Frau Doris Klie- die Sekretärin Teil 11

Frau Klie reckt interessiert den Kopf und sie entspannt für einen kurzen Augenblick, zumindest so lange, wie Herr Thomforde im Schrank nach etwas sucht. Die Peitsche wird es doch nicht sein, will er sie gefügig machen? Nein, die Peitsche lehnt sicher im Eck des Schrankes, nach der muss er nicht so lange suchen. Er hält etwas in der Hand, soviel kann sie erkennen, aber sie erkennt nicht, was es ist. Ihr Herz pocht vor Aufregung und ihr Körper fängt an zu bibbern.

„Sie zittern ja richtig, da wird es höchste Zeit, das Fieber zu senken. Nun, entspannen Sie sich, lassen Sie Ihren Po locker, dann haben Sie das schnell hinter sich. Das Zäpfchen muss er kein zweites Mal einfetten, sie ist noch recht schmierig zwischen den Pobacken. Instinktiv kneift sie ihren Po zusammen, dass sich ihr Hintertürchen verschließt. Noch einmal fleht sie ihren Chef an, sein Vorhaben sein zu lassen, doch er kennt keine Gnade. Mit seinem Finger streicht er sanft über ihr Poloch, und statt dem Zäpfchen führt er seinen Finger ein. Trotz, dass das Löchlein noch etwas glitschig ist, tut es etwas weh, denn sein Finger ist zielstrebig und sie drückt dagegen. Sie will ihn hinausbefördern, doch er gibt nicht nach.

Frau Klie wälzt sich hin und her, sie will den Finger in ihrem Po loswerden, Herr Thomforde lässt so schnell nicht locker. Er zieht seinen Finger zurück und nimmt den Torpedo, der immer noch neben ihr liegt, mit seinem Finger drückt er nach, indem er ihn erneut mit einführt. Uuups, was war das, denkt sich Frau Klie, das ist jetzt nicht mehr nur der Finger und das Zäpfchen in ihrem Po, das ist kalt und hart und es drückt ziemlich.

„Frau Klie, bleiben Sie ruhig, ich habe Ihren Po mit einem Analplug verschlossen, damit das Zäpfchen drinbleibt, wo es sein soll.“

„Ein was? Was ist ein Analplug?“ Frau Klie kennt das nicht.

„Das schaut aus wie ein großes Zäpfchen, ist aber aus Edelstahl und damit kann man den Anus verschließen!“

„Aber Chef, für was sollte man das tun?“

„Eben für so etwas, das ist eigentlich ein Sex Toy!“

Frau Klie ist sehr verunsichert, „Ich verstehe den Spaß nicht dabei und wie kommt der wieder heraus?“

„Das soll nicht unbedingt Spaß bringen, für den Geber natürlich schon, manche Empfänger finden das auch sehr reizvoll, aber ich merke schon, sie drücken dagegen, ein Zäpfchen verschwindet irgendwann, ein Plug hat ein breiteres Ende und kann damit auch wieder herausgezogen werden.“

„Dann ziehen Sie das jetzt bitte wieder heraus!“

„Nein!“

„Nein? Warum?“

„Weil das jetzt drinbleibt und weil ich das so will!“

Jetzt versucht Frau Klie selbst daran zu ziehen, aber es tut nur weh und so kullern ihr einzelne Tränen herab.

„Nur Geduld, ein paar Minuten noch, bis ich mir sicher sein kann, dass der Plug seinen Zweck erfüllt hat.“

Das Telefon klingelt erneut, Herr Thomfordes Miene verfinstert sich, es ist nur ein kurzes Gespräch. „Frau Klie, ich muss mal eben weg, dauert nicht so lange!“

„Aber Chef, Sie können mich doch nicht einfach so…“

„Doch das kann ich, gehen Sie so lange in ihr Büro und machen Sie sich über die neuen Mails! Und das Ding bleibt in Ihren Arsch!“

Frau Klie richtet sich auf mit hochrotem Kopf, sie ist sich unsicher, ob sie überhaupt mit dem harten Ding gehen kann, geschweige denn sitzen. Herr Thomforde eilt aus dem Büro hinaus und lässt sie zurück. Sie will ihn nicht enttäuschen und sie will seine Nerven nicht strapazieren und ihm keinen Grund geben, dass er sie anherrscht, also geht sie in ihr Büro. Das Sitzen auf ihrem Schreibtischstuhl fällt ihr etwas schwer, es ist ihr unangenehm und es drückt. Sie öffnet ihr Mail Programm und kann sich kaum darauf konzentrieren. Sie rutscht auf ihren Stuhl hin und her und der Fremdkörper fühlt sich nicht gut an. Sie zieht ihre Hose etwas nach unten und will tastet nach dem Plug, er fühlt sich glatt an und sie zieht jetzt an dem Teil, der aus ihrem Po herausragt. Sie lässt es schnell wieder sein, denn es tut weh. Sie sitzt einfach nur da und wartet, sie hat die letzte Mail 3x gelesen, ohne irgendetwas von dem Inhalt kapiert zu haben, zu stark ist der Druck in ihrem Hintern und zu schlapp fühlt sie sich wegen der erhöhten Temperatur.

Herr Thomforde kommt nach ca. 15 Minuten wieder, „So, jetzt befreien wir Sie von dem Plug, das müsste jetzt reichen!“

Das macht Doris etwas Angst, denn das Ding sitzt so fest und es tut bestimmt höllisch weh. „Ich habe Angst davor, dass es arg weh tun wird!“

„Quatsch, Sie drücken ganz einfach, so als wären Sie groß auf der Toilette, das können Sie doch, oder?“

Doris versucht zu drücken, während Herr Thomforde daran zieht, doch es ist schwieriger als gedacht, denn sie ist schrecklich gehemmt ihren Chef gegenüber und statt zu drücken, hält sie den Stempel des Plugs mit ihrem Schließmuskel fest.

Herr Thomforde verdreht die Augen, „Jetzt bleiben Sie doch locker Frau Klie, Sie wollen das doch wieder loshaben, nicht ich, also geben Sie das her!“ Nach dieser Rüge lässt die Spannung etwas nach und er dreht mit geübter Hand den Plug heraus. „Ziehen Sie sich wieder an und dann gehen Sie nach Hause, das ist ein Befehl!“

Sofort packt sie ihre Sachen, zieht sich an und fährt nach Hause, sie legt sich aufs Sofa und nimmt, falls es ihr nicht besser geht, später noch ein Aspirin.

Das war ein kurzer, aber anstrengender Tag im Büro, sie ist zu müde, um nach Analplug zu googeln, sie verschläft den ganzen Nachmittag. Abends scheint es ihr tatsächlich wieder besser zu gehen und morgen will sie auch wieder den ganzen Tag in die Arbeit.

Sie hat kräftig geschwitzt am Abend, aber keinen Schüttelfrost bekommen, sie hat fast 10 Stunden geschlafen und fühlt sich wieder gut, so als wäre sie nicht einen Tag krank gewesen. In ihrem Büro begrüßt sie der Chef persönlich und ist freudig überrascht, dass es ihr wieder gut geht und sie wieder da ist, sofort stellt er ihr einen Tee auf dem Schreibtisch, statt einen Kaffee und statt einem Sandwich oder einen Muffin stellt er ihr heute einen Obstteller mit gestückeltem Obst dazu.

Mit einem Augenzwinkern fragt er sie, ob sie heute genauso heiß ist wie gestern.

Frau Klie wird rot, wie hat er das jetzt eben gemeint?

„Kommen Sie in mein Büro, ich muss das unbedingt nachprüfen!“

Frau Klie winkt ab, „Nee, nicht nötig!“  Herr Thomforde lacht, der Scherz ist ihm gelungen, aber zu gern würde er nochmals das Thermometer in ihren Po verschwinden lassen.

„Wirklich nicht Frau Klie?“

„Wirklich nicht, es geht mir gut, Chef.“

Sie hat Power, wie schon lange nicht mehr, sie hat das Gefühl, alles nachholen zu müssen, was sie gestern nicht geschafft hat und es scheint, ihre Finger gleiten heute wie von selbst über die Tastatur. Der Chef hat ebenfalls gute Laune, was soll man sagen, es läuft.

Doch das währt keine Ewigkeit, denn schon bald lässt ihre Energie wieder nach und die gute Laune des Chefs schwindet.

Es geht um einen Brief, den sie nicht fristgerecht abgeschickt hat, sie merkt in den ersten 5 Minuten in der Arbeit, dass irgendetwas nicht stimmt, denn Herr Thomforde geht wortlos an Frau Klie vorbei, er lässt die Tür knallen und sie wagt es nicht, ihn zu fragen, was denn los sei. Er teilt ihr das per Mail mit und hat den Termin mit fettem Rotstift unterstrichen, drei Ausrufezeichen hinterher.

„Sehen Sie zu, dass Sie das nachreichen!“

Er ist schroff, er ist kurz angebunden, die ganzen nächsten Tage und sie bemüht sich wirklich, alles richtig zu machen und ihn zufrieden zu stellen. Nichtsdestotrotz findet er immer etwas, an dem er herumnörgeln kann und sei es ihr Rock, weil ihm die Farbe nicht gefällt.

Als ihr ein kleiner, harmloser Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist, reißt er die Tür auf und legt den Analplug neben ihrem PC. „Vielleicht hilft das!“

Frau Klie hält inne und hört mit dem Tippen auf, sie schaut auf dem Plug, dann schaut sie in Herrn Thomfordes wütendes Gesicht.

„Was ist los?“ fragt sie mit leiser Stimme.

„Sie haben in letzter Zeit zu viele Fehler gemacht, Sie sind wieder unkonzentriert geworden, ich habe festgestellt, dass Ihnen der Plug mehr Angst einflößt als alles andere. Und wenn ich heute noch eine Unachtsamkeit erlebe, dann kommt das Ding in Ihren Arsch, haben Sie mich verstanden?“ und schon verschwindet er wieder in sein Büro.

Frau Klie muss das erst verdauen, ehe sie weiterarbeiten kann, sie verzichtet auf Ihre Pause und sie liest sich die Sachen dreimal durch, ehe sie das an ihren Chef weiterleitet.

An diesem Tag hört und sieht sie nichts mehr von Herrn Thomforde, also scheint er nichts Negatives entdeckt zu haben.

Bereits am nächsten Tag huscht ein freundliches Lächeln über sein Gesicht, als er sie sieht.

Sie bekommt eine Mail von ihm:

„Guten Morgen Frau Klie,

ich muss zu einem Meeting nachher, da ich Sie hier auf keinen Fall alleine lassen möchte und auch zur Unterstützung brauche, kommen Sie um 9:50 Uhr in mein Büro

F. Thomforde

Zur genannten Uhrzeit klopft Frau Klie bei ihrem Chef an die Tür, er hört das nicht gleich, so bleibt sie etwas länger davorstehen.

„Frau Klie, Sie müssen kräftiger anklopfen, nicht so zaghaft, da höre ich das kaum!“

Doris ist gespannt auf den Tag, gerne denkt sie an die letzte Besprechung, bei dem sie mitdurfte, da schenkte er ihr die Vaginalkugeln.

„Frau Klie, legen Sie sich wie gewohnt über den Schreibtisch!“

Ihr Herz zerspringt! Sie tut zwar so, als würde sie sich zieren, aber das ist nur Show, im Inneren kann sie nicht erwarten wieder die Kugeln durch seine erfahrenen Hände eingeführt zu bekommen, das ist ganz anders, als wenn sie das selbst tut.

Sie klappt ihren Rocksaum nach oben, zieht die Nylons nach unten und beugt sich über seinen Schreibtisch, sie ist ganz entspannt und wartet nur darauf die Kugeln in ihre jetzt schon glitschige Vagina aufzunehmen.

Herr Thomfordes Atem geht schwer, er streicht über ihr nacktes Hinterteil, sein Finger gleitet von ihrer Vagina bis zum Anus, er hält inne und macht nicht weiter. Zu gerne würde sich Doris bewegen und seinen Finger in ihre Scheide befördern.

Er streicht etwas von ihren Saft über ihren Kitzler, er dringt damit in ihre Scheide ein, er streicht weiter über denn Damm bis zum Poloch, er umkreist das Poloch mit seinem benetzten Finger, er dringt ein. Ihr Atem setzt aus, sie will den Finger wieder an ihrem Kitzler haben, den Finger im Po ist für sie befremdlich.

Ihre Träume und ausschweifende Gedanken werden jäh gestört, als sich etwas kaltes, glattes in ihren Anus bohrt, es ist der Analplug, der sie heute in Schach halten soll oder ist es endlich seine Strafe für sie, die er sich schon in den letzten Tagen für sie ausgedacht hat?

Herr Thomforde stöhnt, als er seinen Finger wieder aus ihr zieht, Frau Klie schreit laut auf.

Es klopft an der Tür, Herr Thomforde geht hin und lässt sie auf dem Schreibtisch zurück wie sie ist, er hat es eilig zur Tür zu kommen, denn die Tür ist nicht verschlossen und bevor irgendwer einfach das Büro betritt, will er dem zuvorkommen.

Er öffnet nur einen Spalt, das Adrenalin lässt Frau Klie hochspringen, sie hört nur, dass Herr Thomforde sagt, es sei nichts, seine Sekretärin sei etwas hysterisch und sie hat wegen eines Witzes so laut aufgeschrien, sie schaut ihn an wie eine Irre.

„Sagen Sie nichts, das Ding bleibt drinne!“

„Wie soll ich mich damit auf den Vortrag konzentrieren?“

„Sie werden! Kommen Sie, wir müssen los!“

Sie hat also gar keine Zeit mehr, er lässt es nicht zu, dass sie nochmals auf die Toilette geht, er greift nach ihrer Hand und zieht sie aus dem Büro. Ihr Gangbild wirkt etwas steif, steifer als sonst, Herr Thomforde grinst und sie kann es nicht erwidern.

„Sie sind gemein!“

„Pscht, sagen Sie nichts! Laufen Sie normal, was sollen denn die anderen denken?“

Gemeinsam betreten sie den Sitzungsraum, sie nimmt neben Herrn Thomforde Platz. Etwas steif setzt sie sich auf den Stuhl und sie verlagert ihr Gewicht von der einen Arschbacke auf die andere, Herr Thomforde bemerkt das, „Jetzt zappeln Sie nicht so rum!“

Sie kann sich aber nicht direkt daraufsetzen, zum Ausgleich schiebt sie sich eine Hand unter ihr Gesäß. Herr Thomforde zischt sie an, „die Hände kommen auf den Tisch!“

Jetzt beißt sie sich auf die Lippe, ihr Sitznachbar auf der anderen Seite schaut sie komisch von der Seite her an, es ist ihr peinlich, sie will nicht auffallen und so beschließt sie, es wäre am besten, wenn sie sich gar nicht mehr bewegen würde und so übersteht sie auch die nächsten 1,5 Stunden.

Als die Konferenz endlich vorbei ist, stakst sie ganz schnell zu ihrem Büro zurück.

Herr Thomforde mahnt sie: „Was sollte das ganze Gezappel, damit haben Sie auf sich aufmerksam gemacht, das darf nicht sein, Sie werden sich daran gewöhnen müssen!“

„Wieso soll ich mich daran gewöhnen Herr Thomforde?“

 Er weicht aus, er sieht sie nicht an und er stellt sich taub.

„Herr Thomforde, warum soll ich mich an sowas gewöhnen?“

Er atmet tief durch, schaut sie ganz ernst an, „Weil ich Sie liebe Frau Klie!“

Frau Doris Klie – Die Sekretärin Teil 10 (eine weiße Erotik Folge)

Was war das? Ein Fiebertraum? Denkt sich Doris. Und was um alles in der Welt hat sie da eben gesagt, denkt sich Herr Thomforde. Keiner spricht darüber, Herr Thomforde tut so, als hätte er das überhört, wenn man ihn aber aufmerksam beobachtet, merkt man eine klitzekleine Regung in seinem Gesicht, in dem er nur kurz starrt und eine Augenbraue hebt. Frau Klie kommt zu sich und nachdem ihr Chef nichts erwidert, hat sie es schon wieder bereut, was ihr soeben da herausgerutscht ist. Sie liegt noch da, regungslos, er schaut sie nicht an, ihr Puls geht immer noch sehr schnell und ihre Hände zittern. Er scheint selbst etwas durcheinander zu sein, sei es, was er da soeben aus dem Mund seiner Angestellten gehört hat, oder was er gerade im Mund heruntergeschluckt hat.

Der Gentleman genießt und schweigt, das war eine ordentliche Portion vom weiblichen Ejakulat, stille Wasser sind tief und schmutzig – das hätte er nie für möglich gehalten, dass seine unscheinbare Vorzimmerdame zu so etwas fähig ist und es zulässt.  Wo bleibt ihre gute Erziehung? Oder muss sie erst noch erzogen werden, vielleicht von ihm? Der Brief, der auf dem Schreibtisch lag, ist unbrauchbar geworden, verschmutzt oder besser gesagt beschmutzt!

Im Normalfall müsste sie jetzt den Brief auf der Stelle neu schreiben, aber heute muss er eine Ausnahme machen, ihr geht es nicht so gut. Immerhin ist sie trotz Bitten zur Arbeit gekommen.

Er nimmt etwas Zewa und beseitigt die Spuren auf dem Tisch, er dreht sich herum, um sie nicht dabei ansehen zu müssen und reinigt das alte Glasthermometer unter dem Wasser nebenbei.

„Hm, ja Sie haben Temperatur, ich habe da was für Sie.“ Frau Klie steht auf, richtet sich ihre Hose zurecht und nestelt lange an ihrem Hosenknopf und Reißverschluss herum. Sie langt sich mit ihrer Hand selbst prüfend an die Stirn, nette Geste, die aber völlig überflüssig ist. Herr Thomforde nimmt ein Glas und füllt es mit Wasser dann geht er zurück zu seinem Schreibtisch und kramt eine Schachtel Paracetamol Tabletten heraus und drückt aus dem Blister eine für seine Sekretärin heraus.

„Hier für Sie, nehmen Sie die, dann geht es Ihnen schnell wieder besser und dann gehen Sie nach Hause und schonen sich!“

„Aber ich wollte doch daheimbleiben, wie hoch ist denn mein Fieber?“

„Immerhin über 38°, ich dachte heute früh, Sie wollen nur nicht kommen wegen gestern.“

Doris wirft einen Blick auf die große, weiße Tablette in Herrn Thomfordes Hand.

„Ohjeh, die sind mir viel zu groß, die bleibt mir ja schon beim Anblick im Hals stecken, die kann ich nicht nehmen! Ist ja schön, dass Sie so um mich besorgt sind, aber das tut mir leid, die kann ich nicht schlucken.“

„Nicht? Einen Mörser zum Zerkleinern habe ich aber nicht da, obwohl ich für alles gewappnet bin hier, aber ich hätte da noch was anderes, in Zäpfchenform, für die kleinen Mädchen!?“

Wie kommt er nur dazu, das alles hier in seinem Büro zu haben? Hat er Kinder, die ihn hier immer mal besuchen und auf die er ab und zu aufpassen muss?

„Davon könnte man Gebrauch machen, Frau Klie!“

Frau Klie lacht und wehrt ab, „Nein, nee, lassen Sie stecken!“

„Genau, das werden wir jetzt tun, Sie legen sich jetzt genauso wie vorhin auf dem Schreibtisch und ich werde Ihnen eins stecken!“

Frau Klie erschrickt, dachte sie eben noch, er mache Scherze, aber inzwischen müsste sie ihren Chef schon gut kennen und wissen, dass er jetzt keine Scherze macht. Erneut kramt er in der Schublade und findet die Schachtel, er nimmt eins heraus und fettet die Spitze etwas ein.

„Aber Herr Thomforde, gehören die ihren Kindern?“

„Nein!“ mehr sagt er dazu nicht und Frau Klie blickt ihn recht fragend an.

„Schauen Sie nicht wieder so wie ein erschrockenes Reh, tun Sie das, was ich Ihnen sage!“ Frau Klie zögert und sie wird von Gewissensbissen geplagt, lacht er sie vielleicht aus, wenn sie sich jetzt tatsächlich hinlegt? Sie ist sich unsicher und hilflos.

„Machen Sie das was ich von Ihnen verlange“ wiederholt er nochmal. „Ich habe nicht so viel Zeit Frau Klie!“ Herr Thomforde schaut sie, wie so oft streng an und Frau Klie funktioniert, sie öffnet ihre Hose erneut und zieht sie mitsamt dem Slip bis zu den Knien herunter. Furcht beschleicht sie, sie hat Angst, dass plötzlich Jemand kommt oder dass Jemand an der Tür klopft.

Das Telefon geht, „Entschuldigung Frau Klie, da muss ich jetzt drangehen!“ Sie fröstelt, als sie so halbnackt im Raum herumsteht. Herr Thomforde zeigt er, dass sie sich ja schon entspannt hinlegen kann, jedoch ziert sie sich und legt ihre Hände verschämt in ihren Schoß. Das Telefonat dauert ein paar Minuten länger, sie kann sich nicht richtig darauf konzentrieren, sie nimmt nur einzelne Gesprächsfetzen wahr, in dem der Chef betont, bis gleich. Das versetzt sie in Panik und so schnell kann er gar nicht schauen, hat sie sich ihre Hose wieder angezogen.

Herr Thomforde rollt mit den Augen, schüttelt mit dem Kopf und zeigt ihr, noch während des Telefonats, dass sie sich schleunigst wieder frei machen soll.

Er legt auf und schnauzt sie an, „Was soll das? Ich habe nur telefoniert, schauen Sie, dass Sie die Hose wieder unten haben!“

„Aber Sie haben doch am Telefon gesagt, bis gleich? Außerdem ist mir kalt!“

„Gleich oder nachher, das spielt doch alles keine Rolle, keine Ausflüchte! Ihnen ist kalt, weil Sie Fieber haben, das ist es! Was stehen Sie noch rum? Das geht ganz schnell!“ Und so schnell kann Doris gar nicht schauen, nimmt er sie und legt sie kurzerhand über seinen Schoß und hält sie fest. Er fackelt nicht lange, geistig, wie auch körperlich ist er eh der Überlegene, es kostet ihn keine Mühe, sie unter seinen Arm festzuklemmen und gleichzeitig den Torpedo in ihren Po zu schieben. Frau Klie sträubt sich dagegen und strampelt mit den Beinen. „Still jetzt! Stellen Sie sich doch nicht so an!“ Kurz hört sie auf, doch sie greift wild um sich, um dann fast ihre ganze Faust in den Mund zu stecken und darauf zu beißen, nur um nicht loszuschreien. Sie kann es nicht glauben, ist ihr Fieber so hoch, dass sie solche Fieberträume hat? Nein, sie spürt die angenehm warme Hand ihres Chefs ganz klar und deutlich auf ihren Pobacken liegen. Sie will das alles nicht, es ist peinlich, sie ist ihm ausgeliefert und dennoch fühlt sie sich unter seinen Händen wohl und geborgen. Sie erstarrt, sie verkrampft sich fürchterlich, um ja nicht preiszugeben, wie sie das alles berührt und anmacht, die Nähe, seine Hände, sein Atem, Er! Sie kann es nicht zulassen, sie kann sich nicht gehen lassen, das schickt sich nicht für ein Mädchen aus gutem katholischem Hause.

Er hat ihr Spiel noch nicht durchschaut, er bemerkt den Widerstand, als er den Torpedo in ihren Po versenken will. „Frau Klie, lockerlassen, Sie verkrampfen sich viel zu sehr!“

Er bemerkt, dass sie zum Luftholen ansetzt und etwas sagen möchte, doch dazu lässt er es gar nicht erst kommen, „Ich dulde keinen Widerstand Frau Klie, was muss, dass muss!“ und nun schiebt er das Zäpfchen mit etwas mehr Gegendruck in die Tiefen ihres Darms. Frau Klie ist angespannt, angespannt aber auch deshalb, weil sie Angst hat, dass sie wieder kleckert und vor allem, dass er das bemerkt, sie kann sich nicht mehr wehren, aber sie kann sich gegen den kleinen Fremdkörper wehren und als Herr Thomforde seinen Finger wieder zurückgezogen hat, weil er sich sicher ist, dass es drin ist, presst sie das Zäpfchen heraus.

Herr Thomforde hat versprochen, ihr heute nicht weh tun zu wollen, so will er auch nicht mit ihr schimpfen. Frau Klie möchte aufstehen, „Sehen Sie, das klappt bei mir auch nicht!“

Doch Herr Thomforde drückt sie wieder in die richtige Position, er löst sich aus der Stellung, ahnungslos bleibt Frau Klie in der Position liegen und geht zu seinem Garderobenschrank. Frau Klie wird ganz heiß vor Aufregung und rutscht von einer Seite auf die andere. Das Zäpfchen liegt unschuldig neben ihr auf dem Schreibtisch, wie ein Ausrufezeichen, sie könnte es mit den Fingern wegschnippen, aber sie getraut sich das nicht hinter Herrn Thomfordes Rücken. Es macht eh keinen Sinn, da er bestimmt mehr davon hat.

„Einen Moment, das wäre doch gelacht, da muss ich eben etwas nachhelfen!“

Frau Doris Klie – die Sekretärin Teil 9

Hab ich das jetzt richtig gehört, fragt sich Doris oder habe ich mir das nur eingebildet, was er eben da gesagt hat? Doris will gerade den Mund aufmachen und losstottern, da schneidet ihr Herr Thomforde das Wort ab: „Schttt, sagen Sie nichts, ich weiß es, bürden Sie sich nicht noch mehr Lügen auf, es wäre schade um Sie.“ Doris Gesicht wird sofort knallrot, wie gut, dass ein Teil davon noch verdeckt ist, aber Herr Thomforde reißt ihr die Augenbinde eigenmächtig herunter. Peinlich berührt senkt sie ihren Kopf, denn sie will ihren Chef nicht in die Augen sehen müssen. Hastig und stotternd bedankt sie sich für den Kaffee, „Wirklich? Für mich?“

„Ja, wenn Sie mir versprechen, nie mehr hier herum zu schnüffeln!“

„Ich verspreche es, ich mache es nie wieder!“ Sie will gerade ansetzen und sich irgendwie herausreden, aber Herr Thomforde legt ihr nur den Finger auf ihre Lippen, „Psch, Sie machen sich jetzt wieder schön an die Arbeit. Sie müssen nicht länger machen, um die Zeit wieder hereinzuholen, sagen wir, Sie gehen heute um 5 Uhr heim, erholen Sie sich, Sie schauen irgendwie angeschlagen aus.“

„Alles wieder gut, Frau Klie?“

„Ja, ich denke schon, ich gehe jetzt wirklich wieder zum Arbeiten.“

Gesagt, getan, Doris macht nur einen Teil fertig und verlässt das Büro um 17°°. Es geht ihr wirklich nicht gut, das war zu viel für den heutigen Tag. Zuhause angekommen, entledigt sie sich ihren neuen magischen Kugeln, nach dem reinigen begutachtet sie die Dinger noch lange genau, aber sie geht trotzdem zeitig ins Bett.  Nachts wacht sie auf, weil es ihr schlecht ist und sie sich übergeben muss. Sie überlegt, was sie gegessen hat, aber da war nichts Schlechtes dabei. Immer wenn sie wieder an den Nachmittag im Büro denkt, kommt es ihr wieder hoch, ihr Magen verkrampft sich schon allein an diesem Gedanken.

Es ist ihr früh unmöglich in die Arbeit zu gehen. Da sie gleitende Arbeitszeit hat, wartet sie noch ab. Ja ja, ihr Chef sieht es am liebsten, wenn sie vor 8 Uhr da ist und um 5 nach 8 klingelt bei ihr das Telefon, es ist Herr Thomforde und fragt, wo sie bleibt.

„Guten Morgen Herr Thomforde, ich habe doch gleitende Arbeitszeit, mir geht es nicht gut, ich habe heute Nacht gebrochen und deshalb nur wenig geschlafen.“

„Das ist wegen gestern und wegen mir, oder?“

„Nein Chef, das glaube ich nicht.“

„Ich denke aber schon, kommen Sie trotzdem her, man darf vor Problemen nicht wegrennen, die holen Sie sonst ein.“

Auf dem Weg in die Arbeit werden Doris´ Beschwerden stärker, vielleicht sind ihre Beschwerden doch psychischer Natur?

Die Mail ihres Chefs öffnet Doris als erstes, sie solle sich melden, sobald sie da ist.

Doris schreibt nur eine kurze Antwort. „Guten Morgen Herr Thomforde,

ich bin jetzt hier!“

Kaum hat sie die Mail verschickt, klopft es an der Tür und Herr Thomforde tritt herein.

„Guten Morgen Frau Klie!“

Er mustert sie genau, „Kommen Sie mit in mein Büro!“

Oh, das klingt schon wieder wie ein Befehl, Doris drückt mit der Hand gegen ihren Bauch, weil sie noch Bauschmerzen hat.

„Setzten Sie sich!“ Herr Thomforde schiebt ihr eine Tasse heißen Tee zu, „das ist eine Mischung aus Fenchel und Kamille, der wird Ihnen guttun!“ „Ihh, bäh, den krieg ich nicht runter!“ protestiert sie.  „Jetzt versuchen Sie doch erstmal, so schlecht ist der nicht, das hab ich übrigens von der guten alten Frau Lachmann gelernt.“ Der Tee ist sehr heiß, trotzdem nimmt sie die Tasse in die Hand, um davon zu schlürfen. „Hm, der ist ja tatsächlich nicht so schlecht!“ „Sag ich doch, aber nein, es muss immer erstmal alles abgelehnt werden.“ Herr Thomforde entgeht nicht die rötlich glühende Hautfarbe und ihre Sorgenfalten auf der Stirn. Er hält seine Hand an ihre Stirn, „etwas zu heiß finde ich!“ „Was? nein, es ist mein Bauch, der Magen vermutlich.“

„Ich finde aber auch, dass sie etwas zu heiß sind, ich meine Sie fühlen sich heiß an und ihr Gesicht ist gerötet und Ihre Augen machen einen getrübten, müden Eindruck.

„Ich wollte ja auch daheimbleiben!“  „Und was hätten Sie da gemacht? Was hätten Sie dagegen gemacht?“

„Ich weiß nicht, Sie wollten ja, dass ich unbedingt komme obwohl es mir nicht gut ist!“

„Ja, weil ich mich dafür schuldig fühle!“

„Frau Klie, ich werde Sie wahrscheinlich auch wieder nach Hause schicken, aber erst, wenn Sie versorgt sind, trinken Sie Ihren Tee!“ Den hätte sie fast vergessen, aber immerhin ist er jetzt etwas leichter trinkbar. Herr Thomforde achtet darauf, dass sie ihn ganz austrinkt.

Er zieht die Schublade auf und reicht ihr daraus ein Fieberthermometer, „Messen Sie! Pressen Sie das unter Ihren Arm Frau Klie!“ Ein herkömmliches Thermometer, wie sie es von früher her noch kennt, der Typ hat wirklich alles hier in seinem Büro, ein Chef, der sich kümmert, sie entdeckt von Tag zu Tag neue Seiten an ihrem Chef, er ist irgendwie trotzdem ein Guter. Doris nimmt das Glasthermometer und steckt es sich unter den Arm. Doris sitzt verschämt auf einem Stuhl gegenüber ihrem Chef. Während das Thermometer seine Arbeit verrichtet, tippt Herr Thomforde in seinem Computer und schaut nicht auf. Sie hat ein mulmiges Gefühl in seiner Gegenwart, wenn er nicht spricht und sie auch nichts zu sagen hat.

Nach ein paar Minuten verlangt er das Thermometer wieder zurück, kritisch beäugt er den Messstab:

„Könnte es vielleicht sein, dass Sie geschummelt haben? Sie haben doch nicht nur 36,7 ° Temperatur?  Wir holen das jetzt nach, aber richtig!“ Er fährt mit seinem Drehstuhl etwas zurück, stützt sich auf und steht auf. Ungefragt, ob sie das auch will, schreitet er zur Tat.

„Was wollen Sie denn jetzt Herr Thomforde?“

„Ich will jetzt Ihre Temperatur messen, und zwar richtig, beugen Sie sich einfach über den Schreibtisch, so wie gestern, das hat doch ganz gut geklappt.“

„Aber, …aber, Sie sind doch mein Chef!“ „Ja und als Chef habe ich so etwas wie eine Fürsorgepflicht meinen Angestellten gegenüber, der Rest ist Auslegungssache.“

Nun ist Frau Klie völlig irritiert, inzwischen kann sie sich auch eingestehen, dass sie sich etwas in Herrn Thomforde verliebt hat und genau das, macht die Sache nicht leichter.

„Ganz locker bleiben, entspannen Sie sich, ich tue Ihnen heute bestimmt nicht weh, ziehen Sie Ihre Hose und Ihren Slip etwas nach unten – bis zu den Kniekehle am besten.“ Doris zögert, „Tun Sie das was ich Ihnen sage….tun Sie das, was ich Ihnen sage…tun Sie das, was ich Ihnen sage. Herr Thomforde wiederholt den Satz genau 3x und Frau Klie, tut, was er sagt, sie zieht ihre Hose und ihren Slip bis zur Kniekehle herunter. Ein leichter Wind weht über ihr entblößtes Hinterteil hinweg, aber das bildet sie sich nur ein, es ist die Furcht, die sanfte Berührung, die Scham, die sich so anfühlt. Es ist die Nacktheit, wie eine Brise lässt sie bibbern. Seine warmen Hände fühlen sich gut an auf ihren Pobacken, er streicht sanft darüber, er tut nichts, scheint sie nur zu beobachten, sein Blick schweift umher. Plagen ihn ähnliche Ängste beim Berühren ihres rosigen Fleisches, so dass er betäubt ist von seinem Tun, seinen Vorhaben, bremst ihn irgendetwas aus? Der Gedanke, was er da tut, das Gewissen, doch es ist kein schlechtes, er ist sich sicher, dass Richtige zu tun, er will ihr helfen. Die Gewissensbisse räumt er zur Seite, „Sie zittern ja Frau Klie!“

Doris entgegnet nichts, sie ist einfach nur gespannt und der Kloß im Hals sitzt so fest, dass reden unmöglich ist. Nervös sucht sie Halt, sie sucht irgendetwas, nachdem sie greifen könnte, aber hier liegen nur ein paar Stifte, ein Locher und die Tastatur griffbereit herum. Mit einer Hand zieht sie an ihrer Hose, obwohl sie schon weit genug unten ist, die andere Hand führt sie zu ihren Mund, sie will hineinbeißen, sie will sich abreagieren, dann stützt sie sich darauf auf, denn das kühle, rutschige Messinstrument wird von seiner warmen Hand in ihr Poloch eingeführt. Seine Finger berühren sie warm, wo ihre Nervenbahnen am empfindlichsten sind und es tut so gut, er hält das Thermometer fest in seiner Hand, damit es nicht wieder herausrutschen kann, ein dagegen drücken erscheint zwecklos. Still liegt sie da, ihren Kopf mittlerweile auf die Tischplatte liegend und wartet einfach ab. Man könnte eine Stecknadel fallen hören und sie ist bemüht, ihren Atem anzuhalten, um die Stille nicht zu durchbrechen. Herr Thomforde lässt das Thermometer etwas los, er ist etwas nachlässig geworden, nur ein Bruchteil einer Sekunde, indem er das wieder hineinschiebt reicht und ihr rinnt der Saft aus ihrer Ritze, sie merkt das und er merkt das auch. Er lacht sie weder dafür aus, noch tadelt er sie dafür, viel mehr ist, dass er sich bemühen muss, aber sein Atem wird tiefer in der Stille. Er streichelt über ihre Pobacken, lange hält ihm etwas davon ab, aber er kann nicht anders, er beugt sich zu ihrem Po herunter. Doris Herz pocht bis zum Hals, es droht zu zerspringen, seine heiße Zungenspitze fährt zwischen ihren Oberschenkeln entlang, er nimmt ihren Saft auf. Sie bewegt sich, auf und ab, gierig streckt sie ihren Po seiner Zunge entgegen, sie lässt es geschehen, mit einem Stoß entleert sich ihr weibliches Ejakulat, endlich kann sie aufatmen, aber kann sie auch wieder aufstehen? Ihren Chef in die Augen sehen? Erschöpft bleibt sie liegen, Herr Thomforde streichelt ein letztes Mal über ihre Pobacken, auch er richtet sich wieder auf. „Das haben Sie sehr gut gemacht, Frau Klie!“ er zieht das Thermometer aus ihrem Löchlein wieder heraus.

„Frau Klie, Sie sind heiß, sie haben Fieber!“

Nur langsam findet sie ihre Stimme wieder: „Ich habe Fieber von Ihnen!“

Frau Doris Klie-Die Sekretärin Teil 8

Doris platzt gleich vor Scham, ist es von der Erregung oder ist wegen der Verunglimpfung ihres Namens?

Herr Thomforde grinst sie an, sie findet das nicht so lustig, wurde sie doch früher in der Schule immer damit aufgezogen, lange bevor sie das überhaupt kapiert hat.

„Schreiben Sie das ins Reine, ohne Ihre Schmierereien am Rand und dann machen Sie Schluss für heute!“

Doris steht auf, rafft sich zusammen, streicht ihre Bluse und den Rock glatt und geht, ohne sich noch einmal umzudrehen in ihr Büro.

Den Vortrag schreibt sie ordentlich zusammen, ohne Fehler, liest es nochmals durch und schickt es an ihren Chef ab. Sie wartet keinen Kommentar dazu ab, sondern geht, wie er es ihr gesagt hat nach Hause, etwas früher als sonst, aber sie bleibt ja auch oft länger als sie muss.

Auf dem Nachhauseweg legt sich ihr Ärger über ihren Namen wieder und nun ärgert sie sich darüber, dass sie sich überhaupt darüber geärgert hat.

Zuhause angekommen, streicht sie sich sanft über ihren Po, den vor wenigen Stunden noch ihr Chef angefasst hat. Sie schaut in den Spiegel und sucht nach Spuren, die möglicherweise seine Hand hinterlassen hat. Sie berührt sich sanft, ihre Hände wandern zwischen ihren Oberschenkeln, sie suchen, sie dringen ein in die warme, feuchte Höhle. Ein Glücksgefühl bereitet ihr innere Wärme und Zufriedenheit, es ist ein Rausch, der sie in ihren Tagträumen versetzt.

Doris setzt sich an ihrem Computer und sucht im Onlinehandel nach Sextoys, in der Suchleiste tippt sie ein: Vaginalkugeln.

Ein breites Angebot zeigt sich ihr auf und sie kann sich nicht entscheiden, welche sie kaufen soll, sie will auf Nummer Sicher gehen und nichts Falsches kaufen und zögert, schiebt den Gedanken wieder beiseite.  Vielleicht kommt sie ja noch einmal in den Genuss der Kugeln, dann kann sie ihren Chef genau danach fragen.

Als sie am nächsten Morgen im Büro erscheint, ist wie immer Herr Thomforde schon da, sie fährt ihren PC hoch und als erstes erscheint eine E-Mail von ihm, der sich für ihren professionellen Bericht vom gestrigen Meeting bedankt. Ach, die hat er gleich noch abends geschrieben.

Unter dem PS entschuldigt er sich über das „Kli-Toris“, aber nicht für das „Hintern versohlen“, was soll sie nur davon halten und was hält er von ihr, wo er doch gemerkt hat, dass es sie irgendwie erregt hat?

Es klopft, Herr Thomforde kommt herein und reißt sie aus ihren Gedanken und augenblicklich wird sie rot dabei, als sie ihn sieht, als ob er Gedanken lesen könnte.

„Guten Morgen Frau Klie!“

„Morgen!“

„Ich hätte nicht gedacht, dass Sie das so gut zusammenschreiben können, vielen Dank dafür, hat sich also meine kleine Unterstützung gelohnt?!“

Doris kann dazu nichts sagen, sie zuckt nicht mal mit den Schultern.

„Ich habe eine Menge Arbeit für Sie heute, ich lege Ihnen den Stapel her, bitte durchsehen und bearbeiten, ich bin über Mittag weg. Falls Sie Fragen haben, dann melden Sie sich vielleicht schon vorher, am besten schriftlich!“

„Ach Sie müssen weg? Eine Besprechung außer Haus, soll ich mit?“

„Nein, ich brauche Sie heute dazu nicht!“

„Schade, ich hätte Sie gerne begleitet!“

„Ach ja? Nicht übermütig werden, Frau Klie!“

Sie beißt sich auf die Zunge, hätte sie doch ihren Mund gehalten, er hat sie durchschaut.

„Entschuldigung, das war rein dienstlich, ich würde auch gerne mal hier rauskommen!“

„Frau Klie, mein Termin ist aber nicht dienstlich heute!“

Okay, sie will nicht weiter nachfragen, ob er wieder zum Zahnarzt oder in die Autowerkstatt muss oder sonst was, es geht sie auch nichts an.

Ihr kommt da so eine Idee, es ist nicht mal schlecht, wenn sie hier sturmfreie Bude hat, für gewöhnlich schließt er nur die Außentür zum Gang ab, aber nicht die Tür zu ihrem Büro.

Kaum ist er weg, stürzt Doris ans Fenster, um sich zu vergewissern, dass er auch wirklich mit dem Auto wegfährt. Sie weiß nicht, wie lange das Zeitfenster ist, wieviel Zeit ihr bleibt, um in den Schrank nach den magischen Kugeln zu gucken, vielleicht findet sie eine Verpackung oder den Markennamen und sie kann sie für sich selbst bestellen.

Sie fühlt sich sicher, als er mit seinem Auto um die Kurve weggefahren ist und die Freude ist groß, weil tatsächlich die Tür offen ist.

Doris muss nicht lange suchen, sie weiß, wo was zu finden ist, der Schrank übt eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Die Peitsche lehnt im Eck, wie immer und am Boden steht die schwarze, geheimnisvolle Tasche. Sie bückt sich und öffnet den Reißverschluss, als würden ihr gleich die Kugeln entgegenspringen.

Doris’ Überraschung ist groß, ein ganzes Sortiment an „Erwachsenenspielsachen“ hat er in der Tasche versteckt, die eigentlich ausschaut, wie eine ganz gewöhnliche Sporttasche und im Normalfall keine Neugierde weckt.

Mit voller Begeisterung, aber auch mit einer Menge an Fragen begutachtet sie den Inhalt. Ihre Kugeln gehören auch dazu, fein säuberlich verpackt und sie merkt sich den Hersteller und die Artikelbezeichnung.

Aber auch die anderen Sachen sind nicht von geringerem Interesse, nur weiß sie mit den meisten Sachen gar nichts anzufangen. Sie fragt sich, zu welchem Zweck er diese Sachen hier im Büro deponiert hat? Bleibt er deshalb oft länger, um hier Damenbesuch zu empfangen? Seinen Neigungen nachzugehen?

Sie nimmt einzelne Dinge in die Hand, von denen sie nichts versteht, ein kleines metallenes Rädchen mit Zacken dran, sieht aus wie ein Rädchen einer Schneiderei, die man für einen Schnittbogen benutzt. Ballons, Pumpen aus festem Kunststoff, die Kugeln, Dildos etc. einfach der Wahnsinn.

Ihr Abend wird lang werden, denkt sie sich. Sie will sich zuhause im Internet schlau machen darüber, denn keiner ihrer bisherigen Männer hatte solch ein Sortiment, das ging nie über Plüschhandschellen hinaus.

Allzu gerne würde sie die blitzblanken Kugeln aus der Verpackung nehmen und sie sofort auf der Stelle sich unten hineinstopfen, das würde doch die öde Arbeit viel einfacher machen, oder nicht?

Sie vergisst völlig auf die Uhr zu sehen, sie driftet ab in einer Fantasie- einer fantastischen Welt und bemerkt nicht, dass der Schlüssel in der Außentür des Büros sperrt.

Herr Thomforde ist zurück und er ist erstaunt, wen er da vor dem Schrank knieend sieht, er reißt die Augen auf, wird kreidebleich, er schnaubt, er holt tief Luft, er krallt sich an der Lehne seines Drehstuhles fest, er ist fassungslos.

Soll er brüllen oder soll er schweigen, er weiß es im ersten Moment selber nicht.

Doris schmeißt vor lauter Schreck die Kugeln weg und sämtliche Farbe weicht aus ihrem Gesicht,

sie stammelt, sie sucht nach Worten, nach Ausreden, aber keine Ausrede entschuldigt ihr Tun und Treiben.

Endlich, nachdem er tief Luft geholt hat, beginnt Herr Thomforde die Situation zu begreifen: „Ich fasse es nicht, ich kann es einfach nicht fassen. Eigentlich müsste ich Sie auf der Stelle entlassen, aber ich brauche Sie.“

„Es ist nicht, wie Sie denken…!“ stottert Doris, wobei sie nicht weiß, was sie am besten als Ausrede hernehmen könnte. Im richtigen Augenblick fällt ihr ein, dass wohl die Wahrheit am besten ist.

„Ich…ich…!“

„Was????“

„Ich wollte eigentlich nur sehen, wie diese Kugeln heißen.“ Doris senkt dabei den Kopf, weil es ihr höchst peinlich ist, ihrem Chef davon zu erzählen, was diese Kugeln mit ihr gemacht haben.

„Und da dachte Sie, Sie schauen mal beim Thomforde in den Schrank, oder wie?“ jetzt wird er allerdings schon lauter, er hat seine Stimme wieder gefunden.

„Entschuldigung, ich habe ja gesehen, wo Sie die hergeholt haben.“

„Sie hätten mich auch einfach danach fragen können, Frau Klie!“

„Das wäre mir viel zu peinlich gewesen!“

Herr Thomforde gefasst: „Ja, das glaube ich Ihnen, aber das ist Ihnen wohl jetzt nicht peinlich? War die Arbeit zu wenig, die ich Ihnen für heute aufgetragen habe? Wird das jetzt ausgenutzt, dass ich ab und zu weg muss und die Türe offen lasse? Ist das der Dank für mein Vertrauen?“

Doris lässt ihren Kopf wieder sinken, ihre dünne Stimme ist kaum noch hörbar: „Ich bleibe heute dafür länger, bis ich alles erledigt habe.“

Mehrmals klingelt das Telefon, aber Herr Thomforde nimmt nicht ab, auch als es bei ihr klingelt, verbietet er ihr aufzustehen, um ans Telefon zu gehen, „Hier geblieben, flüchten Sie nicht!“

Aber das ist genau das, was Doris am liebsten tun würde, flüchten, auf längere Zeit, ihn nicht ansehen müssen und ihm aus dem Weg gehen, die Sache aussitzen, bis er nicht mehr daran denkt.

„Das ist Ihnen doch klar, dass das nicht in Ordnung war?“  Doris hat inzwischen Wasser in den Augen, „Ob das klar ist? Hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt?“                                                              Doris nickt, „Ja, Entschuldigung!“                                                                                                                      „

„Das hat Konsequenzen, Sie beugen sich jetzt über meinen Schreibtisch, der Kopf kommt nach unten, die Arme dürfen Sie aufstützen!“

Doris ist in diesem Moment klar, was er wieder mit ihr macht und er macht ihr auch dieses Mal Angst, der Magen rebelliert, ihr ist ganz flau.

Sie steht vom Boden auf und begibt sich ohne ein Widerwort an den Schreibtisch und nimmt die gewünschte Position ein. Erwartungsvoll liegt sie gebeugt mit ihrem Oberkörper auf der Tischplatte und spannt ihr Hinterteil an, auf das, was da kommen mag.

Die Sekunden kommen ihr wie Minuten vor, er schlägt nicht zu, wie sie es erwartet hat, er lässt sie warten, mit Absicht. Als er merkt, dass sie in der Position wackelig wird, schreitet er zum Schrank. Doris wird ganz übel, ihr bleibt nun aber nicht mehr viel Zeit zum Denken.

„Bringen wir es hinter uns, Sie haben sie ja schon kennengelernt, meine Peitsche, jetzt werden Sie sie zu spüren bekommen“.

Doris will sich noch umdrehen, aber schon holt er aus und drischt auf ihren Hintern ein.

„Frau Klie, ist Ihnen bewusst, was das für ein Vertrauensbruch war, was Sie sich da geleistet haben?“

„Es ist mir bewusst und es tut mir auch leid, dass ich Sie enttäuscht habe.“

Wieder lässt er die Peitsche auf ihren Hintern knallen, „Haben Sie es so nötig?“
Doris weint, aber nicht wegen dem Schmerz, sondern wegen seiner Worte und weil er ja Recht hat, sie ärgert sich hauptsächlich über sich selbst.

Er lässt ab von ihr und legt die Peitsche weg, Doris sinkt zusammen wie ein Häuflein Elend. Herr Thomforde lenkt ein, „es wäre überhaupt kein Problem mit mir über Ihren Wünschen zu reden, ich mag es nur nicht, wenn Sie in meinen Sachen herumwühlen, das mag niemand! Das ist Ihnen doch klar, oder?“

Doris immer noch schniefend: „Ja, natürlich, ich mache es auch nie mehr, bestimmt! Aber ich hätte das nie über meine Lippen bringen können, Sie danach zu fragen, es tut mir wirklich leid.“

„Frau Klie, legen Sie sich auf dem Schreibtisch!“ Doris schnieft noch etwas und weiß nicht, wie sie sich hinlegen soll. „Andersherum, Frau Klie, mit dem Rücken, ihre Füße können Sie am Boden lassen.“ Herr Thomforde schmeißt ihr eine Augenbinde zu und bittet Sie das Tuch um die Augen zu binden. Doris hört auf der Stelle zu weinen auf, stattdessen wird das Kribbeln in ihrem Bauch stärker. Herr Thomforde beobachtet, dass sie sich windet. Er schreitet zum Schrank und holt die metallenen Kugeln. Er nimmt die Kugeln und rollt damit ihren Oberschenkel hoch, Doris verkrampft sich augenblicklich, sie giert danach, beißt sich auf ihre Lippen, um sich nicht zu verraten, sie will es laut ausschreien: „Schieb die Kugeln in meine Möse!“ aber sie presst die Lippen zusammen, ihr Körper verrät es schon, was sie will, dass sie ihn will, seine Hände an den Innenseiten ihrer Oberschenkel, seine Hände, die sich in ihren Schoß vergraben, die mit eindringen, seine Finger- zielstrebig und doch auch sanft und vorsichtig, unglaublich zärtlich. Sie hört nur seinen Atem wie er tiefer und lauter wird, ein Teil ihrer Sinne ist ausgeschaltet, sie biegt sich durch, sie verbiegt sich. Der Atem neben ihrem Ohr erstarrt, „die schenke ich Ihnen, sie behalten die jetzt drin und machen sich über ihre Arbeit und ich möchte Sie nie mehr erleben, dass Sie in meinen Sachen spionieren. Das war nicht das erste Mal hab ich Recht?“

Frau Doris Klie – Die Sekretärin Teil 7

Und so geht es weiter, eine kleine Fortsetzung im Büroalltag von Frau Klie. Regungslos und angespannt sitzt Frau Klie auf dem Stuhl, ihre Hände zwischen ihren Oberschenkeln vergraben. Nichts kann sie jetzt ablenken, bis das Telefon klingelt…

„Was ist? Frau Klie, gehen Sie doch mal an das Telefon!“

„Ich? Das ist doch Ihr Telefon, da kann ich doch nicht rangehen!“

„Doch, können Sie, melden Sie sich mit Ihrem Namen, ganz normal!“

Widerwärtig greift sie zum Hörer, „Frau Klie für Herrn Thomforde, wie kann ich Ihnen helfen? Herr Thomforde ist gleich wieder da!“

„Brav gemacht, geht doch!“ murmelt Herr Thomforde, während er sich wieder vom Schrank erhebt.

Doris ist verärgert, jetzt konnte sie nichts sehen und sie hat Angst, irgendetwas hat er in seiner Hand, versteckt es hinter seinem Rücken vor ihr.

„Ich muss heute nochmals zu einer Besprechung und Sie werden mitkommen, um mich zu begleiten, ich brauche Sie dabei, zum Mitschreiben, denn es wird furchtbar langweilig und damit es Ihnen nicht ähnlich geht, hab ich da etwas für Sie, was Sie auf Trapp hält.“

Doris versagt die Stimme, ihre Augen vergrößern sich, aber nicht aus Freude.

Herr Thomforde räuspert sich, „Legen Sie sich bitte mit dem Rücken auf dem Schreibtisch!“

„Ich soll was?“ ihr wird ganz heiß, ihre Wangen fangen an zu glühen.

„Sie haben mich sehr wohl verstanden, fragen Sie nicht weiter nach, tun Sie nur das, wozu ich Sie bitte, dafür werden Sie bezahlt. Vergessen Sie nicht, Sie sind nicht irgendeine Sekretärin, Sie unterstützen mich, Sie sind meine rechte Hand und dazu muss ich manchmal zu außergewöhnlichen Mitteln greifen!“

Doris hat keinen blassen Schimmer, um was es sich handelt und legt sich auf dem Rücken über den Schreibtisch, ihre Beine lässt sie am Boden. Sie zittert am ganzen Körper, Herr Thomforde achtet nicht weiter darauf.

„Jetzt bitte ziehen Sie Ihren Rock etwas nach oben, ihre Strumpfhose und den Slip nach unten!“

1000 Sachen schießen ihr durch den Kopf und mit erstickter Stimme flüstert sie: „Dann bin ich ja nackt untenrum, ich will das nicht!“

„Tun Sie das, was ich Ihnen sage Frau Klie!“ jetzt wird er lauter und seine sanfte Stimme von gerade eben wird energischer.

Frau Klie zieht in Windeseile ihre Strumpfhose mit dem Slip nach unten und ihren Rock schiebt sie nach oben und klammert sich nervös daran fest.

Das Zimmer ist zwar isoliert, dennoch trifft Herr Thomforde Vorkehrungen und schiebt ihr nochmals zwei Pralinen miteinander in den Mund, damit sie wenigstens nicht reden kann.

Mit weit aufgerissenen Augen liegt sie da, ausgeliefert und Herr Thomforde über sie gebeugt, wenn jetzt Jemand hereinkommen würde…

 Er nimmt jetzt endlich seine Hand wieder vom Rücken und sie sieht etwas Silbernes darin blitzen.

„Ich führe Ihnen jetzt diese Vaginalkugeln ein!“

Baff!!!

1000 Fragezeichen stehen auf Doris Stirn geschrieben.

„Damit Sie bei der Besprechung wach bleiben, wie schon gesagt, Sie müssen mitschreiben, es wird langweilig werden und beim letzten mal haben Sie mir zu viel gegähnt.

Ich werde etwas Gleitgel draufschmieren und dann geht’s´los, dann haben Sie Spaß dabei!“

Doris Klie´s Herzschlag pocht, sie spürt ihn bis hoch zur Halsschlagader und als er an ihrem Kitzler herumfummelt, bedarf es fast kein Gleitgel mehr, sie entleert sich Schubweise von ihren eigenen Säften. Ihr ist das höchst peinlich, als ihr warmer Saft über Herrn Thomfordes Finger läuft und sie versteckt ihr Gesicht hinter ihren Händen.

„Oh Frau Klie, hätte ich gewusst, dass es Sie so erregt, hätte ich mir das Gleitmittel sparen können. Liegt es an der Stimulation?“ weiteres spricht er nicht aus und Doris ist auch froh darüber, sie schweigt.

Herr Thomforde selbst greift zum Höschen und der Strumpfhose und zieht das wieder über Doris´ Hintern.

„Sie können jetzt wieder aufstehen!“ Doris malt sich im Geiste gerade aus, ob er das mit Frau Lachmann auch so gemacht hat.

„Frau Klie, es geht in 10 Minuten los, richten Sie sich danach, d.h. nicht jetzt selbst Hand anlegen und um Gotten Willen fingern Sie nicht während der Besprechung an sich herum, denn dann werde ich Sie feuern müssen!“

„Ja, Herr Thomforde! Gewiss!“

„Werden Sie nicht zynisch, mir ist es egal, ob das Ihnen gefällt und wie erregt sie davon werden, Sie haben nur zu funktionieren, verstanden?“

„Und grinsen Sie nicht!!! Nur konzentrieren und mitschreiben, die Kugeln dienen rein dazu, dass Sie nicht müde werden!“

Doris denkt sich, ein Kaffee hätte es auch getan, aber sie wird das Gefühl während der Zeit voll auskosten. Bei jeder Bewegung und bei jedem Schritt wird sie daran erinnert, was in ihrem Inneren verborgen liegt. Die beiden Kugeln reiben sich aneinander und erzeugen Vibrationen, die eine Konzentration auf das Wesentliche beinahe unmöglich machen, aber das weiß ihr Chef wahrscheinlich nicht.

Herr Thomforde klopft an! Das tut er höchst selten und holt sie ab für die Besprechung. Doris hat ihre Lippen nachgezeichnet, ihre Bluse wieder ordentlich in den Rock gestopft und ihre Frisur gerichtet.

Er prüft ihr Äußeres von Kopf bis zu den Schuhspitzen, schnalzt mit der Zunge: „perfekt, fast perfekt!“

Sie folgt ihn, einen halben Schritt hinter ihm und ständig erinnern sie die magischen Kugeln, dass da was ist. Der Film, das Bild geht ihr nicht mehr aus den Augen, als sich Herr Thomforde über sie beugt und mit seinen warmen Männerhänden an ihren Schamlippen zu schaffen macht und ein Lächeln huscht ihr dabei übers Gesicht.

Der Chef hatte Recht, diese Sitzung verläuft sehr eintönig und langweilig, er hat Mühe, seine Augen offen zu halten. Nicht so Frau Doris Klie, sie hat Mühe sich auf den Vortrag zu konzentrieren, weil ihr Kopfkino nicht zur Ruhe kommt. Ihre Hände lässt sie schön auf der Tischplatte, den Stift legt sie nicht aus der Hand und als ihr gedankenverloren ein verschmitztes Lächeln übers Gesicht huscht, bekommt sie von der Seite einen Tritt gegen ihr Bein von Herrn Thomforde. Dies ruft sie zwar in die Realität zurück, aber bringt ihr auch ein auffallend gerötetes Gesicht.

Herr Thomforde kritzelt etwas auf einem Flyer und schiebt das zu ihr hin: „Reißen Sie sich zusammen!“

Frau Klie nickt, sie hat verstanden, auch wenn es schwerfällt.

Herr Thomforde interessiert sich mehr für das, was Frau Klie auf ihrem Notizblock kritzelt, als was vorne am Rednerpult gesprochen wird, doch er kann nichts erkennen, es sind teilweise nur so Telefonkritzeleien, die man malt, wenn einem etwas langweilig ist.

Er nimmt den Flyer und schreibt noch etwas darauf und schiebt es Doris zum Lesen zu.

„Das hat Konsequenzen, wenn Sie nicht aufmerksam sind!“

Doris verdreht genervt die Augen und ihr Stöhnen fällt etwas zu laut aus, zumindest so, dass es ihr Chef mitbekommen hat.

Nach eineinhalb Stunden neigt sich der Vortrag dem Ende und Doris hat doch viele Stichpunkte aufgeschrieben, bei denen sie denkt, dass es wichtig wäre.

Die Teilnehmer stehen auf und Herr Thomforde nickt ihr zu, was so viel heißt, dass es zu Ende ist, keine kurze Pause. „Das war´s, jetzt gönnen wir uns einen Kaffee, damit wir wieder aufwachen.“

Doris muss grinsen, das darf sie auch jetzt. Sie ist sich etwas unsicher, ob sie die Kugeln behalten darf und wie lange sie die tragen darf, bzw. muss, für ihren Chef war das ja wieder einmal ein Mittel zum Zweck.

Doris folgt ihm unauffällig und wie selbstverständlich folgt sie auch ihn bis in sein Büro und lässt sich ungefragt auf einem Stuhl nieder.

Herr Thomforde lässt zwei Tassen Kaffee aus dem Automaten, „So jetzt nehmen Sie die Dinger wieder heraus, ich muss die wieder reinigen!“

Doris puhlt unter ihrem Rock und zieht die Strumpfhose mit samt dem Slip auf die Seite und fischt die Kugeln am Bändchen heraus. Eigentlich schade denkt sie, sie hätte sie gerne noch länger drin behalten. Viel schöner wäre es gewesen, wenn Herr Thomforde das selbst gemacht hätte, in Gedanken tat er das auch!

„Jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient, und dann werde ich mal sehen, was Sie zu Papier gebracht haben!“

Frau Doris Klie fühlt sich richtig gut, das war ein guter Tag und mit ihrem Chef lief es auch gut, er hat sie wieder wahrgenommen, sie durfte mit auf ein Meeting, ein aufregender Tag, psychisch und physisch.

„Nun, jetzt lassen Sie mich mal sehen…ja, ja….gut…was soll das ganze Gekritzel hier an der Seite?“

Hui! „Ich mal eben immer etwas herum, wie beim Telefonieren“.

„Da sind Herzchen drauf!“

„Na und, Entschuldigung! Ich hab mir nichts dabei gedacht!“

„Das sehe ich! Das muss besser werden, Sie müssen sich mehr konzentrieren und Sie müssen Ihre Gefühle bei solchen Events besser unter Kontrolle halten. Beugen Sie sich über meinen Schreibtisch!“

Doris´ Herz macht einen Sprung, kommt da vielleicht heute noch mehr? Sie merkt wie es ihr heiß wird und sie feucht wird zwischen ihren Beinen, mehr als feucht!

„Nicht so, Sie sollen sich darüber beugen, Ihre Ellebogen kommen auf dem Tisch und Ihr Gesicht schaut Richtung Fenster!“

„Ach so!“ sie dachte, sie solle sich wie vorhin wieder auf den Rücken legen.

Kaum hat sie das ausgesprochen klatscht ihr Herr Thomforde mit seiner flachen Hand auf ihren ausgestreckten Arsch.

Doris ist entsetzt und geht etwas in die Knie, sie möchte sich aufrichten, doch Herr Thomforde ist schneller und klatscht ihr erneut auf den Hintern, „Hab ich was von aufstehen gesagt?“

„Nein!“

„Lauter!“

„Nein!!!“

„Wiederholen Sie das in einem ganzen Satz Frau Klie!“

„Nein, das haben Sie nicht, Herr Thomforde!“

„Genau so!“ und klatscht erneut auf ihren schönen Apfelpopo.

Doris ist irritiert, macht aber keine Anstalten mehr dazu, aufzustehen oder sich gar dagegen zu wehren, sie genießt die Berührung seiner Hand.

Herr Thomforde macht nicht weiter, sie bleibt in der Position so gebeugt, es erregt sie?

„Frau Klie, Ihre Kli-Toris tropft!“

Frau Doris Klie – Die Sekretärin Teil 6

Frau Doris Klie strafft ihre Schultern, ihre Finger gelangen automatisch an ihren Mund, wie vom Donner gerührt nimmt sie die Fingernägel von ihren Zähnen weg, als sie den letzten Satz in seiner Mail liest.

Wie konnte sie nur?! Sie nimmt all ihre Energie zusammen, um den Auftrag schnell und gut fertig zu schreiben, damit sie aus diesem Büro flüchten kann. Ja, genau- flüchten ist das richtige Wort.

Sie schickt den Schrieb noch ab und verabschiedet sich schriftlich von ihrem Chef.

Sie packt ihre Jacke und ihre Tasche und eilt aus dem Büro direkt nach Hause. Regungslos und in Gedanken versunken sitzt sie eine Weile nur da und starrt aus dem Fenster und beobachtet wie einzelne goldgelbe Blätter von den Bäumen fallen. So nachdenklich wie sie ist, fällt sie beinahe in Versuchung an ihren Nägeln zu kauen, aber Herr Thomforde will die morgen kontrollieren, er mag das nicht.

Herr Gott, eigentlich kann ihm das völlig egal sein und eigentlich könnte ihr das egal sein, ob er das mag oder nicht. Sie will ihm gefallen, sie will es ihm recht machen, sie tut alles dafür und beim Gedanken an ihn läuft ein Schaudern über ihren Rücken.

Sie reißt sich zusammen, nimmt den bitteren Lack und bestreicht damit ihre Nägel, danach feilt sie diese schön kurz, damit es nicht so auffällt, dass sie daran herum geknabbert hat.

In der dampfenden Badewanne versucht sie auf andere Gedanken zu kommen, was ihr nicht gelingt, ihre Gedanken schweifen immer wieder hin zu Herrn Thomforde und ihre Finger, wenn sie sie schon nicht in den Mund nehmen kann, wandern sie zwischen ihren Beinen an eine ganz empfindliche Stelle. Sie taucht ab und genießt das wohlige Gefühl der Berührung an ihren Scheideneingang, so lange, bis das Wasser kühler wird. Der Gedanke an ihn wird zur Pflicht, er ist allgegenwärtig!

Den Abend verbringt sie allein vor dem Fernseher, vielleicht hilft der Krimi dazu, sich auf etwas anderem als an Herrn Thomforde zu denken, aber so richtig funktioniert das auch nicht.

Sie überlegt sich, wie sie am besten darauf reagieren könnte, wenn er morgen wieder die Peitsche auf ihrem Schreibtisch bereitlegt, denn schlagfertig genug ist sie nicht.

Sie ist fast ein wenig enttäuscht, als ihr Chef am nächsten Tag die neuen Akten kommentarlos auf ihrem Schreibtisch legt und im Vorbeigehen nur ein hastiges „Guten Morgen“ ohne sie anzusehen hervorbringt.

Sie grübelt, aber ohne etwaige Störungen und Ablenkungen ist sie sehr schnell fertig. Sie schafft es sogar pünktlich mittags mit den anderen vom Großraumbüro Mittagspause zu machen.

Endlich kann sie mal wieder quatschen und ihre ehemaligen Kolleginnen beklagen schon, dass man sie gar nicht mehr zu Gesicht bekommt. Doris entschuldigt sich dafür, dass sie  nicht rechtzeitig fertig wird, weil das noch alles neu für sie ist und Herr Thomforde selbst oft einen Snack für sie mitbringt und einen Kaffeeautomaten im Büro stehen hat. Böse Zungen lästern schon hinter ihrem Rücken, ob sie wohl etwas Besseres geworden ist, aber ihre Lieblingskollegin bügelt das wieder aus, sie hat Verständnis für Doris und kann ihre Situation gut verstehen. Obwohl sie die ganze Wahrheit gar nicht weiß und nicht erfahren wird, Doris behält solche Sachen wie Intimitäten gerne für sich und macht das für sich allein aus. Sie hat eh das Gefühl, dass sich niemand für ihre Belange interessiert, sie ist mehr die Zuhörerin.

Würde man ihr überhaupt glauben was alles hinter der Tür passiert? Aber es ist ja eigentlich gar nichts passiert…

Sehnsüchtig hält sie Ausschau nach Herrn Thomforde, er sitzt am hinteren Eck in der Personalkantine mit einem männlichen Kollegen und zu ihrem Leidwesen würdigt er sie keines Blickes, als sie an ihm vorbeiläuft.

Vielleicht sollte sie sich etwas auffälliger kleiden? Etwas bunter? Oder was verrücktes? Aber das steht ihr nicht so, denkt sie.

So geht sie wieder gelangweilt in ihr Vorzimmer und macht sich über ihre Arbeit. Ohne eine Ansprache oder Radiomusik langweilt sie sich wirklich allein, die kleinen Besuche ihres Chefs sind da wirklich die Highlights des Tages.

Es klopft und ehe sie etwas sagen kann, steht Herr Thomforde in ihrem Büro, ihre vollen Lippen hat sie nach der Pause frisch nachgezeichnet, das ist das einzig auffällige in ihrem Gesicht, ihre schönen roten wohlgeformten Lippen.

Sie widersteht der Versuchung an den Nägeln zu kauen, stattdessen nimmt sie ihren Stift, den sie quer zwischen ihren Lippen streicht.

„Frau Klie, was schauen Sie mich so an wie ein erschrockenes Reh?“

„Herr Thomforde…“ zu mehr kommt sie nicht, er wartet einfach ihre Antwort nicht ab, also interessiert es ihn nicht wirklich.

„Frau Klie, zeigen Sie mir Ihre Finger!“

Und Doris streckt ihn ganz schüchtern ihre Hände entgegen.

„Ordentlich! Und ganz kurz, wie kommt´s?“

Doris zuckt nur mit den Schultern.                                                                                                                    „Zu kurz abgebissen?“ fragt Herr Thomforde.

Doris zuckt erneut mit ihren Schultern und schaut ihn mit einem entschuldigenden Blick von unten an.

Man sieht ihn an, dass er überlegt und ein kurzes Blitzen leuchtet in seinen Augen auf, er nimmt ihre Hand, zuerst die rechte und haut auf ihre Finger. Dann nimmt der das linke Handgelenkt und schlägt ebenfalls auf ihre Finger.

„Sie sollen das Zeug jeden Tag darauf lackieren, damit Sie schöne Fingernägel bekommen, schöne Nägel, die schöne Briefe tippen, wenn das nicht funktioniert, werde ich sie höchstpersönlich jeden Morgen damit bestreichen. Es macht sich nicht gut, wenn die Sekretärin des Chefs abgekaute Fingernägel hat.

Diese Schläge auf die Finger taten zwar weh, dennoch haben sie Doris keinen Schrecken eingejagt, im Gegenteil, ihr Teufelchen sagt zu ihr, sie solle das herausfordern und am nächsten Tag bringt sie die kleine Flasche mit der bitteren Tinktur mit ins Büro.

Es folgt keine Kontrolle ihres Chefs, er scheint zu beschäftigt zu sein und wie in den Tagen vorher, recht kurz angebunden, ihr gegenüber. An manchen Tagen behandelt er sie einfach wie Luft und eines Tages, weil ihr die gewisse Herausforderung in der Arbeit fehlt, klopft sie an seine Tür und tritt nach der Aufforderung ein, um ihm ihr Anliegen mitzuteilen.

„Frau Klie, was ist los?“

„Herr Thomforde, schauen Sie nur meine Fingernägel, könnten Sie mir vielleicht helfen mit dem Lackieren, ich bekomme das wohl nicht so richtig hin!“

Herr Thomforde schüttelt den Kopf, „Das glaube ich nicht, da sind Sie wohl die einzige Frau auf der Welt, die ihre Fingernägel nicht lackieren kann, wie ungeschickt!“

„Entschuldigung, ja ich bin da etwas ungeschickt, aber das ist ja nicht einfach ein gewöhnlicher Nagellack, das Zeugs hier hat eine ganz andere Konsistenz.“

„Ich glaube Ihnen kein Wort, aber wenn Sie das so haben wollen, können Sie das gerne haben, Ihre Nägel schauen übrigens abscheulich aus, stellen Sie sich an die Wand und strecken Sie ihre Arme aus!“

Doris tut wie befohlen und Herr Thomforde geht nicht etwa zu Frau Klie und nimmt ihre Hände, nein, er geht zu seinem Garderobenschrank und bei dem Anblick wechselt Doris Gesichtsfarbe zu feuerrot bis kreidebleich. Schon bereut sie diese Aktion, mit der sie sich das selbst eingebrockt hat.

Sie weiß, was in diesem Schrank drin ist und sie weiß, was er da jetzt herausholt. Nein, es wird nicht die lange Reitgerte, es ist eine verkürzte Peitsche mit langen, dünnen Lederbändern.

„Strecken Sie Ihre Finger aus, Sie haben es so gewollt!“ und schon holt er aus und drischt damit auf ihre empfindlichen Fingerspitzen, mal links, mal rechts, abwechselnd. Als ihre Finger anschwellen und dunkelrot blutunterlaufen werden, lässt er damit ab.

„Entschuldigung!“ Doris reißt sich zusammen, um nicht laut loszuschluchzen und er holt aus einem kleinen Kühlschrank Kühlpads heraus, die er Doris gibt.

Doris flüchtet in ihr Büro und hält sich ihre geschundenen Hände fest, damit hat sie nicht gerechnet, Herr Thomforde folgt ihr nach 5 Minuten in ihr Büro, „Ich werde das jetzt jeden Tag machen, Frau Klie!“

„Was? Meine Finger schlagen, damit ich nicht mehr richtig tippen kann oder nur noch unter Schmerzen tippen kann?“

„Nein, natürlich nicht, Ihre Nägel bestreichen, weil Sie so ungeschickt sind!“ und bei dem Wort ungeschickt, zieht er seine Augenbraue nach oben.

 Er entschuldigt sich nochmals und nimmt ihre Hände in seine und streicht ganz vorsichtig darüber.

„Ich habe überreagiert, verzeihen Sie, natürlich werde ich Ihnen behilflich sein, ich werde Sie nicht mehr auf Ihre empfindlichen Hände schlagen.“

Doris kommt sich dumm und albern vor, er hat sie durchschaut und in den nächsten Tagen übernimmt tatsächlich Herr Thomforde das Nägel lackieren für sie, das ist aber auch das Einzige, was er mit ihr macht. Sie bekommt keinen Kaffee, keinen Snack, keine Aufmerksamkeiten, nicht mal einen Blick hat er für sie übrig und sie denkt wieder einmal, wie doof sie doch eigentlich ist.

Es entgeht ihr nicht, dass er auf Abstand zu ihr geht, in der ersten Zeit versucht sie noch mit einem neuen Makeup, einem neuen Parfüm oder ihrem kurzen Rock seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, aber sie schafft es nicht, ihn in irgendeiner Weise zu beeindrucken. Mit der Zeit verliert auch sie das Interesse an ihn und den kleinen Spielchen mit ihm. Sie lässt es einfach sein und wird wieder Sie selbst, farblos, korrekt und langweilig.

Schon bald, nachdem sich Doris Klie´s Gefühle für ihren Chef wieder gelegt haben, stürmt mittags nach einer Konferenz Herr Thomforde in ihr Zimmer. Nur ein kurzes Anklopfen, ohne die Chance ihn überhaupt hereinzubitten, schießt er ungefragt in ihr Büro und knallt ihr ein paar Unterlagen vor die Nase.

Frau Doris Klie dreht sich zu ihm um und schaut ihn fragend an, er schneidet ihr das Wort ab, nimmt die Unterlagen wieder und schmettert sie auf ihrem Kopf.

„Herr Thomforde! Beruhigen Sie sich doch, was ist denn los? Reden Sie mit mir!“

„Ich habe Fehler entdeckt, TIPPFEHLER! Haben wir das nicht schon durch? Sind Sie wieder nachlässig geworden? War ich zu lasch mit Ihnen in letzter Zeit? Ok, meine Schuld, ich muss also doch, alles, was sie schreiben durchlesen, für was sind Sie eigentlich gut?“

Doris Klie kann sich nun nicht mehr beherrschen, betroffen lässt sie ihren Kopf sinken und stützt sich mit ihren Händen auf, damit sie ihn nicht mehr ansehen muss.

Herr Thomforde nimmt ihr Kinn in die Hand und drückt ihr Gesicht nach oben, er schaut ihr ganz tief in die Augen, zu lang!

„Kommen Sie….kommen Sie mit in mein Büro! Das ist ein Befehl!“ Als Doris keinerlei Anstalten dazu macht aufzustehen, geschweige denn ihrem Chef in sein Büro zu folgen, zerrt er sie einfach auf und schleppt sie rüber in das andere Zimmer, sein Zimmer.

„Setzen Sie sich!“ das lässt sich Doris nicht zweimal sagen, sie folgt jetzt aufmerksam jedes Wort, was er sagt, um ihn nicht weiter in Rage zu bringen. Sicherlich hatte er in der Sitzung Streit oder es gab Probleme und sie muss jetzt herhalten, denn ein Tippfehler kann nicht der Grund für seinen Ausraster sein.

Herr Thomforde macht eine Schublade auf, Doris beschleicht ein mulmiges Gefühl, doch Herr Thomforde holt nur eine Schachtel Pralinen heraus, „Greifen Sie zu!“

Doris zögert, sie lässt sich ein zweites Mal darum bitten, „Bitte nehmen Sie sich!“

Herr Thomforde mustert sie dabei, ihre Unsicherheit bleibt, „Ihre Hände! Sie haben schöne Hände bekommen und was ich noch sagen wollte…“

(Doris spricht es fast selber aus, ein Entschuldigung, aber da liegt sie falsch)

„Ich mag es, wenn Sie Ihre Lippen rot anmalen und ich vermisse den kurzen Rock und auch mal etwas Farbenfrohes würde Ihnen wieder gutstehen!“

„Aber Herr Thomforde….!“

„Sagen Sie nichts Frau Klie, halten Sie einfach Ihren hübschen Mund!“

Herr Thomforde wendet sich ab von ihr, sie bleibt regungslos sitzen und verfolgt ihn nur mit ihren Augen, als er zu seinem Garderobenschrank steuert. Er dreht langsam den Schlüssel um, die Tür lässt sich nur mit einem Knarzen öffnen und ihr stockt der Atem, als er sich bückt und dort hineingreift.

Frau Doris Klie – Die Sekretärin Teil 5

Doris Augen weiten sich, die Angst steht ihr ins Gesicht geschrieben. „Sie werden doch wohl nicht…?“

„Natürlich werde ich, so wie ich Ihre Reaktion beurteilen kann, sehnen Sie sich doch danach…und Sie geben mir reichlich Anlass dazu, die Peitsche an Ihnen auszuprobieren! Sagen Sie Hallo zu meiner Peitsche!“

Doris reagiert trotzig und tippt sich an die Stirn: „Nein!“

„Doch, nehmen Sie sie in die Hand, spüren Sie sie auf Ihrer Hand, lassen Sie das feine Leder durch Ihre Finger gleiten, spüren Sie wie gut das Material ist, wie weich!“ Herr Thomforde wirbelt damit in der Luft.

Doris wird etwas panisch, rudert mit ihren Armen herum und versucht sich wieder zurück auf ihrem Stuhl zu setzen. Ihre Gesichtsfarbe wechselt auf dunkelrot und an ihrem Hals bilden sich hektische Flecken.

Sie stammelt undeutliche Laute, aber es gibt auch keine Ausrede, keine Erklärung oder Entschuldigung für ihr tun. Es ist einfach über sie gekommen und sie hat ihrem Trieb freien Lauf gelassen. Dumm nur, dass es im Büro an ihrem Arbeitsplatz passiert ist und noch dümmer, dass ihr Chef dazu gekommen ist.

Herr Thomfordes Stimme hingegen bleibt ganz ruhig, im ersten Moment war er zwar etwas entsetzt, weil er das von seiner Vorzimmerdame nicht gedacht hat, aber wie heißt es immer so schön? Stille Wasser sind tief – und dreckig! Und als hätte er sich das insgeheim erhofft oder gedacht, hat der Anblick seiner Peitsche etwas in Frau Doris Klie wachgerüttelt, er spürt das und sein Herz springt vor Begeisterung, seine Hände zittern und er unterdrückt seine Mimik. Er kostet den Moment voll aus, die schleichende Panik, die Erschrockenheit in Frau Klie´s Gesicht, die Angst steht ihr auf der Stirn geschrieben und ihre weit aufgerissenen Augen beten ihn an, sie in Ruhe zu lassen.

Doch er lässt sie zappeln, es erregt in ihm etwas, ihr sonst so unschuldiges Gesicht, ihr Habitus, ihre Maske, ihr Alles und er spürt ihre Unsicherheit.

„Herr Thomforde, ich schreie gleich, tun Sie mir nichts, lassen Sie mich gehen!“

„Aber Frau Klie, wir wissen doch beide, was Sie wollen, oder nicht? Schreien Sie ruhig, das hat keinen Sinn, diese Zimmer sind isoliert!“

Also doch! Ob er das mit der Vorgängerin Frau Lachmann auch gemacht hat, fragt sich Doris.

„Sie werden sich jetzt ganz brav über Ihren Stuhl beugen!“

„Aber…aber Chef, Herr Thomforde…nein!“

„Nichts aber….! Dachten Sie ich würde Scherze machen?“

Frau Klie richtet ihre Nylons und ihren Slip wieder und wie hypnotisiert dreht sie sich um und beugt sich über ihren Schreibtischstuhl, ihr ist inzwischen ganz schlecht geworden von dieser misslichen Situation.

„Brav! So ist es genau richtig!“

Doris schaltet ihr Hirn aus und lässt es einfach über sich ergehen, sie hat gar keine andere Wahl und hofft, dass es schnell vorbeigeht, sie hat ja selber schuld, wie konnte sie nur.

Herr Thomforde stellt sich knapp hinter Doris, mit der linken Hand stützt er sich neben Doris ab und in der rechten Hand hält er fest die Peitsche in der Hand.

„Frau Klie, Sie sind zum Arbeiten hier, nicht für Ihr Vergnügen! Wissen Sie was ich meine?“

Doris nickt mit dem Kopf,

„Frau Klie, für was sind Sie hier?“ und ohne auch nur ihre Antwort abzuwarten, fährt er fort:“ Für was Sie hier sind will ich wissen!?“

„Zum arbeiten“ entgegnet sie mit erstickter Stimme.

„Sie sollen Ihre Finger an der Tastatur lassen oder an den Akten und nicht unter Ihren Rock!“

Doris scheint zu zerspringen, Herr Thomforde lässt die Peitsche neben Frau Klie auf den Schreibtisch knallen, so arg, dass Doris vor Schreck hochhüpft, sie bleibt aber nach unten gebeugt und krampft ihr Hinterteil zusammen, um den Schlag dadurch abzumildern, obwohl er noch gar nicht zugeschlagen hat, aber sie bleibt in der Erwartungsstellung.

Herr Thomforde sieht ihre Anspannung und lässt sie mit Absicht so verharren, er streicht mit der Peitsche langsam über ihren herausgestreckten Po, ihren Rücken…Doris fängt an zu wimmern, mehr als ein „Bitte“ bringt sie nicht über ihren Lippen.

„Bitte was? Bitte schlagen Sie zu? Bitte bestrafen Sie mich? Bitte hören Sie auf???“ Er holt nochmals aus und auch der zweite Hieb landet nicht auf ihrem Gesäß, sondern direkt neben ihr auf der Schreibtischplatte. Doris fühlt sich etwas erleichtert, aber noch nicht befreit, die Furcht sitzt ihr nach wie vor im Nacken und sie weiß nicht, wie sie aus der Nummer herauskommt.

Herr Thomforde nimmt die Peitsche an sich, aber er legt sie nicht weg.

„Machen Sie das öfters, Frau Klie?“

„Was?“

„Ich möchte es aus Ihrem Mund hören, Frau Klie!“

„Ob ich was öfters mache?“

„Herr Gott nochmal, dass Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz selbst befriedigen, tun Sie doch nicht so, als würden Sie schwer von Begriff sein!“

„Nein, natürlich nicht, ich war ja bis vor Kurzem im Großraumbüro.“

„Ach so, sonst hätten Sie wohl schon, oder?“

„Nein! Es ist einfach….über mich gekommen!“

„Sie scheinen sehr labil zu sein, was das angeht. Hat das etwas mit mir zu tun?“

„Nein, ganz und gar nicht!“

Herr Thomforde räuspert sich: „Schade! Mit was hat es denn sonst zu tun, was war der Auslöser?“

Frau Klie bleibt stumm, zieht nur die Schultern hoch. Herr Thomforde wird ungeduldig: „Jetzt reden Sie doch deutlich und machen Ihren Mund dazu auf!“ und knallt erneut mit der Peitsche auf den Schreibtisch. Frau Klie hält sich die Ohren zu, indem sie ihre Hände auf ihren Ohren presst.

„Könnte es vielleicht sein, dass es an dieser Peitsche liegt? Hatten Sie vielleicht doch schon mal die Gelegenheit?“

„Nein, Chef, ich wurde noch nie mit einer Peitsche oder sonst einen Gegenstand geschlagen und reiten tue ich auch nicht!“

„Das meine ich auch nicht, Sehnen Sie sich danach?“

„Nein!“

„Frau Klie, ich glaube, Sie wissen das nur noch nicht!“

„Ähem, ich glaube, ich muss jetzt doch mal weiterarbeiten, ich muss noch einiges fertigmachen.“

„Weichen Sie mir nicht aus, so wie Sie im Moment dasitzen wird das auch nichts mit Arbeiten, gönnen Sie sich eine Pause und kommen Sie erstmal wieder runter.“

Recht hat er, gut erkannt, Doris zittert und ist im Moment unfähig, irgendeinen anständigen Satz in die Tasten zu tippen.

Die Gefahr scheint gebannt zu sein, Herr Thomforde geht zurück in sein Büro, lässt die Tür offen und sie hört das schlurfende Geräusch des Kaffeeautomaten. Kurz darauf kommt er mit einem frisch gebrühten Kaffee zu ihr zurück und stellt sie dort ab, wo er die Peitsche wegnimmt.

Doris verharrt regungslos auf ihren Drehstuhl, sie schaut kaum auf, als er sich mit einem Kaffee neben sie setzt. „Machen Sie eine kurze Pause, Sie werden heute länger bleiben müssen, um den Auftrag fertig zu schreiben, das tut mir leid für Sie!“

Pah denkt sich Doris, das tut ihm gar nicht leid, er hat sie schließlich von der Arbeit abgehalten.

Als nach und nach die Belegschaft in den wohlverdienten Feierabend geht und Doris nur noch mit dem Chef und der Reinigungskraft im Haus ist, beschleicht sie wieder dieses mulmige Gefühl. Das Atmen fällt ihr schwerer, die Brust scheint enger zu werden und ihre Konzentration widmet sich mehr auf das Nachbarbüro und was der Chef noch so treibt, als auf ihre Arbeit.

Sie bekommt eine E-Mail von ihrem Chef:

Frau Klie,

konzentrieren Sie sich! Nicht auf ihre Möse, sondern auf die Arbeit und erledigen Sie das heute noch, und vor allem, nehmen Sie Ihre Finger von den Zähnen, Sie können nach Hause gehen, wenn Sie fertig sind. Morgen werde ich Ihre Nägel kontrollieren!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend,

F. Thomforde

Frau Doris Klie- die Sekretärin Teil 4

Ist es ihr auch richtig bewusst von was sie träumt, um was sich ihre Gedanken drehen?

Das Verhältnis kann man beinahe schon als kameradschaftlich bezeichnen, es ist ein Geben und Nehmen, Herr Thomforde weiß, was er an Frau Klie hat und Frau Klie taut langsam auf, seine Spitzzüngigkeit entgegnet sie manchmal auch etwas frech und übermütig. Herr Thomforde zeigt es nicht, dass ihm das gefällt, und es stachelt ihn an, sie noch mehr zu fordern und herauszufordern. Ein leichtes Grinsen versteckt er, indem er sich herumdreht, damit Frau Klie das nicht sieht.

Sie wird übermütig, die Versuchung wird groß, als Herr Thomforde sich eines Vormittags für einen dringenden Zahnarzttermin frei nimmt und er vergisst seine Bürotür abzuschließen oder hat er sie mit Absicht nicht abgeschlossen, wer weiß? Sie überlegt hin und her, ob sie es nochmals wagen soll, seine Sachen zu inspizieren.

Es weiß niemand, was sie hinter der Tür treibt, sie lässt die Zwischentür offen, um möglichst schnell an ihrem Telefon zu sein und sie kann es nicht lassen, in seinem Schrank nachzusehen, ob die Reitgerte und die Tasche noch da sind und sie wird peinlichst darauf achten, keine Spuren zu hinterlassen. Sie schleicht sich also in das Chefbüro, sie öffnet die knarrende Schranktür und tatsächlich, im Eck hinter einem Jackett lehnt die Peitsche nach wie vor am selben Fleck, ebenso die schwarze Tasche steht auch da, wo sie das letzte Mal stand. Wer weiß, ob das überhaupt ihm gehört, es steht so unbenutzt da, als hätte er das schon länger nicht mehr gebraucht, sie will aber auch keine Anspielung machen in Bezug auf Hobbys und so. Sie verlässt das Zimmer schnell wieder, denn sie plagt ein schlechtes Gewissen, wenn sie in seinen Sachen herumschnüffelt.

Frau Klie macht sich viele Gedanken um die Accessoires, die sich bei ihrem Chef im Büro befinden, sie weiß natürlich auch, dass man diese Dinge außer für den Reitsport auch für andere Dinge benutzen kann. Ständig hat sie das Bild vor Augen und ihr Kopfkino läuft auf Hochtouren. So stark, dass sie nachts davon träumt:

Schweißgebadet windet sie sich an der Heizung festgekettet und geknebelt, sie hört seinen festen Schritt, als er die Tür ins Schloss fallen lässt, sie sieht nur seine schwarzen Schuhe und die schwarze Hose, sie kann nur bis zu seinem Schritt sehen und kann ihn nicht erkennen, nur vermuten…sie wacht auf und träumt den Traum im Wachzustand zu Ende, aber nicht so, wie sie ihn gerne hätte, sondern so wie es sein könnte und die Vorstellung davon ist ihr schrecklich peinlich.

Sie ertappt sie sich dabei und wird rot, wenn er sie ansieht, mein Gott, er wird doch wohl nicht Gedanken lesen können oder ihre Träume steuern können? Immer öfters versagt ihre Stimme und wird zu einem leisen Flüstern, wenn sie mit ihrem Chef sprechen muss.

Es bereitet ihr ein Kribbeln im Bauch, dass nur eine Tür sie beide trennt, wie gerne würde sie an seiner Tür lauschen, ob er telefoniert oder ob sie überhaupt etwas hört, denn so hört sie rein gar nichts, die Tür ist gedämmt oder schalldicht. Schalldicht? Ist das möglich? Hört sie deshalb nichts, nicht mal einen Stuhl, wenn er verrutscht wird oder ein Telefonat kann sie hören, das wird ihr jetzt erst so richtig bewusst. Sie weiß nie genau, ob er da ist oder nicht, außer er geht durch die Verbindungstür. Es plagt sie permanent ein mulmiges Gefühl, wenn sie an ihr Kopfkino denkt, so etwas hat sie früher noch nie bemerkt, sie hatte bis jetzt auch nie einen Bezug zu solchen Praktiken mit Fesseln und Handschellen und all ihre Beziehungen verliefen recht harmonisch und zugegebener Maßen auch etwas langweilig. Sie war zwar nie unglücklich in ihren Beziehungen, aber dieses Kribbeln spürte sie noch nie so extrem.

 Es wurde so schlimm, dass ihr aus lauter Unkonzentriertheit, Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Dem Chef, der ja manches durchsieht, was er unterschreiben muss, entgeht dies nicht und so kam es, dass er eines Morgens, so ganz nebenbei, eigentlich genauso nebenbei, als würde er ihr einen Kaffee auf dem Schreitisch stellen, die Reitgerte, die aus seinem Schrank kommentarlos neben der Tastatur auf ihren Schreibtisch legen.

Frau Klie fällt bei dem Anblick fast vom Stuhl und sie klammert sich an ihrem Schreibtisch fest, um ihre Hände unter Kontrolle zu haben.

„Frau Klie- kommt Ihnen die bekannt vor?“

„Nnnein!“ und sie schüttelt heftigst mit dem Kopf.

Er sieht ihr über die Schulter und Doris ist unfähig weiter zu tippen, sie wagt es nicht, sich umzudrehen, am liebsten würde sie sich ganz klein machen und unter dem Schreibtisch rutschen.

Sie kann nichts sagen, Herr Thomforde sagt ebenfalls nichts, nach einer Gedenkminute räuspert er sich, es steht die Luft zwischen den Beiden: „Frau Klie, ich glaube die kommt Ihnen doch bekannt vor?“

„Nein, wieso, woher denn?“ stottert sie.

„Ihre Reaktion darauf Frau Klie, nur Ihre Reaktion! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit!“

Sie nickt und fragt sich, ob da noch was kommt. Erleichtert atmet sie auf, als er sich wieder von ihrem Schreibtisch entfernt und Richtung Chefbüro geht.

„Ach ja, wenn Sie die nicht kennen, dann werden Sie vielleicht mal Bekanntschaft mit ihr machen!“

„Was? Herr Thomforde, ich bitte Sie, nein!“

„Dann konzentrieren Sie sich einfach nur auf Ihre Arbeit, haben wir uns verstanden?“

Mehr als ein Nicken bringt Frau Klie nicht zustande, es plagen sie Gewissensbisse, hat er etwas bemerkt oder sind ihr wirklich nur Flüchtigkeitsfehler unterlaufen? Wäre ja auch kein Wunder bei der Verfassung, in der sie ist. Hätte sie nur nie in seinem Privatschrank geschaut, dann wäre es gar nicht so weit gekommen, sie ärgert sich über sich selbst, maßlos.

Frau Klie bekommt eine Mail von ihrem Chef, sie traut sich gar nicht sie zu öffnen, aber es bleibt ihr wohl nichts anderes übrig.

 Frau Klie,

Bitte bearbeiten Sie das Angebot und machen sie den Brief mit dem Angebot an Firma xxx fertig, ich will das ein spätestens einer Stunde lesen. Sie müssen schnell sein und genau! Schnell und gut!

F. Thomforde

Das sagt sich so leicht, aber Doris Klie gibt sich alle erdenkliche Mühe, um ihren Chef zufriedenzustellen. Sie liest sich ihren Text deshalb 3x sorgfältig durch, ehe sie ihn freigibt.

Abwartend sitzt sie nun da, zurückgelehnt in ihrem Schreibtischstuhl kaut sie auf ihren Nägeln als plötzlich die Tür aufgerissen wird.

„Frau Klie! Nehmen Sie ihre Finger von ihren Zähnen, das schickt sich nicht und sieht hässlich aus!“

Doris erschrickt und fällt zusammen, sofort hört sie aufs Wort und lässt das Nägelkauen sein.

„Dankeschön Frau Klie, Dankeschön, Sie haben ihre Arbeit gut gemacht. Kann es sein, dass Sie vorhin etwas Angst hatten?“

„Ja, naja klar, schon irgendwie!“

„Das ist gut so Frau Klie!“ mehr will er gar nicht wissen, ob Angst vor ihm oder wegen ihm oder wegen der Peitsche das scheint ihm egal zu sein. Er nimmt die Gerte weg und geht unverrichteter Dinge zurück in sein Büro.“

Doris bleibt wie versteinert sitzen, ihr Herz pocht wild bis hoch zu ihrem Hals, da wird die Tür wieder energisch aufgerissen, „Was erschrecken Sie denn jedes Mal so, wenn ich komme…haben Sie nichts weiter zu tun?“

„Entschuldigung!“

„Entschuldigung, Entschuldigung!“ äfft er sie nach, „Ich muss mich doch bei Ihnen entschuldigen, wenn ich Ihnen nicht genügend Arbeitsaufträge erteile, Sie sollen sich hier nicht langweilen, gehen Sie eine kurze Pause machen! Ich bin zufrieden mit dem Brief, das haben Sie gut gemacht in der Zeit.“

Er schafft es ständig von Neuem sie zu verunsichern und dies bereitet ihr manch schlaflose Nächte.

Am nächsten Morgen liegen bereits Berge von Akten auf ihren Schreibtisch, daneben drapiert liegt die Peitsche und rechts neben der Peitsche liegt eine Tafel Schokolade.

Zuckerbrot und Peitsche!

Doris fährt ihren PC hoch, als erstes erscheint eine Mail ihres Chefs:

„Guten Morgen Frau Klie,

damit es Ihnen nicht an Arbeit fehlt, war ich so frei und habe Ihnen folgende Akten zum Bearbeiten überlassen.

Sie haben es sich hoffentlich gemerkt, schnell und genau!?

Die Schokolade ist Nervennnahrung, damit Sie nicht immer an Ihren Nägeln kauen müssen!

F. Thomforde

Der spinnt doch, denkt sich Doris und macht sich aber gleich an die Arbeit. Gegen 10 Uhr lässt sich Herr Thomforde das erste Mal an diesem Tag bei Doris Klie blicken. Er begrüßt sie freundlich und schaut ihr über die Schulter in den PC. Seine Hand wandert langsam zur Peitsche, er nimmt den Griff in die Hand und lässt die Peitsche durch seine Hand gleiten, er spielt damit und Doris wird zunehmend unruhiger und rutscht nervös auf ihrem Stuhl herum, sicherlich hat er Fehler entdeckt und es knallt gleich, denkt sie sich.

„Frau Klie, konzentrieren Sie sich bitte, beachten Sie mich gar nicht, ich bin einfach nicht da!“

Er nimmt die Peitsche und geht einfach wieder. Wenn er die nur als Androhung auf ihrem Schreibtisch legt, denkt Doris, dann hat sie auch nichts weiter zu befürchten.

Am nächsten Tag das gleiche Spielchen, es liegt viel Arbeit auf Ihrem Schreibtisch, heute keine Schokolade, aber die Peitsche griffbereit, aber sie macht ihr keine Angst mehr.

Am Vormittag kommt Herr Thomforde, „Guten Morgen Frau Klie, ich habe etwas für Sie mitgebracht!“

Frau Klie dreht sich um und fragt erstaunt, was er ihr denn mitgebracht hätte.

„Zeigen Sie mir Ihre Fingernägel!“

Oh je, was soll das nun wieder denkt sich Doris und streckt brav ihre Hände aus. Herr Thomforde nimmt ihre Hände und begutachtet die abgekauten Fingernägel.

Er schüttelt mit dem Kopf, „Nein, so geht das nicht weiter, ich werde Ihnen jetzt etwas Bitteres darauf streichen, damit Ihnen das Nägelkauen vergeht.“

„Das kann ich selbst auch machen, Herr Thomforde!“

„Gut, dann machen Sie das selbst!“ Er lässt sich nicht beirren und sieht ihr dabei zu, die Peitsche fest in seiner Hand an seinem Rücken gepresst.

Als er sich vergewissert hat, dass sie das tatsächlich tut, verlässt er wieder den Raum, die Peitsche legt er wieder auf ihrem Schreibtisch zurück. „Frau Klie, ich wünsche die nächste Stunde nicht gestört zu werden, bitte auch keine Telefonate an mich weiterleiten!“

„Natürlich Chef!“

Entspannt lehnt sich Doris zurück und atmet auf, als er die Tür hinter sich zuzieht.

Da liegt sie nun die Peitsche und sieht ihr zu, ob sie auch ordentlich arbeitet, wie eine Drohung soll sie Doris daran erinnern schnell und genau zu sein. Am liebsten würde sie das Ding in den Müll werfen, aber etwas neugierig macht sie das auch, denn jetzt kann sie sie ganz offiziell in die Hand nehmen und genauer betrachten. Sie lässt sie durch ihre Finger gleiten und probiert es aus, wie es sich anfühlt, wenn sie damit etwas kräftiger auf ihren Oberschenkeln klatscht.

Aua! Das tut ja wirklich weh und sie möchte doch keine Bekanntschaft damit machen.

Doris legt das Schlaginstrument zurück neben dem Computer, sie schiebt ihren Rock etwas hoch und fährt mit ihrer Hand unter ihren Nylons. Im Sitzen tastet sie mit ihren Fingern ihre feuchte Muschi ab, sie ist so nass, dass sie mühelos in ihre Scheide rutscht. Mit ihrem Finger gleitet sie rein und raus und der stille Anblick der Peitsche, wie sie so unschuldig vor ihr liegt, bringt sie dermaßen in Erregung, dass sie rhythmisch auf und ab rutscht.

In diesem Augenblick geht die Tür auf und Herr Thomforde schaut sie mit großen, vorwurfsvollen Augen an. Doris reißt ihre Augen ebenfalls erschrocken auf und rutscht von ihrem Schreibtischstuhl herunter auf den Boden.

Sie ringt nach Worten, Herr Thomforde bleibt ebenfalls die Stimme weg, doch er fängt sich schnell wieder ein.

„Frau Klie, was machen Sie denn?“

„Nichts, Entschuldigung!“

„Ich glaube Sie müssen doch Bekanntschaft machen!?“

Frau Doris Klie- die Sekretärin Teil III

Doris wird feuerrot, ihr Kopf droht zu platzen, sie braucht eine schnelle Ausrede und überlegt für einen Tick zu lange, Herr Thomforde wird noch etwas energischer und stellt die Frage nochmal: „Was…. Bitte?“

Geistesgegenwärtig kontert sie mit einer Gegenfrage: „Was hat mich verraten?“ auf diese Gegenfrage ist sie besonders stolz, obwohl es ihr wirklich nicht wohl dabei ist.

Mit dieser Antwort hat Herr Thomforde nicht gerechnet, „Weichen Sie mir nicht aus, Sie geben das auch noch zu?“

Doris will einfach wissen, ob sie irgendetwas vergessen hat oder ob eine der Türen noch offen war. Sie will sich nicht einschüchtern lassen und lässt ihren Kurzbesuch in Herrn Thomfordes Büro nochmals Revue passieren, um Zeit für eine gute Ausrede zu gewinnen.

Was soll sie herumlügen, „Ja ich war in ihrem Büro…und ich habe etwas gesucht, ich wollte nicht…ich habe mich nicht getraut Sie nochmals danach zu fragen, denn ich muss gestehen, ich habe die Notiz verloren, die Adresse und Nummer mit dem Anliegen, um das ich mich kümmern sollte und da dachte ich, ich hätte das unter einen Stapel gelegt, den Sie schon mitgenommen haben.“

„Und habe ich? Haben Sie gefunden, nach was Sie gesucht haben?“

„Nein, das habe ich nicht,“ Doris ist das furchtbar peinlich, sie presst sich ein paar Krokodilstränen heraus und ihr Chef wird etwas sanfter in seiner Stimme.

„Naja, das ist ja eigentlich auch nicht so schlimm Frau Klie, machen Sie sich deshalb keine Gedanken, Sie haben dabei nur ihre Kaffeetasse auf meinem Schreibtisch stehen lassen.“

„Ich habe was?“

„Ja, kommen Sie, sehen Sie, wie soll ihr Kaffee sonst auf meinem Schreibtisch kommen?“

Oh Gott, das darf ja wohl nicht wahr sein, geht es Doris durch den Kopf, wie konnte sie so etwas übersehen, so ein Missgeschick! Sie macht sich die totalen Vorwürfe, was wäre, wenn er bemerken würde, dass sie in seinen privaten Sachen im Schrank spioniert hat? Nicht auszudenken! Aber irgendwie fällt ihr ein Stein vom Herzen.

„Und was die Notiz angeht, da kann ich Sie beruhigen, die habe ich nochmal in meiner Hosentasche, aber Sie sollten wirklich in Zukunft besser auf Ihre Sachen aufpassen, in Zukunft fragen Sie, haben Sie mich verstanden?“

Doris nickt, „Ob Sie mich verstanden haben Frau Klie?“

„Ja, habe ich“ entgegnet Doris kleinlaut, „könnte ich jetzt bitte den Zettel haben, damit ich weitermachen kann, ich finde meinen wirklich nicht mehr!“

„Bitte schön, ich verstehe trotzdem nicht, warum Sie ihren Kaffee mit in mein Büro nehmen, die Pausen sind zum Kaffeetrinken da und zum Essen, und nicht um damit in der Gegend herum zu spazieren, nicht dass Sie noch irgendwelche Flecken auf einen Geschäftsbrief bringen, das geht doch nicht, muss ich denn die Briefe hinterher noch durchsehen, ob sie auch in Ordnung sind? Ich muss mich doch auf Sie verlassen können!“

„Das können Sie auch, wirklich, es wird nicht wieder vorkommen, aber ich war in Zeitnot und habe auf meine Pause verzichtet.“

„Eine Pause muss sein und wenn Sie meinen, ihr Arbeitspensum nicht zu schaffen, dann müssen Sie eben etwas länger bleiben, das ist dann wie nachsitzen, ich bin ja schließlich auch jeden Tag länger da.“

„Ja, Herr Thomforde!“

„Sie sollen nicht nur Ja sagen, Sie sollen das auch umsetzen und nun an die Arbeit!“

Er verschwindet zurück in seinem Büro und Doris kann aufatmen.

Sie macht sich wieder Vorwürfe, nicht gut genug zu sein und würde sich am liebsten auf allen Knien bei ihm entschuldigen, wie kann sie das nur wieder gut machen?

Sie macht sich an die Arbeit, ist höchst konzentriert dabei und erledigt das innerhalb kürzester Zeit und das nahezu perfekt.

Sie will weder anklopfen noch ihn anrufen und mit ihm reden, sie schickt das einfach per Mail als sie fertig ist. Herr Thomforde antwortet binnen 10 Minuten, „Dankeschön Frau Klie, braves Mädchen!“

Was schreibt er da? Ist das normal? Regungslos sitzt sie da auf ihrem Drehstuhl, ihr wird bange vor seiner Erscheinung, es trennen sie nur eine Tür, niemand würde draußen etwas mitbekommen, was dahinter geschieht.

Ihre Tür wird plötzlich aufgerissen, Herr Thomforde kommt mit zwei Tassen Espresso und setzt sich direkt auf ihren Schreibtisch.

„Das haben Sie gut gemacht Frau Klie und weil ich Sie vorhin so barsch angegangen bin, dachte ich, ich spendiere Ihnen einen Espresso, zur Wiedergutmachung!“

„Ich dachte, ich solle die Pause dafür nutzen?“

„Ab und zu bekommen meine Mitarbeiterinnen auch eine kleine Belohnung, so bin ich nun mal, Sie werden sich daran gewöhnen, an meine Gefühlsausbrüche ebenfalls“.

Doris muss schlucken, diese Aussage zeigt Wirkung und sie wird verlegen und nachdenklich, ihr Kopfkino wirbelt ihre Gefühle durcheinander, der Kloß im Hals will sich nicht lösen.

Es gefällt ihr auch nicht, dass er sich auf ihren Schreibtisch setzt, sie macht das ja auch nicht.

Herr Thomforde scheint ihre Gedanken erraten zu haben, denn er macht einen Satz und rutscht vom Schreibtisch hinunter, dabei passiert ihm ein Missgeschick, denn seine Tasse Espresso ergießt sich über eine Akte, die auf ihren Schreibtisch liegt.

„Oh, Entschuldigung, das war keine Absicht!“, er erhebt sich und nimmt ein Taschentuch, um zu retten, was zu retten ist. Doch es ist passiert, die Arbeit von einer Stunde ist zerstört.

War da vielleicht etwas Absicht dahinter?

„Sehen Sie Frau Klie, so kann das passieren, wenn man am Schreibtisch Kaffee trinkt, ich befürchte, Sie werden heute nachsitzen müssen!“

Doris guckt ihn böse an, „Das war doch Absicht Herr Thomforde!“

„Na na na, Sie werden mir doch nichts unterstellen wollen, Frau Klie? Ich will das nicht gehört haben!

Schauen Sie nur, meine Schuhe haben auch etwas davon abbekommen, zu dumm aber auch!“

Doris schäumt vor Wut, traut sich aber nicht, ihre Wut zu zeigen, viel mehr gesteht sie sich ein, dass sie selbst daran schuld ist, er wollte ihr nur die Konsequenzen aufzeigen. Frau Lachmanns Worte klingen ihr noch im Ohr: Er ist ein guter Chef!

„Was machen wir denn nun mit meinen Lederschuhen, haben Sie eine Idee? Nein? Ich sag es Ihnen, ihre Vorgängerin wäre zu meiner Garderobe gegangen und hätte die Schuhcreme geholt und hätte das kleine Malheur beseitigt. Aber natürlich wissen Sie nicht, dass ich so etwas in meinem Garderobenschrank habe, ich zeig es Ihnen.“

Doris wird ganz flau im Magen, er weiß alles, hat er womöglich doch bemerkt, dass sie an seinem Schrank war? „Hören Sie, wenn das Ihre Masche ist, wenn sie mich so behandeln wollen, dann ist das keine Basis für ein glückliches Zusammenarbeiten!“

„Schade Frau Klie, ich hatte Sie anders eingeschätzt!“

Doris ist bestürzt, „Wie Sie haben mich wie anders eingeschätzt?“

„Ich habe Sie als eine zurückhaltende, ruhige Mitarbeiterin kennengelernt, die für alle anderen da war, die zuhören kann und schweigen kann, außerdem finde ich sie mit ihrem Understatement sehr attraktiv. Also was ist jetzt mit meinen Schuhen, die Schuhputzsachen befinden sich neben meinem anderen Ausgang unten in der Schublade.“

Das sitzt mal wieder und Erleichterung macht sich in Doris breit, sie dachte natürlich sofort an den Garderobenschrank direkt im Büro, denn sie hat sich schon ertappt gefühlt. Wortlos steht sie auf und sieht in der besagten Schublade nach und findet das, was sie braucht.

Doris kniet sich vor Herr Thomforde auf dem Boden, er hält es nicht für nötig, seine Schuhe auszuziehen, ihr Rock spannt über ihr Hinterteil und zeichnet ihren runden Po ab, was Herrn Thomforde zu gefallen scheint, denn in seinen Augenwinkeln entstehen kleine Lachfältchen.

Widerwillig putzt und poliert Doris seine teuren, italienischen Schuhe und sie findet das erniedrigend, aber weil es eine Strafe ist, ist es gerechtfertigt und auf alle Fälle lernt sie daraus.

Als sie ihr Werk beenden will, schüttelt ihr Chef energisch mit dem Kopf: „Nein, nein, sehen Sie richtig hin, das muss auf alle Fälle besser werden.“

Doris wienert die Schuhe erneut, so hat sie noch nie irgendwelche Schuhe geputzt und sie hofft, dass in diesem Augenblick niemand hereinkommt und sie so in dieser Position sieht.

Herr Thomforde ist mit dem Ergebnis zufrieden, nach einem kurzen Danke geht er wieder in sein Büro zurück.

Ob es Frau Lachmann ebenso erging? Würde sie darüber mit ihr sprechen?

Für den restlichen Nachmittag sieht und hört sie nichts mehr von ihrem Chef, sie erledigt ihre Arbeit, so gut es geht, rein psychisch, denn ihr Chef wirft sie aus der Bahn.

Diese Situation von vorhin geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und sie schweift immer wieder ab, was macht er nur mit ihr? Er macht sie kaputt!

Sollte sie mit ihm darüber reden? Eher nicht, eher noch abwarten, vielleicht war er zu Frau Lachmann auch so, denn sonst hätte er sie nicht erwähnt, dass sie sofort die Schuhputzutensilien geholt hätte. Vielleicht war ihr Äußeres nur Schein und sie war eigentlich ganz anders.

Weil sie sich nicht konzentrieren kann, erstellt sie den Plan und die Liste neu, über die Unterlagen, die im Espresso ertränkt wurden. Doris ist ratlos, darf, bzw. soll sie nun heute noch eine Pause machen und soll heute länger bleiben? Erwartet er das? Gerade heute, sie würde sich nicht trauen pünktlich um 16°° zu gehen und bleibt bis ca. 17°° an ihrem Schreibtisch sitzen.

Eine Minute vor 5, es war, als sie gerade den Computer runterfahren wollte, kommt eine Mail ihres Chefs herein.

„Frau Klie,

sind Sie noch da?“

Thomforde

Schnell setzt sie sich wieder hin und tippt:

Sehr geehrter Herr Thomforde,

ja ich bin noch in meinem Büro,

Mit freundlichen Grüßen

D. Klie

Die Verbindungstür wird aufgerissen, „Sehr schön Frau Klie, ich denke, Sie können jetzt nach Hause gehen!“

Sie ist sehr schreckhaft, was diese Zwischentür betrifft, so geht das nicht, er könnte wenigstens anklopfen.

In der Nacht findet sie kaum oder nur sehr wenig Schlaf und am nächsten Morgen begegnet sie ihren Chef bereits vor dem Büro im Gebäude, er scheint gut gelaunt zu sein, denn er lacht mit ein paar anderen Angestellten.

Für sie allerdings hat er nur ein kurzes Nicken übrig und seine Miene gefriert ein, als er sie sieht.

Hat sie irgendetwas vergessen? Hat sie etwas Komisches an, was ihm nicht gefällt oder was hat er nun schon wieder?

Er kommt auch nicht durch ihre Tür, er benutzt seinen eigenen Eingang und alle Aufträge erhält sie heute über Mails, ihr Postfach ist gefüllt mit 20 neuen Nachrichten.

Gedankenverloren sitzt sie auf ihren Drehstuhl und irgendwie vermisst sie ihren Chef, weil er sich ihr heute gar nicht zeigt. Kein einziges Mal betritt er ihr Büro, sie macht heute vorschriftsmäßig Pause und verabredet sich in der Pause mit Carola, die natürlich wissen will, wie sie sich eingelebt hat.

Abends klingelt bei ihr zuhause das Telefon, es ist Frau Lachmann, „Na Frau Klie, wie erging es Ihnen in den ersten paar Wochen?“

„Ach Frau Lachmann, ich weiß nicht, ob das die richtige Entscheidung war, dass ich diese Stelle angenommen habe, ich fühle mich so allein und ich weiß nicht, was Herr Thomforde von mir hält, ich weiß nicht, wie ich bei ihm dran bin!“

„Machen Sie sich nicht soviel Gedanken, er hat sie mit Bedacht ausgesucht, glauben Sie mir, was denken Sie wie es mir damals ging, als ich in jungen Jahren diese Stelle angenommen habe, damals noch bei seinem Vorgänger, das war alte Schule, da ist Herr Thomforde die Gütigkeit in Person.

Kommen Sie pünktlich aus dem Büro?“

„Nicht immer, er setzt das voraus, dass ich länger bleibe und meine Sachen zu Ende bringe.“

„Ja natürlich, dafür belohnt er einen doch mit Spesen, ich finde das nicht schlimm!“

„Nicht schlimm meinen Sie, aber ich traue mich einfach nicht, ihn zu fragen, ob ich gehen darf, er überprüft mich dabei!“

„Wenn Sie das nicht wollen, dann reden Sie mit ihm und lassen Sie sich nicht alles gefallen, wie behandelt er sie sonst?“

„Was meinen Sie damit?“

„Naja, Sie sind ja um einiges jünger als ich, ich meine behandelt er Sie gut oder ignoriert er Sie und lässt sie in Ruhe, aber vielleicht ist das einfach noch zu früh, Ihnen solche indiskreten Fragen zu stellen.“

„Ich weiß nicht, ob ich darüber sprechen kann, aber ich habe ihn  aus Versehen etwas Kaffee über die Schuhe gegossen und die musste ich dann putzen, er erwähnte Ihren Namen dabei, dass Sie wüssten was zu tun ist und wo sich die Sachen befinden.“

Jetzt muss Frau Lachmann am anderen Ende lachen, „Ich bin von der alten Schule, natürlich habe ich dafür gesorgt, dass er ordentlich aussieht, das ist der Job einer persönlichen Assistentin. Tun Sie einfach was er will und Sie werden es gut bei ihm haben.“

„Ich glaube, daran muss ich mich erst noch gewöhnen!“

So geht das einige Tage weiter, der Chef scheint viel beschäftigt zu sein, zwischen Frau Klie und Herrn Thomforde läuft es gut, sie werden ein gutes, eingespieltes Team. Sie nimmt sich einiges zu Herzen, um ihn zufrieden zu stellen und gibt alles, wird professioneller und will ihren Job wirklich gut machen.

Frau Klie muss sich eingestehen, dass ihr die Arbeit inzwischen auch viel Freude bereitet, denn Herr Thomforde bedankt sich fast jeden Tag bei ihr und wünscht ihr einen schönen Abend, er bringt oft Kleinigkeiten mit, wie einen Donut oder ein belegtes Sandwich oder er bringt ihr einen Kaffee im To-Go Becher, damit nichts mehr auslaufen kann. Sie hat ihn tatsächlich zu schätzen gelernt und jeden Tag wieder hat sie so ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn sie ihn in der Früh sieht, wenn er sie anlächelt, meldet sich Ihre Vagina, die sagen will, „Hey ich bin auch noch da“, sie begehrt ihn, ihre Vagina will ihn und es kommt die Zeit, wo sie denkt, er könnte alles mit ihr machen, wirklich alles.

Frau Doris Klie, die Sekretärin II

Dass er mehr von Doris will, das geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, was weiß sie eigentlich von ihm? Nichts!

Was weiß er von ihr? Ebenfalls Nichts!

Sie kann nicht schlafen, wälzt sich von einer Seite auf die andere, Doris lag mindestens bis nach 1 Uhr wach. Umso geräderter ist sie früh, nachdem der Wecker geklingelt hat.

Als sie zu ihrer Arbeitsstelle kommt, sticht ihr gleich sein Auto am Parkplatz ins Auge. Sie hat gleitende Arbeitszeiten, somit konnte sie heute länger im Bett bleiben, um den fehlenden Schlaf von heute Nacht nachzuholen.

Es ist Schlag 9°° als sie das Büro betritt, auf ihrem Schreibtisch liegt schon ein Stapel Briefe und Unterlagen für sie bereit.

Carola bemerkt, dass sie heute spät dran ist, das ist normalerweise nicht ihre Zeit, sie beginnt meist zwischen halb 8 und 8.

Doris fährt ihren PC hoch, da blinkt schon als eine Nachricht von ihrem Chef, ihr ist das peinlich und die Röte schießt ihr ins Gesicht, doch davon nimmt niemand weiter Notiz, sie merkt es nur, wie ihre Wangen glühen.

Sie räuspert sich und öffnet aufgeregt die Nachricht von ihrem Vorgesetzten:

„Guten Morgen Frau Klie, Sie sind heute spät dran, dass darf nicht wieder vorkommen! Oder habe ich Sie mit meinem Angebot von gestern vom Schlaf abgehalten?“

Frau Klie antwortet nur kurz, sie will ja nicht unhöflich sein:

„Guten Morgen, Entschuldigung für mein spätes Erscheinen, das wird nicht wieder vorkommen und Ja!“

Prompt folgt eine Antwort von Herrn Thomforde: „Ja? Ich habe schon befürchtet, Sie könnten krank sein. Nun wird es aber Zeit, dass Sie sich an die Arbeit machen!“

Puhh, Gott sei Dank hat er die schriftliche Konversation beendet!

Sie blättert kurz die Unterlagen durch und ordnet die Briefe, der letzte Umschlag – ein großer brauner Brief ohne Poststempel und ohne Absender ist direkt an sie gerichtet. Nun, das hat Priorität, den will sie als erstes öffnen.

Sie reißt ungeduldig den Umschlag auf und mit Erstaunen liest sie das Deckblatt:

Neuer Arbeitsvertrag für Frau Doris Klie….

Mit einem kleinen, handschriftlichen Post-it versehen „Bitte unterschreiben!“

Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, hilfesuchend schaut sie sich im Büro um, sie weiß nicht, was sie tun soll, sie wollte Bedenkzeit und er setzt sie schon wieder unter Druck, er setzt das voraus, dass sie zustimmt, wie soll sie denn das psychisch auf die Reihe bekommen?

Doris nimmt den Vertrag mit samt den Umschlag und legt das erstmal in eine Schublade, sie muss sich ablenken, indem sie die anderen Briefe öffnet und kurz überfliegt.

Nach etwa einer Stunde erhält sie eine weitere Mail ihres Chefs:

„Haben Sie schon unterschrieben? Es brennt!!! Nehmen Sie den Vertag, ich erwarte sie um Punkt 12 Uhr in meinem Büro, Sie sind heute spät gekommen, da werden Sie ihre Mittagspause ausfallen lassen müssen oder zumindest verschieben, das ist eine Anordnung!“

B. Thomforde

Statt ihren Arbeitspensum nachzugehen, schreibt sie Carola eine kurze Mail mit dem neuesten Stand der Dinge.

Carola meldet sich binnen 3 Minuten bei ihr, „Unterschreib! Ich würde das auch tun, wenn ich gefragt worden wäre, bin es aber nicht und jetzt mach! Du weißt, wie er sein kann!“

Ihr rennt die Zeit davon, nervös knabbert sie an ihren Fingernägeln, Carola sieht zu ihr hin und deutet ihr, dass sie das bleiben lassen soll.

Ihr wird ganz schlecht, je näher der Zeiger auf die 12 rückt.

Kurz vor 12 fährt Doris Klie den Computer herunter, sie nimmt den Arbeitsvertrag mit samt den Umschlag, fährt sich nochmals durch die Haare, bläst ihren Pony zur Seite und atmet tief durch.

So, da muss sie jetzt durch, „Zusammenreißen Doris“ ermahnt sie sich selbst. Hastig trinkt sie ihr Glas Wasser leer, malt sich ihre roten Lippen nach, strafft sich und geht schnurstracks zu Herrn Thomfordes Büro.

Sie klopft an, ihre Nervosität hat sie abgelegt, von nun an ist sie wieder die professionelle Büroangestellte. Die widerspenstige Strähne, die ihr über der Brille hing, klemmt sie gerade noch hinters Ohr, als Herr Thomforde höchstpersönlich die Tür öffnet.

„Frau Klie, schön dass Sie pünktlich sind, kommen Sie herein, setzen Sie sich, darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten, als Ersatz für Ihre Mittagspause?“

Er lächelt sie freundlich an und sie fühlt sich auch innerlich erleichtert.

„Ja, gerne!“ schweigend lässt er zwei Cappuccinos aus der Espressomaschine heraus und reicht ihr einen. Er lässt sich zurück auf seinen Schreibtischstuhl plumpsen, genehmigt sich den ersten Schluck, ehe er mit dem eigentlichen Grund anfängt, wozu er sie gerufen hat.

„Nun, Frau Klie, ich hoffe sie haben schon unterschrieben?!“

„Äh, eigentlich nicht, ich wollte erst noch….“

„Nichts da, unterschreiben Sie, jetzt gleich, sie haben nichts zu verlieren, es ist eine Chance für Sie,  denken Sie an das höhere Gehalt, ein eigenes Büro und auch sonstige Vergünstigungen, ich erwarte von Ihnen die Unterschrift, ich kenne Sie nun schon so lange und wir beide, wissen auf was wir uns hier einlassen, ich weiß wie Sie arbeiten und ich weiß Sie zu schätzen und ich denke, das tun Sie von mir auch!“

Mit großen Augen starrt sie ihn an, „Müssen Sie die Stelle nicht erst offiziell ausschreiben?“

„Nein, das möchte ich nicht, ich habe keine Lust darauf eine andere zu suchen, Sie werden die Stelle doch nicht ablehnen? Soll ich Ihre Hand führen?“

„Nein, nein, entschuldigen Sie…!“

„Sie sollen sich nicht ständig entschuldigen, Sie sollen unterschreiben!“

Seine Worte klingen scharf und Doris Klie fühlt sich überrumpelt, sie nimmt den Kugelschreiber, den Herr Thomforde ihr zuschiebt und setzt ihre Unterschrift unter den Vertrag.

„In 4 Wochen geht es los, eine besondere Einarbeitung ist bei Ihnen nicht nötig, ich erwarte Sie ab den nächsten Ersten hier im Vorzimmer. Bevor ich es vergesse, ich möchte, dass Sie ihre Arbeitszeit spätestens um 7:45 Uhr jeden Tag aufnehmen. Alles Weitere dann je nach Situation.“

Doris Klie versteht den letzten Beisatz nicht ganz, „Was meinen Sie mit alles Weitere nach Situation?“

„Termine z.B.“

„Ach so, natürlich!“ und somit denkt sie weiter nicht darüber nach, trotzdem hätte sie noch gerne ein Gespräch mit der scheidenden Frau Lachmann und sie wird es einrichten, sie nach ihrer Arbeit in der Eingangshalle abzupassen.

Zurück im Büro zeigt sie Carola den Daumen nach oben, um ihr mitzuteilen, dass alles in Ordnung ist, Carola nickt, weiß aber natürlich nicht, was sie ihr damit sagen will.

Frau Doris Klie kann es kaum erwarten gegen 16°° in die Eingangshalle zu gehen, um auf Frau Lachmann zu treffen.

Frau Lachmann ist eine hochgewachsene Frau, für ihr Alter sieht sie sehr gut aus, alles an ihr wirkt irgendwie dominant und wuchtig, der Schmuck, ihre Frisur, ihre ganze Erscheinung, sie fällt auf, eigentlich das genaue Gegenteil von ihr.

„Frau Lachmann könnte ich Sie kurz sprechen?“

„Ja natürlich mein Kind, ich kann mir schon denken um was es geht, Herr Thomforde hat es mir heute freudestrahlend erzählt, dass er Sie als meine Nachfolgerin auserkoren hat, wollen wir vielleicht auf einen Kaffee gegenüber ins Cafe´ gehen?“

„Ja, sehr gerne, wenn Sie die Zeit für mich übrighaben?!“

„Papperlapapp, die Zeit nehme ich mir einfach!“

Doris Klie rafft ihre Sachen zusammen und verlässt die Firma mit Frau Lachmann.

Das kleine Cafe´ gegenüber ist nett und hat immer guten selbergebackenen Kuchen, ein Fensterplatz für zwei Personen ist auch noch frei. Kaum haben die beiden Damen Platz genommen, sprudelt es aus Doris heraus, „Bitte Frau Lachmann, erzählen Sie mir von Ihrer Arbeit und wie er so ist!“

„Wie er so ist muss ich Ihnen doch nicht extra erklären, Sie kennen ihn doch auch schon ein paar Jahre und ich schätze er ist vorne bei Euch im Büro nicht anders als bei mir in der Chefetage. Ich habe den Job mit ihn 15 Jahre gemacht, vorher war ich aber schon bei seinem Vorgänger, Sie sehen, er hatte keine Wahl, er musste mich nehmen wie ich bin und ich musste ihm anfangs oft zeigen, wo es lang geht und ihn in seine Schranken weisen und ich hoffe, er bleibt auch so.“

„Wie meinen Sie das mit in den Schranken weisen?“

„Er war jung und er war auf Erfolg getrimmt, jung, erfolgreich und dynamisch, er wollte alles und viel Zuviel, das meinte ich damit.“

„Ach so, ich denke mal, er hat sich seine Hörner inzwischen abgestoßen und ich vertraue auf Ihre Vorarbeit.“

„Ich gebe Ihnen einen guten Rat, lassen Sie sich von ihm nicht unterbuttern, stehen Sie Ihre Frau, seien Sie tough und seien Sie jeden Tag pünktlich! Und um Gottes Willen seien Sie nicht so demütig und suchen die Schuld immer bei sich!“

„Ok, ich werde mir das zu Herzen nehmen, auch wenn mir letzteres sehr schwerfällt und ich da an mir arbeiten muss!“

„Das glaube ich Ihnen, er wird eine Herausforderung für Sie sein!“

„Ohje, ich befürchte es!“

„Nein, keine Angst haben, er beißt nicht! Sie sind genauso wie er Sie haben will!“

„Aber Frau Lachmann, Sie kennen mich doch gar nicht besonders gut, ich weiß nicht, ob ich der Sache gewachsen bin!“

„Er wird dafür sorgen, dass Sie in die Sache hineinwachsen, er ist kein schlechter Chef und ich weiß nicht, ob ich es sagen darf, er möchte jemanden, den er noch formen kann!“

„Und Sie denken, mich kann man noch formen?“

„Er denkt das vor allem und er wird Sie formen, glauben Sie mir!“

„Das klingt für mich jetzt wie Manipulation!“

„Nennen Sie es, wie Sie wollen, warum haben die Anfangsbuchstaben Mensch- Marionette und Manipulation mehr gemeinsam als nur die Anfangsbuchstaben?“

Das stimmt Doris sehr nachdenklich und im Inneren zweifelt sie daran, das Richtige getan zu haben.

Frau Lachmann findet noch ein paar aufmunternde Worte, die sie Doris mit auf den Weg geben möchte, aus dem kurzen Gespräch werden zwei Stunden in dem Cafe´.

Der 1. Arbeitstag rückt näher und mit etwas Wehmut räumt Doris ihren alten Schreibtisch. Sie braucht nicht lange ihre Habseligkeiten zusammenzupacken. Die Tür zu ihrem Vorzimmer steht bereits offen und Herr Thomforde empfängt sie mit offenen Armen.

Auf ihrem neuen Schreibtisch steht ein frischer, großer Blumenstrauß und daneben stehen zwei Sektflöten, gefüllt mit prickelndem Champagner. Doris ist gerührt, sie weiß gar nicht, was sie sagen soll.

„Auf ein gutes Miteinander Frau Klie!“

„Danke schön, auf ein gutes Miteinander, Sie machen mir den Einstand ja wirklich leicht!“

„Frau Klie, ich denke Sie wissen, dass ich viel verlange und dass ich unter den Mitarbeitern nicht immer als einfach gelte, oder?“

„Was, ach Quatsch, da wird nicht getratscht, vor allem nicht über Sie!“

„Sparen Sie sich solch eine Heuchelei, ich weiß, was erzählt wird und ich verlange Aufrichtigkeit!“

Und schon hat der Champagner einen bitteren Nachgeschmack, verdammtes Fettnäpfchen, will er sie aushorchen?

„Jetzt richten Sie sich erstmal ein und dann erfahren Sie über Ihren Rechner alle anstehenden Termine für diese Woche.“

Schon nach der ersten halben Stunde überlegt sich Doris, ob die schnelle Zusage nicht ein Fehler war und bereut ihre Entscheidung. Wenn Sie die rückgängig machen möchte, würde er sie fristlos entlassen, also Augen zu und durch und abwarten.

Die erste Woche verging wie im Flug, trotz dass sie schon länger in der Firma arbeitet und ihren Chef einigermaßen kennt und einschätzen kann, kommen viele neue Aufgaben auf sie zu und manches überfordert sie, weil es für sie neu ist.  Doris ist stets bemüht pünktlich zu erscheinen und  ihren Chef zufrieden zu stellen, er hatte nichts auszusetzen, seine Laune war gut und er hatte immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen, es lief harmonisch und er zeigte viel Verständnis für sie.

Er erklärt, sie fragt, wo sie Lücken hat, kurzum es passt.

Am Freitag überraschte er sie wieder mit einem Glas Sekt und stieß mit ihr auf das Wochenende und die erste gemeinsame Woche an.

„Herr Thomforde, das müssen Sie nicht machen, denn irgendwann nutzt sich das ab und ich werde enttäuscht sein, wenn es keinen Sekt mehr für mich gibt!“

„Sie haben ja Recht, Sie überraschen mich!“

„Entschuldigung, ich wollte Ihnen nicht zu nahetreten!“

Herr Thomforde schnaubt und verdreht die Augen, aber er erspart sich einen Kommentar und dreht sich um und geht.

Am Montag stehen kein frischer Blumenstrauß und kein Sekt oder Champagner auf ihren Schreibtisch, der Alltag hat begonnen und Doris ist das auch ganz Recht so, denn sonst wird das noch anstrengender als es eh schon ist.

Mal nett und freundlich, mal ruhig und in sich gekehrt, mal lauter und gestresst, aber immer bestimmend so ist er, ihr Chef und wenn er nicht so ganz zufrieden ist, ist es für sie ein Ansporn ihn wieder zufrieden zu stellen. Er weiß das ganz genau und er dankt es ihr.

Umso mehr belastet sie es, wenn irgendetwas schiefläuft, sie macht sein Problem zu ihrem, sie weiß, dass das nicht richtig ist, aber so ist sie nun mal, nimmt alle Schuld auf sich, auch als sie nach einer bestimmten Telefonnummer sucht. Sie findet die Nummer weder im Internet noch im Telefonbuch, sie ist sich aber zu 100% sicher, dass ihr Chef die Adresse mit der Nummer notiert hat und sie kann diese Notiz nicht mehr finden. Doris stellt ihr ganzes Büro auf dem Kopf, doch die Notiz bleibt verschwunden. Doris traut sich nicht, ihren Chef erneut danach zu fragen, denn er mag es nicht, wenn jemand unordentlich ist und Sachen verlegt, genauso wenig, wenn sie ihn mehrmals nach der gleichen Sache fragen muss.

Doris nutzt die Gunst der Stunde, als er für eine Stunde die Firma verlassen muss. Er sperrt sein Büro nicht extra ab, er stellt sein Telefon um und gibt ihr Bescheid, dass er einen Termin auswärts hat.

Das ist für sie die Gelegenheit in sein Büro zu gehen, bestimmt liegt die Notiz irgendwo bei ihm auf dem Schreibtisch, das wäre super, dann müsste sie ihn nicht extra danach fragen.

Sein Büro ist hell und spartanisch, von den Fenstern aus genießt man die Mittagssonne und wie sie feststellt auch Einblick in den Parkplatz, das ist gut, da kann sie ja in Ruhe stöbern, kein Mensch draußen weiß, was sie hier tut, sie steht nicht unter Beobachtung.

Doris inspiziert seinen Schreibtisch, es liegen nicht viele Akten darauf und sie hat genügend Zeit, sich auf die Suche nach der Notiz zu begeben. Sie hebt die Akten hoch, blättert kurz darin, sie sieht die Ablagen durch und zuletzt die Schubladen. Sie weiß, dass man das nicht macht, sie hegt auch ein sehr schlechtes Gewissen dabei, doch sie tut es aus der Not heraus. Von den Schubladen sind zwei abgeschlossen, sicherlich bewahrt er darin persönliche Dinge auf. Doris schlechtes Gewissen verfliegt wieder, denn die Reinigungskraft kann genauso viel sehen, wie sie, doch den gesuchten Zettel findet sie nicht.

Doris nutzt die Gelegenheit, um in seinen Schrank zu gucken, vielleicht befindet sich dort noch eine Ablage, es stehen viele Ordner, alle säuberlich gekennzeichnet im Schrank, unverschlossen.

Im anderen Schrank hängt ein Jackett und andere Kleidungsstücke. Sie widersteht der Versuchung in seine Jackentasche zu greifen, ihre gute Kinderstube ermahnt sie dabei.

Was ist das da im Eck? Hinter der Jacke und den Kleiderbügeln lehnt so etwas wie eine Peitsche, so eine die man beim Reiten benutzt, sie wusste nicht, dass er in seiner Freizeit reitet, sie kann ihn auf einem Pferd absolut nicht vorstellen und muss in sich kichern. Am Boden steht eine schwarze Ledertasche, halb geöffnet. Doris zögert nicht und macht den Reißverschluss ein paar cm weiter auf, sie ist entsetzt, was sind das alles für Sachen, die er da in seinem Büroschrank versteckt hält?

Die reinsten Folterinstrumente, Lederriemen, mit und ohne Bänder, Augenbinden…Doris kann sich keinen Reim daraus machen für was er das alles hier braucht.

Sind das Geschenke für seine Frau oder muss er die hier verstecken? Sie muss mal Frau Lachmann fragen, aber nein, sicherlich haben die so ein inniges Verhältnis, dass sie empört wäre wie indiskret sie ist, sie darf das keinem erzählen.

Schnell legt sie die Sachen zurück und schließt die Tasche wieder, Oh Gott, da unten steht sein Auto wieder, jetzt muss sie aber schnellstens hier raus.

In dem Moment, als sie wieder in ihr Vorzimmer huscht, geht die Tür auf und Herr Thomforde steht in ihrem Büro, sie hat gar kein Klopfen gehört.

„Was ist los? Ich habe 3x geklopft und Sie haben nicht reagiert!“

„Oh, Entschuldigung… ich war wohl so vertieft in meine Arbeit!“

Doris errötet leicht, Herr Thomforde tritt näher heran und sieht am Bildschirm den Bildschirmschoner laufen und ein paar Krümel von ihrem Croissant vorhin, von wegen Arbeit, er hat sie ertappt!

„Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, wenn Sie hier eine kurze Pause einlegen.“

Doris fühlt sich erleichtert, ein Stein fällt ihr vom Herzen, aber sie wird rot dabei und ihr Chef sieht ihr dabei tief in die Augen, sie hat das Gefühl durchschaut zu werden.

Herr Thomforde geht in sein Büro, nach etwa fünf Minuten wird die Tür aufgerissen,

„Frau Klie, erklären Sie mir bitte, was Sie in meinem Büro zu suchen haben!?“