Yunus & Katharina machen Urlaub/Yunus Sicht

Yunus & Katharina im Urlaub- Yunus Sicht

Das ist ein Geschenk des Himmels, hätte ich geahnt, dass Katharina Klavierspielen kann, hätte ich dieses Instrument schon viel früher für meine Zwecke eingesetzt. Es ist traumhaft hier, die kleine bretonische Insel am anderen Ende der Welt, die Luft, die leisen Pianotöne, die von dem kleinen Café am Hügel zu uns herüberklingen, selbst das Kreischen der Möwen nehme ich nicht mehr wahr, das Lied zieht mich in Bann und ich werde besessen davon, dass Katharina das spielt, mir zuliebe und auch für sich selber. So etwas darf nicht verkümmern, ich werde das in ihr wieder wecken, den Wunsch zu spielen, sich ganz der Musik hinzugeben, in einem leichten Kleid oder nackt, nur ihre Haare werden ihren duftenden Körper bedecken. Ich brauche nichts weiter als diesen Anblick dieser schönen Frau, die sich mit mir, mit all meinen Ecken und Kanten eingelassen hat. Ich möchte sie nicht mehr verlieren, ich werde sie nie mehr loslassen, ich werde sie anketten, wenn ich nicht zu Hause bin. Nein, das darf ich nicht, das sind meine Fantasien, die ich nie aussprechen werde und darf, es steht zu viel auf dem Spiel. Während wir dort noch eine Kaffeepause einlegen, habe ich die Möglichkeit mit dem Besitzer zu sprechen und ich erfahre mehr über den Komponisten und dem Klavierstück.

Ich kann es gar nicht erwarten mit dem Ausflugsboot zurück ans Festland zu kommen und die Noten für das Stück zu suchen und ich werde fündig. Ich überrasche Katharina damit, ich trage sie auf Händen zum Klavier und ich platziere sie auf den Stuhl. Ich stelle den Laptop so auf das Klavier ab, dass sie die Noten lesen kann. Katharina versteht mich auch ohne Worte und ich fordere sie auf, zu spielen. Ich folge ihren langen, dünnen Fingern, wie sie über den Tasten gleiten. Wie gerne wäre ich jetzt so eine Taste und würde so sanft von ihr berührt werden. Ich bin fasziniert von dem Fingerspiel, wieso habe ich das nicht schon viel früher bemerkt, dass Katharinas Finger so lang und dünn sind, perfekt fürs Klavierspielen. Ich nähere mich ihr, ich will ihren Pulsschlag spüren, ihren Atem hören, dabei ist mein Atem lauter, als ihrer und ich hauche ihr ins Ohr. Ich lege ihre Haare nach vorne über ihre Schulter und küsse sie zärtlich auf ihre nackte Schulter, auf den Nacken, auf den Kopf. Ich lasse meine Kleidung fallen und ich kann nicht anders, als an meinen Schwanz zu spielen, er braucht keine große Berührung, er reagiert sofort, Katharinas Anblick und das, was sie mit ihren Fingern anstellt, genügen schon. Ich stehe hinter ihr und lasse meine Hände hinab über ihre Brüste gleiten, ich nehme ihre Nippel in die Hand und spiele damit. Katharina wird unaufmerksam, sie wehrt ab. Ich lass mich aber von ihr nicht abwehren, statt meine Hände, nehme ich jetzt meinen Mund und presse ihre Brustwarzen zwischen meinen Lippen. Meine Hände rutschen weiter in die Tiefe, in ihre Grube, wie aus Versehen vergraben sie sich darin. Katharina wehrt ab und zischt, ich solle doch aufhören, sie könne sich nicht mehr richtig konzentrieren.

Ich erlaube mir daraus ein Spielchen zu machen, Katharina hört zum Spielen auf, ich ermahne sie, sie solle weitermachen und sich von mir nicht ablenken lassen, sie muss professioneller werden. Sie ist erregt, ich spüre es in ihrer Grube und ich höre es, es amüsiert mich und spornt mich an, weiterzumachen, mein Schwanz ist erigiert und ich würde ihn am liebsten gleich in ihre wunderschöne feucht-warme Grube reinstecken.

Sie versucht es immer wieder, weiterzuspielen, aber sie ist nicht konzentriert genug, ihr Verlangen, ihre Gier und ihre Lust ist stärker als ihr Ehrgeiz. Ich hätte Lust, ihr das auszutreiben, doch mir ist bewusst, dass ich das nicht darf, ich muss sie lassen, ich darf sie nicht zwingen, mein Bauch sagt mir etwas anderes. Ihr Blick fleht mich an, meine Hände von ihr zu lassen, aber etwas anderes in ihrem Blick sagt mir auch, dass sie es will, sofort und auf der Stelle.

„Spiel weiter, versuche es“ flüstere ich ihr immer wieder ins Ohr und sie gehorcht, auch wenn ich merke, wie schwer ihr das fällt. Um selbst nicht gleich zu kommen, lege ich eine kurze Pause ein.

„Mach weiter, tu es für mich, tu es für Dich“ versuche ich sie bei Stange zu halten. Ich suche nach etwas, ich weiß aber nicht so recht, was ich hier finden kann, ich brauche so etwas wie einen Dirigierstab und werde in der Küchenschublade fündig, der Kochlöffelstiel muss dafür entfremdet werden. Als sie den Stiel sieht, reißt sie ihre Augen erschrocken auf und ihr angsterfüllter Blick macht mich dermaßen an, dass ich erst recht auf noch einen anderen Gedanken komme. Nein, nicht als Dirigierstab werde ich ihn nutzen, nein, der Stiel kann noch was ganz anderes und löst etwas in ihr aus, das sehe ich und das spüre ich. Dabei lege ich ihn nur neben das Klavier, nichts weiter, Katharinas Blick schweift ab und sie konzentriert sich wieder voll auf das Klavierspiel. Ich merke, sie wird besser, als ob ihr die Vorstellung, der mögliche Gebrauch oder besser Missbrauch guttut. Ich setze mich ganz still neben sie und bewundere wieder ihre Fingerfertigkeit. Als ob sie das verunsichert, schaut sie doch immer wieder hin und dann zu mir, auf meine Hände und verhaspelt sich. Ich nehme den Kochlöffel in meine Hand und die Röte steigt ihr ins Gesicht, dabei mache ich gar nichts, kann sie meine Gedanken lesen? Als sie wieder droht, aufzuhören, streiche ich mit dem Stiel sachte über ihre Fingerknöchelchen, nein, die darf man nicht brechen, sie können so schön spielen.

Ich gehe einen Schritt weiter, man kann sagen, ich fordere sie heraus, ich teste sie aus, wie weit kann ich gehen? Ich ziehe an ihren Slip, den sie leider noch trägt. Ich taste mit meinen Fingern erneut an ihre Klit, ich bohre weiter, sie kneift ihre beiden Schenkel zusammen, als würde sie Angst haben, meine Finger könnten ihre Vagina wieder verlassen, man ist die feucht! Ich muss es einfach tun, ich muss sie einfach ermahnen, sich mehr auf das Klavierspielen zu konzentrieren, sie seufzt, sie rutscht auf meine Hände hin und her.

Jetzt schreit sie mich an, dass das so nicht ginge, das löst etwas in mir aus, es war nicht mein Plan, aber ich nehme den Stiel des Kochlöffels und schlage damit auf ihre Oberschenkel, ich kann mich beherrschen, nicht auf ihre kostbaren Finger zu hauen.

Sie schreit vor Schmerz auf, das war heftig, ich bleibe bestimmt und sage ihr im ruhigen, festen Ton: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ das sitzt, und ich schenke ihr mein liebevollstes Lächeln. Katharina will aufstehen, will sie ausreißen vor mir? Es geschieht, wie von selbst und ich schlage ihr erneut mit dem Stock auf ihr Hinterteil, das brennt, von Schmerz keine Spur, ein kleines Rinnsal von ihrem Saft läuft an ihren Schenkel herab. Oh, ist sie heiß, ich knie zu Boden, zwischen ihren Beinen und lecke ihren Saft ab, meine Zunge leckt ihre Möse sauber. Ich nehme sie auf den Schoß und spieße sie mit meinem steifen Schwanz auf. Ich bin so hart und ich nehme sie im Rhythmus zu dem Lied, das nicht mehr aus meinem Kopf weicht. Es stört mich nicht, dass sie nicht mehr spielt, den Kochlöffel habe ich achtlos fallen gelassen. Sie geht im Rhythmus mit, den ich vorgebe und ich spüre, dass sie gleich kommt, ich lasse sie kommen, sie wirft ihren Kopf in den Nacken, ihre feuchten Haare kleben in ihrem Gesicht. Das ist das mindeste, was ich heute noch für sie tun kann. Ich halte sie noch eine Weile ganz fest und hauche ihr eine Entschuldigung ins Ohr. „Das war aber heute nicht meine Absicht!“

„Ich weiß, ich habe das herausgefordert!“

Yunus & Katharina machen Urlaub V

So, meine Lieben Leser, lasst Euch überraschen, Ihr habt es so gewollt…

Was kitzelt da so an meiner Nase? Ich fasse daran, es kitzelt wieder, mein Kopf dröhnt, etwas stört mich, es kitzelt.

„Hey, aufwachen Du Schlafmütze, Du holst Dir noch einen Sonnenbrand, Katha!!!“

Huch, ich fahre hoch, was war das eben? Yunus? Neben mir am Strand? Ich schaue nach links und rechts, mit meiner Hand taste ich nach dem Plug, da ist kein Plug, bin ich nicht eben ausgerissen?

Ich rutsche etwas von Yunus weg, „Katharina, was schaust Du so?“ Ich reibe mir den Sand aus meinen Augen, ich bin noch nicht ganz da. „Katharina? Ist alles in Ordnung mit Dir?“ klingt es gedämpft an meinem Ohr.

„Äh, jaja, ich glaube ich…ich muss geträumt haben.“

„Ja, das denke ich auch, deshalb habe ich dich geweckt, Du warst ziemlich unruhig und wirktest etwas aufgewühlt.“

„Oh mein Gott, ich habe es wirklich nur geträumt.“

„Was hast Du geträumt?“

„Oh Gott, das kann ich gar nicht erzählen, es ist, wie soll ich sagen, es ist mir etwas peinlich.“

„Komm erzähl, ich will es wissen“ Yunus schaut mich voller Spannung an.

„Ich bin von Dir weggerannt!“

„Wieso bist Du von mir weggerannt?“

„Ich glaube ich war sauer, ich war sehr wütend auf Dich!“

„Du sollst nicht sauer auf mich sein, das will ich nicht, was hat Dir den Anlass dazu gegeben?“

„Nein, ich will es dir nicht erzählen, nicht dass Du auf diese Idee erst kommst“.

„Hey, nun aber raus mit der Sprache, Du machst es spannend und wenn ich in Deinem Traum schon mitgespielt habe, will ich auch davon wissen, was Dich so geärgert hat. Man sagt, Träume können einen von etwas warnen und manche haben einen tieferen Sinn, lass es bitte raus!“

„Wenn mich dieser Traum vor etwas warnen soll, dann vor Dir!“

Yunus schaut mich entsetzt an, damit hat er wahrscheinlich nicht gerechnet, ihm bleiben die Worte weg. Ich sehe ihn an, wie er gerade nachdenkt. „Komm her…“ haucht er und nimmt mich in seinen Armen und drückt mich ganz fest an sich heran. Er streichelt mir übers Haar, er küsst mich auf meine Stirn und ich kann meinen Tränenfluss über soviel Rührung und liebevolle Zuwendung nicht zurückhalten.

„Sag es mir, bitte!“

„Nein, dann lachst Du womöglich!“

„Katharina, Du bringst mich zum Grübeln, ich muss es wissen, wenn Du so reagierst, Dich beschäftigt doch etwas!“

Ich überlege lange, bis ich mich dazu überwinden kann, die Bruchstücke von meinem Traum ihn anzuvertrauen, es fällt mir schwer und der Traum zerbröckelt bereits in Bruchstücken.

„Es hat was mit dem Klavierspielen zu tun, ich habe wieder gespielt und erinnerst Du dich an die Klavierlehrerin, dass sie immer meine schlechte Haltung kritisiert hat?“

„Ja, das war aber keine Kritik, sie meinte es doch nur gut mit Dir!“

„Mag sein, auf jeden Fall…ich kann es nicht sagen…es fällt mir so schwer das auszusprechen“.

„Bitte Katharina, es wird Dir nicht besser gehen, wenn Du nicht darüber sprichst.“

Ich atme nochmals tief durch, „auf jeden Fall hast Du mir einen großen Dildo in den Hintern geschoben, damit ich aufrecht sitze, dabei hast Du mich dann mit dem Finger befriedigt, dann hast Du selber noch masturbiert und zuletzt hat es mir auch noch gefallen und dann habe ich die Klavierlehrerein Beifall Klatschen hören und mit der versteckten Handykamera hat sie das alles mit angesehen.“

Yunus verkneift sich ein Grinsen und fragt verwundert: „Und? Das war doch ein toller Traum!“ „Was und? Ist das das Einzige, was Dir darauf einfällt?“

„Katharina, jetzt sei doch nicht sauer auf mich, Du hast das doch geträumt, da kann ich doch gar nichts dafür und ich verstehe deinen Aufruhr nicht, das war doch ein lustiger Traum, ein nasser Traum um es genauer zu sagen, da kannst Du mir doch keinen Vorwurf machen.“

„Ich fühlte mich so hintergangen, es war so peinlich, so erniedrigend“

„So ein Quatsch, wenn jemand Beifall klatscht, dann kann es nicht peinlich sein.“

„Aber das Klatschen galt dir, nicht mir!“

„Katharina, wie kommst Du nur auf sowas?“

„Ich kam mir vor wie ein Stückchen Scheiße, genau so wie damals das mit der Russin.“

„Ahh, jetzt verstehe ich erst, aber da waren wir doch durch und ich möchte dich nie mehr so traurig erleben, hörst Du? Ich liebe Dich doch, ich vermisse Dich, wenn Du nicht bei mir bist, Du hast mich umgekrempelt, Du hast mich auf den rechten Weg gebracht, Du bist mir genug, ich brauche keine anderen Frauen neben Dir.“

Yunus wird immer lauter und aufgebrachter, er schreit es in den Himmel hinaus, während ich ihn entgeistert anschaue. Die anderen Badegäste, die um uns herum liegen, fangen alle zum Klatschen an und rufen „Bravo“. Ich fühle mich wie im 7. Himmel, der weiche Sand unter mir, sind die Wolken auf denen ich schwebe, die mich auffangen, das Meeresrauschen betäubt meine Ohren, die Brandung ist so stürmisch wie Yunus Küsse.

Yunus& Katharina machen Urlaub IV

Bereits am nächsten Vormittag, ich kann es nicht erwarten, das Meeresrauschen zu hören, hat Yunus andere Pläne, „erst üben, dann….“  „ich weiß“ falle ich ihn ins Wort…“dann das Vergnügen“.

„Was machen wir heute?“ will ich wissen, Yunus hat nichts Konkretes geplant, also einfach nur Sonne, Strand und Meer, entschleunigen.

Also, setze ich mich vors Klavier und je eher ich damit anfange, desto schneller kann ich raus. Yunus verschwindet, unter den Vorwand einkaufen zu wollen. Ich möchte mit, aber ich soll inzwischen üben, er verspricht, mir was Gutes mitzubringen.

Mir kommt der Einkauf ziemlich lange vor und mich zieht es eigentlich schon ans Meer, jedoch, was würde er sagen, wenn ich statt am Klavier im Sand liege? Sollte ich es wagen, soll ich es herausfordern, dass er sauer auf mich ist? Ich ziehe mir schon mal meinen Bikini an und just in dem Moment, als ich die Treppen zum Wohnzimmer herunterkomme, kommt Yunus mit Einkaufstüten zur Tür herein.

„Na, schon genug geübt für heute?“

„Ja hab ich“, „Du wolltest jetzt aber nicht zufällig gerade an den Strand gehen, oder?“

„Ich? Nein, Iwo!“ lüge ich, ich kann ihn dabei aber nicht anschauen und fummele an meinen Fußnägeln herum.

„Komm setz Dich, ich will was hören, ich räume inzwischen die Sachen weg und koche uns noch Kaffee.“

Etwas zu laut schnaufe ich tief durch, was ihn missfällt, er schaut kurz auf und auf seiner Stirn bilden sich Zornesfalten, die sich bei den ersten Takten, die ich spiele, wieder legen.

Mir ist es noch nie so bewusst gewesen, dass sich Yunus durch Musik besänftigen lässt, das wird ja richtig langweilig mit ihm.

Er stellt mir einen Topf Kaffee ans Klavier und legt seine Hände auf meinen Schultern. „Du bist etwas verspannt, locker Dich!“

„Ich fühle mich aber total entspannt hier, Yunus, kein Problem.“ Trotzdem massiert er sanft meine Schultern und meine Halswirbelsäule, es tut mir gut, muss ich zugeben.

„Deine Haltung Katharina, Du darfst Deine Haltung nicht vernachlässigen, Du musst da mehr darauf achten, hat auch Frau Grigorij immer wieder gesagt, und dann wirst Du auch nicht mehr so verspannt sein.“

Ich verdrehe genervt meine Augen, ich weiß es ja bereits.

„Ich habe was mitgebracht für Dich, das wird Dir die nötige Haltung verschaffen.“

„Und was soll das sein? Willst Du mir was an die Decke hängen, nachdem ich schnappen soll oder ziehst Du mir eine Zwangsjacke an?“

Yunus muss lachen, „eine Zwangsjacke, das ist gut, der Punkt geht an Dich, darauf wäre ich gar nicht gekommen, nein, es ist keine Zwangsjacke, auch keine Stange zum Aufhängen oder so.“

„Ok, Yunus, was ist es dann? Mach es nicht so spannend, Du willst doch, dass ich richtig dasitze“.

„Gut, ich komme gleich, spiele einfach weiter und rühre dich nicht vom Fleck“.

Ich höre kurz zum Spielen auf, damit ich besser hören kann, was Yunus treibt, ich höre Geraschel von den Tüten, es werden Schranktüren geöffnet, der Wasserhahn läuft, alles Alltagsgeräusche und ich klimpere schnell weiter, dass er nicht merkt, dass ich aufgehört habe und lausche.

Er schleicht sich wieder an mich heran, „Schön!“ und streicht mir über meine Haare.

„Meinst Du jetzt meine Haare oder das Klavierspielen?“

„Beides, wieso trägst Du eigentlich einen Bikini, wollte ich vorhin schon wissen?“

„Na damit ich mich dann nicht noch umziehen muss.“

„Aha, ich finde es jetzt auch ganz praktisch, geh mal mit Deinem Po hoch!“

„Wie? Was meinst Du, ich soll mit meinem Po hoch?“

„Du sollst Dich einfach kurz erheben, aufstehen!“

Ich stehe kurz auf, ganz kurz und setze mich wieder hin. „So!“

„Nein, nicht nur so, ich habe nicht gesagt, dass Du dich wieder setzen darfst!“

„Soll ich etwa im Stehen weiterspielen? Das ist aber alles andere als entspannend.“

„Frag nicht, stell Dich einfach mal hin, etwas den Hintern heben, reicht mir auch.“

Ich habe keinen blassen Dunst, wieso ich das tun soll, mache es aber so, wie ich denke.

Er greift sich mein Bikinihöschen und zieht es mir herunter bis fast zu den Knien. „Hoppla, Du bist aber stürmisch heute Morgen, Yunus!“ Ein kurzer Streif über meine Muschi und schon werde ich feucht, meine Klit zuckt vor Freude.

Aber nein, sein Finger gleitet nicht weiter an meinen Kitzler entlang, stattdessen bohrt sich sein kalter, beschmierter Finger in meinem Anus, beschmiert deshalb, weil er mühelos in mich reinkommt. Ich stelle meine Beine etwas weiter auseinander, auf dem Klavier bin ich noch nie so genommen worden. Aber er nimmt mich nicht, er zieht seinen Finger wieder heraus und beschmiert meine Rosette. Yunus hält mich nun fest und mit der anderen Hand drückt er etwas Kaltes, hartes in meinen Anus. „Aua!“ schreie ich, denn es ist wirklich überraschend unangenehm.

„Yunus, was ist das? Was machst Du mit mir?“

„Pscht, das ist ein wunderschöner Glasplug, blau wie das Meer schön ist“.

„Es ist mir völlig egal, ob das Ding blau oder grün ist, ich will es nicht, es drückt zu arg!“

„Okay“, seine Stimme bleibt sanft, er zieht den Postöpsel wieder aus mir heraus und nimmt eine gehörige Portion Gleitcreme und streicht damit den Plug ausgiebig ein. Dann hat er kein Erbarmen mit mir, er hält mich fest und schiebt den Plug abermals wieder in meinen Anus.

„Den hältst Du jetzt schön, der wird Dir im Sitzen Freude bereiten und zu einer besseren Haltung verhelfen. Das ist eine Geheimwaffe, wie Frau Grigorij es nennt.“

Ich versuche mich zu setzen, der Fremdkörper in mir drückt, „der ist zu lang für mich, er drückt, nicht dass ich mich damit innerlich verletze.“

Yunus lacht mich aus, „Das ist extra für den Damenarsch gemacht, da passiert nichts, sei froh, dass ich keine Salatgurke genommen habe.“

Ich bin entsetzt, er grinst mich frech an, „Danke!“ sage ich barsch.

Yunus erwidert das mit einem „Gern geschehen!“

Yunus setzt sich mit auf den Schemel und nimmt mich auf seine Beine, „Dann sitzt Du etwas weicher, schau, so bin ich zu Dir und jetzt versuche mal, zu spielen!“

Auf seinen Beinen sitzt es sich tatsächlich besser und ich fahre mit dem Spielen fort, Yunus prüft immer mal wieder, ob der Plug noch richtig sitzt und spielt mit den Fingern an meiner Klit, was mich zusätzlich anturnt. Nach etwa fünf Minuten rutscht Yunus weg und ich sitze auf den harten, ledernen Schemel.

Und er soll Recht behalten, ich sitze nun ganz anders, irgendwie steifer, aufgerichteter, meine Gedanken sind mehr beim richtigen Sitzen als beim Klavierspielen, ich muss ständig ausbalancieren, dass der Plug in mir am wenigsten stört.

„Konzentrier Dich Katharina“, ermahnt mich Yunus, „ich merke doch, dass Du nicht richtig bei der Sache bist, dass dein Klavierspiel nicht flüssig ist.“

„Das sagst Du so einfach, mach Du doch mal was, mit einem Stab im Arsch.“

„Wie kannst Du nur, das kannst Du nicht vergleichen, es dient nur deiner Haltung, und was ich da so sehe, sieht gut aus, klar wird Dich der Plug daran erinnern, dass er da ist, das soll er ja auch, aber Du darfst das Spielen dabei nicht vernachlässigen.“

Ich versuche weiterzuspielen, so gut es geht, Yunus lässt da nicht mit sich reden und je länger ich spiele, umso besser gefällt mir der Fremdkörper in mir drin, die Kälte ist weg, von meiner Körpertemperatur gewärmt bringt er mich auf andere Gedanken und ich rutsche hin und her. Yunus bemerkt das auch, „Was ist Katharina? Rutsch nicht ständig so herum, sitzt der Plug nicht mehr richtig?“

„Nein, nein, alles gut!“

Yunus hebt mich kurz an und überprüft den Sitz des Glasplugs.

„Mensch Katharina, Du bist ja total nass da unten.“ Schamesröte schießt in mein Gesicht, Yunus Finger tippen an meinen Kitzler, er riecht an seinen Fingern.

„Katharina, ich kann es nicht glauben, ich dachte ja schon, Du hättest in die Hose gemacht, aber Du bist ja total erregt! Das ist ja Muschisaft!“

„Yunus, hast Du tatsächlich gedacht, ich hätte auf den Stuhl gepinkelt?“

„Mach weiter, spiel einfach weiter, konzentriere Dich auf das Stück“. Yunus lässt seine Hand in meiner Möse, er bringt mich hoch, es ist Schwerstarbeit für mich, konzentriert zu bleiben.

Plötzlich nehme ich ein Klatschen wahr, es irritiert mich, wer klatscht da? Es kommt von Yunus Handy, ich höre die Stimme der Klavierlehrerin Frau Grigorij, sie ruft „Bravo! So ist es richtig, Sie sind auf den richtigen Weg!“

Ich bin entsetzt, ich stehe kreidebleich auf, während Yunus neben mir mit einer Hand masturbiert, ziehe ich den Plug heraus und renne aus dem Haus in Richtung Strand.

Yunus & Katharina machen Urlaub III (Die Klavierlehrerin)

  Jetzt kann ich nicht schlafen, wie stellt er sich das vor und vor allem, wo hat er die Klavierlehrerin so schnell auftreiben können? Und überhaupt, habe ich schon mal erwähnt, dass ich es hasse, Termine zu haben?

Ich will Yunus noch etwas fragen, jedoch schläft er schon und wecken möchte ich ihn deshalb auch nicht mehr.

Er ist auch wieder der erste in der Früh, der von uns beiden wach ist.

„Guten Morgen Yunus, ich wollte Dich gestern noch etwas fragen, aber Du bist so schnell eingeschlafen.“

„Oh, tut mir leid, welche Antwort bin ich Dir schuldig geblieben?“

„Ich glaube das nicht mit der Klavierlehrerin, wo hast Du die so schnell auftreiben können? Ich will das eigentlich auch gar nicht!“

„Nein, nur online, habe ich das nicht erwähnt?“

„Nein, hast Du nicht!“

„Online und in Deutsch, alles andere macht keinen Sinn, Punkt 10 Uhr sitzt Du vorm Klavier!“

„Puh, ich will raus, ans Meer!“

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, macht Dir das keinen Spaß, wenn Du wieder die Möglichkeit zum Spielen hast und noch etwas dazu lernst?“

Ich verdrehe nur die Augen, habe ja eh keine Wahl, Yunus hat das schon alles so eingefädelt.

„Ich sehe das nur als Auffrischung meiner Kenntnisse!“

Pünktlich um 10°° sitze ich auf dem Schemel vor dem Klavier, diese Online-Lehrerin stellt sich als Frau Grigorij vor, schwarze Haare, streng nach hinten zu einem hohen Dutt frisiert, Brille, etwa 40 Jahre alt. Sie hat eine kühle Ausstrahlung und ihre Anweisungen klingen alle etwas barsch. War ja irgendwie klar, dass mir Yunus so eine ausgesucht hat, obwohl er beteuert, sich von nichts hat beeinflussen lassen, es sei einfach die erste Möglichkeit gewesen.

Sie fängt bei mir mit den einfachsten Dingen an, Atemtechnik, Haltung etc. Frau Grigorij merkt aber schnell, dass ich durchaus keine Anfängerin auf diesem Gebiet bin, ich mache ihr klar, dass es sich hier nur um eine kleine Auffrischung handelt. Sie hebt die Augenbrauen und rückt ihre Brille zurecht und schaut auf Yunus, der nun mit hinter mir sitzt. Auch richtet sie ihr Wort mehr an ihn als an mich, was mich etwas sauer macht. Sie mag es wohl nicht, wenn eine Klavierschülerin sie verbessert oder ihr widerspricht. Spiele ich oder spielt er mit mir?

Yunus sagt die ganze Zeit kein Wort, still und faszinierend blickt er auf meine Finger, während ich klimpere und es macht mir zunehmend Spaß, wie ich ihn beeindrucken kann, ja es feuert mich sogar etwas an.

Er steht hinter mir und schmiegt sich ganz nah an mir, seine Arme lässt er über meine Schultern gleiten. Zärtlich streift er den dünnen Träger meines luftigen Kleides über meine Schulter und küsst mich auf die Schulter.

„Etwas mehr Konzentration!“ bemängelt Frau Grigorij und ich reiße mich zusammen, soweit mir das möglich ist. Yunus nimmt sich etwas zurück, bleibt aber ganz nah hinter mir, er ist genauso konzentriert, wie ich es nun bin, er saugt ihre Worte regelrecht auf.

Der Träger meines Kleides bleibt unten und auch der andere Träger rutscht mir während ich spiele nach unten. Frau Grigorij entgeht das nicht, sie schaut über ihre Brille direkt zu uns.

Sie richtet ihr Wort wieder an Yunus, „Sorgen Sie dafür, dass sie gut durchatmen kann und nicht so verkrampft dasitzt!“

Yunus nimmt mich an meinen Schultern und drückt diese zurecht, mein Kleid zieht er jetzt komplett hinunter, sodass Frau Grigorij einen Teil meiner Brüste sehen kann. Mir ist das ganz peinlich und ich frage mich, ob ich jetzt Klavierspielen soll oder ob wir ein anderes Spielchen spielen. Ich fühle mich befangen und ausgestellt und ich reagiere entsprechend.

„Machen Sie sich locker und frei!“ herrscht mich diese Person an. Ich glaube, sie mag mich nicht und ich sie irgendwie auch nicht.

Eingeschnappt spiele ich weiter, ich werde ihr das zeigen, Frau Grigorij hat sogar ein Lob für mich übrig, nebenbei richtet sie sich wieder an Yunus: „Nicht nur die Schultern, sorgen Sie dafür, dass sie aufrecht sitzt.“

„Soll ich den Schemel etwas verstellen?“ will Yunus ahnungslos wissen.

„Nein, das meine ich nicht, der Rücken muss mehr durchgedrückt werden.“

„Wie soll ich das machen?“

„Wenn Sie nicht aufrecht sitzen mag, dann müssen Sie etwas nachhelfen, es gibt da gewisse Dinge, die manche Frau auf die Sprünge helfen.“

Ohne von ihrer eisernen Miene abzulassen, sagt sie das und Yunus wirkt etwas ratlos, das erste Mal seit ich ihn kenne.

Er rückt ganz nah an mich heran, sein Körper bildet meine Lehne, seine Arme umschlingen meine Arme, er führt sie, er streicht mit seinen Fingern über meine Finger und ich entdecke eine völlig neue Seite an Yunus.

Frau Grigorij scheint das alles nicht zu beeindrucken, wer weiß, was sie schon alles gesehen hat, während ihren Klavierstunden.

„Nehmen Sie Ihre Finger von den Händen der Dame und verwöhnen Sie sie an anderen Stellen, das wird sie locker machen. Und Sie Fräulein spreizen etwas ihre Schenkel!“ Mir bleibt vor Schreck der Mund offen stehen.

„Ich soll meine Beine spreizen? Was hat das alles mit Klavierspielen zu tun?“

„Mehr als Sie denken, meine Liebe! Das ist eine Übung um Konzentration!“

Yunus hat verstanden, seine Hände gleiten nun zwischen meinen Beinen, sie suchen einen anderen Eingang und ich rutsche instinktiv auf meinem Schemel nach vorne an die Kante, damit er leichter dahin kann, wo er hinwill.

„Sie müssen strenger mit Ihr sein!“ weist sie Yunus an.

Was bildet die sich nur ein, die hat doch keine Ahnung!

Ich bekomme ein weiteres Stück vorgesetzt, ich kenne das schon irgendwo her, es kommt mir bekannt vor und es soll mein neues, heutiges Übungsstück werden. Frau Grigorij versichert uns, dass es zu den leichteren Stücken gehört und sie hätte das extra herausgesucht, da wir uns gerade am äußersten Zipfel Frankreichs befinden, es würde gut passen. Damit hat sie durchaus Recht, es muss nicht immer Beethoven oder Bach sein, etwas zeitgenössischer ist auch möglich und so lerne ich das zweite Stück des französischen Komponisten Yann Thiersen kennen.

Zu diesem Reverie „Comptine  d´un autre ètè“ spielen Yunus Finger im Rhythmus an meinem Kitzler und dringen wohlwollend in mich hinein. Sie suchen sich ihren Weg und reiben an meiner Klit, mal langsam, mal schneller, den jeweiligen Rhythmus angepasst.

Ich schalte einen Teil in meinem Gehirn aus und lasse mich fallen, ich lege all meine Verlegenheit ab, mir wird ganz heiß, mein Kopf kämpft dagegen an, ich muss mich konzentrieren.

Frau Grigorij wirft ihren Kopf in den Nacken, einzelne Knöpfe ihrer engen Bluse öffnen sich, ihre Hand wandert nach unten, sie masturbiert nun vor uns und genießt es, als ob es das Normalste auf der Welt wäre, sich vor der Kamera vor ihrer Schülerin selber zu befriedigen.

„Machen Sie weiter!“ befiehlt sie uns, ihr atmen wird schwerer und ich weiß nicht, wen und was sie jetzt genau damit meint.

Ich muss mich konzentrieren, schießt es mir immer wieder durch den Kopf, ich muss weiterspielen, will  mich von dem ablenken, was sich vor meinen Augen abspielt. Yunus will mich kommen lassen, aber er kommt gleichzeitig mit der Lehrerin. Sind jetzt alle irre?

 Ich bin inzwischen völlig nackt, Yunus hat geschickt mein Kleid ausgezogen, auch Yunus hat kein Kleidungsstück mehr an.

„Sie haben schöne, lange Finger“ keucht Frau Gregorij, „diese zauberhaften Hände können bestimmt viel mehr!“

Yunus bedeckt meine Hände mit seinen, er will sie beschützen, er legt sie sanft auf meinen und folgt dem Klavierspiel.

„Werden Dir meine Hände zu schwer auf Deinen?“ fragt er mich, doch ich will weiterspielen, sowie es die Lehrerin von mir verlangt.

Seine Hände fühlen sich gut an, wie sie geschmeidig meine umgreifen.

Mit einer Hand tastet er an meinem Kitzler, ich sitze immer noch vorne an der Kante, inzwischen ist der Schemel klebrig, Yunus massiert meine Knospe und Frau Grigorij nickt zufrieden.

„Ich bin zufrieden mit Ihnen, Sie machen das gut und ich sehe, Sie machen Ihre Hausaufgabe auch gut!“ an Yunus gerichtet. „Ich schalte mich hier gleich ab, aber vergessen Sie nicht, auf Ihre Haltung zu achten, überlegen Sie sich da was, es gibt da wundervolle Spielzeuge, ich nenne es Geheimwaffen, die man dazu nutzen kann.“

Yunus stöhnt, „das war der Wahnsinn, völlig unvorbereitet, mit so etwas habe ich nicht gerechnet, aber an welchen Geheimwaffen hat sie da gedacht?“

Yunus nimmt seinen Laptop und schreibt noch eine persönliche Nachricht an Frau Grigorij, was er schreibt, werde ich nie erfahren, aber am eigenen Leib spüren.

Yunus& Katharina machen Urlaub II (Porz Goret)

„Wenn man lange genug weit voneinander entfernt lebt, lässt man sich leider von seinen Träumen fortreißen. Irgendwann liebt man dann jemand, den es gar nicht mehr richtig gibt, den vor allem die Sehnsucht gestaltet“ ( Zitat Benoite Groult)  

  Ich bin wieder zuhause, alleine in meiner Wohnung und Yunus am anderen Ende von Deutschland. Zweifel überkommen mich, wie immer, ich bin hin und hergerissen, die zwei verschiedenen Seelen in meiner Brust, die gegeneinander ankämpfen.

Mit der Arbeit geht das klar, dass ich für diese 10 Tage eine Garantie bekomme, frei zu haben. Ich sehe mir das Häuschen nochmals genauer im Internet an und kann auch beim zweiten Blick nichts Außergewöhnliches daran erkennen, nur dass es sehr schön und gemütlich ist, eigentlich überhaupt nicht Yunus Stil, also einfach zu „normal“.

Was solls, ich lasse es auf mich zukommen, ich habe ja schon zugesagt, da muss ich jetzt mit.

Das Wetter im äußersten Westen von Frankreich kann recht unbeständig sein, da sollte man für jedes Wetter gewappnet sein, also wird der Koffer wohl etwas voller werden. Viel los ist dort auch nicht gerade, zur Not haben wir eine Sauna im Haus.

Mit einem leichten mulmigen Gefühl mache ich mich einem Tag, bevor es losgehen soll auf den Weg zu Yunus. Er empfängt mich recht herzlich und freudig. Sein strenges Auftreten hat er etwas abgelegt, seit wir uns nicht mehr so oft sehen, ob dies ein gutes Zeichen für eine gemeinsame Zukunft ist? Ich weiß es nicht.

Yunus hat sein Auto bereits vollgeladen, er hat nur noch etwas Platz für meinen Koffer frei gelassen. Zum Essen hat er für heute nur einen Fattoush-Salat mit Fladenbrot zubereitet, was Leichtes und Reste-Verwertendes wegen der Fahrt heute Nacht. Zur Entspannung oder Verdauung hinterher gibt es herkömmlichen Sex, unaufgeregt, pur- kurz, aber heftig. Yunus möchte zeitig schlafen, um möglichst fit zu sein.

Die Fahrt bis zur Atlantikküste zieht sich unendlich hin, ein immer leichtes Lächeln umspielt Yunus Mund, er scheint sich richtig darauf zu freuen. Ein paar Pausen zwischendurch, aber kein Abstecher über Paris, so wie ich es mir insgeheim erhofft habe, ich glaube, Yunus hätte sich darauf auch nicht eingelassen. Ich schlafe unterwegs zwischendurch, aber ich übernehme auch mal das Steuer.

Yunus Französisch ist ganz passabel, den Schlüssel für unsere Unterkunft müssen wir in einem Café´ in der Nähe abholen. Ich weiß nicht warum, aber mein Pulsschlag pocht bis hoch zu meinem Hals, so aufgeregt bin ich. Der Wettergott meint es gut mit uns, die Sonne lacht zwischen den wenigen Wolken hervor, eine frische Brise weht uns um das Gesicht, es ist angenehm, eine klare saubere Luft, der Geruch von Seetang und Salzwasser ist allgegenwärtig. Ich bin bereit, hier kann man es für ein paar Tage gut aushalten.

Das helle Steinhaus, das für die nächsten Tage unseres ist, wurde auf einem sanften Hügel gebaut, das Gras gleicht einem grünen Teppich wie aus Samt oder von einer Spielzeugeisenbahn. Eine Treppe führt zur Eingangstür, innen ist das Haus komplett in Weiß gehalten. Der Fußboden knarzt beim Betreten, die blauen Holzfensterläden klappern leise im Wind, aber das alles wirkt hier nicht störend, es passt hierher. Bis zum Meer sind es nur wenige Meter, eine Holztreppe führt über einen Schutzwall aus Steinen. Das Haus besitzt nicht nur eine Sauna, auch einen Kamin und viele kleine Annehmlichkeiten.

Im Schlafzimmer steht ein überdimensional großes Boxspringbett mit einer sehr dicken und stabilen Auflage, die Bettwäsche riecht genauso wie sie aussieht, nämlich nach frischem Flieder, so richtig schön zum Einsinken. Yunus beobachtet mich, wie ich mich in diesem Bett einkuschele.

„Jetzt wird nicht gekuschelt, das musst Du Dir erst verdienen!“

Ich schaue ihn fragend an, aha, da ist er wieder- Yunus! Und ich dachte schon, es wird ein ganz normaler Urlaub. „Komm doch mit rein zum Kuscheln!“ Yunus ist etwas ungeduldig, er will erst das Haus besichtigen und den Inventarzettel ausfüllen, den wir wieder abgeben müssen.

„Ich glaube, Du hast mich schon verstanden, steh jetzt wieder auf.“

Ich würde am liebsten in diesem großartigen Bett bleiben und mir die Decke über den Kopf ziehen, aber seine unausgesprochenen Hintergedanken macht mich unglaublich an.

Es geht weiter mit der Erkundung des Hauses und des gesamten Inventars.

Im Wohnzimmer hinter der Tür entdecke ich ein wunderschönes Klavier, zu groß ist meine Sehnsucht, die Tasten zu berühren und ich kann dem nicht widerstehen, den Deckel hochzuklappen. Wie lange habe ich schon nicht mehr gespielt? Ob ich es überhaupt noch kann? Den Oberdeckel lasse ich geschlossen, dann ist es nicht so laut, wenn ich die falschen Töne anschlage. Zu meiner Verwunderung ist dieses Tasteninstrument gut gestimmt, was so viel bedeutet, dass es gepflegt wurde, und nicht einfach nur so herumstand.

Ich fange mit der einfachsten Übung an, „Alle meine Entchen“, das klappt ja noch ganz gut, Yunus, der eigentlich schon weitergegangen ist, kommt zurück, denn als ich den Klassiker schlechthin anstimme, Beethovens „Für Elise“ steht er bleich mit geöffnetem Mund neben mir.

„…ich wusste nicht…“

„Was wusstest Du nicht?“ frage ich ihn.

„Du hast nie erzählt, dass Du Klavierspielen kannst, das erstaunt mich!“

„Ach, ich hielt es nicht für erzählenswert, ich habe es als Kind mal gelernt, aber schon viele Jahre nicht mehr gespielt.“

„Aber das ist doch Schade, warum nicht?“

„Das Klavier stand bei meinen Großeltern, ich habe die Möglichkeit nicht mehr dazu und Geld, Zeit und Platz fehlt natürlich ebenso. Ich hatte dann andere Interessen in meiner Jugendzeit.“

„Die möchte ich gar nicht wissen!“ und fährt mir zärtlich von hinten durch meine Haare.

„Nein, die möchtest Du nicht wissen, das ist besser so!“

„Das klingt sehr schön, was Du spielst!“

„Ach nein, eigentlich nicht, das ist nicht rund, so wie ich in die Tasten haue.“

„Für mich klingt das rund, das muss gefördert werden, Katharina!“

„Ach lass mal, ich weiß nicht, ob ich den Elan noch für so etwas aufbringe.“

„Nein, nein, ich werde mich darum kümmern, ich werde Dich unterstützen.“

„Yunus! Wir sind jetzt im Urlaub und nächste Woche leben wir wieder den Alltag, da ist kein Platz für solche Dinge, wie willst Du mich da unterstützen? Du hast doch die Zeit gar nicht.“

„Die musst Du dir dafür nehmen, oder ist es die Unlust?“

„Ich weiß nicht, ich bin doch auch hier, um Urlaub zu machen!“

Das wird wahrscheinlich eher mein Problem sein, dass ich nicht ständig Lust haben werde zum Spielen und Yunus weiß das auch. Ich muss das Stück noch 3x spielen, so sehr ist Yunus davon ergriffen, ja er ist von der Idee, dass ich wieder Klavier spiele, nahezu besessen.

„Du wirst üben, Katharina, jeden Tag, eine Stunde Minimum!“

„Yunus, Bitte, ich will jetzt auch noch etwas anderes machen, als hier zu sitzen und zu spielen, ich will jetzt ans Meer, wenn ich es schon vor der Haustüre habe.“

„Ok, gehen wir raus, gehen wir spazieren, aber hinterher setzt Du dich wieder auf den Schemel“.

Ich fühle mich irgendwie befangen, meine Gedanken und Gefühle können nicht frei sein, wenn mir Aufgaben bewusst gesetzt werden, die ich zu erfüllen habe. Ich mag das Gefühl nicht, etwas zu bestimmten Zeiten tun zu müssen, es schränkt mich ein.

Die Luft ist warm, im Sand kann man problemlos barfuß laufen, meine Sandalen trage ich in der Hand. Den Blick aufs Meer gerichtet schlendern wir still nebeneinanderher und ich versuche abzuschalten. In einem Lokal am Strand essen wir einen Teller Meeresfrüchte, tanken frische Seeluft und schauen den Möwen hinterher.

Im Vorbeigehen an einem Touristikbüro bucht Yunus für den nächsten Tag eine Bootstour zu einer kleinen vorgelagerten Insel, unterwegs kann es Delfine und Kegelrobben geben, die man beobachten kann, es scheint alles perfekt zu sein und Yunus wirkt sehr ausgeglichen. Ich will ihn die Freude lassen und zustimmen, er hat das ja eh schon beschlossen, auch wenn ich etwas Angst habe auf einem Boot mit starkem Wellengang.

„Yunus, eigentlich habe ich vor so etwas immer etwas Bammel, hättest Du mich nicht erst fragen können?“

„Was? Das wusste ich nicht, genauso wenig, wie ich wusste, dass Du ein Instrument beherrscht.“

„Woher sollst Du auch alles über mich wissen? Aber ich habe Bedenken, wegen den hohen Wellen hier!“

„Da passiert schon nichts, die fahren da jeden Tag mit Touristen raus und wenn es gefährlich wäre, würden die das nicht tun oder zur Sicherheit absagen.“

„Ja, aber mal fragen…es könnte ja einfach sein, dass ich nicht will, etwas mehr Gleichberechtigung wäre schön, also mich mit einbeziehen in deine Pläne und ich möchte auch sagen können, was ich will und was ich nicht will, verstehst Du, was ich damit meine? Kannst Du dich auch mal nach mir richten?“

„Was ist das für ein Wort?“ Yunus muss selbst dabei in sich hineingrinsen. „Gleichberechtigung ist ein Fremdwort, das gibt es da nicht, wo ich herkomme. Überhaupt, wir werden ja nicht den kompletten Tag unterwegs sein.“ Damit ist das Thema für ihn abgehakt und wir schlendern wortlos zu unserem Ferienhaus zurück.

Wieder in unserem Häuschen angekommen, zischt mich Yunus an: „Zieh Dich aus!“

Irritiert schaue ich ihn an, das kommt so unverhofft, das sind die ersten Worte, die er nach einer Viertel Stunde zu mir sagt.

„Zieh Dich aus, leg Dich auf das Klavier!“

Er verunsichert mich, dennoch ziehe ich mich langsam aus und werfe meine wenigen Klamotten, die ich anhabe über einen Sessel.

„Warum so zögerlich? „fragt er.

„Du hast mich eben überrascht“.

„Hab ich das?“

Yunus packt mich, Gänsehaut umspielt meinen ganzen Körper, seine Augen blitzen, seine Finger wandern über meinen entblößten Po, ich spüre, wie es zwischen meinen Schenkeln pulsiert, er hat mich da, wo er mich haben will. Meine Hände versuchen sich abzustützen, ich erzeuge ein wildes Geklimper.

Seine Finger tasten sich behutsam zwischen meinen Oberschenkeln hindurch und berühren meine Schamlippen. Er dringt nicht weiter in mich ein, nur ein leichtes Tasten genügt, ich nehme seinen schon steif gewordenen Schwanz in den Mund und beginne ihn zu blasen. Yunus Finger krallen sich nun in meine Arschbacken, er hebt mich hoch, er will noch nicht kommen, er schiebt mich wieder auf die Tastatur des Klaviers und dringt trotzdem in mich ein. Es passiert ziemlich schnell und bevor es bei Yunus zum Erguss kommt, nimmt er mich von den Tasten.

„Ich wollte jetzt eigentlich gar nicht, Katharina, aber es ist einfach über mich gekommen. Ich wollte schon immer mal auf einem Klavier vögeln. Schande auf mein Haupt, das Klavier ist zum Klavierspielen da.“

Ich lächele ihn zufrieden an: „Aber Yunus, das macht doch nichts, das kann schon mal passieren, dafür spiele ich jetzt noch ein Gute Nacht Lied für Dich.“

Früh beim Aufwachen bemerke ich mit Entsetzen, dass Yunus nicht da ist, der Platz neben mir im Bett ist leer und auch schon kalt, was darauf hindeutet, dass Yunus das Bett schon länger verlassen hat und ich davon überhaupt nichts mitbekommen habe, schon seltsam, wo ich doch sonst so einen leichten Schlaf habe.

Ich rufe nach ihn, bekomme jedoch keine Antwort, auch im Bad höre ich ihn nicht. Auf dem Küchentisch liegt ein Zettel, auf den steht „Bin Frühstück-holen!“

Hui, da sollte ich mich vielleicht sputen, jetzt heißt es für mich, dass ich die Sachen fürs Kaffeekochen zusammensuchen muss, zum Glück funktioniert die Kaffeemaschine ähnlich wie die von zuhause.

Mit Baguette bepackt kommt Yunus die Treppen hoch, bin ich froh, dass ich schon aufgestanden bin.

„Guten Morgen Katharina, hier duftet es ja schon nach Kaffee, danke schön!“

Yunus stellt seinen ganzen Einkauf auf den Tisch und eilig hole ich Teller, Besteck, Gläser und Tassen.

Ein französisches Frühstück mit Croissants, Baguette, Honig, Käse, einfach und gut. Nach dem Frühstück zieht sich Yunus mit seinem mitgebrachten Laptop zurück, was mich unwahrscheinlich stört, denn eigentlich wollte er abschalten und nicht an die Arbeit denken.

Nach einer viertel Stunde verlässt Yunus eilig das Haus, ich verstehe nun gar nichts mehr, er verspricht, gleich wieder da zu sein, er nimmt das Auto und braust davon.

Er ist wie versprochen schnell zurück, dennoch verstehe ich den ganzen Aufruhr nicht.

„Reg Dich nicht auf, ich bin ja wieder hier, musste nur etwas ausdrucken lassen.“

„Hey, Du bist im Urlaub! Weißt Du nicht, was Urlaub bedeutet?“

„He, werde bloß nicht frech…“

„Wieso findest Du das frech, wenn ich an dir zweifle?“

„Du sollst mir keine Vorwürfe machen und mein Tun nicht anzweifeln, kapiert?“

„Ok, ist ja schon gut.“

„Katharina, ich habe mir etwas überlegt, da Du hier die Möglichkeit hast, Klavier zu spielen, sollst Du das auch tun. Ich möchte nun nicht nur Beethovens Für Elise hören, sondern auch andere Stücke. Ich habe mir nun die Mühe gemacht, ein paar Sachen zu googeln, doch da ich keinen Drucker habe, habe ich das eben mal ausdrucken lassen, für später, wenn wir von unserem Bootsausflug wieder zurück sind.“

„Das ist nett, danke, ich werde es versuchen.“

Wir fahren mit dem Auto zur Anlegestelle der Ausflugsboote, wir bleiben an Deck, eingehüllt mit Schal, denn obwohl die Temperaturen sommerlich sind, ist die Meeresbrise auf dem Schiff deutlich spürbar, das Rauschen der Wellen und das ewige Kreischen der Möwen erzeugen eine wunderbare Atmosphäre. Yunus hält mich fest umklammert und schützt mich vor zu starken Wind. Ich fühle mich bei ihm sicher und geborgen.

Dennoch steigt eine leichte Übelkeit in mir auf, ich weiß nicht, ob es am Wellengang an sich liegt oder die Angst vor einem Kentern des Bootes. Ich schaue weder links noch rechts, mein Blick geht nur geradeaus. Ich bin erleichtert, als wir endlich den kleinen Hafen erreichen, die wenigen Häuser heißen uns Besucher mit all ihrem Blumenschmuck herzlich Willkommen. Wir erkunden die kleine Insel zu Fuß und lassen uns an einer winzigen Badebucht nieder. Aus einem Café’, dass den Charme des Morbiden versprüht, klingen leise Pianotöne bis an die Bucht. An die Rückfahrt denke ich nicht, viel zu sehr hält mich die Magie dieses Momentes gefangen.

Yunus unterbricht mich in meinen Tagträumen, ich möchte das Stück zu Ende hören, mit welcher Hingabe das gespielt wird. „Pscht, Yunus, ruhig…ich möchte es hören“, er verstummt augenblicklich.

Die Musik, die aus diesem Café dringt, hält mich in Bann und wir beschließen unseren Landgang dort bei einer Tasse Kaffee ausklingen zu lassen. Yunus, der etwas Französisch spricht unterhält sich mit dem Besitzer.

„Das Stück heißt Porz Goret und ist einem Platz auf einer Insel gewidmet, sagt der Mann, ich habe mir das notiert, es ist wunderschön.“ Ich möchte mehr darüber wissen, aber Yunus konnte nicht alles verstehen, die Bretonen haben ihren eigenen Dialekt.

Zuhause in unserem Chalet sucht Yunus nach dem Stück im Internet und wird fündig, den Laptop aufgeklappt stellt er ihn so auf dem Klavier ab, dass ich die Noten lesen kann.

„So liebe Katharina, zeig was Du drauf hast, verdiene Dir, was Du brauchst!“ Yunus zwinkert mich an, ich verstehe die Zweideutigkeit sofort, die in diesem Satz steckt.

Yunus beugt sich übers Klavier und folgt fasziniert meinen Fingern, wie sie über den Tasten gleiten. Je länger ich spiele, desto besser werde ich.

Yunus beobachtet mein Fingerspiel und zieht sich langsam dabei aus, er fährt mir durch meine Haare, küsst mich sanft auf meinen Nacken, ich höre kurz auf, „Spiel weiter“ haucht er mir ins Ohr, er berührt sich selbst an seinem Penis, dann wieder an meinen Brüsten. Seine Finger spielen an meinen Brustwarzen und fangen an, sie zu kneten. Seine Hände wandern tiefer, zwischen meinen Schenkeln. Ich kann mich kaum noch auf die Noten konzentrieren. Ich höre auf zu spielen, ich kann nicht anders. Yunus befielt mir weiterzuspielen, doch ich kann es nicht. Ich versuche es, muss aber vor lauter Erregung immer wieder aufhören.

„Nicht aufhören, lass Dich von mir nicht beirren.“

Ich hauche ein Ich-Kann-Nicht, doch er lässt es nicht gelten.

„Das musst Du lernen!“

„Wie soll das gehen?“

„Ich möchte, dass Du es versuchst, Katharina!“

Er bringt mich völlig aus der Fassung, erst recht, als er gleich mit einem Stock zurückkommt, den er als Dirigierstab neben sich hinlegt. Ich komme erneut ins Stocken und als ich wieder aufhöre, streicht er mir mit dem Stöckchen über meine Finger. Am Anfang noch ganz sachte und vorsichtig.

Seine Hände werden forscher und ziehen an meinen Slip und ziehen ihn herunter bis zu meinen Knöcheln. Er spielt mit meinem Kitzler, meine Möse giert nach mehr. Ich will ihn ganz, mein Atmen wird lauter bis zum Seufzen, ich möchte mich ihm ergeben, doch Yunus ermahnt mich, mich mehr zu konzentrieren.

„Etwas mehr Konzentration junge Frau!“

„Ich kann nicht!“ ich keuche nur noch, ich reibe auf dem Schemel über seine Hände hin und her.

Er nimmt den Stock wieder zur Hand und lässt ihn zwischen meinen Oberschenkeln herniederpreschen.

Ich schreie kurz auf, denn der Schlag zwischen meinen Beinen tut weh und brennt.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, hab ich gesagt!“

Ich schnaube nach Luft, ich stehe auf, „bleib Sitzen!“ und schon ernte ich den nächsten Schlag auf mein nacktes Hinterteil, der Vaginalsaft läuft mir zwischen meinen Oberschenkel herab.                     „Da schau an“, Yunus legt den Stock zur Seite und beugt sich mit seinem Mund über meine Scham, er leckt meine Säfte ab und er leckt meine Möse sauber, mein Körper bebt vor Lust. Unbändig nimmt er mich auf seinen Schoß, seine Lust ist nicht zu übersehen, sein Schwanz ist hart und mit einem Stoß ist er in mich drin. Er bewegt sich im selben langsamen Rhythmus in mir, wie die Melodie des Liedes. Ich klammere mich mit meinen Beinen an ihn fest, meine Hände habe ich schon lange von den Tasten gelassen.

Ich seufze, ich keuche, ich schreie es aus! Er lässt es zu, dass ich komme, er lässt mich in sich kommen, kein Verhalt, kein Zögern und kein Verbot.

Vor dem Zubettgehen flüstert mir Yunus ins Ohr: „Ach, damit Du es schon mal darauf vorbereitet bist, morgen früh hast Du einen Termin mit einer Klavierlehrerin!“

(gerne kann das Klavierstück Porz Goret von Yann Thiersen nebenbei angehört werden, bitte schreibt in den Kommentaren wenn ich zu pilcherhaft werde. 😊)

Yunus & Katharina machen Urlaub (Teaser)

„Was hältst Du von einem gemeinsamen Urlaub, Katharina? Nur wir zwei ganz alleine?“

„Puh, ich weiß nicht, ich bin mir nicht sicher…“

„Was? Wieso denn?“

„Ich bin mir eben unsicher, ob ich das will, wir hatten noch nie einen gemeinsamen Urlaub, nur wir zwei“.

„Und genau deshalb sollten wir das mal machen. Oder willst Du nicht mit mir?“

„Ich weiß es nicht, beim letzten Urlaub fand ich mich verschleiert bei Deinen Verwandten wieder und Du knalltest mir die Hiobs-Botschaft vorm Latz, dass Du wegziehen wirst, also kein Wunder, dass ich vorsichtig bin, oder?“

„Dieses Mal wird es anders, ich verspreche es Dir!“

So eine rechte Freude will bei mir nicht hochkommen, ich fühle mich überrumpelt, ausgelaugt und erschöpft, wenn ich an all seinen Kurzurlauben etc. nur denke. Sicherlich, er ist immer für eine Überraschung gut, aber ich werde dessen überdrüssig.

Ich glaube, Yunus merkt, dass er mehr tun muss, um mich davon zu überzeugen, die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

„Und Du würdest tatsächlich einen Urlaub, nur eine klitzekleine gemeinsame Woche am Meer mit mir ausschlagen?“

Ich blicke ihn von unten nach oben an und ziehe meine Augenbraue zweiflerisch hoch. Für mich haben seine Urlaube alle einen bitteren Nachgeschmack gehabt, warum sollte es jetzt dieses Mal anders werden?

„Lass mich überlegen, lass mich eine Nacht darüber schlafen, bitte!“

„Katharina, da gibt es nichts zu überlegen, ich überrasche Dich nicht, ich möchte nur ein Ferienhäuschen am Meer, ich selbst brauche mal eine Woche Entspannung, kein Stress, Du wirst weder genötigt, noch werde ich sonst etwas mit Dir anstellen.“

„Naja, das klingt ja richtig langweilig“.

„Ach, so passt es Dir auch wieder nicht? Wie hätte denn die Dame ihren Urlaub gerne?“

„Vielleicht in ein Wellnesshotel?“

„Für eine Woche? – Nein!“

„Oder eine Woche Mallorca?“

„Vergiss es, ich sagte, ich möchte mich entspannen!“

„Ach und Du bestimmst wieder alles, alles wie gehabt?“

„Ich zahle ja auch! Okay, ich merke schon, Du willst nicht, vergessen wir das, ich fahre alleine.“

Yunus mimt den Beleidigten, dreht sich um und macht das Licht aus.

Ich liege noch lange wach neben ihn, auch er scheint mehr zu grübeln, statt zu schlafen, denn ein gleichmäßig tiefes Atmen lässt auf sich warten.                                                                                                           „Ich fahre mit, hab’s mir überlegt!“ ist das Erste, was ich früh sage.

Yunus nimmt mich überraschender Weise in den Arm und küsst mich.

„Jetzt musst Du mir aber auch mehr verraten und wann willst Du überhaupt fahren?“

„In Deinem nächsten längeren freien Block!?“

„Lass Dir nicht alles aus Nase herausziehen, wohin willst Du und willst Du fliegen oder mit dem Auto fahren?“

„Na, na, na so viele Fragen, sei nicht so neugierig! Aber ok, ich habe es Dir versprochen- wir fahren mit dem Auto an die französische Atlantikküste.“

„Das klingt weit und kalt, Yunus, wollen wir nicht lieber doch nach Ma…?“

„Nein!“ Er lässt mich erst gar nicht ausreden. „Ich habe dort ein wunderschönes Häuschen gefunden, ein Chalet am Strand hinter den Dünen.“

Ich atme tief durch, um nicht zu sagen, ich beiße mir dabei fast auf die Zunge, damit ich jetzt nicht was falsches sage. Mit dieser Gegend habe ich mich noch nie befasst, mag daran liegen, dass ich kaum Leute kenne, die schon mal dort waren.

„Und da ist kein Haken dabei? Du wirst nicht kurz davor absagen und mich alleine dahinschicken?“

„Nein, was denkst Du denn?“

„Du verschweigst mir auch keine Details? Da Du darauf so beharrst, muss ich ja mit irgendetwas dort rechnen? Ein S/M Schuppen ist es auch nicht?“

„Katharina nein, so glaub mir doch.“

Er setzt sich an den Computer, fährt ihn hoch und tippt französische Atlantikküste in die Suchleiste.

„Komm her, setzt Dich zu mir, ich will Dir das zeigen.“

Eine grüne steinige Landschaft baut sich gerade vor meinen Augen auf, ein Dünengürtel und dahinter ein kleines Häuschen, eine Holztreppe führt über Steine direkt zum Sandstrand. Das Häuschen macht einen ansprechenden Eindruck, nicht zu groß, aber innen sehr hell mit einem offenen Kamin und für kühlere Tage sogar mit einer Sauna.

Jetzt tut es mir leid, dass ich so ablehnend dem gegenüberstand. „Das ist ja nahezu perfekt, Yunus!“

„Ja das ist es, es wird bestimmt schön!“

„Und wenn nicht, dann fliegen wir das nächste Mal nach…“

„Spreche es nicht aus!“ ermahnt mich Yunus mit erhobenem Zeigefinger.

Ich will mal nicht weiter nerven und lasse es dabei, ich sehe mir die Fotos an und freue mich einfach auf die Dinge, die da kommen. Überhaupt muss ich morgen wieder zurück, da ich am Montag arbeiten muss.

Ich bin mir zu 99% sicher, dass Yunus mir irgendetwas verschweigt, das wäre sonst nicht Yunus, so wie ich ihn kenne.

Der Ausflug II

Das kann doch wohl nicht wahr sein, sollte das M. wirklich alles für mich geplant und inszeniert haben? Oder spielt mir der Prosecco einen Streich? War es eine Droge?

Dieser zweite Mann, der jetzt plötzlich in Erscheinung tritt, raubt mir den letzten Rest meines Verstandes. Entsetzt starre ich in seine großen schwarzen Augen und ich würde ihm am liebsten die Maske abreißen, aber ich bin wie gelähmt, vom Hals abwärts, ich bleibe stumm, ich kann nicht mehr sprechen, ich glühe, mein Atem geht schwer.

„Schwester O. bitte weiter atmen, Sie müssen atmen! Atmen!!! Sonst müssen wir hier noch intubieren und das wäre doch schade, wenn Sie unser kleines Wiedersehen verschlafen würde, oder?“

Oh nein, schießt es mir durch den Kopf, Er ist es wirklich, das kann nicht sein, versuche ich mich immer wieder zu beruhigen. Jetzt erkenne ich ihn an seiner Stimme, mein Hüne, Dr. Nathan, der seit über zwei Jahren weggezogen ist, er war damals mein heimlicher Schwarm, mehr unheimlich, denn mein Mann wusste alles.

„Monitor…Atemfrequenz…Herzfrequenz, was macht der Druck?“ höre ich ihn gedämpft durch meine Wolke, auf der ich schwebe.

Ich bekomme ein paar Elektroden aufgeklebt, die an einem Monitor angeschlossen werden. Jetzt kann ich mich nicht mehr verstellen und ich kann nichts beeinflussen. Meine Beine liegen immer noch in den Beinschalen und ich bin den zwei Ärzten ausgeliefert.

Ich schließe meine Augen, um von all dem nichts mitzubekommen, „Wach bleiben, Augen öffnen, höre ich sie rufen“.

Aber ich bin hellwach, ich will mich nur ausklingen, ich möchte nach meinem Mann rufen, aber ich schaffe das irgendwie nicht, viel zu sehr beschäftigen mich die beiden Ärzte, besonders der Eine.

Ein Blick auf dem Monitor sagt mir, dass mein Puls und meine Atemfrequenz ziemlich schnell gehen.

Dr. Nathan richtet sich wieder an Herrn Albrecht, „Die Temperatur, ich will die Temperatur wissen!“

Oh nein, schießt es mir durch den Kopf, ich will nicht, dennoch lasse ich es zu, weil ich noch immer meine Stimme nicht gefunden habe. Dr. Nathan lächelt mich an, „Jetzt entspannen Sie mal…jetzt kommts!“

Wie eine Trophäe hält er das Quecksilberthermometer in der Hand und zeigt es mir nochmals- wie es in dem Sonnenstrahl blitzt.

Ich starre den silbrigen Gegenstand ungläubig an und kann es mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet Dr. Nathan meine Körpertemperatur damit messen will.

Ich bin aufs äußerste angespannt, ein steif gewordener Körper, der sich zum einen dagegen wehrt, was gleich geschehen wird und zugleich auch enttäuscht wäre, wenn es nicht so wäre.

Ich presse meine Augen zusammen, als er mir damit gefährlich näherkommt, doch ich werde enttäuscht und doch atme ich erleichtert auf. Meine Herzfrequenz nimmt zusehends ab, als er mir das Thermometer sanft in meine Achselhöhle legt. Also ist doch alles nur ein Spiel, innerlich enttäuscht, spielt mir meine Muschi einen Streich, unwillkürlich läuft mir der Saft auf die weiße Papierunterlage. Dr. Nathan hat es gesehen, denn seine Lachfalten in den Augenwinkeln werden stärker und er blickt mir etwas zu lang in meine Augen, er hypnotisiert mich.

„Ich glaube Sie haben Recht, Schwester O., wir müssen das noch genauer in einer anderen Körperöffnung prüfen, jetzt wo Sie etwas ruhiger und entspannter werden“.

Ich schüttele mit dem Kopf, Dr. Nathan nickt, „Nein, nein, wir machen das jetzt mal noch mal anders, ihr Körper sagt auch, dass er es will.“

Oh ist mir das peinlich, das Blut schießt mir in den Kopf und ich bin ganz heiß.

Er streichelt mir über meinen Bauch, er ist ganz sanft, scheinbar unauffällig und unbeabsichtigt streicht er mir wie versehentlich durch die Schamlippen. Ich bäume meinen Körper auf, Dr. Nathan bestreicht das Messinstrument mit meinen eigenen Saft. Er redet ganz ruhig mit mir, „So, jetzt nochmal entspannen….entspannen…ich tu Ihnen nicht weh!“

Ich verkrampfe mich, mein Körper, mein Kopf wehrt sich dagegen.

Seine Finger spreizen mein Hintertürchen, der kühle Messstab dringt in mich ein, ich sauge ihn auf, Dr. Nathans Hand hält es fest, es will immer wieder herausrutschen. Er lächelt mich dabei an und drückt immer wieder nach. Mein Atem geht schwer und schnell, tief und schnell.

„Ich spüre es kaum“ sind die ersten Worte, die aus meinem Mund entweichen. Ich will mehr!

„Mehr!“ stoße ich aus mir hervor und ich kann es gar nicht glauben, was ich da ausspreche.              

Dr. Nathan hört einfach nur zu, mit seinen Fingern dringt er nun in meine Scheide ein, er verteilt meinen Saft außen auf meinen Schamlippen. Wieder dringt er tiefer in mich ein und ich will seine Finger nicht mehr hergeben, ich stöhne, Dr. Nathan scheint es zu gefallen.

Was von all dem bekommt M., mein Mann mit? Mir ist das etwas peinlich, obwohl ich weiß, dass er das alles so eingefädelt hat. Jedoch, wo ist die Grenze? Wie weit darf er gehen und bis zu welchem Punkt darf ich mitmachen? Darf ich wollen? Darf ich genießen? Kann ich das Gefühl voll auskosten? Wie verhext schreit es aus mir raus: „Tiefer!“ und Dr. Nathan schiebt seinen Finger tiefer in meine Höhle, das Thermometer ist inzwischen von selbst herausgerutscht. Ein flüchtiger Blick von Herrn Albrecht sagt, dass alles in Ordnung ist.

Ich bin beruhigt, aber ich will Dr. Nathan ganz.

„Bitte!“ schreit es aus mir heraus, „mach weiter, ganz…!“

„Was?“ fragt er mich scheinheilig.

Er lässt mich zappeln und mimt den Ahnungslosen.

Er grinst mich nur frech an, soll ich seine ganze Hand packen? Oder besser gleich seinen Schwanz auspacken?

„Ich möchte Sie endlich in mir spüren!“

„Sie wissen gar nicht , was Sie da sagen, im Nebenzimmer sitzt Ihr Mann!“

„Egal, der will es doch so, er hat mich hier doch angeschleppt, jetzt nicht weiter nachdenken.“ Doch Dr. Nathan und Herr Albrecht grinsen, genau das ist der Plan, frei nach dem Drehbuch meines Mannes.

Die erhofften Berührungen lassen auf sich warten, Dr. Nathan zieht seine Hand zurück und streicht damit über meine Brüste. Herr Albrecht auf der anderen Seite, verbindet drei kleine Kabel vom Monitor mit meinen aufgeklebten Elektroden. Ich höre ein gleichmäßiges Piepsen, das erschreckend schnell geht, es ist meine Herzfrequenz, er schreibt ein EKG.

Ich werde hochgepuscht und mein schneller Herzschlag beunruhigt mich, werde ich das überleben? Ist mein Herz kräftig genug das auszuhalten? Aber ich bin in sicheren Händen, sie werden doch wohl auf mich aufpassen?

Dr. Nathans Berührungen werden wieder intensiver, ich bin immer noch feucht genug, sein Zeigefinger tastet nach meiner Klitoris, mit weiteren zwei Fingern bohrt er sich in meine Tiefen und werde erneut so schnell erregt, dass sich mein Becken, so gut es hier auf den Gynstuhl geht, aufbäumt und ihm entgegenkommt.

Er kostet das voll aus, er spielt mit seinen Fingern an meiner Klitoris, dann dringt er wieder tiefer ein. Er versteht es, mich hinzuhalten, mich nicht kommen zu lassen.

Wie lange wird das weitergehen? Was ist sein Ziel?

Mit seiner anderen Hand löst er den Knopf seiner Hose, die er nach unten fallen lässt. Er befreit sich von seinen Boxershorts und lässt seine Finger von mir. In Windeseile befreit er sich selbst von dem Rest seiner Klamotten, die er achtlos mit seinen Füßen auf die Seite wegschiebt.

Er widmet sich nun wieder ganz meinem Geschlechtsteil und macht genau an dem Punkt weiter, an dem er soeben aufgehört hat. Ein zarter Duft, der nun von ihm ausgeht, betört meine Sinne zusätzlich, das habe ich bis jetzt noch nie bemerkt, aber er war auch noch nie so nah an mir dran.

Nun steht er genau vor mir, ich liege angespannt auf dem Untersuchungsstuhl, Herr Albrecht zu meiner rechten überwacht mich über den Monitor, während Dr. Nathan zwischen meinen Beinen steht, nur ein paar Zentimeter trennen ihn noch von meiner Eingangstür, die ihn gierig aufnehmen wird. Mein Puls geht rasend schnell, seine Stirn legt sich in Sorgenfalten. Kritisch beäugt er den Monitor.

Er legt seine Hand sanft auf meinem Brustkorb, ich fühle mich davon nicht eingeengt, eher beruhigt, wie sie im Einklang mit meiner Atmung auf und ab geht. Die Bewegung wird langsamer, mein Herz und meine Atmung beruhigen sich.

„She´s ready!“

Was hat er da gesagt? Ich bin bereit? Oh ja-

Die Eichelspitze berührt meine Knospe, ein tiefer Seufzer lässt mich endlich fallen.

Ich ersticke an meinen Worten, die ich ihn sagen wollte.

„Bitte!!!“ ich bitte ihn immer wieder darum, kann es aber nicht aussprechen, was ich eigentlich will.

Sachte umspielt er mit seinem Schwanz meine Klit, meine Bewegungen werden heftiger, gieriger.

Inzwischen bade ich in meinen Säften, ich spüre seinen Finger kaum mehr, ich will mehr, ich möchte von ihm ausgefüllt werden.

„Mehr…ich möchte, ich will Dich…ich will Sie spüren!“

Er zieht seinen Finger aus mir heraus, sein Penis ist mittlerweile zum Prachtexemplar herangewachsen. Sein Atem dringt tiefer an mein Ohr, er ist soweit.

Endlich, der ersehnte Stoß, er hat es so lange auf die Spitze getrieben, mich bis zum Wahnsinn getrieben. Ich umklammere ihn ganz fest, aus Angst, er wolle seinen Schwanz gleich wieder aus mir herausziehen. Ich halte ihn fest und ich genieße seine rhythmischen Bewegungen. Fast spielerisch mit einer unendlichen Ausdauer beherrscht er das Spiel, es ist unglaublich, wie er all seine Männlichkeit geschickt einsetzt und er scheint genau meine Punkte zu kennen.

Sein warmes Sperma erfüllt mich mit vollkommener Zufriedenheit, ich bin so glücklich. Wie ich nur zu so etwas fähig bin, neben all den Männern, Herrn Albrecht und M.

Sein Sperma ist wie Medizin für mich, meine Atem- und meine Herzfrequenz werden gleichmäßiger und ruhiger. Dr. Nathan legt seine Hand auf meinen Kopf und drückt diesen ganz fest an sich heran.

„Ich hoffe, es war für Dich genauso schön wie für mich!“

„Ja, das war es.“

„Dir geht es wieder gut, gell?“

„Ja, sehr, ich fühle mich wie ausgetauscht, Du hast mich gesund gemacht!“

„Das war mein Sperma!“

Jetzt muss ich lachen, „nein, das warst auch ganz viel Du“. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich vom Sie ins Du verfallen bin.

Herr Albrecht löst inzwischen die Riemen an meinen Händen und Beinen, Dr. Nathan nimmt mich hoch in den Arm. Er gibt mir die Zeit, die ich brauche.

Im hinteren Teil des Raumes entdecke ich nun M., meinen Mann, das ist mir nun ungemein peinlich. Hat er das jetzt alles mitbekommen? Er sieht zufrieden aus. Dr. Nathan übergibt mich ihn in seine Arme.

„So und nun werde ich Dich auslecken, das fremde Sperma in dir weglecken, ich schenke dir noch ein paar Stöße in deine vorbereitete Muschi.“

War das alles nur ein Traum?

Herr Albrecht bittet uns an einem gedeckten Tisch, M. schaut mich freudig von der Seite an.

„Das war ein Geschenk an Dich!“ Ich bin irritiert und ich laufe rot an, weil es mir soviel Spaß gemacht hat.

„Aber M. was wird nun sein, ich habe von Dr. Nathans süßen Saft gekostet, was wenn ich mehr von der Droge brauche?“

„Das werden wir geregelt bekommen!“

Zu meiner freudigen Überraschung verlängern wir unseren Aufenthalt hier bis zum nächsten Tag und dafür bin ich sehr dankbar.

Glücklich schlafe ich in dieser Nacht zwischen M. und Dr. Nathan ein, als ich nachts kurz aufwache, blicke ich nach links und rechts, um mich davon zu überzeugen, dass ich das nicht alles geträumt habe. Meine Befriedigung wurde gestillt, es darf weitergehen, der Rhein wartet.

Der Ausflug (nochmals überarbeitet!)

Der Ausflug

Schon längere Zeit möchte M., mein Mann an den Rhein fahren, eine Rheinschifffahrt machen, die vielen Burgen, den Loreleyfelsen vom Wasser aus anschauen. Zuerst ging das wegen Corona nicht, dann hat das Wetter nicht mitgespielt und dieses Mal stand das Unternehmen auch wieder auf der Kippe, das Wetter ist unberechenbar, es kann zu heiß sein, Gewitter, Regen, lauter Hindernisse und dann kam noch ein wichtiger Termin dazwischen, an dem er nicht fehlen durfte.

Am Sonntag stand das dann fest, wir fahren nächste Woche an den Rhein, von meiner Seite aus kein Problem, da ich die ganze Woche Urlaub habe und so wurde aus einem geplanten Tagesausflug, ein Kurzurlaub mit Übernachtung.

Ich muss nicht mal den Wecker stellen, ich bin schon frühzeitig aufgewacht, M. geht Brötchen holen, ich koche dafür den Kaffee und decke den Tisch.

Eigentlich plante M., dass wir vormittags losfahren, für die Abfahrt der Schifffahrt würde das reichen, ich habe mich nicht weiter darum gekümmert, das hat alles M. organisiert.

Rund um den Ballungsraum Frankfurt wird der Verkehr dichter, der Berufsverkehr ist zwar schon durch, als wir dort sind, aber Frankfurt ist ebenso ein Verkehrsknotenpunkt, ich denke, da muss man immer mit Stau rechnen. M., mein Mann wird da schon etwas ungeduldiger, um nicht zu sagen, nervöser, ständig schaut er auf die Uhr, wir liegen nicht mehr in seinem Zeitplan. Ich habe mal wieder keine Ahnung, er wird schon für einen Plan B gesorgt haben, zum Glück müssen wir nicht zum Flughafen. Die geplante Kaffeepause auf einem Parkplatz fällt flach, es wäre auch unmöglich bei dem Verkehr auf einen relativ leeren Parkplatz zu hoffen. Den Kaffee heben wir uns eben für später auf, wobei ich ihn dringend nötig hätte.

Trotz, dass ich genug geschlafen habe, werde ich im Auto irgendwann müde, die Fahrt auf der Autobahn ist zeitweilig dann doch recht öde und der Stopp and Go Verkehr nervt irgendwie, schließlich schlafe ich kurz vorm Ziel ein. Ich habe keine Ahnung, kein Zeitgefühl, wie lange ich geschlafen habe, denn ich wache erst auf, als wir auf einer Landstraße fahren.

Von den Ortschaften, durch die wir hindurch fahren, habe ich noch nie in meinem Leben gehört, in dieser Gegend kenne ich mich rein gar nicht aus, ich esse etwas und mache mir weiter keine Gedanken, wo wir sind. Die Landschaft ist nicht besonders aufregend.

Während der Fahrt greift mir M. unter den Rock, das finde ich zwar lustig, aber es ist nicht ungewöhnlich für ihn. Ich trage heute extra ein luftiges Sommerkleid mit weitem Rockteil, meinen Slip, ach herrjeh, den habe ich doch glatt vergessen. Nein, im Ernst, den habe ich eingepackt, denn ich möchte nicht, dass der Wind auf dem Schiff meinen Rock hochbläst. Es reicht, wenn ich den Slip kurz vor der Fahrt erst überstreife.

M. gibt nicht nach, fummelt er doch immer wieder unter meinen Rock, ich denke mir, der soll lieber auf den Straßenverkehr aufpassen und klatsche ihn auf die Finger und ermahne ihn, dies sein zu lassen. „Nicht jetzt, pass lieber auf, wo Du hinfährst, wenn Du es so nötig hast, dann such uns ein stilles Plätzchen!“

„Hmm, feucht bist Du ja schon!“

„Ach Quatsch!“

„Bist Du!“

„Na und?“

M. biegt tatsächlich in eine kleinere Straße ab, nach dem Stau und den Stress hat er es wohl nötig, aber wir kennen uns hier nicht aus, keine Ahnung, wo es hier ein stilles, zudem auch schönes Plätzchen gibt.

„Was ist mit Deinem Zeitplan?“ will ich von ihm wissen.

„Das macht jetzt nichts mehr, wir nehmen die spätere Tour“. Dann verstehe ich aber nicht die Hektik von vorhin, die er gemacht hat.

Komisch, M. biegt in ein Wohngebiet ein, jetzt melde ich mich doch zu Wort: „Sag mal, hier ist ein reines Wohngebiet, was wollen wir hier? Da sind wir doch nicht ungestört?“

„Ich habe vorher noch mit Sebastian telefoniert, du weißt schon, der vom Studium, der wohnt jetzt hier und da wir uns schon so lange nicht gesehen habe, dachte ich, wenn wir schon in der Nähe sind, besuchen wir ihn kurz, nur so eine Stunde etwa.“

Okay, denke ich mir, dann eben kein Schäferstündchen in der Idylle.

Mich freut es, Sebastian mal wieder zu treffen, aber dennoch keimen Zweifel in mir auf, und ich frage mich, warum er mir das nicht schon vorher gesagt hat. Nun, vielleicht war das recht kurzentschlossen und er hat es nur vergessen zu erwähnen.

Auf der Klingel des schön hergerichteten alten Einfamilienhauses steht aber ein fremder Nachname, ich bin ja nicht blöd, ich weiß genau, wie er geheißen hat, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er den Namen seiner Frau angenommen hat, schließlich hat er einen schönen, zumal auch ausgefallenen Nachnamen und seine Firma ist auf den Namen registriert.

M. klingelt, die Tür wird uns von den üblichen Summen eines Türöffners geöffnet, ich folge M. in den Korridor des Hauses, das sehr hell und freundlich wirkt. Ein mir unbekannten Mann tritt aus einer der Türen heraus, das ist weder Sebastian, noch sonst ein bekanntes Gesicht von früher. M. und dieser für mich fremde Mann geben sich freundschaftlich die Hand, aber nicht innig genug, um dass ich daraus schließen könnte, dass sie sich auf irgendeiner Art und Weise nahestehen, denn ich habe den Eindruck, die Beiden haben sich noch nie in Natura gesehen, kein kumpelhaftes Schulterklopfen, kein in den Arm nehmen, nur förmlich. Der Fremde, der sich mir mit „Gestatten Albrecht“ vorstellt, bittet uns in den Wintergarten, ein kleiner Tisch ist dort bereits gedeckt, mit Kaffee und frischen Gebäck, Kleinteilchen, also unser Besuch ist willkommen. Ich wusste gar nicht, dass Sebastian so reich ist und einen Hausangestellten hat.

Dieser Albrecht, jetzt weiß ich nicht, ob das der Vorname oder der Nachname von ihm ist, deutet mir, Platz auf einen der Rattanstühle zu nehmen. M. setzt sich neben mich, die beiden Duzen sich, sie reden über Belanglosigkeiten wie das Wetter und die Fahrt hierher. Ich lasse meinen Blick über die Einrichtung schweifen und bilde mir ein Urteil. Dieser Herr Albrecht macht einen gebildeten Eindruck, ich schätze ihn auf Ende Vierzig, die wenigen braunen Haare sind kurzgeschnitten, fast rasiert und die Schläfen werden mit einigen silbernen kurzen Haare durchstreift, eigentlich schaut er ganz sympathisch aus, aber für mich hat er was Verstohlenes, geheimnisvollen an sich, was auch daran liegen mag, dass er nur mit M. redet und mich bei den Gesprächspausen nur von der Seite her prüft. Irgendwie fühle ich mich mit den Zweien etwas deplatziert, wie Luft.

Jetzt wendet sich M. an mich, endlich hat er gemerkt, dass ich auch noch da bin, dachte schon, er hätte mich völlig an seiner Seite vergessen.

„Du…der Dr. Albrecht wird Dich jetzt mal untersuchen!“

Äh, mein Herz macht einen Satz, habe ich das jetzt richtig gehört?

„Wasss? Dr. Albrecht? Wo ist Sebastian?“

M. weicht aus und geht nicht auf meine Frage ein.

„Du wirst jetzt untersucht!“

„Äh, nein, aber wirklich nicht, verarsch mich nicht“

„Doch, ich bin jetzt extra diesen Umweg gefahren, er hat ein ausgestattetes Spielzimmer, für Leute wie dich!“

„M. nein, das geht nicht, mir wird schlecht…ich kann das nicht auf Knopfdruck..ich…ich“ stammele ich, völlig aufgelöst und nervös, fast schon hysterisch. Ich bleibe fest auf meinen Stuhl sitzen und bewege mich keinen cm weg, ich bekomme Schweißausbrüche, mein Atmen wird schwerer, meine Gedanken überschlagen sich. Meine Hände zittern wie Espenlaub und meine Knie schlottern nicht wegen der Kälte wie wild gegeneinander. „Nein!“ entweicht es wieder aus meinem Mund, immer wieder ein „Nein!“ zu mehr bin ich nicht fähig.

Albrecht, oder auch immer wer er ist, schlägt vor, noch etwas in Ruhe zu essen und zu trinken, man müsse ja nichts überstürzen. Er verlässt kurz den Wintergarten, zu kurz, um mit M. in eine Diskussion zu verfallen. Er trägt ein Blutdruckmessgerät in der einen und ein Glas Sekt oder Prosecco in der anderen Hand.

M. redet beruhigend auf mich ein, er versucht es zumindest, „Er teilt deinen Fetisch und er ist Profi, er ist ein echter Dok, kein Hobbydok! Du willst es doch mal erleben, er wird nichts machen, was Du nicht magst, es ist Deine Chance und ich bin bei Dir und dann bekommst Du noch eine Überraschung.“

„Was ist mit Sebastian?“

„Ach, das war nur eine Ausrede, Sebastian ist nicht hier!“

Inzwischen legt Albrecht die Blutdruckmanschette um meinen Oberarm und pumpt das Handgerät ordentlich auf, die Oliven des Stethoskops steckt er sich in seine Ohren, ich bin gespannt, der wird so hoch sein, wie nie zuvor in meinem Leben.

„Und was für eine Überraschung denn? Das hier ist schon Überraschung genug, mehr machen meine Nerven nicht mit! Wenn ich das will, dann kümmere ich mich selbst darum!“

„Das tust Du ja doch nicht, ich kenne dich, man muss dich zu deinem Glück zwingen.“

„Pah! Ich bin nicht in Stimmung!“

„Oh doch, das bist Du, hab ich doch selber vorhin unter deinem Kleid gefühlt!“

„Nein, jetzt komm doch mal wieder runter, die Überraschung wird Dir gefallen, wirklich! Es ist eine Person, aber nicht Sebastian!“

„Hä? Welche Person denn, ich kann mir keine Person vorstellen, die hier aufkreuzt und die ich sehen will! Du bluffst doch!“ Jetzt muss Herr Albrecht etwas grinsen, ich komme mir verarscht vor, wie im falschen Film, wo ist die Kamera installiert, die ich nicht sehe? Was soll das alles?

„Der Blutdruck ist nur leicht erhöht, 155/82!“teilt Herr Dr. Albrecht mir mit, um mich zu beruhigen.

„Da, das ist viel zu hoch für mich, wollt Ihr, dass ich hier und auf der Stelle einen Herzkasper bekomme? Wollt Ihr das?“

„Das wird nicht passieren, dafür sorgen wir schon, mit professioneller Unterstützung“ will er mich beruhigen.

Ich schütte den bereitgestellten, gekühlten Prosecco hastig in mich rein, M. hat ihn sicherlich verraten, dass ich Prosecco einem Sekt vorziehe. So schnell, so gierig, als ob ich am Verdursten bin, verlange ich nach mehr, denn das Zeug ist gut, sehr gut und sehr süffig.

„Mehr…kann ich mehr davon haben, bitte?“

Ich merke, dass mir der Prosecco guttut, ich werde zwar körperlich ruheloser- aber vom Kopf her lockerer.

Dann das nächste Glas und mein Hirn fühlt sich schon an wie Pudding, meine Sinne sind geschärft und ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl stellt sich ein. Herr Albrecht wendet sich nun direkt an mich, „es gibt hier ein Behandlungszimmer, es wird Ihnen gefallen!“ Ich kann nicht mehr klar denken, meine Zweifel, meine Angst wird von Neugier überflügelt, ich lasse mich abführen. Ich werde in das „Behandlungszimmer“ geführt, ich atme nochmals tief durch, die Hitze des Alkohols steigt mir zu Kopf. Er sperrt das Zimmer auf und mir stockt erstmal der Atem, ein nettes, kleines Untersuchungszimmer, original getreu eines Behandlungszimmers in einer Arztpraxis. Die Wände sind weiß gestrichen, an der Decke hängen sogar verstellbare OP Leuchten, die nichts verbergen, der Geruch von Desinfektionsmittel ist nicht aufdringlich, eher dezent. Der Raum ist blitzeblank und wirkt kühl und steril, ganz im Gegenteil zu mir, ich glühe! Ich bin heiß, wie kann es sein, dass es hier zwischen Frankfurt und Koblenz so etwas gibt und das soll nur zum Spielen sein? Ich ermahne mich nun selbst, mich jetzt zusammenzureißen und mich zu benehmen, wie ein normaler erwachsener Mensch, ich rede mir ein, dass das hier jetzt etwas einmaliges ist, eine einmalige Gelegenheit, die sich mir hier bietet, meinen Fetisch auszuleben, in Sicherheit im Beisein meines Mannes.

Dennoch, trotz Prosecco schüchtert mich dieser Raum sehr ein, ich kann mich gar nicht sattsehen, an all den Details.

Die Mitte des Zimmers wird dominiert von einem original getreuen Gynstuhl, daneben steht ein Rollhocker, es gibt einen Schreibtisch mit jeweils zwei Stühlen, Schiebeschränke und eine dunkle Kunststoffliege, die mit einer Rolle sauberen Papiers überzogen ist. Auf diesem Rollhocker nimmt Herr Albrecht Platz, beugt sich nach vorne, nestelt an einem Schiebeschrank und weist ohne Aufzusehen- fast nebenbei-an: „Ziehen Sie sich aus!“

Ich schlucke, in mir meldet sich die Vernunft, sie warnt, ich soll nicht folgen. Das innere Kribbeln aus dem Unterbauch, die zuckenden, heißen Fantasie-Blitze im Kopf benebeln jedoch die Vernunft, bis sie sich hinter einen Mantel aus neugieriger Lust versteckt. Dazu diese ruhige, feste Stimme. Ich reagiere.

Etwas schüchtern und überaus bedächtig, lasse ich mein Kleid zu Boden fallen, mehr muss ich nicht ausziehen, der mitgebrachte Slip schlummert immer noch in meinem Cityrucksack. Herr Albrecht schaut auf, mustert mich, scheint nicht sonderlich überrascht, dass ich unter meinem Kleid nackt bin.

Trotz der Menge Alkohol, den ich bereits und viel zu schnell intus habe, wird mir ganz mulmig zumute. Ich weiß nicht, ob es die Angst ist, was mich jetzt erwartet oder ob es am Alkohol selbst liegt, ich fühle mich betrunken, benommen und bin nicht mehr ganz Herr meiner Sinne.

„Schön!“erklärt Herr Albrecht „Setzen Sie sich auf den Stuhl“ und zeigt mit einem beiläufigen Wischer auf de Gynstuhl, widmet sich aber sogleich wieder dem Inhalt eines Schubs im Schrank.

Ohne dass mir jemand zweimal sagen muss, steige ich auf den Gynstuhl und lege mich darauf, wie man es von mir erwartet, meine Beine lege ich unaufgefordert in die dazugehörigen Beinschalen und ich lege mich, so entspannt wie ich in dieser Situation nur kann, zurück. Man könnte sagen, ich funktioniere!

Ich würde mich trotzdem am liebsten irgendwo verstecken, meine Augen schließen und nicht mehr öffnen, aber bei dem Versuch, dreht es mich und ich habe das Gefühl vom Stuhl zu fallen.

Albrecht scheint das zu bemerken, nimmt Riemen aus dem Schub, richtet sich auf, fährt mit dem Hocker zum Stuhl und fixiert meine Beine unten an den Knöcheln auf die Beinschale, mit meinen Armen tut er das Gleiche. Er zieht nicht besonders fest, ich kann mich noch darin bewegen, nichts schneidet ein und es gibt mir ein klitzekleines Gefühl der Freiheit. Auch möchte ich nichts hören, aber es gibt weder Ohrenstöpsel noch Kopfhörer, nur eine mir wohlbekannte Stimme, die mich hochreißt und auf der Stelle nüchtern werden lässt, oder bin ich jetzt schon so weit, dass ich mir im Rausch das einbilde? Was war in dem Prosecco? die Gurte um meine Extremitäten erinnern mich daran, dass ich liegen bleiben muss. Ich blinzele verschämt aus den Augenwinkeln. Über mir blicken mich zwei fröhliche dunkle Augen an, der Rest des Gesichts ist mit einer Mund-Nasenmaske bedeckt, ein paar dunkle Locken blitzen unter der OP-Haube hervor. Das ist doch nicht M., es ist auch nicht Albrecht. Der sitzt noch auf seinem Rollstuhl. Beide Männer sind nun mit einem Mundschutz maskiert, beide tragen Untersuchungshandschuhe und beide tragen sie einen weißen Kittel.

Träume ich? Werde ich jetzt operiert? Welchen Streich spielt mir der Prosecco, war da vielleicht noch was anderes drin? Ich wage es nicht zu fragen, ich wage nicht daran zu glauben, was mir mein Geist hier vorspielt. Ich will es nicht aussprechen, ich werde völlig verrückt und presse meine Augen zusammen, was geschieht hier?

Jetzt spricht Albrecht zu dem anderen Mann, „Sie ist so aufgeregt, ihr Blutdruck ist viel höher, als ihr sonstiger Normwert und sie hat nun leider viel zu viel von unserem Prosecco getrunken, sie glüht richtig davon“.

„Dann müssen wir noch die anderen Vitalzeichen kontrollieren, wie ist ihre aktuelle Temperatur?“

Verdammt, warum kommt mir diese Stimme nur so bekannt vor? Das kann doch alles gar nicht sein und wo sitzt M.? Ich blicke hilflos in den Raum umher. Er ist nicht da.

„Wo ist M.?“ frage ich mit brüchiger Stimme. Die beiden Männer sehen sich an. Albrecht erklärt, „Er wollte da nicht mit rein, er wartet im Wohnzimmer- aber wir können ihn holen.“ Ich überlege, ich fühle eine gewisse Sicherheit zurückkommen, beruhige mich wieder, sammle Mut und lehne das Angebot ihn zu holen ab. Irgendwie wäre mir das alles, so wie ich daliege, das auch noch im Beisein von zwei Männern und dass ich diese Fantasie überhaupt mag und sie auslebe, auch viel zu peinlich. Dazu meldet sich auch mein Herz: Wenn das nun…?

Der Schwarzgelockte zieht den kleinen Metalltisch auf Rollen zu sich heran, öffnet den obersten Schub und greift nach etwas, was ich nicht richtig erkennen an.

Er beugt sich über mich, lächelt mich freundlich an, dabei rutscht sein Mundschutz etwas nach unten und ich sehe in ein mir bekanntes Gesicht,

„Hallo Schwester O. ich glaube wir müssen jetzt erstmal ihre Temperatur messen.“

Mein Herz setzt aus!

Yunus & Katharina- von Vertrauen und Misstrauen

Katharina nutzt das verlängerte Wochenende, um zu Yunus zu fahren, es ist nichts Aufregendes geplant und dennoch möchte man die wenige Zeit, die man bei einer Fernbeziehung hat, richtig nutzen. Wenn dann die Tage vorbei sind, ist man oft enttäuscht, wenn dies nicht so war, und so entstehen Spannungen und Frust zwischen Wochenendbeziehungen.

Yunus wartet bereits ungeduldig und schaut alle paar Minuten, ach was sag ich, Sekunden zum Fenster hinaus, in freudiger Erwartung auf Katharina, seit sie sich nur noch alle paar Wochen sehen, wächst die Sehnsucht von beiden und da sie aus Personalmangel ihre Stunden nicht so reduzieren konnte wie geplant, ist die gemeinsame Zeit sehr kostbar.

Schon bevor Katharina den Klingelknopf betätigt, drückt er auf den Türöffner, der ungeduldig summt, ehe sie die Tür einrennt.

Ich freue mich natürlich darauf, dass ich Yunus gleich in die Arme schließen kann, und es ist egal, ob er etwas aufregendes vorhat oder nicht, einfach mal wieder Stunden zusammen verbringen, mich fallen, aber auch überraschen lassen.

Yunus läuft mir entgegen, so dass ich auf der Treppe alles fallen lasse, um von ihm in die Arme geschlossen zu werden.

„Endlich! Komm rein!“

„Aber Yunus, wir müssen doch erst noch ein paar Stufen hochgehen, nicht so stürmisch!“

„Gibt es Neuigkeiten mit Deinem Vertrag?“ will Yunus gespannt wissen.

„Yunus, wir haben gestern Abend miteinander telefoniert, meinst Du innerhalb weniger Stunden, ist meine Vertragsänderung mit Stundenreduzierung durch? So schnell geht das leider nicht.“

„Ich vergehe immer fast vor Sehnsucht, und wenn Du mir den Rücken zukehrst, vermisse ich dich sofort.“

„Yunus! Ich bin nicht weggezogen und habe eine neue Stellung angenommen, das warst Du!“

„Ja, ich weiß, entschuldige!“

Er ist dieses Mal besonders stürmisch und ungeduldig, und sobald ich meine Sachen abgestellt habe, reißt er mir meine Klamotten vom Leib. Er trägt mich in die Küche, der Esstisch ist gedeckt, aber nicht zum Essen, er kann es nicht erwarten und legt mich auf den Tisch, ohne Rücksicht auf mich und ohne Rücksicht auf die Teller, Schalen, Gläser und was er sonst schon bereitgestellt hat.

Mit einem Griff löst er seinen Gürtel und lässt seine Hose zu Boden fallen, er steigt aus der liegengebliebenen Jeans aus und macht sich an meinen Knöpfen und Reißverschlüssen zu schaffen. Mit geübten Fingern trennt er die Verschlusshäkchen des BH´s auf, meinen Slip zieht er gekonnt mit seinem nackten Fuß zu Boden. Mit seinem Finger tastet er in meine Vagina ob ich bereit bin- und ich bin bereit, ich brauche kein Vorspiel und sofort dringt er mit seinem erigiertem Schwanz in meine feuchte, warme Möse ein, die ihn herzlich willkommen heißt. Er braucht nicht lange, er spießt mich auf und trägt mich hockend auf seinem Schwanz ins Schlafzimmer, um im weichen Bett weiterzumachen.

Sein Plan  heute ist wahrscheinlich, dass er es heute besonders energisch und kräftig mag, er ist unersättlich, mir bleibt kaum Luft zum Atmen. Und nachdem er schon zum 2.mal in mir gekommen ist, muss ich ihn ausbremsen. „Yunus, mach mal langsam, ich muss zur Toilette, Du hast mir die Gelegenheit noch nicht dazu gegeben, ich kann kaum atmen, Du erdrückst mich.

Seine Augen blitzen enttäuscht, aber auch flehend auf, „Ich geh schon nicht wieder weg, ich bleibe bei Dir, Yunus.“

„Ich will Dich jetzt und den ganzen Abend, ich will Dich sehen, Deine Augen, ich will sehen, wie Du pisst, Komm her, beug Dich über mich, piss mir ins Gesicht, zeig es mir!“

„Glaubst du mir nicht, dass ich muss? Mach dich nicht lächerlich, ich halte es nicht aus.“

„Das werden wir sehen, jetzt mach!“ und nimmt mich einfach, so wie er das will und so wie er mich will, er drückt mich zurück in die Matratze, mir fehlt es an Kraft, mich gegen ihn zur Wehr zu setzen, jetzt ist es Er, der unten liegt und er hält mich mit seinen Armen über seinen Kopf.

„Jetzt piss mir ins Gesicht!“

„Nein, ich kann das nicht, lass los!“

Yunus lässt nicht locker, er öffnet seinen Mund und ich zerplatze gleich.

„Los, trau Dich!“ ich schalte mein Hirn aus und schaue weg und zaghaft entleert sich wie ein Rinnsal meine volle Blase, es bringt mir nichts!

Yunus gefällt es, er lobt mich, „mach weiter, lass es raus, lass Dich fallen.“ Doch ich kann nicht weiter, Yunus lässt mich wieder los und dreht sich geschwind nach oben, er presst mich auf die Matratze und drückt mir die Oberschenkel auseinander. Ich bin sowas von angespannt und meine Gedanken kreisen nur um das eine, nämlich dass ich endlich muss!

Yunus Pläne verheißen etwas anderes, er spielt mit mir wie mit einer Puppe, er rutscht nach unten, verlagert sein Gesicht zwischen meinen Schenkeln und leckt mich sauber, er leckt mir die wenigen Tropfen meines Urins weg. Seine Zunge fühlt sich angenehm an und ich streiche ihn mit meinen Händen durch seine Haare, ich will verhindern, dass er mir jetzt seine Zunge in den Mund schiebt. Habe ich mal erwähnt, Er könne alles mit mir machen? Vielleicht ist das doch nicht so, wahrscheinlich kenne ich nicht alles, wovon Yunus Träume so handeln, und seine Vorstellungen sind nicht unbedingt meine.

Er bleibt mit der Zunge an meinem Kitzler, sein stürmisches Verhalten von vorhin wird langsam sanfter und ich fühle mich geborgen unter ihm, seine schützenden Hände sind warm und dulden keine Abwehr, er führt mich dahin, wo er mich haben will, er nimmt meinen Körper, wozu er gerade Lust hat. Ich spüre, wie er seine unersättliche Zunge in meine Möse bohrt, ganz tief und lang, so weit er damit kommt, er bewegt sie in mir, wie ein lebender Vibrator, das schnelle Flügelschlagen einer Libelle und ich entspanne.

Er dreht sich so, dass er noch besser an meinen Schambereich kommt, seinen Schwanz bekomme ich als Dankeschön in den vor lauter Stöhnen, bereits geöffneten Mund gesteckt, er füllt mich aus. Seine Nasenspitze berührt mein Poloch, während seine Zunge mich ungehindert weiter fickt.

Mein Stöhnen wird lauter, Yunus Zungenschlag wird intensiver, der Finger betastet mein Poloch und ich ergieße mich mit Keuchen und lautem Lachen, ich kann nicht mehr.

„Jetzt habe ich Dein Bett vollgepisst, oh Gott, ich kann es nicht fassen!“ ich lache unentwegt, welche Drogen wurden mir untergejubelt?

„Nein, hast Du nicht, das war Dein Ejakulat!“

„Quatsch, mach keine Scherze!“

„Doch Katharina, versuche mal davon, rieche daran“ und er hält mir seinen Finger mit einer Kostprobe unter meine empfindliche Nase.

„Du hast Recht, wie ist das möglich?“ ich glaube einfach nicht daran, ich bin verunsichert und auch ein wenig entsetzt.

„Das geht nur wenn der richtige Partner, den richtigen Knopf erwischt! Katharina, wir sind beide ausgehungert, oder nicht?“

„Hm, mag sein“, ich zögere mit meiner Antwort, soll das heißen, dass er mir treu war oder dass ich ihm treu geblieben bin?

„Du hast also nicht mit anderen Frauen, während ich nicht hier war?“

„Nein, das habe ich Dir doch versprochen, und ich hoffe bei Dir ist das genauso, wenn ich aber sehe, wie erregt Du heute warst, glaube ich dir aufs Wort.“

„Yunus, muss ich das erst beweisen? Ich habe die Zeit gar nicht dazu!“

„Ich bin mir nicht sicher, aber ich möchte dir glauben.“ Das beunruhigt mich nun und wirft den ersten Schatten auf unser Wiedersehen, was will er mir unterstellen, was gibt ihm das Recht dazu, sich selber rauszunehmen, nach was ihm gerade ist und ich muss keusch zuhause sitzen? Sicherlich gehe ich mit Freundinnen weg und vergnüge mich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich fremdgehe.

Nun haben wir das zweite Problem, dass in einer Fernbeziehung leider oft nicht ausbleibt, das fehlende Vertrauen gehört auch dazu. Es stimmt mich etwas traurig und Yunus merkt nach einiger Zeit, dass ich etwas nachdenklich wirke.

„Was ist los? Ist alles gut?“

„Ja, alles gut!“ meine knappe Antwort, denn ich will das jetzt nicht weiter thematisieren.

Nach einer weiteren Stunde fängt Yunus wieder an und hakt nach, „Du bist so still, irgendwas belastet Dich doch?“

„Ach lass mal!“

„Katharina, jetzt weiche mir nicht aus, rede!“

„Ich habe darüber nachgedacht…Dein unterschwelliges Misstrauen, Du vertraust mir nicht richtig und Du denkst ich habe noch andere neben Dir, dabei müsstest Du das wissen, dass ich in der ganzen Zeit nie mit anderen was hatte.“

„Aber Du hast Spaß mit anderen, Du gehst abends weg, Du gehst feiern!“

„Ja und? Jetzt prallen unsere verschiedenen Welten aufeinander! Ich gehe kaum noch weg, wozu auch und was früher war, da musste ich ja ein Doppelleben führen, ich durfte ja nicht über unsere Beziehung sprechen, das war ganz alleine Dein Wunsch und ich habe den befolgt!“

„Ist gut, Du hast Recht, der Punkt geht an Dich. Ich muss nochmal in die Klinik, werde aber nicht länger als eine Stunde wegbleiben, entspann Dich inzwischen, Du brauchst auch nichts vorbereiten, wir gehen heute Abend nett Essen, ist das ok für Dich?“

„Ja, ok, ich warte, ich mache es mir gemütlich!“

„Super, wenn das Telefon klingelt, dann lass es klingeln und wenn es an der Haustüre klingelt, dann ignoriere es, es sind eh nur Bettler und Hausierer!“ er lacht und ich fühle mich auch wieder besser, aber eines, das will ich trotzdem machen, und das wäre das Bett frisch zu überziehen, es ist komplett durchnässt.

Ich gehe inzwischen duschen und wickle mich dann in Yunus weißen Bademantel ein und mache es mir vor dem Fernseher gemütlich. Das Telefon reißt mich aus meinen Träumen, ich ignoriere es, ich hätte auch gar keine Lust dazu aufzustehen. Tatsächlich, nach 5x klingeln, verstummt der Apparat wieder. Das gleiche Spielchen wieder, es klingelt 5-6x und das geschieht nun in regelmäßigen Abständen, beim 6. Mal denke ich mir, vielleicht ist das doch was Wichtiges. Ich prüfe mein Handy, ob mich Yunus dort versucht hat, anzurufen, aber mein Handy zeigt keine verpassten Anrufe an.

Ich beschließe also doch ans Festnetz zu gehen und melde mich, – ein Aufleger.

Nach ein paar Minuten klingelt es wieder, ich reiße nach dem zweiten Mal klingeln den Hörer an mich und melde mich wieder, beim dritten Mal, schreie ich etwas lauter ins Telefon, doch mein Gegenüber bleibt stumm. Das lässt mir nun keine Ruhe mehr und mit der vorgenommenen Entspannung ist es vorbei.

Yunus kommt nach knapp einer Stunde wieder, ich bin so aufgeregt, dass ich ihn von dem „Aufleger“ erzähle.

„Was machst Du an meinem Telefon? Du hast ein Handy und ich hätte dich angerufen, wenn es etwas Wichtiges gegeben hätte, mein Telefon braucht dich überhaupt nicht zu interessieren, das hast Du nun davon, Du bist beunruhigt!“

„Yunus, sag mir, was es damit auf sich hat, wer ruft dich hier ständig an und wenn ich dran gehe, dann wird aufgelegt, da steckt doch eine Frau dahinter?!“

„Nein- ja… ich habe eine Stalkerin!“

„Du hast was? Was hast Du mit ihr gemacht? Wie kommt sie dazu? Ich glaube das alles nicht, deshalb hast Du mir auch gesagt, ich solle jegliches Klingeln Ignorieren. Und da soll ich hierherziehen? Wenn ich nicht mal an dein Telefon gehen soll?“

„Eben drum, damit Du nicht verunsichert wirst, meinst Du wirklich, wenn es noch eine Frau außer Dir geben würde, dann würde sie nicht an meinem Handy anrufen?“

Da hat er natürlich Recht, von dieser Seite aus, habe ich das noch gar nicht betrachtet, „Du musst Dir eine neue Nummer geben lassen!“

„Ja, müsste ich, aber die steht dann auch irgendwo in der Klinik und wird nicht lange geheim bleiben.“

„Ach, eine von der Klinik?“

„Es gibt auch ehemalige Patientinnen!“

„Du musst was dagegen tun, Yunus, vielleicht war das nicht mal so schlecht, dass ich am Telefon war.“

„Stimmt, vielleicht hast Du sie vertrieben, wir werden sehen.“

Yunus´ Smartphone geht nun, ich lausche aufmerksam, was geredet wird. Ich bekomme natürlich nur einzelne Gesprächsfetzen mit und soweit ich das zusammenreimen kann, geht es um das Essen heute Abend, nun, die Gefahr ist vorbei.

Das Festnetz klingelt, Yunus nimmt nur ab und legt wieder auf. „In 20 Minuten müssen wir gehen, ich mache mich fertig, wir treffen ein befreundetes Paar, ich habe Ihnen schon viel von Dir erzählt.“

„Was hast Du denen von mir erzählt?“

„Nichts Schlimmes! Woher Du kommst, dass wir uns von dort kennen und Du leider nur ab und zu bei mir bist und so.“

Yunus wirft sich nicht besonders in Schale und er bittet mich, dass ich mich auch ganz normal kleiden könne, es ist ein Landgasthof, vor den Toren der Stadt mit einem gemütlichen, rustikalen Ambiente.

Ok, dann Jeans und Bluse, nicht overdressed.

Wir treffen das andere Paar dort am Parkplatz, Yunus hat einen Tisch für 4 reserviert, er scheint schon mal dort gewesen zu sein, denn er empfiehlt mir von der Speisekarte den Fisch. Das Lokal ist recht Fleisch lastig, Schweinefleisch ist für ihn eh tabu.

Ich nehme Pangasiusfilet, paniert mit Salzkartoffeln und Salat, kann man nichts falsch machen, außer dass , wie es sich herausstellt, die Portionen viel zu üppig sind und hätte ich nur einmal darüber nachgedacht, dass gebackener Fisch sehr sättigend ist, hätte ich mir etwas anderes bestellt.

Alle drei sind mit ihrem Gericht fertig, während mein Teller immer noch halb voll ist, ich schaff einfach nicht mehr und wenn die anderen am Tisch auch noch essen würden, dann täte ich vielleicht auch noch weiter essen, aber so schiebe ich meinen halbvollen Teller von mir weg.

Yunus ist entsetzt, „Ist irgendwas mit dem Fisch? Schmeckt er dir nicht?“

„Doch schon, aber ich schaffe das alles nicht.“

„Nun reiß Dich mal zusammen und iss noch etwas, woanders müssen sie Hunger leiden, ich kann das gar nicht verstehen, ich habe mich eh gewundert, dass Du dir das bestellst.“

„Du hättest mich ja vorwarnen können.“

„Ich dachte von der Fahrt, wärst Du hungrig und schaden tuts Dir auch nicht, bist viel zu dünn!“

Ich stochere noch etwas in meinem Essen herum, schiebe die Kartoffeln von einer Seite auf die andere, nur um Yunus nicht zu sehr zu verärgern, er nimmt sein Besteck und hilft mir noch dabei, meinen Teller zu leeren.

In der Nähe soll es einen Biergarten geben mit Live Musik heute Abend, ich kenne mich ja hier nicht aus, aber meine drei Begleiter, beschließen da noch hinzugehen.

Dort herrscht eine schöne Stimmung, der Garten ist mit vielen weißen Lampions dekoriert, die Nacht bleibt warm und die Cocktails sind vorzüglich. Nach der 3. Mojito Bowle wird meine Zunge lockerer und ich rutsche nervös auf meinem Stuhl herum, ich möchte tanzen, doch für Yunus ist das nichts. Seine Kollegin Natalie und ich schlängeln uns durch die schwüle der Nacht und begeben uns auf die Tanzfläche, um ausgiebig mit der Musik mitzugehen. Das Tanzen, die Musik und die Nacht machen durstig, Natalie zieht mich zur Bar und spendiert mir noch einen Longdrink, sie ist genau wie ich in Feierlaune. Ein Blick zu unseren männlichen Begleitern stellt uns zufrieden, sie unterhalten sich auch gut und ungestört ohne uns. Neben uns tanzen zwei nette Typen, sie lachen uns an und laden uns auf eine Runde in die Bar ein. Ich merke schon, wie es sich in meinen Kopf dreht, aber ich kann noch normal gehen, eine Tanzpause habe ich dringend nötig. Ich erhasche einen Blick auf Yunus, der sich nun nicht mehr so angeregt unterhält, sondern sorgenvoll auf mich schaut. Ich winke ihn von weitem zu, um zu signalisieren, dass es mir noch gut gehe.

Ihm entgeht wohl nicht, dass ich das nächste Glas in der Hand halte, Natalies Mann hat nichts dagegen, er prostet uns zu.

Yunus kommt auf uns zu, reißt mir das Glas aus der Hand, stellt es ab, nicht dass er es noch ausgeschüttet hätte, so in rage ist er jetzt. „Jetzt ist aber genug, das reicht!“

„Ach Yunus, das schmeckt aber so gut“, lalle ich ihm vor. Der edle Spender wendet sich ab von mir, er ahnt Unheil.

„Wenn Du genug gegessen hättest, aber so verträgst Du das doch nicht. Das Essen verschmähen, aber dann Alkohol trinken, ich mag keine besoffenen Frauen!“

Er zerrt mich vom Barhocker herunter, Natalie will ihn etwas beruhigen, aber da lässt er sich nichts sagen, er macht einen Aufstand und alle Leute schauen auf uns. Natalie ist das sehr peinlich und sie zieht uns zu unserem Platz zurück, sie versucht auf Yunus einzureden, „Jetzt lass sie doch ihren Spaß haben, wenn sie schon zu Besuch da ist!“

„Nein, das verstehst Du nicht, es ist genug, ich diskutiere mit Dir nicht darüber, was gut und was schlecht für sie ist, weiß ganz allein ich, also halte dich da bitte raus.“

Natalie wendet sich ab von uns, für sie ist Yunus Reaktion völlig überzogen und unverständlich.

Yunus greift zu seinem Handy uns bestellt ein Taxi, das uns nach Hause bringen soll.

„Ach bitte“ flehe ich ihn an, „ich will noch nicht heim, lass uns noch etwas bleiben!“

„Nein, das kommt gar nicht in Frage, ich schaue nicht zu, wie Du Dich anmachen lässt und Du bist betrunken!“

„Ich habe mich nicht anmachen lassen.“

„Wie nennst Du das dann?“

Seine Augen verfinstern sich, seine Freunde und Kollegen verfolgen ratlos unser Streitgespräch.

„Jetzt streitet Euch doch nicht wegen Nichtigkeiten, ihr seht Euch doch so selten.“

„Und da muss ich nicht zusehen, wie sie sich betrinkt! Wir fahren heim und dann wird erstmal ihr Po richtig versohlt, dass sie nicht mehr sitzen kann.“

Ich schaue beschämt zu Boden und spüre, wie die Röte mir ins Gesicht schießt. Es ist ein Unterschied, wenn wir das unter uns ausmachen, oder ob er es vollkommen ernst meint und vor anderen ausspricht, dennoch oder auch deshalb bekomme ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.

Ich schaue nicht mehr hoch, ich kann weder Yunus noch den anderen Beiden in die Augen schauen, ich lasse mich von Yunus in das Taxi bugsieren und rede kein Wort mehr mit ihm.

Besitzergreifend legt er den Arm um mich herum und drückt mich fest an sich heran.

Ich kann es kaum erwarten, dass er anfängt, als die Tür ins Schloss fällt, ich will es hinter mir bringen, im Gegensatz zu früher, empfinde ich aber keine Lust darauf, denn er ist wirklich wütend und das macht den Unterschied. Er spricht kein Wort mit mir, was die Sache noch schlimmer macht. Er legt mich im Wohnzimmer ab und geht in die Küche. Ich höre Wasser rauschen und kann mir keinen Reim darauf machen.

Yunus kommt sichtlich ruhiger zurück, reicht mir ein Wasserglas, „hier, das ist Alka Seltzer und jetzt trink!“

Yunus schaut mir aufmerksam zu, ich schütte das Wasser in mich hinein, er bleibt unerwartet ruhig und ich sitze wartend mit gefalteten Händen zwischen den Beinen da.

Wenn er nur endlich anfangen würde, oder zumindest reden würde, aber es geschieht nichts. Er steht auf und für mich ist klar, dass es jetzt soweit ist, jetzt bin ich fällig. Ich höre den Duschstrahl im Bad, denn kommt Yunus wieder, nackt. Wortlos zieht er mich aus und ich lasse es geschehen, er trägt mich wie seine Trophäe ins Bad und stellt mich unter die Dusche, er seift mich ein, er wäscht all den klebrigen Alkohol von mir ab. Er frottiert mich und reicht mir ein Glas Wasser zum Zähneputzen.

„Bist Du bereit?“

Seit wann fragt er? Ich nicke nur.

Er legt mich über seine Schulter und ich spanne meinen Hintern an. Er lässt mich ins Bett fallen und packt mich, er liegt nun unter mir und hat mich fest im Griff, seine Beine fest um mich geschlungen, seine Hände ruhen auf meinen Arschbacken. Mein Herz pocht so laut, dass er es bestimmt hören kann.

Mit einem Finger tastet er nach meiner Muschi, er scheint zufrieden zu sein, ich bin angespannt und feucht und fast wieder nüchtern. Sein Schwanz stößt gegen meinen Scheideneingang, er spielt damit, ganz sachte, bis er mit einem mal kräftig zustößt, immer wieder, er fickt mich hart und schnell, seine Hand lässt er dabei immer wieder auf meinen Hintern preschen, es brennt, doch er tut mir nicht weh.

„Ich liebe es, wenn ich Dich so aus der Fassung bringen kann.“

Er ist so unberechenbar, „Yunus, gibs mir, bestrafe mich, bestrafe mich hart, ich habe es verdient!“

Frau Doris Klie – Die Sekretärin Teil 16

„Na, na, na, Sie werden doch wohl nicht- wütend auf mich sein, wegen so einem kleinen Scherz, Doris? Machen Sie sich nicht lächerlich. Jetzt reißen Sie sich zusammen, damit Sie bis 16:30 Uhr fertig sind und dann, dann werde ich mich, Sie …eventuell…für Ihr ungebührliches Verhalten… angemessen tadeln müssen, Strafe muss sein, auch wenn sie süß ist, aber lassen Sie mich sehen, bis dahin!

Doris sitzt ratlos auf ihrem Schreibtischstuhl, das kann ja alles bedeuten, ihre Gedanken kreisen um Gut und Böse, um eine süße Strafe oder eine harte Strafe. Aber hat er nicht gesagt, das war nur ein Scherz? Hat er nicht sogar ein Lächeln um seine Lippen gehabt? Er kann ihr deshalb gar nicht böse sein und ihre Reaktion war auch nicht ernst gemeint, das war eine ganz normale Reaktion. Wieso sollte, was für ihn erlaubt ist, für sie ein No-Go sein? Doris schiebt ihre Gedanken beiseite, wie soll sie denn auch sonst vernünftig arbeiten können? Mit der Axt im Nacken? Jetzt muss sie selbst über sich lachen.

Sie ist bemüht, rechtzeitig fertig zu werden, aber das Grübeln, hat sie mindestens 15 Minuten gekostet und sie schafft es nicht pünktlich mit ihrem Auftrag fertig zu werden, aber das ist ja auch nicht so schlimm, sonst hängt sie auch einfach die Zeit an und lässt ihren Stift nicht fallen, so wie das manche im Amt zu tun pflegen.

Pünktlich um 16:30 Uhr bekommt sie eine E-Mail von Herrn Thomforde, sie ignorierte diese Nachricht, sie steht unter Zeitdruck und wenn sie die Nachricht öffnet und liest, wird sie noch länger brauchen.

Es klopft energisch an ihrer Bürotür und ehe sie „herein“ bitten kann, reißt Herr Thomforde die Tür schwungvoll auf.

„Was ist los, wieso haben Sie meine Mail nicht gelesen?“

„Weil ich im Verzug bin, ich will das hier fertig machen!“

„Nein, das werden Sie jetzt nicht, das ist egal!“

„Wieso? Mir ist das nicht egal, das wissen Sie doch!“

„Papier ist geduldig Frau Doris Klie, ich bin es nicht und nun kommen Sie schon!“

„Aber was ist denn los, Chef? Wollen Sie mich ins Theater oder irgendwohin entführen, weil Sie es so eilig haben?“

„Wie kommen Sie nur drauf, dass ich mit Ihnen ins Theater gehen möchte?“

„Naja, eben wegen der Zeit, einen festen Termin zu haben.“

„Ein Theaterstück mit mir als Begleitung wäre doch keine Strafe, oder?“

„Ja vielleicht ein langweiliges Theaterstück?!“

„Haha, nein, wenn ich sage, halb 5 Uhr, dann meine ich auch halb 5, etwas mehr Disziplin hätte ich mir schon von Ihnen gewünscht! Jetzt speichern Sie ihre Daten und fahren gefälligst den PC runter, ich warte nicht gerne.“

„Jawohl, ich hab´s verstanden.“

Herr Thomforde schnaubt, „endlich!“

Er hilft ihr dabei, ihre persönlichen Sachen aus dem Büro in ihre Tasche zu packen, dann schiebt er sie ziemlich zügig aus dem Büro hinaus und am Parkplatz in sein Auto hinein.

Mit quietschenden Reifen braust er davon und schnurstracks auf die nächste Autobahnauffahrt. Er gibt kräftig Gas, niemand kann ihn aufhalten.

Frau Klie hat bei seiner Fahrweise Angst, „Sagen Sie mal, sind Sie auf der Flucht oder so?“

Herr Thomforde lacht, „Das ist gut, auf der Flucht, haha, aber nein!“

„Man könnte es aber fast denken, fahren Sie nicht so schnell!“

„Machen Sie die Augen zu, wenn es Sie stört.“

„Bitte? Was hat das damit zu tun?“

„Jetzt warten Sie einfach ab und sind still, okay?“

Kleinlaut gibt sie ein Ja bei, beim Überholen mit über 200km/h sinkt sie in den Beifahrersitz, nach lachen ist ihr nicht zumute, an Schlaf nicht zu denken, völlig angespannt sitzt sie in ihrem Sitz und schaut aufmerksam den Verkehr zu. Sie kann sich auch keinen Reim darauf machen, wohin er sie bringt und fragen will sie eigentlich auch nicht mehr, sie bekommt eh keine Antwort.

Er braust jetzt schon über zwei Stunden über die Autobahn, und Frau Klie hält es vor Neugierde nicht mehr aus, „Wo fahren Sie nur hin? Ich frage das nur, weil ich nicht weiß, ob ich dazu, was Sie vorhaben, richtig angezogen bin?“

„Das passt schon so!“ mehr verrät er nicht und irgendwie ärgert sie sich, wobei ihre innere Unruhe steigt.

Frau Klie scheint doch irgendwann eingeschlafen zu sein, sie wacht auf, als das Auto zum Stehen kommt und Herr Thomforde die Handbremse anzieht.

„Da wären wir!“

Sie richtet sich aus ihrem Sitz auf und sie sitzt wie vor einer Großbildleinwand vor einem gigantischen Sonnenuntergang, der in spätestens einer halben Stunde im Wasser versunken ist.

Sie ist sprachlos, ihr bleibt der Mund offen stehen, erst nach ein paar Sekunden findet sie ihre Stimme wieder: „Pahh….mein Gott ist das schön!“

Herrn Thomforde gefällt das, dass ihm die Überraschung gelungen ist, er freut sich für sie und er freut sich über sich selbst, dass es ihn gelungen ist, ihr eine Freude zu machen. Behutsam legt er seinen Arm um ihre Schultern, Doris nimmt das gar nicht so richtig wahr, sie ist wie verzaubert, ihre Augen glänzen gemeinsam mit der untergehenden Sonne im Wasser.

Doris wiederholt sich, „Mein Gott, ist das schön!“

Herr Thomforde räuspert sich, „Gestatten Frank Thomforde, nicht Gott!“

Sie ist irritiert und schaut ihn fragend an, „Wo sind wir hier eigentlich?“

„Im Land der Träume!“

„Ach, jetzt sagen Sie schon!“

„Wären Sie nicht eingeschlafen, dann wüssten Sie es vielleicht, vielleicht aber auch nicht, nennen wir es Dreamland oder Fairyland.“

Frau Klie versucht aus dem Auto heraus Nummernschilder von anderen Autos zu erkennen, aber das einzige Auto in der Nähe steht so da, dass sie das Schild nicht lesen kann.

Die glutrote Sonne erstreckt sich über die ganze Bandbreite des Sees, jetzt wird ihr auch Herrn Thomfordes Eile bewusst. Er hatte Recht, Papier ist geduldig, die Natur nicht.

Und während sie weiterhin so dasteht wie eine erstarrte Salzsäure, legt ihr Herr Thomforde von hinten einen metallenen Halsreif um den Hals, sie greift erst mit der Hand dahin, als sie ein Klicken hört, dass sie aus ihrer Gedankenwelt in die Realität zurückholt.

„Komm, wir gehen jetzt Gassi!“ die sonore Stimme des Chefs ist ruhig und beruhigend zugleich.

Doris fährt herum und schaut ihn nur fragend an, „Wir gehen Gassi?“

Herr Thomforde hält Doris an der Leine und zwingt sie in die Knie, „Auf die Knie!“

Doris Atem wird schwerer, ist das jetzt sein Ernst? Sie weiß nicht, wie sie sich verhalten soll.

„Geh runter auf die Knie!“

„Und dann? Ich tue es nicht!“

„Oh doch, Du tust es, es ist mein Ernst!“

Vorsichtig geht Doris in die Knie, „Und Sie lachen jetzt nicht über mich?!“

„Nein, ganz runter, lieb!“ Herr Thomforde streicht ihr sanft über den Kopf und zieht sie an der ledernden Leine etwas vom Auto weg, es sind weit und breit keine anderen Menschen zu sehen, der Ort ist magisch und sie hat keinen Schimmer, ob sie sich überhaupt noch in Deutschland befindet.

Der Weg ist steinig, und Doris fängt schon bald zum Jammern an. „Das tut weh, meine Hände, meine Knie und meine gute Jeans werden kaputt gehen!“

„Die Jeans hält schon was aus und Deine Hände halten das auch noch aus!“

Er streichelt ihr übers Haar und tätschelt ihren Kopf. Sie gehorcht ihn und ignoriert ihre Schmerzen und ignoriert ihr Umfeld, was sie gerade macht und achtet nicht mehr auf das, was geschieht. Sie gehen nicht weit, bis zum Seeufer sind es nur weniger Meter.

Dort breitet Herr Thomforde eine Picknickdecke aus, es gibt gebratene Hähnchenschenkel, für sich selbst hat er einen Porzellanteller mitgebracht und Doris bekommt zwei Schälchen hingestellt, in einem das Fleisch, im anderen Napf gießt er frisches Wasser.

Doris schaut ihren Chef fragend an, er deutet auf den Napf: „Iss!“

Doris Schüchternheit verschwindet allmählich und sie fühlt sich zusehend sicherer in ihrer Situation und ihrer Begleitung. Er muss sie nicht zweimal darum bitten und Doris beugt sich hinunter zu ihrem Wasserschälchen und leckt es aus. Mit einem zufriedenen Lächeln hat sie das Schälchen ausgeleckt, wenn es auch etwas unbequem und umständlich für sie war, Herr Thomforde dankt es mit einem aufrichtigen Lächeln und statt seine Hand, reicht er ihr seinen Schwanz zum abschlecken, sie hat gelernt, ihn zu verwöhnen, mit der Hand, mit ihrem roten Mund, ihre vollen Lippen versteht sie, kräftig daran zu saugen. So sitzen sie da, nackt und entblößt, ihren Kopf in seinem Schoß gebettet, fühlt sie sich ganz geborgen. Beide sind ganz still, genießen die Stille der Dämmerung, die Nacht ist lau, es wird nicht kalt, am Horizont sieht man Blitze eines aufkeimenden Gewitters.

Aus dem Lautsprecher klingt leise Beethovens Mondscheinsonate, Doris will sich aus seinen Fängen nie wieder lösen.

„Wirst Du auch morgen, nach der blauen Stunde noch so fühlen? Wirst Du dann ganz mir gehören?  Oder wirst Du Deinen Verstand wiederfinden?“

Wer weiß!?