht die Stirn in Falten, bedankt sich aber aufrichtig herzlich dafür.

Claas kommt gar nicht zu Wort, die Worte sprudeln nur so aus Helena heraus, sie erklärt ihn alles, über die Zutaten, die Zubereitung und Vieles mehr.

Es ist natürlich Fleischfrei, das hat er sich schon gedacht, aber zum Glück ist es kein veganes Körnergericht, sie hat Fisch zubereitet, gegrillt mit Gemüse und Gewürzen, die er nicht kennt. Aber es schmeckt außergewöhnlich gut und er lässt sich gerne noch Nachschub auf den Teller schaufeln.

Im Gegensatz zu der Arbeit, trägt Helena ihr glänzendes, langes Haar heute offen, sie wirft es über eine Schulter. Das weiße Hemd das sie trägt, scheint zwei Nummern zu groß zu sein, denn es rutscht ihr ständig über die Schulter. Es blitzt kein zarter Spitzen-BH hervor, sondern nur der Träger eines olivgrünen Bundeswehrtops und es schaut gut, es passt zu ihr und zu ihren Haaren. Er würde sie am liebsten an ihrer nackten Schulter berühren, sie darauf küssen, fasziniert bleibt sein Blick immer wieder daran hängen.

„Wohnst Du alleine hier?“

„Nein, hier lebt noch Herr Wolf!“

„Ähm, eine WG? Wo ist er heute?“

„Na dort in seinem Körbchen, Herr Wolf ist mein Hund!“

Jetzt muss er lachen, was für ein seltsamer Name für einen Hund. Die Schulter! Er muss sie berühren- unbedingt. „Entschuldigung Helena“ und zieht ihr Hemd hoch über ihre Schulter, „Ihre Schulter!“

„Ja, was ist mit meiner Schulter? Was machen Sie, was machst Du denn da?“

„Ich kann nicht wegsehen davon, die nackte Schulter zieht mich magisch an!“

„Was? Meine kalte Schulter? Die wirkt nur so!“

„Darf ich Dich küssen Helena für das wundervolle Abendessen?“

Helena lächelt und beugt sich etwas vor. Verlegen haucht ihr Claas einen Kuss auf den Mund, Helena zieht ihn näher an sich heran und fordert ihn zu mehr. Immer noch vorsichtig steckt Claas seine Zunge in ihren Mund, den sie bereitwillig öffnet. Sie spielt mit seiner Zunge, sie tastet seinen Mund aus, sie verschlingt ihn fast und hält seinen Kopf ganz fest an ihrem Gesicht heran.

Dann plötzlich: „Pscht, warte…“ Sie steht einfach auf und lässt ihn mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn sitzen.

„Helena, Du kommst doch wieder?“

„Klaro, warte doch, bleib einfach sitzen!“

Helena kommt zurück, mit Tuben von Gels und Cremes und einen Einmalrasierer.

„Helena, was hast Du vor?“

„Sorry, Du kratzt so arg, ich werde dich jetzt rasieren!“

„Was, Du willst mich rasieren? Mein Gesicht kennt keiner besser wie ich, ich habe das schon viel öfters rasiert als Du, ich kenne jedes Grübchen, jede Falte, jede Unebenheit und Du machst doch sowas nicht oft!“

„Pscht!“ Helena legt ihm ein schwarzes Seidentuch um die Augen und bindet das hinterm Kopf zusammen. Er will es hochziehen, doch sie ermahnt ihn scharf.

Claas vertraut ihr nicht, er hat Angst, dass sie ihn schneiden könnte, sie merkt das.

„Vertrau mir einfach!“

Helena zieht ihr übergroßes Hemd aus, trägt jetzt nur noch das olivgrüne, gerippte, enge Top und eine schwarze Leggings darunter. Sie bereitet Handtücher, mehrere Lappen, Cremes, Schälchen etc. am Boden aus. Sie nimmt Claas an der Hand und drückt ihn zu Boden, damit er sich setzen kann.

Sie setzt sich auf ein Kissen bequem hinter ihn im Schneidersitz und bettet seinen Kopf in ihrem Sitz.

Claas ist angespannt, mit einem warmen getränkten Lappen reinigt sie ihm sein Gesicht, er fühlt sich um Jahre zurückversetzt, er kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wann ihm das letztemal jemand sein Gesicht gewaschen hat, es duftet herrlich frisch, sie könnte damit ewig weitermachen.

Danach kommt ein trockenes, angewärmtes Handtuch, sie rubbelt sein Gesicht nicht etwa trocken, so wie er das immer tut, nein sie tupft es vielmehr trocken, ganz vorsichtig und sachte.

„So, ich bereite dein Gesicht jetzt vor und damit sich die Poren öffnen, werde ich jetzt dein Gesicht mit einem Peeling behandeln!“

Claas ist aufgeregt, noch nie in seinem Leben hat er ein Peeling auf sein Gesicht gemacht.

Sie schäumt es in ihrer Hand etwas auf und streicht dann die Paste auf seine Stirn, seine Nase und seine Wangen und massiert das in kreisenden Bewegungen in die Haut.

Claas genießt es, noch nie hat jemand sein Gesicht so zart, so liebevoll behandelt, was hat er nur in all den Jahren versäumt? Er nimmt den Duft wahr von fremden Pflanzen und Hölzern, er würde Helena so gerne dabei ansehen.

Helena lässt sie Paste etwas einwirken, „das bleibt jetzt so lange drauf, bis es angetrocknet ist, aber das geht schnell!“

Claas nickt nur und lehnt sich wieder zurück. „Soo, nun wasche ich das alles wieder ab!“ Wieder nimmt sie das Tuch mit frischem Wasser und wäscht das Peeling ab. Die Haut ist schon merklich zarter geworden.

„Jetzt kommt die Hauptsache, die Rasur!“

„Ach bitte, mach vorsichtig!“

„Ich werde mir die größte Mühe geben!“ Sie nimmt ihm das Tuch ab zum Rasieren, gibt etwas Rasierschaum auf ihre Hände und verteilt das in Claas Gesicht. Während sie das macht, schließt er freiwillig seine Augen. Er blinzelt und sieht, dass sie den Einmalrasierer bereits in der Hand hält. Sie setzt an der Wange an. Claas Nerven liegen blank und er nimmt ihre Hand und hält sie fest.

„Pscht, warte- Moment!“ Helena steht auf, nimmt das Tuch…und Claas denkt, sie verbindet seine Augen wieder, aber nein. Sie nimmt seine beiden Handgelenke und bindet die am Rücken zusammen. Sie platziert sich wieder hinter ihm und bettet ihn in ihrem Schoß.

Strich für Strich zieht sie ganz vorsichtig und langsam über sein Gesicht, um den Schaum und die Stoppeln abzurasieren.

Als sie damit fertig ist, nimmt sie die Fesselung wieder ab und wischt die übrigen Schaumspuren von Claas Gesicht. Claas atmet erleichtert auf.

 Er denkt, sie ist fertig und will aufstehen, doch Helena hält ihn fest zurück.

„Bleib! Ich bin noch nicht fertig!“ Sie nimmt ein Fläschchen mit einem kühlen Serum und mit ihren Fingerspitzen klopft sie die Flüssigkeit in seine Haut, hauptsächlich unter den Augen. Helena bleibt sitzen, sie scheint noch nicht fertig zu sein. Sie wartet ab, bis es etwas eingezogen ist. Dann nimmt sie aus einer weiteren Tube eine wohlriechende Creme, „das ist eine Pfirsichcreme und macht deine Haut geschmeidig und jung!“

Claas würde die Creme am liebsten von ihren Fingern lecken, so gut riecht sie, Helena bearbeitet sein ganzes Gesicht damit, ihre Brustwarzen zeichnen sich unter den Top ab und auch in seiner Hose rührt sich etwas. Er möchte sich aufsetzten, er möchte ihre Gesicht zu seinem herunterziehen, er möchte sie küssen und er möchte ihre Brüste fühlen, er streckt sich nach ihnen aus, er möchte sie anfassen, mit seinen Händen greifen und fühlen, doch Helena…

Nimmt den schwarzen, dünnen Schal und bindet erneut seine Handgelenke zusammen und über seinen Kopf an das Tischbein fest. Sie kniet sich nun vor ihn hin, sein Blick ist weiter auf ihre Brüste gerichtet, den Spaß will sie ihn verderben, er soll sich ganz fallen lassen und somit verbindet sie seine Augen auch wieder.

Er ist ihr ausgeliefert, mit all ihrer Zärtlichkeit, wie sie sein Gesicht behandelt, es liebkost und er darf einfach nur so daliegen, er zerspringt innerlich beinahe. Nicht im Traum hätte er daran gedacht, dass ihn so etwas passieren könnte und wie er auf Berührungen reagiert. Musste er erst so alt werden, bis ihn jemand so verführt?

Sie nimmt seinen Kopf und führt ihn zu ihrem, steckt ihre Zunge zwischen seinen Lippen, fängt hemmungslos an, daran herum zu saugen, sie streichelt sein Gesicht, sie streichelt sein Haar und er ist unbeweglich gemacht. Sie reißt ihm die Augenbinde ab und sie sieht sein Funkeln in den Augen. Ihre beiden Zungen verschlingen sich, ebenso die Arme, als sie ihn endlich losgemacht hat.

Er drückt sie ganz fest an sich: „Ich möchte dich nie mehr loslassen!“

Yunus & Katharina- Im Wald II

„Was sagst Du da?“

Yunus grinst Katharina schadenfroh an, „ich sagte, da kommt wer!“

„Nein, binde mich los- sofort!“

Yunus nestelt ungeschickt am Knoten herum, „Yunus, mach schnell! Los beeil Dich!“

Da kommt ein kleiner Hund angerannt, weit und breit kein Herrchen zu sehen.

„Katharina, das ist nur ein Hund, weiter niemand!“

„Wo ein Hund ist, ist auch das Herrchen nicht weit!“

„Wir sind so unauffällig, es hängen noch genügend gelbe Blätter an den Bäumen“.

Jetzt hört er das Rascheln, ein älterer Spaziergänger läuft langsam den steilen Berg hoch.

„Pscht, leise sein!“

Yunus stellt sich vor Katharina hin, umarmt sie und umhüllt sie mit seinem Wollmantel. Katharina zittert vor Kälte und Angst. Yunus nimmt sie fester in den Arm, er verdeckt sie so, dass der Spaziergänger sie kaum sehen, nur vermuten kann. Katharina hält den Atem an, Yunus küsst sie so lange, bis der Fußgänger mit seinem Hündchen vorbei ist. Der kleine Hund ist etwas neugierig und schnuppert an Katharinas Fellstiefel. Der Mann ruft nach ihm und schon rennt er weg.

Katharina atmet auf, „das war knapp, meinst Du der hat mitbekommen, was wir hier treiben?“

„Ich glaube nicht, und wenn schon!“

Yunus bindet eine Hand los, plötzlich klappt das auch ganz schnell, war da Absicht dabei?

„Dreh Dich bitte um!“ Katharina seufzt und dreht sich um.

„Umarme den Baum, ganz fest, presse Deine Brüste gegen die Rinde, genieße das leichte Prickeln, den Schmerz, wenn sich die kleinen Äste in Dein Fleisch bohren.“

Und wieder hört sie den Kameraauslöser, wie Yunus pausenlos darauf los knipst.

Er gibt Anweisungen, wie er es gerne hätte, „Wirf Deinen Kopf in den Nacken, lasse Deine Haare fliegen, jetzt schau zu Boden, geh in die Knie, sinke ein in den Waldboden“.

Yunus nimmt Herbstlaub in die Hand und bewirft sie damit, „Steh auf, mach die Beine breit, tu es für mich!“ Yunus hält sie von hinten fest und spielt mit seiner warmen Zunge an ihren Nacken und beißt in ihre Ohrläppchen. Die Kamera hat er kurz weggelegt, er streicht ihren Rücken entlang und Katharina zieht sich unter seinen Berührungen zusammen, ihre Nackenhaare stellen sich auf und sie verkrampft sich, während sich Gänsehaut bildet.

Yunus nimmt aus seinem Rucksack eine Tube Gleitgel, nicht dass sie das braucht, sie ist schon feucht genug. Dennoch schmiert er zwei Finger damit ein und dringt zwischen ihren Beinen von hinten in ihren Poloch ein. Er entdeckt einen wohl geformten Tannenzapfen, so schön geformt und ganz frisch. Ihm bereitet das ein Vergnügen ihr dieses Exemplar in ihren Po zu schieben. Katharina quiekt kurz auf, Yunus hält von hinten ihren Mund zu, „Aua!“ Katharina beißt zu.

Yunus hebt einen Zweig aus Reißig vom Boden auf, den er sich vorhin zurechtgelegt hat und streicht  ihn sanft über ihren Rücken, zuerst ganz sachte, dann etwas härter, der Zweig hinterlässt sofort Striemen und sorgt für eine gute Durchblutung.

Jetzt erst recht, nun etwas stürmischer, schiebt er den Zapfen in Katharina hinein, zieht ihren Kopf an den Haaren nach hinten und dringt mit seinem wieder prall gewordenen Schwanz von hinten in ihre Muschi ein.

„Willst Du unbedingt noch mehr Aufmerksamkeit erregen? Dann schrei noch lauter!“

Katharina reißt sich zusammen, natürlich will sie das nicht, sie zischt ihm ein „Mistkerl“ entgegen und geht mit ihm im Takt mit.

„Und Du bist ein kleines Miststück, ich besorg es Dir, jetzt und hier“.

Yunus spießt sie mit seinem Schwanz regelrecht auf, die Kälte verschwindet, wohlige Wärme macht sich in ihrem Inneren breit und sie nimmt dankbar sein Sperma auf.

Yunus& Katharina- Im Wald I

Yunus & Katharina – Aber wenn Jemand kommt…?

Katharina hat zu viele Überstunden, ihre Chefin hat ihr somit ein paar Tage zusätzlich frei eingetragen, da es neue Mitarbeiter gibt, ist dies auch momentan möglich.

Yunus, der seine Überstunden nicht in Frei umsetzen kann, hat aber noch ein paar übrige Urlaubstage, die er bis zum Jahresende verplanen muss. Er verrät Katharina nichts davon, dass er einen spontanen freien Tag hat und ruft sie Spätabends an. Sie hat lange Schicht und kommt wie so oft, nicht pünktlich von der Arbeit heraus, bis sie zuhause ist, vergehen nochmals 20 Minuten und für sie ist es zu spät, dann gegen 22 Uhr nochmals zu Yunus zu fahren.

„Hallo Schatz, ich bin´s, bist Du erst jetzt heimgekommen?“

„Ja, wir haben uns aber noch etwas unterhalten, sorry, ich wäre schon eher zuhause gewesen.“

„Hast Du morgen schon was vor? Ich meine, Du hast doch morgen frei, oder?“

„Ja, ich habe frei und ich wollte aufräumen und putzen und so.“

„Und so! Pass auf, ich komme morgen früh gegen 7 halb 8 und bringe etwas zum Frühstücken mit!“

„Oh, das ist ja wunderbar, aber um halb 8 musst Du doch schon längst in der Arbeit sein!“

„Nicht morgen!“

„Super, das ist ja toll, da freue ich mich, aber geht’s nicht etwas später?“

„Nein, lass uns den Tag ausnutzen, halb 8!“ und legt auf.

Katharina legt die Stirn in Falten, aber macht sich weiter keine Gedanken, außer dass sie sich den Wecker stellen muss, sie hat ja frei, keine Termine, keine Verpflichtungen, dann eben nicht aufräumen und putzen, vielleicht kann sie das Gröbste ja jetzt noch wegräumen.

Katharina ist müde davon und schläft sehr schnell ein. Den Wecker hat sie auf 6:45 Uhr gestellt, damit sie Yunus frisch und zurechtgemacht empfangen kann. Sie schaut hinunter auf die Straße, ein geschäftiges Treiben, wie alle aus dem Häuserblock zu ihren Autos eilen, um ins Büro zu kommen, oder Kinder, die sich schon trödelnd auf den Weg in die Schule machen. Es ist einfach schön mitten in der Woche frei zu haben, während für andere der Alltag einfach so weitergeht.

Der Nebel hängt noch tief zwischen den nassen Zweigen und das Herbstlaub bilden die einzigen Farbtupfer.

Frisch geduscht trägt sie nichts weiter als ihren kurzen Bademantel, sie setzt Kaffee auf und deckt den Frühstückstisch mit Orangensaft, Butter, Käse, Honig, Eier etc. Ein Blick durchs Fenster genügt und schon sieht sie Yunus unten die Straße überqueren, den schwarzen Mantel offen, den Schal lässig um den Hals geschlungen, bepackt mit Tüten aus der Bäckerei. Sie macht einen Luftsprung und freut sich über den Tag. Sie drückt schon auf den Türöffner, bevor er überhaupt die Haustür erreicht hat.

Yunus nimmt zwei Stufen auf einmal, „Hast Du mich kommen sehen? So schnell bin ich nun auch nicht!“ Sie nimmt ihn die Tüten ab und stellt sie gleich auf den Tisch, während sich Yunus von seinen Klamotten befreit.

Katharina gibt ihn einen Begrüßungskuss, Yunus umarmt sie, „Komm lass uns anfangen, dass der Kaffee nicht kalt wird!“

„Was hast Du denn vor? Wir haben doch Zeit, den ganzen lieben langen Tag!“

„Ich möchte einmal in meinem Leben den Tag ohne Arbeit beginnen, ich will den Tag bewusst erwachen sehen!“

„Der ist schon erwacht lieber Yunus!“

„Ich meine in der Natur, jetzt ist noch alles im Nebel verhüllt, aber warte nur!“

„Yunus ich dachte wir gehen nach dem Frühstück wieder ins Bett?“

„Nee, nee, nee, heute mal nicht! Frag nicht weiter nach!”

Katharina gibt klein bei, lässt sich aber viel Zeit und genießt das Frühstück mit den noch warmen Crossants.

Jetzt erst versteht sie, wieso Yunus so warm angezogen ist und Schal und Wollmantel anhatte.

Nach einer Stunde neigt sich das Frühstücken dem Ende, Katharina will schnell den Tisch abräumen, Yunus verschwindet in Katharinas Schlafzimmer.

„Yunus, nach was suchst Du, wenn ich fragen darf?“

„Ich suche Dir die passenden Klamotten aus oder willst Du so gehen?“

„Nein, natürlich nicht, aber ich kann mir selbst die Sachen aus dem Schrank holen, die ich anziehen möchte!“

„Aber womöglich nicht die Passenden?“

Katharina wird neugierig, stellt sich unter die Tür zu ihrem Schlafzimmer und sieht zu, wie Yunus ihren Schrank durchforstet.

„Ich mag das nicht so besonders, wenn Du meine Sachen durchwühlst und eine Unordnung hinterlässt!“

„Pscht! Geh!“

„Na hör mal, immerhin ist das meine Wohnung und mein Kleiderschrank!“

„Nicht aufmüpfig werden, sonst gehst Du nackig!“

Katharina muss lachen, „lachst Du mich jetzt etwa aus? Ich meine es ernst!“

„Ist ja schon gut, ich gehe wieder!“ und macht die Küche sauber.

Yunus schleicht sich von hinten an Katharina heran und hält ihr die Augen zu. „Mach Deine Augen zu!“ doch dies reicht Yunus nicht, er nimmt ein Tuch und bindet es um Katharinas Augen. Er trägt Katharina zu einem Sessel und setzt sie dort vorsichtig ab. Er streift ihr einen schwarzen, seidigen Spitzentanga über, oben den passenden BH dazu, sie bekommt schwarze, halterlose Nylons übergezogen, darüber eine längere schwarze Cardigan zum Binden, er will ja kein Unmensch sein. Über die Füße stülpt er ihre schwarzen Fellboots und für oben hat er noch ihren schwarzen Plüschfellmantel gesucht- perfekt!

Yunus nimmt ihr die Augenbinde ab und Katharina darf sich im Spiegel ansehen.

„Oh! Ist das alles?“

„Ja das ist alles, das sind doch zumindest für oben und an den Füßen lauter warme Sachen, oder nicht?“

„Trotzdem, ich friere ja jetzt schon!“

„Nein, so kalt ist es nun auch noch nicht, wir gehen jetzt los, wir fahren ein Stück mit dem Auto!“

Katharina wickelt sich ganz fest in ihren Mantel ein, damit sie so in diesem Aufzug keiner sieht oder erkennt. Im Auto grapscht während der Fahrt Yunus an ihren Mantel, sie solle ihn ausziehen, nicht dass sie dann frieren muss.

Katharina tut, wie ihr gesagt wurde, sie zieht den Mantel aus, sie trägt ja noch die Strickjacke darunter. Sie hat keine Ahnung, wo die Fahrt hingehen wird und was Yunus mit ihr vorhat. Auf der Rückbank liegt zumindest sein Lederrucksack, der wie es aussieht, gefüllt ist.

Die Fahrt geht etwa 40 Minuten und dann biegt Yunus vor einem Waldstück zu einem Parkplatz ein.

„Na da sind wir ja schon fast, Du darfst aussteigen!“

„Und Du?“

„Ich? Ich sagte, Du sollst hier aussteigen!“

„Du kommst doch mit, oder? Ich steige erst aus, wenn Du auch aussteigst!“

„Ich sagte Du steigst aus!“

„Nee, das mache ich nicht, das kannst Du nicht von mir verlangen!“

„Oh doch, Du steigst da jetzt aus!“

„Yunus! Was soll ich hier? Soll ich hier dumm rumstehen und mir einen abfrieren?“

„Nicht so laut und nicht so biestig!“

Jetzt ist es Yunus der aus dem Auto aussteigt, „Dann muss ich ja wohl!“

Yunus geht ums Auto herum und öffnet die Seitentür und zerrt Katharina aus dem Auto, ihren warmen Mantel nimmt er für sie mit und schmeißt ihn ihr zu. Aber er bleibt nicht etwa draußen stehen, er geht zurück und setzt sich ganz gemütlich auf seinen Autositz und schließt die Tür hinter sich. Er bleibt regungslos sitzen und schaut zu wie sich Katharina vor dem Auto aufregt und macht vorsichtshalber mal die Zentralverriegelung zu. Katharina will seinen Weg versperren, sie trommelt mit ihren Fäusten auf die Motorhaube, er lässt kurz den Motor an, um ihn dann gleich wieder abzustellen. Es bereitet ihn ein teuflisches Vergnügen, ihr zuzusehen, wie sie den Hampelmann macht. Er lässt sich Zeit, sie soll sich erstmal abreagieren, sie müsste ja schon gemerkt haben, dass er nicht vorhat, sie im Wald stehen zu lassen, sonst wäre er schon längst weggefahren.

Katharina beruhigt sich tatsächlich etwas und Yunus bündelt in aller Ruhe seinen Rucksack den er auf dem Rücksitz deponiert hat.

Jetzt endlich steigt er grinsend aus seinem Auto aus, „dachtest Du wirklich, ich lasse Dich allein im Wald stehen?“

Katharina schimpft, „Du A… ja hab ich, Du bist unberechenbar, ich hasse Dich!“

„Das tust Du nicht!“

„In diesen Moment hab ich das aber getan, mach sowas nie wieder!“

„Jetzt krieg Dich wieder ein!“

„Ich will mich nicht wieder einkriegen!“

Yunus nimmt Katharina ganz fest in den Arm und schiebt sie den Waldweg entlang. „Jetzt weißt Du auch, wieso ich so bald los wollte, da sind wir ungestört, keiner sieht uns, keiner hört uns!“

Der Weg wird dunkler und es geht immer weiter nach oben in Serpentinen. Man hört immer mal ein Knacken der Äste oder auch von dem einen oder anderen Wildtier, oder ist vielleicht noch so ein früher Wanderer oder Jäger unterwegs? Katharina ist es etwas mulmig und sie klammert sich nun immer fester an Yunus. Nach etwa 20 Minuten erreichen sie eine versteckte Burgruine, zu ihren Füßen eine Ortschaft, die wohl früher mal von hier oben majestätisch bewacht wurde. Jetzt dient sie nur noch als Fotomotiv und Aussichtspunkt auf die kleine Stadt, die von oben wie aus dem Bilderbuch aussieht. Katharina bedankt sich bei Yunus mit einem Kuss für die tolle Aussicht und den Ausflug, so schnell ist ihr Ärger verflogen.

„So und nun zieh Dich aus!“

„Yunus!“ Bitte!“

„Ja bitte zieh Dich aus!“

„Doch nicht hier und jetzt?“

„Doch, es ist keine Menschenseele weit und breit, wir sind völlig allein, niemand hört uns und niemand sieht uns und die Tiere, die vielleicht herumhuschen sprechen nicht unsere Sprache!“

„Aber wenn Jemand kommt!“

„Da kommt niemand und wenn, dann ist er mindestens genauso erschrocken und flüchtet, weil es ihm peinlich ist!“

„Aber Yunus, es ist kalt!“

„Aber aber …nicht soo kalt, Du hast warme Stiefel an, die darfst Du anlassen!“

Katharina zieht sich langsam und unsicher aus, sie schaut sich ständig um, ob nicht doch jemand den Weg kreuzt. Yunus geht in die Hocke und kramt aus seinem Rucksack eine Kamera heraus.

„Katharina Du machst das gut, sehr gut, lass Dir Zeit“, Yunus fotografiert wie wild darauf los, jede einzelne Bewegung von Katharina hält er fest, pausenlos drückt er auf den Auslöser. Jetzt gibt er Katharina Anweisungen und Katharina tut, was er von ihr verlangt.

„Wirf Deinen Kopf in den Nacken, schau nach vorne, verwuschele Deine Haare, zieh jedes Kleidungsstück aus, bis auf die Stiefel, ja so ist es gut. Dein schüchterner Blick in die andere Richtung ist perfekt, das kommt sehr gut, spreize mit Deinen Fingern Deine Klit, zeig sie mir, zeig mir Deine Klit, zeig mir, wie nass sie ist, wie ich sie dazu bringe, so nass zu sein! Jetzt dreh Dich um, zeige mir Deinen Hintern, wie geil der ist, ziehe Deine Pobacken auseinander, zeig mir das süße Loch, gehe auf die Knie, gehe herunter, krabbele auf mich zu, leck meine Schuhe blank, sieh mich an, wirf Deinen Oberkörper nach hinten, steck Dich, zeige Deine Titten, zeige, was Du hast, nimm Deine Hände und pusche Deine Brüste nach oben, drücke sie zusammen. Es ist perfekt!“

Yunus fährt sich mit seinen Händen in den Schritt, sein atmen wird knapper, er zieht seine Hose nach unten, lässt sie fallen, „Katharina leck!“ Katharina robbt auf allen Vieren auf Yunus zu, nimmt seinen steifen Schwanz in den Mund und penetriert ihn mit dem Mund, Yunus hat schon längst die Kamera auf die Seite gelegt, er liegt am Boden, streckt seinen Schwanz aus, ergießt sich in Katharinas Mund, sein Stöhnen wird ruhiger, sein atmen wird langsamer. Er muss sich etwas säubern, er muss erst wieder zu sich kommen, er muss wieder ruhiger werden.

„Du bist so geil, Dein Spiel mit der Kamera, der Blick wenn Du schaust wie ein scheues Reh, der Wahnsinn! Ich brauch eine Verschnaufpause, ich habe heißen Tee in einer Thermoskanne dabei, möchtest Du auch?“

„Ja gerne!“ So sitzen beide auf der Bank und wärmen sich von innen. „Gehen wir dann wieder heim?“ will Katharina wissen.

„Noch nicht, jetzt lass uns erstmal austrinken, ich hoffe Du bist nicht völlig ausgekühlt!“

„Nein, mir geht es gut, aber ich hab Angst!“

„Wovor hast Du denn Angst?“

„Naja hier, es könnte doch jeden Augenblick jemand vorbeikommen oder ein Tier?“

„Sollte hier Jemand kommen, dann hören wir das lange vorher und ein Tier würde von uns ausreißen! Stell Dich dort an den Baum!“

„Wie? An welchen?“

„Stell Dich einfach an den dicken Stamm!“ Katharina erhebt sich, der Tee tat gut und sie stellt sich an den Baum, so als wolle er ein Bild von ihr und den Baum machen. Yunus steht ebenfalls wieder auf, sucht etwas in seinem Rucksack, es ist ein etwas stärkeres Seil.

„Oh Gott Yunus, Du willst mich doch nicht etwa fesseln? Da brauche ich ja noch länger, wenn jemand kommt…“ Yunus schaut sie nur tadelnd an, der Blick der sagt, „Sei still!“ Er geht überhaupt nicht auf ihre Ängste ein. Yunus nimmt den Strick, nimmt Katharinas Hände und bindet erstmal ihre Hände hinter ihren Rücken an den Baum und dann ihren ganzen Oberkörper, ihre Beine darf sie spreizen.

Yunus nimmt wieder die Kamera zur Hand, „Sieh in den Himmel, schau den Himmel an, die Vögel, die wenigen Blätter, die noch im Takt mit der frischen Brise rauschen, schau zu Boden, wirf Deinen Kopf hoch, schau zwischen Deinen Haaren durch!“

Yunus geht näher zu Katharina, kniet sich vor sie hin, fährt mit seinem Finger in ihre Spalte, leckt ihn ab, reibt mit seinem Finger an ihrer Klitoris, Katharina will sich wehren, reibt ihren Körper an der harten Rinde rauf und runter. Yunus beugt sich ganz weit herunter, leckt ihre Klit, stößt mit der Zunge in die Tiefen ihrer Liebeshöhle, lässt seine Zunge kreisen, spielt mit ihrem Kitzler und Katharina ist machtlos, sie kann nicht mal seinen Kopf in die Hand nehmen, er treibt sie in den Wahnsinn, er bringt sie hoch, ihr Atem ist schwer und aufgeregt, ihre Augen hält sie geschlossen, sie genießt und sie ist angespannt zugleich, sie lässt sich fallen und ihr Stöhnen hallt in dem Wald.

Plötzlich ein Knacken, ein Ast mit Kastanien fällt neben Katharina zu Boden.

„Katharina, da kommt wer!“

Der Weiße aus dem Morgenland

Es war einmal ein Traum…

Ich sitze vor der weitläufigen Hotelanlage im Freien an einem kleinen Bistrotisch und warte ungeduldig auf ihn. Ich sitze zwischen Hotelpool mit Blick zum breiten Treppenaufgang zu dem Hotel, alles ist sauber und im frischen weiß getüncht. Überall stehen Blumenkübel mit pinkfarbenem Oleander und  Palmen säumen den Weg zum Meer. Gespannte Sonnensegel spenden Schatten auf der Sitzgruppe des Cafe`s. Wird er da sein? Wird er überhaupt kommen?

Es ist der Treffpunkt, den er vorgeschlagen hat, ich war hier noch nie und dennoch ist mir dieser Platz nicht völlig fremd. Gleicht er einem Ort, den ich schon kenne oder kenne ich den Ort von Bildern?

Diese Vertrautheit hilft mir dabei, gegen die Angst anzukämpfen, die ich haben müsste, aber die Vorfreude ist stärker, auf die Freude, die kommen mag, das, was mich beherrscht und ich sehne den Augenblick herbei und hoffe, ich werde nicht enttäuscht.

Ich rühre in meinen Cappuccino, der schon kalt genug ist, zu kalt.

Hätte ich Jemanden über mein Vorhaben informieren müssen? Nein, es hätte niemand verstanden, nicht mal im Ansatz.

Schon allein, dass Er aus einem islamischen Land kommt genügt um daß alle Alarmglocken schellen und ich selbst spreche mir meinen Verstand ab.

Aber muss es immer um den Verstand gehen? Wenn etwas anderes stärker ist? Das Gefühl, dass man das Richtige tut oder ist es eher das Gefühl, etwas völlig Absurdes zu tun?

Nein, richtig ist es gewiss nicht, kann ich ihn überhaupt vertrauen?

Ich werde ihn vertrauen, er kann es sich nicht erlauben, gefährlich zu sein, nicht in seiner Position.

Ist es ein Spiel mit dem Feuer oder suche ich eine Herausforderung? Ist es der Kitzel, der Reiz des Verbotenen oder ist es Er als Person?

Zieht er mich so an oder sind es die Umstände die dazu beitragen?

Schon tausendfach habe ich darüber nachgedacht und die Situation in Gedanken durchgespielt.

Nun ist es endlich soweit, ich sitze hier in voller Erwartung und mein Blick schweift sehnsüchtig von Meer und zum Hotel, ich weiß nicht, was ich mehr herbeisehne.

Mache ich mir was vor? Bin ich blind? Bin ich zu naiv? Mit meinen Vorstellungen? Was macht die Liebe mit mir? Sie macht mich völlig irre.

Da, endlich, nicht im Traum hab ich ernsthaft daran gedacht, an diesem Moment, als Er großgewachsen die Treppe herunter kommt. Er scheint mich schon eher gesehen zu haben, als ich ihn, meinen Strahlemann. Er lächelt breit über das ganze Gesicht, so wie ich ihn in meiner Erinnerung behalten habe und ich kann es nicht erwarten ihn in die Arme zu schließen.

Wie gut er doch aussieht, mit seinem strahlend weißen Polohemd und der dunkelblauen knielangen Short, seine Augen verdeckt er hinter einer Sonnenbrille, ganz machohaft. Seine Haut ist selbst in der Sonne eher vornehm blas und nicht so wie man es für einen Araber vermutet.

Mein Herz pocht wie wild und meine Hände trommeln unruhig gegen meine Beine, ich grinse über mein ganzes Gesicht, meine Grübchen tun schon weh und ich kann es nicht erwarten, ich möchte dies aber nicht zeigen, wie sehr ich mich auf diesen Moment gefreut habe. Ich möchte am liebsten hochspringen, ihn entgegen springen, den Weg zu ihm abkürzen, damit er schneller bei mir ist.

Ich mag es mir nicht ausmalen, wie er mir begegnet und ich mag mir vorher auch gar keine Vorstellungen machen, von dem, was kommt, doch leider tue ich das.

Nimmt er mich in den Arm? Wird er mich auf einem öffentlichen Platz küssen? Kann ich die Initiative ergreifen? Wie kommt das bei ihm an?

Said kommt auf mich zu, bleibt kurz vor mir stehen und betrachtet mich von Kopf bis Fuß.
Nichts hält mich mehr auf meinem Stuhl und ich stehe auf, werfe ihm meine Arme entgegen.

„Hallo Verena, schön Dich zu sehen!“

Oh, wie sanft, es klingt mir in den Ohren, so wie mir mein Name noch nie zuvor in den Ohren geklungen hat, ich höre es immer und immer wieder, so weich, so absolut geborgen.

Ich bringe nur ein leises, schüchternes Hi heraus. Ich muss mich räuspern, meine Stimme spielt mir einen Streich und versagt.

„Was? Was hast Du gesagt?“ will er mich ärgern?

„Äh, ich habe nichts weiter gesagt, ich habe nur Hi gesagt, nicht im Traum hätte ich daran gedacht, dass das klappt.“

„Umso besser, dass es geklappt hat, oder? Mann oh Mann, schön Dich zu sehen, gut siehst Du aus!“

Ich bin immer noch wie betäubt, ich kann es nicht fassen, wann bekomme ich meine Stimme zurück? Ich möchte mich ihn hingeben, in seine Arme legen, aufgefangen werden. Er soll mich ganz fest an sich drücken und nie mehr loslassen. Ich möchte in ihn hineinkriechen, möchte eins sein mit ihm, die Körper miteinander verschmelzen.

Mir fehlen die Worte, ich bin ohnmächtig und ich will nur eines und ich habe Angst davor, diesen kostbaren Schatz zu verlieren, weil ich es nicht ausdrücken kann.

Ich stehe da und kann ihn nur fasziniert anblicken und sein Lachen weicht nicht aus seinem Gesicht. Es scheinen viele Minuten zu vergehen, in denen wir uns einfach so anstarren und nichts mehr sagen. Schauen, wie sich der andere verändert hat, ob noch alles so ist, wie man ihn in Erinnerung behalten hat. Nichts kann uns stören, eine Kellnerin kommt schon zum zweiten Mal vorbei und fragt, ob wir noch etwas haben möchten.

„Wollen wir hier ein Eis essen?“ durchbricht Said die Luft, die zwischen uns steht.

„Ja gerne, mein Cappuccino ist gleich leer“, meine brüchige Stimme ist zurück.

„Oh, wartest Du schon so lange auf mich? Ich habe an der Rezeption gefragt, ob Du schon eingecheckt hast und die haben mir das bestätigt. Ich wusste ja nicht wirklich, ob Du kommst.“

„Natürlich, das haben wir doch so ausgemacht?!“

„Naja, auf jeden Fall bin ich auf die Suche gegangen, nachdem die Dame in deinem Zimmer angerufen hat und Du nicht erreichbar warst, ich stand etwas im Stau, sonst wäre ich als erstes hier gewesen.“

„Hauptsache es hat geklappt und wir sind beide da! Said? Darf ich dich hier umarmen?“

„Natürlich darfst Du- komm her, lass Dich in den Arm nehmen!“

Meine Gefühle schlagen Purzelbäume, er drückt mich ganz fest, umschließt mich mit seinen kräftigen Armen und ich kann seinen Herzschlag auf meinen spüren. Er drückt mich so fest gegen seinen Brustkorb, als würde er mich nie mehr loslassen wollen, unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.

Wir sind eins!

Er küsst mich auf den Kopf und mir wird ganz warm ums Herz, einzelne Tränen laufen mir an der Wange herunter direkt auf sein Shirt.

„Nanu Verena, was ist das?“

„Ach Said, ich musste gerade etwas weinen, aber nicht aus Traurigkeit, es sind Freudentränen.“

„Ich wisch sie dir weg, was sollen denn die Leute sonst von mir denken?“

„Lass sie denken, was sie wollen, ich lache doch dabei, sehe ich etwa traurig aus oder magst Du das nicht in der Öffentlichkeit?“

„Nein, nein, lass nur, ich habe kein Problem damit, ich dachte nur, es könnte Dir peinlich sein?“

„Ach quatsch, was redest Du da?“

Unser Eis kommt, wir haben aber noch gar keine Zeit dazu, es zu essen, wir haben soviel zu reden, noch viel mehr zu bereden und bemerken gar nicht, wie unser Eis vor uns zerläuft.

Wir sitzen uns gegenüber, um uns besser zu betrachten. Immer wieder berührt Said unter dem Tisch meine Knie mit seiner Hand und streichelt meine Oberschenkel. Mein Unterleib meldet sich und ich weiß nicht, auf wen ich mehr achtgeben soll.

Hoffentlich bemerkt es Said nicht, nach was sich mein Körper so sehnt, ich weiß nicht, wie er das auffassen wird. Ich will es wahrscheinlich gar nicht wissen, was er über mich und meinem Verhalten denkt. Meine schlimmsten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.

Nachdem unsere Becher leer waren, reicht mir Said seine Hand, „Komm….!“

Schwester Helena und Herr Behrens Teil 3

Claas stürmt aus der Praxis, seine Gedanken hängen noch bei Schwester Helena, doch das Grummeln in seinem Bauch ermahnt ihn dabei, schnell nach Hause zu gehen und sich auf seinem Körper zu konzentrieren.

Helena….Helena…seine Gedanken kreisen immer wieder um Helena, er spricht den Namen vor sich laut aus, wieder und immer wieder. Jetzt muss er morgen nochmals hin in die Praxis, zu Schwester Helena und natürlich zum Doktor. Wird sie überhaupt morgen da sein? Nicht dass er umsonst dorthin geht?!

Nein, sein Magen ruft und sein Darm und die Toilette!

Claas entleert sich nochmals, dann ruft er seinen Chef in der Arbeit an, um sich für die nächsten 3 Tage krank zu melden. Dieser ist recht überrascht, weil er schon lange nicht mehr krank war. Er wünscht ihm noch gute Besserung und ein baldiges Wiedersehen.

Nun sitzt er Zuhause, er fühlt sich völlig leer und ganz ohne Datendrang weiß Claas nichts mit sich anzufangen. Er sitzt selten zuhause, dementsprechend schlecht sieht es auch mit seinen Essensvorräten und dem Inhalt seines Kühlschrankes aus. Er könnte sich eine Pizza vom Pizzaservice bestellen, aber die ist zu fett, Nudeln haben auch zu viele Kohlehydrate, der Rest besteht aus Cola, Bier und Bitter Lemon. Im Küchenschrank findet er noch ein Päckchen Tütensuppe, nun besser wie gar nichts, denn zum Einkaufen traut er sich im Moment nicht.

Im Laufe des Tages geht es ihm besser, trotzdem ruft er seinen besten Kumpel an, vielleicht kann er ihm etwas besorgen, doch er hat einen vollen Terminkalender und kommt nicht vor 19 Uhr aus seinem Büro raus.

Claas fühlt sich so gefestigt, dass er es später doch wagt, selber in einem Supermarkt zu gehen, etwas geschwächt, aber er will ja keinen Marathonlauf absolvieren.

Er schlendert mit seinem Einkaufswagen durch den Supermarkt und lässt sich von den Angeboten treiben, wahllos füllt er den Wagen mit Tiefkühlkost und anderen Dingen, die nicht viel Kochkünste erfordern. Plötzlich reißt ihn eine Stimme aus seinen Gedanken und er blickt hoch, es sind Helenas Augen, die ihn da mahnend und tief angucken.

„Meinen Sie das ist das Richtige, was Sie da in ihrem Wagen haben, Herr Behrens? Ich dachte, sie sollten auf Schonkost achten? Wenn Sie so weitermachen, müssen wir das von heute Vormittag wiederholen!“

Claas wird über beide Ohren rot, „Psst, seien Sie doch leise hier!“ Helena lächelt, er findet das gar nicht lustig, nicht das der halbe Supermarkt mitbekommt, dass er heute einen Einlauf bekommen hat.

„Ich habe doch keine Ahnung Schwester…!“

„Soll ich ihnen vielleicht bei der Auswahl helfen?“

Claas wird noch mehr verlegen, als er es eh schon ist, „das würden Sie für mich tun?“

„Ja, warum nicht?“

„Aber, was nützt es, wenn ich das alles nicht verarbeiten kann, ich koche nicht besonders oft!“

„Klar, das macht ihre Frau, die kann Sie wohl nicht dabei unterstützen?“

„Ähm, ich habe keine Frau, ich bin überzeugter Single…“, am liebsten hätte er den letzten Satz rückgängig gemacht und beißt sich auf die Zunge. „Ich meine, mir ist die Richtige noch nicht begegnet.“

„Ach so, verstehe, dann wollen wir mal ein paar Gesunde Sachen für Sie einkaufen, also die Tiefkühlpizza und Co. Legen Sie mal schön zurück, wenn es schon Tiefkühlkost sein soll, dann nehmen Sie doch Tiefkühlgemüse, wie Brokkoli etc., damit kann mehr sehr gute und schnelle Sachen zaubern, noch dazu Singlehaushalt-freundlich, weil Sie nur das aus dem Beutel nehmen, was Sie brauchen.“

Zielgerichtet und ungefragt nimmt Schwester Helena sämtliche Einkäufe von Claas auseinander und legt stattdessen Magenschonende Nahrungsmittel in den Einkaufswagen.

„Ich weiß, wovon ich spreche!“

Claas schaut sie zweifelnd an, er weiß nicht, was sie damit meint, aber sie scheint sich mit Ernährung und Kochen auszukennen.

Schwester Helena gibt ihm noch ein paar Kochtipps und verabschiedet sich von Claas, „Gutes Gelingen, bis morgen früh in der Praxis!“

Claas fühlt sich wieder alleine gelassen, doch er nimmt sich die Ratschläge zu Herzen und unter den Kochseiten im Internet findet er auch einfache Gerichte. Nun es macht keinen Spaß sich alleine in die Küche zu stellen und nur für sich alleine zu kochen, in Gedanken steht Schwester Helena hinter ihm und flüstert ihn die einzelnen Arbeitsschritte ein. Er fühlt ihren Atemzug hinter seinem Ohr und er spürt es, wie sein Glied anschwillt bei diesem Gedanken. Er gibt sich voll dieser Illusion hin, Claas schließt seine Augen und er spürt, wie sie ihre Arme um ihn schlingt, und wie sie seine Hände umklammert und diese führt. Es sind nicht seine Hände, es sind ihre Hände, die das Ei mit der Soße aufquirlen, er gibt sich den ihren ganz und gar dahin, zumindest in seiner Fantasie, er lässt sich führen, er traut sich nicht, seine Augen zu öffnen. Seine Hände wandern zu seinem Jeansreißverschluss und rasch und gierig streift er seine Jeans ab. So schnell, wie er das Ei gerührt hat, so schnell bearbeitet er seinen Penis, in seiner Vorstellung übernimmt das Helena und lässt ihn aufstöhnen. Blitze überkommen ihn, wechseln sich ab mit den eiskalten Augen von Helena, die nun gar nicht mehr so eiskalt wirken, es sind Bergseen, in die er versinkt, die ihn einnehmen, in die Tiefe ziehen, unergründlich zu Boden reißen, das Stöhnen wird lauter, die Bewegungen heftiger und ein warmer Schauer begießt seinen Bauch und seine Hände.

Regungslos liegt er da, von Helena fehlt weit und breit eine Spur, aber sie war da, er hat das alles mit ihr erlebt, es riecht verbrannt, Claas hat das Ei mit den anderen Zutaten in der Pfanne anbrennen lassen und man kann es nicht mehr genießen.

Was bleibt ihm anderes übrig, er ärgert sich nicht über sein Missgeschick, er hatte ja Spaß dabei, Claas schiebt eine Tiefkühlpizza in den Backofen und macht sich so seine Gedanken über sein Singledasein. Selten hat er sich so hilflos und allein gefühlt.

Nachts kann er kaum schlafen, zu sehr ist er abgelenkt, denkt er doch immerzu an Schwester Helena. Er schaut auf die Uhr, es ist weit nach Mitternacht, in ein paar Stunden sieht er sie wieder- Schwester Helena! Und sie hat keinen freien Tag, sie wird dort sein, sie verabschiedete sich ja mit den Worten „Bis morgen Herr Behrens in der Praxis“, oh Gott, wie soll er das nur durchstehen, wenn er sie bald sehen wird, wird sie mit ihren durchdringenden Blick merken, was in seinem Hirn vor sich geht? Gestern hatte er noch gehofft, sie bald wieder zu sehen in der Praxis und freute sich darauf und hoffte inständig, dass sie nicht frei hat und jetzt nachdem was alles passiert war, dass er sich kurz nachdem zufälligen Treffen einen runter geholt hat, fühlt sich Claas so ertappt, so schmutzig, als würde man ihn das ansehen. Ihm wird’s schlecht bei der Vorstellung, dass er sie in der Arztpraxis trifft. Sollte er vielleicht den Termin absagen? Aber dadurch wird es auch nicht besser, seine Beschwerden erst recht nicht.

Claas kann nicht anders, er muss unbedingt heute noch mit Alex, seinem besten Kumpel reden und schreibt ihm eine Nachricht, dass er sich nach der Arbeit bei ihm melden soll.

Alex fackelt nicht lang und kommt nach der Arbeit gleich bei Claas vorbei, 2 Flaschen Bier unterm Arm und einen Döner für seinen Freund.

Claas stöhnt auf, als er sieht, was er alles mitgebracht hat, „Puhh, tut mir leid Alex, ich kann nichts essen, zumindest nicht den ganzen Döner und Bier? Ich weiß nicht so recht!“ Aber nach 5 Minuten findet Claas, dass ein Bier wohl nicht schaden könnte und macht die Flasche auf.

„Du, in der Praxis, hab ich eine Frau kennengelernt, sie arbeitet dort…“

„Klar, wenn Sie dort angestellt ist, was ist mit ihr?“ will Alex wissen.

„Sie ist der Hammer, sowas ist mir schon lange nicht mehr passiert und das Schlimmste ist, ich treffe morgen wieder auf sie!“

„Na das ist doch toll!“ versucht ihn Alex aufzumuntern, „Wo ist das Problem?“

„Naja, Du weißt doch, dass ich wegen meinen Bauchschmerzen dort war?“

„Ja und? Sie hat dir wahrscheinlich das Händchen gehalten, als sie deinen Puls gefühlt hat, oder?“

Claas ringt mit Worten, es fällt ihm nicht leicht darüber zu sprechen.

„Nicht nur!“

„Ich schätze mal, sie musste dir Blut abnehmen und da bist Du ohnmächtig geworden?“

„Das wenn es nur gewesen wäre…!“

„Claas, was hat sie gemacht????“

Claas weicht aus, „und Hammer Augen, hellgrün, stechend, tiefgründig, schwarze Haare, unser Alter!“

„Na was willst Du denn mit so einer Alten? Die hat doch bestimmt Anhang? Schlag dir das aus dem Kopf.“

„Die trägt keinen Ring!“

„Schon mal daran gedacht, dass sie das während der Arbeit nicht darf?“

„Du nimmst mit ja jegliche Illusion!“

„Ist aber so, wo ist also dein Problem, außer dass Du dich mal wieder verliebt hast?“

„Ich hab mich nicht verliebt, ich finde sie nur interessant!“

„Kenn ich, so fängt das immer an, nur interessant, warte ab!“

„Und sie macht mir Angst!“ Claas schaut betreten zu Boden.

Alex ist überrascht, „Ahh, daher weht der Wind, darf ich fragen wieso?“

„Es ist ihre Ausstrahlung, die Aura, so wie sie sich gibt, wie sie auf mich wirkt, ich komme mir vor wie ein Schuljunge in ihrer Gegenwart.“ Jetzt sprudelt es nur so raus aus Claas.

„Nachdem mich der Doktor untersucht hat, musste sie mir einen Einlauf machen, wenn Du weißt, was das ist, ich musste mich vor ihr ausziehen, sie hat mich nackig gesehen, sie hat mein Poloch berührt, sie hatte die ganze Zeit Einblick darauf. Jetzt soll ich auch noch Diät einhalten und nachmittags hab ich sie durch Zufall beim Einkaufen getroffen und sie hat gesehen, was ich alles falsches eingekauft hab und da hab ich von ihr noch einen verbalen Einlauf bekommen.“

„Nun mal langsam zum mitdenken, Einlauf? Sie hat dich belehrt, sie hat dich geschimpft?“

„Ja, weil ich das falsche eingekauft habe…“

„Und was hat das mit deinem Hintern zu tun?“

„Mensch Alex, sie musste mir einen Schlauch hinten einführen und hat dann Wasser in mich eingefüllt, zum Darmreinigen!“

Alex muss sich ein Lachen unterdrücken, „Das gehört sicherlich zu ihrem Job und sie wird sich keine Gedanken darum machen, was meinst Du, wieviel Arschlöcher die schon gesehen hat?“

„Ja, hast auch wieder Recht!“ Claas ist froh mit Alex darüber gesprochen zu haben, jetzt sieht er das ganze nüchterner, Er ist einer von vielen Patienten, er muß sich nichts dabei denken, weil sie sich auch nichts dabei denken wird, höchstens wie er sich angestellt hat, oh nein, wie peinlich!

Das Bier hilft ihn dabei, doch schneller einzuschlafen, wie er gedacht hat. Und früh sind seine Ängste fast weg, er duscht, ertappt sich dabei, sein teures Aftershave zu benutzen, er zieht seine beste Unterhose an und nimmt nur ein leichtes Frühstück, ganz so wie er es machen soll und geht wohl gestärkt, auch mental in die Praxis.

In der Anmeldung ist von Helena weit und breit nichts zu sehen, aber sie ist ja auch Schwester und hat andere Aufgaben. Er muss sich noch kurz ins Wartezimmer begeben, was absolut tödlich für ihn ist. Diese Warterei steigert seine Nervosität bis ins Unendliche bis eine Sprechstundenhilfe kommt und ihn auffordert zu kommen. Sie zeigt ihm das Sprechzimmer und wird dort bereits von Schwester Helena in Empfang genommen.

Es trifft ihn wie der Schlag als er sie sieht, doch sie lächelt ihn aufmunternd an, ganz anders als gestern, es geht nichts Bedrohliches von ihr aus, er atmet beruhigt auf.

„Guten Morgen Herr Behrens, wie geht es Ihnen heute? Ich hoffe Sie haben gestern Abend was gutes gekocht? Nehmen Sie Platz, der Doktor kommt gleich.

Ist sie an einer Antwort interessiert? Claas, der seine Nervosität verstecken will, berichtet ihr wahrheitsgemäß, dass das nicht geklappt hat, er verschweigt ihr aber den halben Döner.

„Das wird schon!“ und tippt ihn beruhigend auf die Schulter, „Wenn nicht, müssen wir die Prozedur wiederholen!“

„Welche Prozedur? Das Kochen lernen?“

Helena lacht, „Nein, auch, aber wenn Sie ihren Magen immer nur schwere Sachen zumuten, dann werden wir bald da sein, wo Sie gestern schon waren, nämlich vor mir auf der Pritsche mit dem Schlauch im Arsch!“

Claas zerspringt fast, er weicht ihren Blick aus, das ist zuviel für ihn und Helena scheint sich zu amüsieren. Dr. Michaelsen kommt herein, worüber Claas sehr glücklich ist. Schwester Helena verlässt nun den Raum und Claas ist erleichtert, aber noch aufgewühlt.

„Guten Morgen Herr Behrens, wie geht es Ihnen heute, ich hoffe doch besser?!“

Dr. Michaelsen schaut ihn argwöhnisch an und fordert ihn auf, sich mit dem Rücken auf die Liege zu legen. „Ich möchte nochmal Ihren Bauch abtasten und ein Kontroll-Sono machen, einen Ultraschall, fühlen Sie sich gut heute Morgen, sie wirken etwas angespannt?“

„Jaja, alles gut!“

Dr. Michaelsen traut ihm nicht ganz und nimmt seine Hand, um den Puls zu fühlen, „der geht ja viel zu schnell für Sie und etwas rot sind Sie auch, ich werde erstmal ein EKG schreiben, haben Sie Fieber?“

„Nein, ich fühle mich nicht krank, also nicht so krank!“

„Soll ich nachmessen, wenn Sie schon mal hier sind?“

„Nein, nicht nötig, ich habe weder Schnupfen, noch Halsschmerzen!“

„Trotzdem, geht ganz schnell“, Claas errötet schon wieder, hatte er doch gestern erst das Thermometer in seinem Hintern stecken.

„Heute reicht das Ohrthermometer Herr Behrens, den Blinddarm haben wir ja bereits gestern ausgeschlossen.“

Claas ist sowas von erleichtert, er befürchtete schon das Schlimmste.

Das Messen ging wirklich schnell und Temperatur hat er zum Glück auch keine.

Ich werde die Schwester holen, die bei Ihnen ein EKG schreibt, im Anschluss mache ich dann den Ultraschall. Claas Herz beginnt wieder zu pochen, die Schwester…er kann hier nicht bleiben, er muss sich für seine Beschwerden einen anderen Hausarzt suchen.

Herein kommt Helena, „Hallo, da bin ich wieder, machen Sie sich doch mal frei Herr Behrens!“

„Was schon wieder? Ich dachte ich bekomme nur ein EKG?“

„Und was dachte der Herr Behrens, wo das gemacht wird? Sie sollen sich oben frei machen, damit ich an ihren Brustkorb komme!“

Schon wieder so ein Fettnäpfchen, natürlich weiß Claas was ein EKG ist. Zu seinem Leidwesen hat er heute kein Hemd an, das man aufknöpfen kann, nur ein Shirt, dass er ganz ausziehen muss, aber damit hat er kein Problem. Schwester Helena deutet, dass er sich zurücklegen soll, „Fahrenheit!“

„Was? Wie bitte?“

„Fahrenheit von Dior, oder?“

„Äh ja!“ Schon wieder diese Unsicherheit, hat er zuviel vom Parfüm genommen?

„Ich mag das gerne!“ Claas lächelt sie an und legt sich entspannt zurück und Helena klebt ihn drei Elektroden an verschiedene Stellen seines Brustkorbes, sie muss sie extra nachdrücken, damit sie gut halten, oder macht sie das extra. Wie schön doch ihre Hände sind, er mag gar nicht daran denken, wo die gestern bei ihm waren und sie riecht gut, ganz frisch, in ihrem Ausschnitt blitzt ein filigranes, silbernes Kettchen hervor. Sie ist so nah an Claas dran, dass es fast seine Nasenspitze berührt und er schmilzt dahin. Nun tippt sie seine Daten in das Gerät ein und schreibt das EKG, was laut ihren Aussagen völlig unauffällig ist. Sie verabschiedet sich und Herr Doktor Michaelsen kommt herein.

„Keine Ahnung, warum ihr Puls vorhin so schnell ging, wahrscheinlich waren Sie nur etwas aufgeregt, so sind viele Menschen, wenn sie beim Arzt sind.“

Mit dem Ultraschall ist der Doktor nicht ganz so zufrieden, „Aber das kriegen wir auch noch in den Griff, ich schreibe Ihnen ein Antibiotika auf und was schmerzstillendes. Das Antibiotika nehmen Sie 2x täglich und das Schmerzmittel bei Bedarf und weiterhin Schonkost, ballaststoffreiche, gesunde Kost, verstanden?“

„Ja, alles klar“

„Und ich möchte Sie in einer Woche nochmal sehen, Sie bekommen von meinen Damen einen Termin und das Rezept, ich wünsche Ihnen alles Gute!“

Als er erleichtert an der Rezeption steht, kommt auch Schwester Helena vorbei: „Man sieht sich Herr Behrens!“

Claas lächelt sie an, das klingt ja so, als würde man sich beim Tennisspielen ständig sehen.

Beschwingt verlässt Claas die Praxis und er interpretiert wieder viel zu viel in den letzten Satz hinein, sollte er es heute darauf anlegen zur selben Zeit im Supermarkt zu sein?

Schwester Helena und Herr Behrens- Teil 2

Teil 2

Was für eine unglaubliche Frau, steht mitten im Leben und schaut mich eindringlich an, fast schon hypnotisierend, als würde es kein zurück mehr geben und ein Verweigern, ein Nein gibt es nicht, da ist sich Claas sicher. Er  wagt es nicht einmal daran zu denken, geschweige denn, dies abzulehnen . Er liegt auf der Liege und bringt kein Wörtchen mehr heraus.

Soll das jetzt wirklich wahr werden? Sein schlimmster Traum? Claas schaut flehend zu Dr. Michaelsen, der tätschelt ihm nur aufrichtig auf die Schulter, „Herr Behrens, Sie schaffen das schon, bei Schwester Helena sind sie in guten Händen, glauben Sie mir!“

„Ja, aber…“ stottert er.

„Sie können immer noch aufstehen, Herr Behrens, aber es steht dann in den Akten, dass Sie die zwingend erforderlichen Untersuchungen ablehnen, was einer Verweigerung gleich kommt.“

Claas fühlt sich so unter Druck gesetzt, als gäbe es keinen anderen Ausweg mehr.

„Ich versichere Ihnen, Schwester Helena ist sehr einfühlsam, sie ist mein bestens Pferd im Stall!“

Schwester Helena schmeißt ihrem Chef warnende Blicke zu, wenn ihr Pfeil ihn töten könnte, er würde glatt umfallen. Sie reagiert keinesfalls beleidigt oder so, nein, sie geht wortlos zu ihrem Chef und klatscht ihn ganz selbstverständlich auf seinen Hintern, der darüber nur herzhaft lachen kann.

Was läuft da zwischen den Beiden? Womöglich ist sie sogar seine Frau und sie weiß ganz genau, wie man mit solchen ängstlichen Patienten wie Herr Behrens umgehen muss.

Claas findet das ganz schön frech, wie der Doktor seine Gehilfin betitelt, aber sie hat natürlich gut gekontert und das macht ihn neugierig auf mehr.

Claas reißt seinen ganzen Mut zusammen, „nun Augen zu und durch, bringen wir´s hinter uns.“

„Ein Mann- ein Wort, so isses richtig, Herr Behrens, ich lasse Sie inzwischen allein mit der Schwester.“

Schwester Helena hat immer noch kein Sterbenswörtchen mit ihrem angetrauten Patienten gesprochen.

Sie räuspert sich, „nun Herr Behrens, haben Sie schon mal einen Einlauf bekommen?“

„Äh, nein nicht wirklich, nur Wörtlich als Androhung, wenn Sie wissen, was ich meine“.

„Ich kann es mir vorstellen, ich bereite jetzt die Sachen vor, Sie können sich inzwischen untenherum frei machen und legen Sie sich dann seitlich auf die Liege, mit dem Gesicht zur Wand!“

Claas wird es immer mulmiger zumute und so sehr er auch versucht den coolen Typen heraus hängen zu lassen, es gelingt ihn nicht wirklich. Die Wahrheit ist, dass er sich schon bei dem Gedanken beinahe in die Hose scheißt. Es genügt Helenas Blick, diese kühlen smaragdgrünen Augen und die Vorstellung, dass ihre etwas zu langen bordeauxroten Fingernägel sich in sein Fleisch bohren. Zugegeben, sie hat sehr schöne Hände und die Nägel sind perfekt gefeilt und manikürt, aber er sieht das schon kommen, dass er laut aufkreischt, wenn sie ihn damit festhalten wird.

„Sie sind etwas aufgeregt Herr Behrens, gell?“

„Ich? Ach iwo!“

Helena dreht sich wieder herum und grinst, während sie die Einlaufflüssigkeit zusammen mischt. Sie denkt, Claas hat das nicht bemerkt, aber umso hilfloser fühlt er sich ihr gegenüber.

„Sie brauchen mir nichts vorzumachen, ich höre das an Ihrer Stimme was Sie denken, wie Sie fühlen, ich kenne solche Typen wie Sie, aber keine Angst, ich tu Ihnen nichts!“

Claas atmet und stöhnt so laut aus, dass sie das hört, „machen Sie einfach, Sie haben ja Recht!“.

„Endlich geben Sie´s zu, ein Pluspunkt mehr, Sie brauchen sich vor mir nicht zu verstellen.“ Und das erstemal spürt Claas dass ihr Lächeln freundlich gestimmt ist und ihm gilt. Es beruhigt ihn ungemein, und noch mehr beruhigt es ihm, als er sieht, dass sie sich Gummihandschuhe überzieht. Diese Untersuchungshandschuhe nimmt etwas an Gefährlichkeit dieser Frau.

„Jetzt bin ich gleich soweit, darf ich ihre Jeans noch etwas hinunterziehen, nicht dass sie noch nass wird?“

„Was? Nein, wovon nass?“

„Na von der Einlaufflüssigkeit, falls Sie die nicht halten können!“

Puh, Claas dachte schon an eine andere Flüssigkeit…

„Nein, das mache ich schon selber, so alt bin ich auch noch nicht und meinen Sie, ich könne die Flüssigkeit nicht halten?“

„Natürlich, aber schon während ich den Spülschlauch in Ihren Popo schiebe, kann es etwas feucht zwischen den Beinen werden“.

Kann sie nicht einfach sachlich bleiben und ihre Wortwahl ändern? Geht es Claas durch den Kopf.

Nein, sie ist so korrekt, sie macht einfach ihren Job und ich denke immer nur zweideutig, redet er sich ein.

Er hat Mühe, seine Jeans im Liegen auszuziehen, deshalb hilft sie ihm trotzdem ungefragt dabei.

„Heben Sie bitte Ihr Gesäß etwas an!“ Claas weiß zwar nicht, wieso er das tun soll, aber als er sieht, dass sie nur eine Unterlage unter ihm schiebt, erscheint ihm das als logisch und er bezeichnet sich selbst als etwas dumm und weltfremd und er entschuldigt sich für sein Verhalten, er will ab jetzt kooperativ sein.

Neben der Liege steht ein kleiner fahrbarer Silbertisch mit den vorbereiteten Utensilien, die ihn Angst machen. Er weiß nicht, was schlimmer ist, diese für ihn unbekannten Dinge oder Schwester Helena, zum Glück sind ihre Nägel bedeckt!

„Herr Behrens, nun bleiben Sie ganz locker und drehen Sie sich nicht ständig so hilflos um, ich mache meinen Job und den mache ich schon sehr lange, vertrauen Sie mir. Ich tu Ihnen nicht weh, ich gehe ganz behutsam mit Ihnen um, ich gleite sogar ihren Hinterausgang aus, sodass der Schlauch nicht reibt wie ein Radiergummi.

Schwester Helena nimmt eine ordentliche Portion der Vaseline und ohne ihn nochmals vorzuwarnen, dringt sie mit zwei Fingern in Claas´After ein.

„Ahhh!“ entweicht es ihm, „Puhhhahh!“

„Tut das weh Herr Behrens?“

„Nein, überhaupt nicht, entschuldigen Sie!“

„Entschuldigen Sie sich nicht ständig bei mir, ist alles normal, nur wenn Sie jetzt Schmerzen dabei hätten, müsste ich den Doktor holen.“

„Nein, ich habe keine Schmerzen! Tun Sie, was Sie tun müssen!“

„Okay, dann wollen wir mal, ich habe jetzt nur Ihren Ausgang vorbereitet, ich werde jetzt den Schlauch einführen, indem ich ihn so weit es geht hineinschiebe. Danach lasse ich der Flüssigkeit freien Lauf und Sie müssen versuchen, die Flüssigkeit so lange es geht in Ihrem Darm zu halten, verstanden?“

„Ja, ich denke schon, gibt es ein Safe- Wort, wenn es mir zuviel wird?“

„Ein Safe- Wort gibt es bei uns nicht, Sie sind in einer Arztpraxis und nicht in einem anderen Etablissement, Herr Behrens, ein Zuviel gibt es hier nicht, wenn es unangenehm wird, geben Sie einfach Bescheid, oder meinetwegen heben Sie die Hand.“

Wieder ein Faux-Pas, Claas ist das furchtbar peinlich.

Es drückt zwar, als Helena den Schlauch schiebt, es ist unangenehm, aber er empfindet keine Schmerzen dabei, das hat sicherlich mit der Portion Fett zu tun, dass sie ihm in den Arsch geschmiert hat. Wenn sie wirklich böse und gemein wäre, dann hätte sie das vermutlich nicht getan und für ihre kühlen Augen, die wie ein kalter Gebirgssee schimmern, kann sie ja nichts dafür.

Während er so daliegt in seinem Schicksal,  macht sich Claas Gedanken über sein Alter, was jetzt noch alles auf ihn zukommen wird und das ist erst der Anfang. Krankheiten und alles was damit zu tun hat, waren bis jetzt Tabu-Themen in seinem Freundeskreis, höchstens mal eine Knieverletzung, also irgendwas, was mit Sport zu tun hat ist zulässig und erzählenswert. Das hat was Dynamisches, abenteuerliches an sich, innere Krankheiten gleichen eher einer Schwäche, dem Alter, das Nachlassen der Kraft und Energie, das hinsiechen….

Schwupps, der Schlauch ist draußen, „Sie müssen jetzt Ihre Arschbacken zusammenkneifen“.

Das mach ich doch die ganze Zeit schon, denkt sich Claas, schon allein die Überwindung wegen seiner Beschwerden zum Arzt zu gehen gleicht einem einzigen Arsch- Zusammen-Kneifen für ihn.

„Sie dürfen jetzt noch liegen bleiben, bis Sie den Druck nicht mehr aushalten, Sie dürfen nicht denken, dass Sie schnell fertig werden müssen, also wenn Sie möchten, dass wir die Prozedur gleich nochmal wiederholen, dann gehen Sie gleich, wenn Sie aber eine Wirkung haben wollen, dann warten Sie, mindestens 10 Minuten, Viertel Stunde oder auch länger.“

Claas erschrickt, als er ihre Fingernägel an seinen Oberschenkel sieht, wie sie ihn zurechtrückt. Sie hat ihre Gummihandschuhe schon wieder ausgezogen, Claas hofft….sie wird doch nicht, ohne die Handschuhe an seinem Po gefummelt haben?

Pfui Claas, ermahnt er sich im Stillen und widersteht der Versuchung sich selbst auf seine Finger zu klopfen.

Zu seiner Freude wird ihm das Warten noch mit einer Tasse heißen Tee versüßt, die ihm Schwester Helena höchstpersönlich serviert.

„Das ist Absicht, Herr Behrens, denn der Tee ist so heiß, dass Sie ihn gar nicht hastig austrinken können und womöglich vorzeitig verschwinden.“

Es rumort schon heftig in seinem Bauch, doch als er sich aufsetzen will, erhebt Helena ihren Finger, „liegen bleiben hab ich gesagt!“. Claas bleibt natürlich artig liegen, „Darf ich mich wieder anziehen?“

„Wenn Sie sich unbedingt Ihre Jeans versauen wollen- ja!“

„Hm, okay“.

Der Tee ist nach einer Viertel Stunde leer, „darf ich, ich hab das Gefühl, ich kack hier sonst alles voll, bitte!“

„Na los, worauf warten Sie noch?“

Claas zieht schnell seine Hose hoch und rennt nebenan auf die Toilette und entleert sich.

Er bleibt lange sitzen, denn bei jeden Versuch aufzustehen, stellt sich das Gefühl erneut ein, dass er müsse. Irgendwann klopft jemand von außen an die Tür, es ist Helenas Stimme: „Alles in Ordnung bei Ihnen?“

„Ja, ich denke ständig, es kommt noch was, es kommt auch noch immer was!“

„Das ist gut, lassen Sie sich Zeit, wenn Sie fertig sind, kommen Sie einfach nochmal, der Doktor muss noch mit Ihnen sprechen!“

„Oh Gott, ist es was Schlimmes? Weil er nochmals mit mir sprechen will?“

„Herr Behrens! Nein, das gehört sich einfach so, er muss doch mit Ihnen die Weiterbehandlung besprechen!“

„Ach so!“ Ihm dreht sich der Magen um, hoffentlich ist es wirklich nichts Schlimmes?

Ausgepowert, als würde er vom Fitnessstudio kommen, lässt sich Claas schlapp und erschöpft hinter dem Schreibtisch fallen.

Schwester Helena ist mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, er muss sie immerzu betrachten.

„Ach Herr Behrens, Sie sind schon so ein Sonderexemplar“ und zwinkert ihm zu, was auch immer das zu bedeuten hat. Sie wischt die Liege ab und spannt ein neues Papiertuch ein und sie räumt alle gebrauchten Utensilien in eine Plastikbox mit Deckel.

Sie hält Röhrchen in der Hand, die mit etwas Braunen gefüllt sind. „Das sind Stuhlproben von Ihnen, die ich mit abgenommen habe, das wird auch noch untersucht“.

Widerlich, was so Schwestern alles tun müssen, für Claas alles Neuland und es macht ihn trotzdem neugierig.

Dr. Michaelsen kommt herein, „Na Herr Behrens, haben Sie alles gut überstanden?“

„Ich hoffe schon, ja doch!“

„Wie geht es Ihnen jetzt?“

„Ich fühle mich etwas, naja wie soll ich sagen, ich bin hin und hergerissen, vielleicht etwas überrumpelt, etwas verunsichert…“

„Nein, nein…“ unterbricht Dr. Michaelsen, „nicht das Psychische, ich meine physisch?“

„Ja, natürlich, leichter…ich muss abwarten, kann ich noch nicht sagen.“

„Würden Sie sich noch kurz auf den Rücken legen?“

„Ja natürlich Herr Doktor!“

Dr. Michaelsen schiebt sein Hemd nach oben, tastet mit seinen angenehmen Händen den Bauch ab, klopft mal hier, mal da, nimmt sein Stethoskop und presst das gegen die Bauchwand.

„Da geht noch einiges ab, Sie sollten schnell nach Hause gehen, ich habe eine Krankmeldung für Sie vorbereitet und bedenken Sie die Ratschläge, die ich Ihnen übers Essen erzählt habe, heute und in nächster Zeit nur Schonkost. Morgen früh sehen wir uns hier wieder, dann sehen wir weiter!“

Claas verabschiedet sich, nicht ohne nochmals einen Blick auf Schwester Helena zu erhaschen, die das mit einem Lächeln quittiert und eilt mit seinen Papieren aus der Praxis hinaus.

Schwester Helena und Herr Behrens- Teil 1

Schwester Helena und Herr Behrens, eine neue weiße Erotikgeschichte, mal etwas anders, mal sehen, wie sie ankommt.

Viel Spaß beim Lesen!

Claas Behrens, seines Zeichen Angestellter in einem Planungsbüro als technischer Zeichner, Anfang 40, genießt sein Single Dasein, pflegt diverse Hobbys und männliche, sowie auch weibliche Freundschaften. Seine Eigentumswohnung im Dachgeschoß reicht ihm voll und ganz und für ihn ist das Glas eher halb voll, als halb leer.

Von ernsthaften Krankheiten ist er bis jetzt verschont geblieben, er hat sich noch nie groß den Kopf darüber gemacht, dass dies mal nicht mehr so sein kann.

Seit Tagen schon plagen ihn immer wieder kehrende Bauchschmerzen. Da die Beschwerden immer wieder schnell verschwinden, vergisst er die auch wieder, bis es an einem Sonntagnachmittag fast schon unangenehm wird.

Claas macht sich Sorgen, sind das schon Koliken, fragt er sich, verwirft den Gedanken wieder, aber die Angst bleibt. Die Angst als sein stetiger Begleiter.

Der gebeutelte Claas setzt sich an den Computer, so wie es wohl heut zu Tage jeder erst mal macht. Er googelt nach „Bauchschmerzen“ , „Koliken“,  „Blähungen“ . Die Ergebnisse sind für ihn niederschmetternd, reichen sie doch von einer harmlosen Verstopfung, über Gallensteine bis hin zur Darmlähmung und Krebs. Er wird kreidebleich als er das alles liest, denn diese Art von Bedrohung ist bis jetzt für ihn völliges Neuland.

Hatte er nicht mal eine Bekannte, die Arzthelferin ist, oder war es Krankenschwester? Jeder kennt mindestens eine Krankenschwester, aber auch wenn er scharf nachdenkt, fällt ihm direkt keine ein, die er näher kennt oder die er einfach mal anrufen könnte.

Claas grübelt, er überlegt, wenn er denn Stuhlgang hatte, aber er gehört nicht zu den Leuten, die dem eine nähere Beachtung schenken- bis jetzt. Er hatte nie gesundheitliche Probleme – bis jetzt.

Oder übertreibt er, weil es ihm nie schlecht ging, außer einen Schnupfen vielleicht?

Zugegeben ihm fehlt es derzeit an Bewegung, zum joggen fehlt die Zeit, weil er mit einem neuen  Projekt eingespannt ist, außerdem ist das Wetter nicht auf seiner Seite und die Mitgliedschaft im Fitnessstudio hat er wegen Corona gekündigt.

Er ruft seinen besten Kumpel an, um den nach Rat zu fragen, sowie er es immer tut, das beruht sich auf Gegenseitigkeit.

Alex kennt das Problem, hatte er auch schon, sowie er sagt. Der verunsicherte Claas ist etwas verwundert: „Davon hast Du ja nie etwas erzählt!“

„Wieso sollte ich Dich mit meinen gesundheitlichen Problemen belasten? Überhaupt ist das schon länger her, pass auf, ich komme mal vorbei und bringe ein paar Biere mit, dann wird das schon wieder, vielleicht hast Du vor lauter Stress in der Arbeit zu wenig getrunken.“

Claas atmet erleichtert auf, denn das könnte so sein, es ist bestimmt so und dessen ist er sich nun ganz sicher. Zumindest versucht er sich das einzureden.

Es vergeht keine halbe Stunde und Alex steht vor der Tür mit ein paar Flaschen Bier bepackt und zwei türkischen Pizzen.

Noch nie haben sie sich so lange über ernsthafte Krankheiten unterhalten. Alex bemerkt, „nun, wir werden eben alle älter, nichts geht an uns spurlos vorbei!“

Nachdem die beiden reichlich Alkohol getrunken haben, verabschiedet sich Alex und fährt mit dem Taxi heim. Claas war dankbar über die Ablenkung und seine Beschwerden sind wie weg.

Mitten in der Nacht jedoch wacht er wieder auf, ein seitlicher Druckschmerz, der immer mal wieder nachlässt, lässt ihn nicht weiter schlafen. Er muss aber morgen früh in die Arbeit, gut er hat gleitende Arbeitszeiten, aber bis um 9°° muss er dann doch im Büro sein.

In seiner Verzweiflung greift er zur Kopfschmerztablette, was für den Kopf gut ist, hilft vielleicht auch für den Bauch, was anderes hat er nicht. Ach und eine Wärmflasche muss noch irgendwo liegen, die hat ihn mal vor zig Jahren seine Oma geschenkt, mal sehen, ob die noch dicht ist. Er kann sich erinnern, dass ihm Wärme auf dem Bauch immer als Kind geholfen hat.

Er schläft tatsächlich wieder ein, ob es an der Schmerztablette, der Wärmflasche oder einfach nur dem Alkohol lag, kann er nicht beurteilen.

Claas quält sich morgens aus dem Bett und halb gebückt vor Schmerzen stolpert er ins Bad, er sieht beschissen aus stellt er fest, als er sein Spiegelbild erblickt. Mit einem Topf Kaffee und zwei Scheiben Knäckebrot geht es ihm nicht wirklich besser.

Sollte er wirklich mal einen Arzt aufsuchen? Wird wohl das Beste sein. Claas ruft seinen Chef an und verspricht ihn, später zu kommen, nach dem Arztbesuch.

Sein Chef beruhigt ihn, er brauche nicht kommen, er soll das abklären lassen.

Claas googelt nach Hausärzten, er war schon mindestens zwei Jahre nicht mehr bei einem Arzt, der letzte war ein Sportarzt und Zahnarzt, 1x im Jahr. Er findet einen, der gute Bewertungen hat in seinem Viertel und ruft dort an.

„Praxis Dr. Michaelsen, Birgit am Apparat, mit wem spreche ich?“

Fast hätte Claas schon wieder aufgelegt, doch gerade kommt wieder so eine Welle mit Schmerzen.

„Behrens, Claas Behrens, ich leide seit gestern unter Bauch-oder Magenschmerzen, ich hatte das noch nie gehabt und möchte das abklären lassen. Haben Sie einen zeitigen Termin für mich frei?“

„Nun, das klingt schlimm, kommen Sie in einer Stunde vorbei und bringen Sie etwas Geduld mit, es ist Montag, Sie wissen schon!“

„Ich weiß gar nichts“, brummelt Claas in sich hinein, „ich weiß nur, dass ich eine Scheiß-Angst habe!“

Das angeknabberte Knäckebrot lässt er liegen, er eilt in die Dusche, so gut es überhaupt geht. Die Adresse ist ihm ein Begriff, es ist ein Ärztehaus mit Frisör, Stehbäckerei und Apotheke im Erdgeschoß. Dr. Michaelsens Praxis ist im 3. Stock, Claas bevorzugt den Treppenaufgang, statt den Aufzug, etwas Bewegung zusätzlich kann ja nicht schaden, denkt er sich.

Oben angekommen, stellt er sich in die Reihe der neuen Patienten, wie er von den anderen sieht, kramt er seine Versichertenkarte hervor und kann es nicht erwarten, endlich dran zu kommen.

Er muss einen Fragebogen ausfüllen und kritzelt eilig alles Wissenswertes über ihn hin auf das Blatt.

Claas darf sich noch einen Augenblick setzten, aus diesem Augenblick vergehen nochmals 45 Minuten. Wie war das noch? Patient in Englisch heißt auf Deutsch geduldig? Da ist was Wahres dran.

Es waren die längsten 45 Minuten seines Lebens bis dato. Eine Arzthelferin ruft endlich seinen Namen und Claas bekommt einen kleinen Plastikbecher in die Hand gedrückt, mit der Bitte eine Urinprobe abzugeben.

Oh, hoffentlich merken die nichts von dem Alkoholkonsum des gestrigen Tages? Da er durch die Warterei eh muss, ist er ganz froh darüber, die erste Aufgabe hürdenlos gemeistert zu haben. Ihm schwant schreckliches, was heute noch alles auf ihn zukommt, was die mit seinem Körper anstellen wollen, ob er will oder nicht. Die Arzthelferin nimmt noch Blut ab aus einer Armvene und schon beim Anblick, wie sie die Nadel in seinem Arm bohrt, wird es Claas ganz schlecht und er verliert an Farbe in seinem Gesicht.

„Ist alles in Ordnung mit Ihnen, Herr Behrens?“

„Ja, ja es ist nur, ich hab keine Erfahrung mit sowas da“ und zeigt bange auf die Nadel, die in seinem Arm steckt.

Die Arzthelferin lächelt ihn an: „Entspannen Sie sich, das ist gleich vorbei, ich brauche noch ihren Blutdruck und Größe und Gewicht verraten Sie mir bestimmt auch noch?!“

Kleine Schweißperlen bilden sich auf Claas Stirn, er erwidert das süße Lächeln der Arzthelferin, aber entpannt ist anders!

Sein Blutdruck ist eher niedrig, aber sein Puls ist beschleunigt, mag an der Aufregung liegen.

„Der Doktor kommt gleich!“

Nervös und keinesfalls entspannt findet sich Claas im Sprechzimmer wieder, einsam auf einen Stuhl wartend bis die Tür energisch hinter ihm aufgerissen wird.

Herein tritt dieser Dr. Michaelsen, vielleicht ein paar Jährchen älter, als er selbst, aber nicht unsympathisch. Sein Tonfall wirkt auf Claas recht kumpelhaft, was ihn ungemein ruhiger erscheinen lässt, als er eigentlich ist.

Der Händedruck ist kräftig und Dr. Michaelsen fordert ihn auf, seine Leidensgeschichte zu erzählen. Claas ist erleichtert, ein Doktor, der ihm erstmal zuhört und nicht gleich irgendwelche Nadeln oder Instrumente an ihm ausprobieren möchte. Er merkt, dass er von Minute zu Minute sicherer und entspannter wird.

„Nun, dann legen Sie sich doch mal bitte auf die Pritsche, ziehen Sie ihr Hemd etwas hoch, öffnen Sie die Hose, ich möchte einen Ultraschall von ihrem Bauch machen.“

Mit seiner aufrichtigen, kumpelhaften Art fällt es Claas nicht schwer, den Aufforderungen zu folgen. Er legt sich auf den Rücken und atmet tief durch.

Die Hände des Doktors sind angenehm warm, so dass er nur vom kühlen Ultraschallgel zusammenzuckt. Er selbst erkennt nichts auf dem Ultraschallbildschirm, obwohl der Doktor erklärt, welches Organ er gerade betrachtet.

„Herr Behrens, wann hatten sie zuletzt Stuhlgang?“

„Oh Gott, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das nicht weiß, wissen Sie ich führe nicht Buch darin, das ist so eine Nebensächlichkeit!“

„Hmm und wie sind Ihre Ess-und Trinkgewohnheiten, Alkohol und so?“

„Naja, gestern mit einem Kumpel, ja, da war es etwas mehr, aber die Beschwerden hatte ich schon vorher, wenn auch nicht dauerhaft, aber ich trinke nicht regelmäßig, falls Sie das meinen, mal am Wochenende, oder zum Abendessen ab und zu ein Glas Wein.“

„Fühlen Sie sich sonst etwas schlapp? In letzter Zeit? Oder Fieber?“

„Schlapp, nein eigentlich nicht, vielleicht etwas Stressbedingt durch ein neues Projekt und Fieber, ich habe nie Fieber, ich merke es zumindest nicht. Sehen Sie, ich war noch nie weiter krank!“

„Haben Sie sich in Ihrem Alter noch nie durchchecken lassen, Herr Behrens?“

„Nein, wozu?“

„Gut, so wie Sie alles beschreiben, kann es alles oder nichts sein, ich tippe eher auf nichts, nichts desto Trotz schaue ich mir das mal genauer an, um bestimmte Sachen ausschließen zu können.“

„Was zum Beispiel?“

„Ihr Bauch ist etwas hart, zeigt eine Abwehrspannung und auf dem Ultraschallbild konnte ich eine Verdickung einer Darmschlinge erkennen. Was ich nicht sehen konnte, das sind Gallensteine, also das können wir ausschließen. Eine Blinddarmentzündung aber nicht.“

„Und wie wollen Sie das jetzt herausfinden?“

„Sie waren wirklich noch nicht oft beim Arzt, Herr Behrens, nicht wahr?“

„Ja ich bin total verunsichert, Kranksein kam bis jetzt in meinem Wortschatz nicht vor!“

„Nun, ich fange mal mit ihrem Blinddarm an, das ist relativ einfach zu diagnostizieren, in dem wir die Temperatur messen.“

„Ach Herr Doktor, ich habe nicht mal ein Fieberthermometer zuhause!“

Dr. Michaelsen zieht die Augenbraue hoch, „Und genau deshalb machen wir das jetzt hier!“

Das ist alles so aufregend, denkt sich der arme Claas. Dr. Michaelsen geht zu einem Glasschrank und holt ein neumodisches Ohrthermometer hervor, setzt eine Plastikkappe darauf und dringt damit in Claas Ohr. Binnen Sekunden hat er den Wert ermittelt, der ihn nicht weiter beunruhigt.

„Nun Herr Behrens und jetzt machen Sie sich mal bitte untenherum frei!“

Claas erschrickt, „Waass? Wieso?“

„Das einfachste eine Blinddarmentzündung auszuschließen sind zwei Temperaturmessungen, einmal wie eben gerade und einmal herkömmlich rektal!“

Claas schluckt, natürlich kennt er den Fachbegriff rektal, aber herkömmlich ist für ihn die Achselhöhle.

Dr. Michaelsen, der bemerkt, wie unwissend und unsicher sein Patient ist, versucht ihn mit viel Reden davon abzulenken und es scheint ihm auch zu gelingen.

Warum hat ihm nie jemand davon erzählt, was so ein Arzt alles mit einem anstellt, wenn man erstmal in einer Praxis ist, wie gefangen, er kann jetzt unmöglich ausreißen, gekniffen wird nicht, cool ist anders.

„Jetzt bleiben Sie ganz ruhig, es ist nur eine rektale Temperaturmessung, da gibt es ganz andere Gemeinheiten…“ und lacht. „Entschuldigung, Spaß beiseite, Ihnen ist nicht nach lachen, es ist meine Art, ängstliche Patientin zu beschwichtigen, also wollen wir oder nicht?“

„Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als ein Mann muss ich da wohl jetzt durch, oder?“

„Oh ja, es ist besser für Sie, Sie haben dann mehr Gewissheit!“

Claas zieht seine Hose, die er eh schon offen hat, herunter bis zu den Knien und legt sich bauchwärts auf die Untersuchungsliege.

„Es genügt mir, wenn Sie sich seitlich hinlegen, ist bequemer für Sie, denn das Messen rektal dauert ja doch ein paar Minuten länger.“

Der Doktor taucht den Messfühler in etwas Flüssigkeit, damit es gleitfähiger wird.

Claas zuckt erneut zusammen und fährt mit dem Po zurück. „Hier geblieben Herr Behrens!“

Und hält ihn mit einer Hand am Beckenknochen fest, während er das Thermometer in den After schiebt. Claas zieht seinen Kopf schamvoll sein und bedeckt sein Gesicht, dass der Doktor nicht sieht, wie rot er wird. Instinktiv versucht Claas das Thermometer heraus zu drücken, jedoch Hält Dr. Michaelsen den Glaskörper fest dagegen und schiebt ihn nach.

Voller Anspannung verkrampft sich Claas noch mehr und kann der Unterhaltung mit dem Doktor nicht richtig folgen. Als dieser das Thermometer nach einer gefühlten Ewigkeit wieder herauszieht, ist Claas sichtlich erleichtert und die Anspannung löst sich aus seinem ganzen Körper.

„Nun Herr Behrens, der Blinddarm scheint es nicht zu sein, aber irgendetwas an ihrem Darm macht mir Sorgen, ich werde Sie weiter untersuchen müssen. Die Laborwerte bekomme ich erst morgen, deshalb gebe ich Ihnen nicht wahllos irgendein Antibiotikum, um eine etwaige Entzündung einzudämmen. Was ich aber tun werde ist, ihn ein krampflösendes Mittel aufzuschreiben, damit kommen Sie bis morgen über die Runde. Ich bestelle Sie morgen nochmal her und eine Krankmeldung werden Sie auch benötigen?“

„Was? Nein, ich muss in die Arbeit!“

„Nicht heute und nicht morgen, gönnen Sie Ihren Körper etwas Auszeit, keinen Alkohol, keine scharfen und fetten Speisen.“

„Hab ich jetzt was Schlimmes?“

„Nein, aber wir müssen vorsichtig sein, ich habe noch eine Idee, was Ihnen vielleicht etwas Linderung bringt und das wäre eine kleine Darmreinigung, Sie scheinen stressbedingt etwas angespannt zu sein und zur Darmträgheit zu neigen, vielleicht sind Ihre Beschwerden damit bis heute Abend wieder weg!“

„Ja, das wäre mir das allerliebste Herr Doktor!“

„Ja dann, legen Sie sich wieder so hin, ich sage einer meiner Helferinnen bescheid und die wird Ihnen einen schönen, wohligen Reinigungseinlauf machen!“

„Waas?“

„Na Sie haben doch gerade eingestimmt zur Darmreinigung als ich Ihnen den vorgeschlagen habe!“

„Verstehen Sie, ich habe keine Ahnung, ich dachte, das wäre Flüssigkeit zum Trinken!“

„Schwester Helena, kommen Sie mal bitte, Herr Behrens braucht einen Reinigungseinlauf, wären Sie so nett, er hat viel Angst!“

Claas Herz rutscht nun völlig in die Hose, als er diese Erscheinung sieht. Herein kommt eine Helferin, etwa Mitte 40, schwarze, glatte lange glänzende Haare, streng nach hinten gebunden, blitzenden grünen Augen, die sein Blut in den Adern gefrieren lässt.

Yunus & Katharina- Der Alltag (eine weiße Erotik Geschichte)

Und so geht es weiter mit den beiden, die Geschichte setzt sich eigentlich weiter fort im Anschluss an Katharina schmollt. Eine neue Situation hat sich eingestellt, das Versteckspiel, die Heimlichtuerei hat endlich ein Ende, was aber nicht immer so einfach ist für Katharina und sie hat das unterschätzt, sie hat das nicht durchdacht und muss manchmal stark mit sich selber kämpfen, denn Yunus und die Beziehung haben sich nicht stark verändert, aber es gibt Momente, da würde sie dies lieber rückgängig machen.  Diese Fortsetzung greift den letzten Abschnitt von Katharina schmollt Teil 9 auf,  allerdings geht es jetzt wie gewohnt in der Erzählform durch Katharina weiter.         

Katharina & Yunus-  Der Alltag, eine Weiße Erotik Geschichte

Katharina erscheint krank in der Arbeit, was Yunus sehr missfällt. Sie wird während der Visite von ihm aus dem Zimmer geschickt und als sie nach einer halben Stunde immer noch nicht heimgeht, so wie er das will, greift er mit drastischeren Maßnahmen durch.

„Ich habe gesagt, sofort!“ herrscht Yunus mich an, doch ich will meinen Satz, meinen Bericht eigentlich noch zu Ende schreiben. Wie peinlich von mir, meine Nase trieft inzwischen so stark, dass ich damit das Blatt volltropfe und er das natürlich mitbekommt.

„Das ist unverantwortlich, was Du hier treibst!“ und wendet sich Katharinas Kollegen zu:

„Geben Sie mir bitte mal ein Fieberthermometer und ein paar Fieberzäpfchen. Ich glaube, ich muss heute noch mit jemanden ein ernstes Wörtchen reden!“

Ich schrecke hoch, doch Yunus bleibt ernst:  „Willst Du gleich oder doch lieber erst Zuhause?“                                                                                         

Ich merke sofort, wie die Röte mir ins Gesicht schießt, ich schreibe eilig den Satz zu Ende und lasse den Stift fallen. Ich spüre die Blicke meiner Kollegen, wie sie sich in meinen Rücken bohren und kann sie nicht ansehen. Sie sind wahrscheinlich genauso entsetzt wie ich es bin und wagen es nicht, nur einen Piep darauf zu sagen. Mona dreht sich weg und die anderen tun so, als hätten sie das jetzt nicht gehört.  Mir ist die Angelegenheit höchst peinlich, dennoch bin ich selbst schuld und es ist mir wieder einmal mehr bewusst, dass es nicht immer toll ist, wenn Kollegen zu viel wissen.

Schnell raffe ich meine Sachen zusammen und Yunus steckt mir die Sachen ungewollt in meine Kitteltasche.

Er wollte es ja so, dass ich schleunigst heimgehe und ja, er hat ja Recht. Für meinen Teil habe ich so kein schlechtes Gewissen, wegen eines Schnupfens zuhause zu bleiben.

Im Vorbeigehen fühlt er mit seinem Handrücken meine Stirn und ich muss mir den nächsten Tadel einholen: „Unverantwortlich! Du gehst jetzt und zwar sofort! Ich melde mich dann bei Dir und komme nach der Arbeit vorbei!“

Nach etwa einer halben Stunde Zuhause habe ich es mir schon gemütlich mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemacht. Eine Nachricht von Yunus: „Hast Du schon Temperatur gemessen?“

Kurz tippe ich eine Nachricht an ihn in mein Handy: „Nein, noch nicht, ich trinke gerade einen Tee!“

Prompt folgt eine Antwort, da könnte er genauso gut anrufen: „Wenn der Tee leer ist, holst Du das dann bitte nach und schickst mir ein Foto von dem Ergebnis, ja?“

Ich antworte nicht darauf und trinke in aller Ruhe meinen Tee aus, erst dann lege ich das Thermometer in meine Achselhöhle. Als das Fieberthermometer piepst, zeigt es gerade mal 37,6 an. Gut, er will es ja so und ich fotografiere die Skala ab und schicke es Yunus. Es vergehen keine fünf Minuten und ich bekomme eine Antwort von Yunus.

„Hast Du das auch richtig gemacht?“

„Ja, sogar ganze 5 Minuten!“

„Ich meine, WO hast Du gemessen?“

„Unter der Achsel“, ich verdrehe die Augen dabei, er sieht das ja nicht!“

„Katharina!!!“ ich kann geradezu die Schärfe seiner Stimme hören. „Du sollst das richtig machen, Du legst Dich jetzt hin, ziehst Deine Hose mitsamt dem Slip herunter, steckst Dir das Thermometer in den Po  und schickst mir das Ergebnis mit einem Bild, wenn das Thermometer noch in Deinem Po steckt!“

Hui, das ist eine Aufgabe die sitzt. Ich bin weder wütend noch sauer auf ihn über solch eine Aufforderung, ich bin etwas fassungslos. Ich brauche einige Zeit um das zu verdauen. Ich weiß, dass Yunus darauf wartet, ich muss es tun und es wird mir nicht leicht fallen dem nachzukommen.

Oh, das ist pikant, zum Teil merke ich die Hitze, die in mir hochsteigt, ich glühe, mir ist das peinlich, mich so entblößen zu müssen. Nicht auszudenken, wenn jemand das Bild durch Zufall mit ansehen kann. Außerdem fühle ich mich durch diese Aufforderung erst recht krank und ausgeliefert. Ich bin irgendwie hilflos, ich weiß nicht so recht, wie ich das anstellen soll.

Ich ziehe also meine Hose und den Slip nach unten und lege mich bequem auf den Bauch. Mit einer Hand halte ich das Handy zum fotografieren bereit, mit der anderen Hand versuche ich das Thermometer in meinen Anus zu schieben, was aber sehr schwer geht und weh tut, ja es piekst richtig. Nach ein paar Minuten drücke ich auf den Auslöser und schaue mir gleich die Bilder an.

Zu meiner Enttäuschung sind alle Fotos unbrauchbar, entweder verwackelt oder man erkennt nichts drauf oder nur meine Hand oder nur das Bein, aber niemals die Temperatur, was mach ich nur?

Die nächste Nachricht von Yunus trifft ein, ich weiß, er wird ungeduldig. Ich drücke auf Senden und schicke ihn all die unbrauchbaren Fotos, der Wille war da!

Yunus ist natürlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, das war mir klar.

„Katharina, so geht das nicht, so wird das nie etwas, Du musst Dich dazu schon auf den Rücken legen, am besten stellst du die Beine auf, Du schiebst das Thermometer so in deinen Po, dass Du die Skala selber lesen kannst, oder du hältst die Linse davor und du kannst das Spiegelverkehrt sehen.“

Ich atme tief durch und drehe mich auf den Rücken, wie in Yunus Beschreibung stelle ich meine Beine auf. Ich nehme erneut das Thermometer in meine Hand und befeuchte es dieses Mal mit meiner Spucke, damit es nicht so piekst und gleitfähiger ist. Mist, jetzt rutscht es ständig wieder heraus. Ich muss es kurz festhalten, während ich das gewünschte Foto knipse und schicke es an Yunus.

Wiederum nach ein paar Minuten folgt eine Antwort von ihm: „Katharina, das ist wieder verwackelt. Du musst das Thermometer weiter reinschieben, damit es von alleine hält, anders geht das nicht.“

Ok, das leuchtet mir irgendwie ein, ich mach alles falsch, was man nur falsch machen kann. Damit es leichter geht und nicht wehtut, möchte ich das Thermometer etwas einfetten, aber womöglich kann man dann die Temperatur nicht mehr richtig lesen, also belasse ich es bei der Spucke.

Also bei diesem Versuch sollte es klappen, ich schiebe das feuchte Glasthermometer in meinen Anus und es will wieder zurück rutschen, ich muss es wohl oder übel weiter hinein schieben, immer wieder muss ich nachschieben. Ich bin jetzt so glitschig da unten, dass ich gar keine Spucke mehr brauche, mein Schleim ist viel gleitfähiger und sobald ich mit meinen Fingern in die Nähe meiner Scheide komme, erwacht in mir ein neues Gefühl, was mir Lüste bereitet. Ob sich Yunus darüber im Klaren ist, was er hier mit mir macht? Ich mache ein Foto, das Thermometer in völliger Wollust gehüllt und schicke es Yunus. Ich reinige es, denn man kann das Ergebnis zur schwer entziffern, es zeigt genau 38° an und schicke das Bild hinterher.

„Brav Katharina! Gut getroffen, es sollte dir aber keine Lust bereiten! Jetzt greif in die Tasche und hole dir ein Fieberzäpfchen heraus…“

Abbruch! Das geht zu weit, ich drücke ihn weg und wähle seine Nummer. Yunus nimmt auch gleich ab, ich lasse ihn nicht zu Wort kommen, denn ich will das nicht, ich entscheide selber, wie und ab wann  ich mein Fieber senke.

Yunus spricht nur kurz ins Handy: „ Ich kann nicht reden!“

So ein Mistkerl! Es folgt sofort die nächste Nachricht: „Katharina, Du machst jetzt das, was ich sage. Pass genau auf, Du machst jetzt da weiter, wo du mit dem Messen aufgehört hast. Du legst dich brav auf den Rücken, deine Beine kannst du aufstellen, aber du musst sie spreitzen, klappe sie auseinander. Du nimmst dir ein Zäpfchen aus der Packung, machst es dir bequem und schiebst es in deinen Po. Davon will ich dieses Mal kein Bild, sondern Du filmst das!“

Oh Gott, mir wird ganz heiß zwischen meinen Schritt, ob das vom Fieber kommt oder von Yunus? Ich kann es nicht einordnen. Filmen? Kann ich ihn vertrauen? Ja ich weiß, dass ich das kann, er kann schweigen wie ein Buch. Ich mache mich also bereit, ich lege mir alles zurecht, unter mein Gesäß ein festes Kissen, damit mein Beckenboden erhöht liegt, die Kamera so gerichtet, dass der Fokus genau auf meinem Anus gerichtet ist. Ich bin so aufgeregt, so schwitzig zwischen meinen Oberschenkeln, meine Finger und Hände sind total zittrig, während ich ein Zäpfchen aus der Alupackung pulen will. Vor lauter Nervosität fällt das auch noch zu Boden. Der Schleim läuft mir wieder aus meiner Öffnung und rennt an den Gesäßhälften herab und sammelt sich am Anus. Es wird eine Leichtigkeit sein, das Zäpfchen da hinein zu befördern.

Ich schalte nun das Handy ein und stelle die Kamera auf Video, die Aufzeichnung läuft und während ich mit einer Hand an meinem Anus spiele, um mir das Zäpfchen zu verabreichen, spielt meine andere Hand an meiner Klit und ich werde fast wahnsinnig dabei. Ich schaue mir das Video gar nicht erst an, sondern gehe sofort auf Versenden. Ich rubble weiter an meiner Klit, bis ich komme.

Yunus meldet sich nach etwa 10 Minuten wieder, er scheint nicht ganz zufrieden zu sein, weil die Kamera abgerutscht ist.

Ich verstehe nicht ganz und schicke ihn eine Nachricht: „Wie meinst Du das mit wiederholen? Was denkst Du denn, ich habe mir ein Zäpfchen eingeführt und kann das doch nicht beliebige Male wiederholen?“

„Das macht nichts, Du sollst es ja auch nicht sofort machen, vielleicht in einer dreiviertel Stunde, Du scheinst Gefallen daran zu finden, kann das sein?“

Auf seine Frage gehe ich nicht weiter ein, Yunus will sich wieder melden, wenn er Zeit hat.

Derweil versuche ich das Zäpfchen auf der Toilette wieder herauszupressen.

Yunus meldet sich nach exakt einer halben Stunde wieder: „So ich habe mir etwas anderes ausgedacht, du zeichnest kein Video auf, du machst das jetzt Live, da kann ich gleich mit eingreifen und korrigieren, wenn etwas nicht passt.

Pfff…

„Was meinst Du mit korrigieren?“

„Wenn das Bild verwackelt oder ich den gewünschten Ausschnitt nicht richtig sehen kann, das meine ich. Also los, soviel Zeit habe ich nicht. Du legst dich jetzt wieder schön brav auf den Rücken, so wie es sich gehört, ziehst natürlich vorher deine Hose und den Slip aus und zwar ganz, ich will nicht, dass mir irgendetwas die Sicht verhängt. Die Sachen liegen ja bestimmt noch griffbereit daneben und dann zeig es mir!!!“

Oh ist das aufregend, ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll. Gefällt es mir oder hasse ich ihn dafür? Wohl beides, es kitzelt mich und macht mich an, was macht er dabei am anderen Ende der Leitung? Vor lauter Aufregung fällt mir alles herunter, ich bin aber bemüht, mich in die richtige Liegeposition zu bringen.

Ich mache schnell, streife meine Kleidung ab und schiebe sie aus der Sicht. Den Lautsprecher habe ich auf lauter gedreht und die Handykamera zeigt direkt auf mein Hinterteil, ich schalte an….

Wieder packe ich umständlich das Zäpfchen aus, dieses Mal fette ich es ein, Yunus muss nicht gleich erkennen, dass ich schon im Vorfeld so glitschig bin und das gar nicht brauche.

Mit der linken Hand greife ich an meine Klit…

Jetzt ergreift Yunus das Wort: „Nimm deine Hand da weg, spiel nicht an deinem Kitzler, ich will sehen, wie du dir ein Zäpfchen in den A…schiebst, mehr nicht, ich will sehen, dass du das auch tust und mich nicht an der Nase herumführst. Und was du da mit deinem Kitzler veranstaltest – das wird ein Nachspiel haben, schließlich hab ich dich wegen Krankheit nach Hause geschickt, wegen nichts anderem!“

Ich atme tief durch und stöhne laut auf.

„Katharina, ich hab dein Stöhnen gehört! Jetzt komm zur Sache! Nimm das endlich in die Hand und mit der anderen Hand spreizt du deinen Anus. Du stellst dich an, wie gut, dass ich das sehe!“

Ich gebe mir alle erdenkliche Mühe, das Zäpfchen in mich rein zuschieben, aber sobald ich meinen Finger wieder herausnehme, kommt das Zäpfchen wieder zum Vorschein.

„Katharina!“ tönt es aus meinem Handy „tiefer und lass den Finger länger drin, Finger bis zum Anschlag!“

„Ich kann nicht!“

Yunus seufzt, ist genervt. „Katharina, du machst das mit Absicht!“ und während er so redet, verschwindet das tatsächlich und fluppt in die Tiefen meines Darmes. Ein erneutes Herausdrücken ist zwecklos, jetzt hab ich das tatsächlich gegen meinen Willen selber gemacht. Ich schäme mich für mich und schalte die Kamera ab.

Yunus meldet sich kurz: „Dankeschön, du hast meinen Nachmittag gerettet, ich komme heute eher vorbei, bis dann.“

Ich muss eingeschlafen sein, denn ich habe gar nicht bemerkt, dass meine Wohnungstür geöffnet wurde, plötzlich steht Yunus unter der Tür und weckt mich mit: „Na wie geht´s?“

„Upps, ich hab dich gar nicht kommen hören, ich glaube ich bin eingeschlafen“

„Das kann gut sein, von der Medizin! Wie fühlst du dich? Ich habe Taschentücher und Sprays mitgebracht und etwas zum Inhalieren. Aber ich würde gerne nochmal die Temperatur messen. Wo ist das Thermometer?“

„Ähm, ich glaube, es liegt noch im Bad am Waschbecken, habe es ja wieder sauber gemacht.“

„Ok, bleib liegen, ich hole es“.

Yunus benutzt meine Toilette, ich höre, dass er den Klodeckel nach oben klappt.

„Was ist das Katharina?“

„Was ist was?“ Oh jetzt fällt es mir wieder ein, ich habe zuvor das erste Zäpfchen wieder herausdrücken können und im Eifer des Gefechts wahrscheinlich nicht gespült, oder zumindest nicht richtig.

Ich mime die Ahnungslose. „Du hast das Zäpfchen wohl wieder herausgedrückt Katharina, was soll das? Ich mache alles für dich und dann enttäuscht du mich so und nimmst das nicht ernst!“

„Nein, das war vielleicht das erste, das muss ich verloren habe, aber bitte bitte ich schwöre, das zweite hab ich drin behalten, sonst hätte ich doch nicht so gut geschlafen, oder? Hast du selber gesagt.“

„Ich will dir mal glauben, aber halte mich nicht zum Narren! Leg Dich hin, leg Dich auf den Rücken, wir wiederholen das jetzt!“